Hallo rolli,
Hallo Franz,
Die Sepsis hat sich vor allem der vier künstlichen Gelenke
(Knöchel, Knie, Hüfte, Ellenbogen) angenommen.
ich unterstelle jetzt einmal, dass auch eine Materialunverträglichkeit schon ausgeschlossen wurde und eine mikrobiologisch geicherte MRSA vorliegt.
Der Schaft mit Kugel ist bereits die dritte
künstliche Variante, nach Auskunft der Ärzte ist keine
ausreichende Knochensubstanz für eine weitere Maßnahme mehr
vorhanden.
Wenn schon soviel Substanz des oberen Anteils des Femurs verloren geganngen ist, dann ist u. U. auch keine Krückstockprothese mehr möglich…Du kannst ja trotzdem explizit noch einmal nach der Möglichkeit
Bezüglich
Krückstockprothesen
und weiteren Möglichkeiten werden wir jetzt dennoch nochmals
nachfragen.
Die Sepsis lässt dann vlt. allerdings auch keine Platzhalter- Lösung mehr zu. Das ist eine, wie das Wort schon sagt, Prothese, die alledings keine bis sehr geringe, vor allen Dingen vertikale Belastungen, mehr zulässt. Sie wird interimsmäßig zwischen (vermeintlich) finalen Prothesenlösungen verbaut.
Ein sitzen ist mit
…Hilfsmittel, die ein Sitzen unterstützen/ermöglichen
werden?
möglich.
Das wird sie freuen. Könntest du uns ein oder zwei Hinweise
noch geben, wo wir konkreter nachfragen könnten?
Wie der finale Zustand ist, kann man ja jetzt noch nicht sagen und somit auch nicht, wie die genaue „Lagerungshilfe“ auszusehen hat. Aber neben schon allen möglich vorhandenen Unterstützungen kann man Schaumstofflagerungshilfen nach Abruck - die dann eine Hülle bekommt die auch den hygienischen Kautelen gerecht wird -, in z. B. einem ganz banalen (gibt es bei uns) „Schaumstoffcenter“ (einfach mal googlen) anfertigen lassen! Dort werden Schaumstoffblöcke CNC(?) gesteuert nach Vorlage/Vorgabe „gefräßt“.
Ich vermute aber einmal, dass es schon vorhandene „Kissen“ gib, die den folgenden Ansprüchen gerecht werden und ein so großer Aufwand - mit etwas Kompromissbereitschaft - nicht nötig ist.
…weil wir momentan von einer
bleibenden Pflegesituation ausgehen und entsprechend auch hier
in unserer Nähe entsprechende Einrichtungen suchen.
Das ist glaube ich, eine sehr vernünftige, weil reelle Einschätzung der Situation!
Wie schon bemerkt: Orthopädische Fachkliniken bzw. auch entspr. Abt. von Krhs. arbeiten mit „ihren“ "Sanitätshäusern und anderen Facheinrichtungen (Werkstätten) zusammen. Einfach die dortigen (in eurer Nähe) nach Adreseen und deren Möglichkeiten befragen.
Aber vlt. doch erst einmal den endgültigen Zustand abwarten.
Franz
Daumendrückend
rolli