Skalierung/Vergrößerung einer Vorlage

Hallo !
Ich habe hier einen Bastelbogen mit Weihnachtsdekorationen. Diesen möchte ich aber vergrößern auf doppelte Größe.
Manche Teile sind größer als die Hälfte des Blattes, so das diese gesondert auf einem A4 Blatt ausgedruckt werden müssen.
Nun habe ich die Bögen bereits eingescannt.
Erst wollte ich einfach die Seiten teilen und dann jeweils „auf Seite anpassen“. Da die Seiten aber alle nicht ganz die selbe Größe haben, gibt es dabei leider Passungenauigkeiten.
Nun habe ich gedacht, einige Passagen der Bastelbögen mit einem Bildbearbeitungsprogramm (PaintShop Pro oder Adobe Photoshop, Corel Draw stände auch noch zur Verfügung) zu sondieren und einfach die Größe zu verdoppeln. Aber auch dieses Ergebnis schien nicht die gewünsche Wirkung zu haben (Oder war es mein Fehler ? Ich habe dort 200% eingegeben mit dem Wunsch die Vorlage zu verdoppeln).
Mit einem Kopierer die Sache zu verdoppeln ist übrigens schlecht, weil es ja auf festem Karton gedruckt werden soll.

Wenn jemand damit Erfahrung hat und mit vielleicht einen Arbeitsablauf nennen kann, wäre ich sehr dankbar.
Gruß
Andreas

Hallo Andreas!

Ich habe hier einen Bastelbogen mit Weihnachtsdekorationen.
Diesen möchte ich aber vergrößern auf doppelte Größe.
Manche Teile sind größer als die Hälfte des Blattes, so das
diese gesondert auf einem A4 Blatt ausgedruckt werden müssen.
Nun habe ich die Bögen bereits eingescannt.

Ich kann nicht sagen, was für Dich ein gewünschtes Ergebnis ist. Aber ich denke, das bestmögliche wäre dann wohl doch genug.

Pixelgrafiken (durch Scannen) haben die Unart, beim Größerskalieren an Genauigkeit zu verlieren. Die Konturen werden treppchenförmig.

Also, zwei verschiedene Methoden, um Abhilfe zu schaffen:

(1) Einfach:
Mit doppelter Auflösung scannen und die Scansoftware (fehlende Pixel) interpolieren lassen. Anschließend die DPI-Zahl wieder auf die Hälfte reduzieren, Pixelgröße des Bildes aber Original (100%) belassen.

Diese Methode bietet sich an, wenn die Vorlage über mehr als 256 Farben verfügt, z.B. bei Farbverläufen oder fotohaften Bildern.

Die folgende Methode ist geeignet, wenn die Vorlagen sich nur „auf ein paar“ Farben beschränken, so wie man’s bspw. von Comics kennt:

(2) Der Königsweg:
Vorlagen wie gehabt scannen. Anschließend Vektorisieren, z.B. mit dem Hilfsprogramm „Corel TRACE“; dann in Corel Draw! weiterbearbeiten. Das Vektorformat ist eine stufenlos skalierbare Grafik, die aus Linien, Kurven und Flächen besteht und innerhalb der Grafikdatei als mathematische Funktionen in Form von Zahlenfolgen abgelegt wird. (Pixelgrafiken werden demgegenüber Pixel für Pixel gespeichert.) Näheres siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Vektorgrafik

CDR (Corel Draw) ist bspw. eine Kombination aus Vektor- und eingebettetem Pixelformat; SVG ist das heute übliche Vektorformat und inzwischen weit verbreitet. (Früher waren standardmäßig CGM = Computer Graphics Metafile und WMF = Windows Meta File und EMF = Embedded Meta File Format verbreitet.)

Als kostenlose und auf lange Zeit sichere Alternative zu Corel kannst Du auch InkScape (Open Source) verwenden, um zu vektorisieren und die Grafiken dort ggf. auch detailiert nachzubearbeiten. http://www.inkscape.org/

Als letzter sinnvoller Schritt, wenn alles wie gewünscht vorliegt, würde ich empfehlen, die „Bastelbögen“ durch Ausgabe als PDF zu „fixieren“.

HTH.

Weihnachtlichen Gruß,
DannyFox64

SVG ist das heute übliche
Vektorformat und inzwischen weit verbreitet. (Früher waren
standardmäßig CGM = Computer Graphics Metafile und WMF =
Windows Meta File und EMF = Embedded Meta File Format
verbreitet.)

wo und wofuer ist svg ueblich und verbreitet?

wo und wofuer ist svg ueblich und verbreitet?

Mensch dog.je! Du bringst mich ja richtig zum Nachdenken!

Und nachdem ich nochmal drüber nachgedacht habe…

SVG ist (doch) nicht unbedingt üblich; und ob man (ich) es verbreitet nennen darf, nur weil Wikipedia dieses Format für Vektorgrafiken verwendet, sei dahingestellt. Allerdings meine ich aus meiner Beobachtung heraus, dass die meisten modernen Grafikanwendungen mit SVG-Grafiken umgehen können, zumindest durch Import/Export.

Problematisch dürfte es wohl bei Druckereien sein, die dann doch eher AI, PS/EPS oder PDF annehmen.

Für’s Internet halte ich das reine SVG aber schon für das Richtige.

Gruß, DannyFox64