Hallo,
Ich würde gerne wissen, wie diese Buchstaben hier heissen:
Ø
Å
Also ich will nicht wissen, wie die ausgesprochen werden…
Sondern sowas:
Ç = Cedille…
Danke im Voraus,
djaxxn
Hallo,
Ich würde gerne wissen, wie diese Buchstaben hier heissen:
Ø
Å
Also ich will nicht wissen, wie die ausgesprochen werden…
Sondern sowas:
Ç = Cedille…
Danke im Voraus,
djaxxn
Hi,
habe nur folgendes gefunden:
Ø=O mit diagonalem Strich
Å=A mit kleinem O darüber
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Sonderzeichen… + die Artikel zu den Buchstaben die du dort findest)
Die HTML-Codes zur Darstellung lauten einfach ø und Å.
Möglicherweise haben sie keine „Namen“ in dem Sinne wie ein Cedille sondern heißen einfach so. Ein „G“ heißt auch einfach „G“.
Gruß
Benjamin
Hallo djaxxn,
diakritische Zeichen müssen keinen Eigennamen haben.
Ä Ö Ü haben auch keinen
Gandalf
Hej!
Das Å ist ein schwedischer Buchstabe und heißt schlicht „Å“. Gesprochen wird das wie das deutsche „O“.
Hejdå
Findus
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Umlaute
Hallo Gandalf,
diakritische Zeichen müssen keinen Eigennamen haben.
Ä Ö Ü haben auch keinen
dochdochdoch: die 3 heißen (deutsche) Umlaute.
Gruß Gudrun
Hallo Gudrun,
dochdochdoch: die 3 heißen (deutsche) Umlaute.
es ging dem Fragenden aber wohl mehr um solche Bezeichnungen wie z.B. ypsilon für ‚y‘ oder eszett für ‚ß‘
Gandalf
Hallo Djaxxn,
ich denke, du hast inzwischen mitbekommen, dass diese Buchstaben keine – womöglich noch sprachenübergreifenden – Eigennamen haben. Es gibt aber in einzelnen Sprachen mehr oder weniger wissenschaftliche Möglichkeiten der Umschreibung.
Ç = Cedille…
Das, was du hier schreibst, stimmt so nicht: »Ç« bzw. »ç« ist keine Cédille. Eine Cédille ist das: »¸«, also nur ein diakritisches Zeichen. Dass der kombinierte Buchstabe keine Cédille sein kann, zeigt sich daran, dass es weitere lateinische Buchstaben mit Cédille gibt, so das im Türkischen verwendete »Ş« bzw. »ş«. »Ç« ist für deutsche Typographen ein großes lateinisches C mit Cédille.
Ein »Å« ist demnach ein großes lateinisches A mit Krouzek. Als Krouzek bezeichnet man den Kreisakzent. Es unterscheidet sich von dem Zeichen »Å« für die Längeneinheit Ångström. Wer genau hinsieht, wird bemerken, dass bei dem Einheitenzeichen Krouzek und Buchstabe unverbunden sind.
Ein »Ø« bezeichnet man als großes lateinisches O mit Querstrich. Weitere Buchstaben mit Querstrich sind Đ, Ħ, Ł und Ŧ.
Gandalfs Aussage, Ä, Ö und Ü bzw. ä, ö und ü hätten keine Namen, ist insofern falsch. Bekanntermaßen werden Buchstaben innerhalb einzelner Sprachen mit einem Laut gleichgesetzt, dem sie meist entsprechen. Deshalb ist Ä für Deutsche ein [ɛː], Ö ein [øː] und Ü ein [yː]. In der germanistischen Linguistik gelten diese Buchstaben, wie Gudrun schreibt, als »Umlaut«. Da jedoch dieser Begriff auch mit einer Vokalveränderung im Alt- und Mittelhochdeutschen verknüpft ist, beschreibt man die Buchstaben meines Erachtens besser als großes bzw. kleines A/O/U mit Trema/Diärese. Dies empfiehlt sich auch, weil es weitere Buchstaben des lateinischen – zum Beispiel Ë und Ï – und kyrillischen Alphabets – zum Beispiel Ӛ und Ӟ – mit Trema gibt, auf die das Wort »Umlaut« sicher nicht anzuwenden ist.
Alles klar?
Gruß
Christopher
Ein „G“ heißt auch einfach
„G“.
Naja, man könnte aber auch sagen, dass „G“ eben „Ge“ heißt, oder nicht?
Gruß
Findus
Naja, man könnte aber auch sagen, dass „G“ eben „Ge“ heißt,
oder nicht?
Ich würde unterscheiden zwischen dem Namen eines Buchstabens und der Aussprache. Das „Y“ hat den Namen „Ypsilon“, aber nicht alle Buchstaben besitzen so einen Namen. Die meisten kommen ohne aus.
„Ge“ ist nur eine Aussprache zur Bezeichnung von „G“. Es ist schwierig, einen Konsonanten auszusprechen ohne Vokal, daher ist es Usus, den Vokal „e“ an alle Konsonanten anzuhängen bzw. davorzustellen (Be, Ce, De, Ef, Ge …), wenn man diese bezeichnen möchte. Es gibt aber kein Wort „Be“ oder „Ge“, höchstens als Silben existieren die.
Gruß
Benjamin
Hi Djaxxn,
beim Ø bin ich nicht sicher aber das Å/å wird „bolle-a“ genannt, es existiert seit 1948 im daenischen Alphabet. Ich kann leider keine Lautschrift aber durch „bolle“ wird es aussprachemaessig mehr ein O als ein A (zumindest im Daenischen)
Im phonetischen Alphabet ist es uebrigens Øse. Nun habe ich auf Daenisch gegoogelt aber das „Ø“ hat anscheinend wirklich keinen Namen - es ist aber ein Wort und bedeutet „Insel“. Ich kann Dir etwas zur Geschichte erzaehlen aber leider nur auf Daenisch… 
liebe Gruesse,
Astrid