dies hat zwar nichts mit Religion zu tun, dafür aber umso mehr mit Ethik.
Heute habe ich in einer Programmzeitschrift gelesen:
in Tennesse (USA) werden zur Zeit Kinder zur Adoption angeboten. Was hier empörend ist: in einem Supermark wird ein Laufsteg wie bei Models aufgebaut und da müssen die armen Kinder Paradelaufen. Das Puplikum kann sich dann so ein Kind kaufen.
Könnt Ihr Euch vorstellen, was in dem Kopf so eines Kindes vorgeht, das schon das 5. Mal sich feilbietet und nicht „gekauft“ wird? Das ist Sadismus pur!
Sind die Amerikaner jetzt vollkommen geistig behindert?
Grüße
Raimund
Hallo,
ich will nicht behaupten, daß die Geschichte nicht
wahr ist bzw. unmöglich sein kann.
Andererseits gebe ich den meisten Programmzeitschriften
keine höhere Einstufung als Bildzeitung (außer natürlich
die Programminformationen selbst).
Ehe man sich also pauschal ereifert, müsste erst mal
der Wahrheitsgehalt der Information geprüft werden.
-> siehe Fall Sebnitz
Gruß Uwí
scheint es aber zu geben. Ich habe einen Bericht im Fernsehen gesehen, da wurden ähnliche Veranstaltungen in Kinderheimen abgezogen. Die Kinder wurden rausgeputzt und wirklich wie auf einem Laufsteg präsentiert. Die kleinen, niedlichen „gingen“ natürlich leichter weg, die anderen warteten auf das nächste mal. Ich weiss leider nicht mehr, in welcher Sendung darüber berichtet wurde.
Tschüss
Merit
es waren Photos dabei. Laufsteg und Käufer, schminken, behindertes Kind, …
Natürlich kann man alles stellen! Ich denken da nur an gewisse „Neofaschistenfotos“ des Stern. Die waren auch nachweislich arangiert. Nur bin ich mir nicht sicher, ob sich das bei so einem Bericht lohnt.
Ok., ich kann es nicht nachprüfen.
Grüße
Raimund
dies hat zwar nichts mit Religion zu tun, dafür aber umso mehr
mit Ethik.
Heute habe ich in einer Programmzeitschrift gelesen:
in Tennesse (USA) werden zur Zeit Kinder zur Adoption
angeboten. Was hier empörend ist: in einem Supermark wird ein
Laufsteg wie bei Models aufgebaut und da müssen die armen
Kinder Paradelaufen. Das Puplikum kann sich dann so ein Kind
kaufen.
Könnt Ihr Euch vorstellen, was in dem Kopf so eines Kindes
vorgeht, das schon das 5. Mal sich feilbietet und nicht
„gekauft“ wird? Das ist Sadismus pur!
Wenn dem so wäre, dass so Kinder, die sonst schlechtere Chancen hätten, so zu liebenden Eltern kämen, die sich ihrer Verantwortung bewußt wären, könnte man es noch ertragen.
Was wird aber ein Paar, das ein Kind auf so einer Verantstaltung ersteigert hat, mit ihm machen, wenn es nicht mehr putzig ist?
Wenn es den ganzen Tag schreit? Wenn es launig und wiederspenstig ist?
Ich befürchte, daß eine Rückgabegarantie gleich dabei ist.
Sind die Amerikaner jetzt vollkommen geistig behindert?
Wieso „jetzt“?
Gruß
Carlos
hallo!
vielleicht sollten wir alle und vornehmen, nicht immer „die amerikaner“ oder „die deutschen“ oder „die russen“ zu sagen.
das wäre ein erster schritt zur verbesserung unserer denkweise.
zur sache: wenn es denn stimmt: was passiert denn anderes in deutschen kinderheimen, in deutschen tierheimen, ja sogar in deutschen discos?? (sprachlich korrekter: in kinderheimen in deutschland?
auch wenn es uns vielleicht schwerfällt: wer schön ist und niedlich und gutaussehend, der hat es im leben leichter, egal ob als waisenkind auf der suche nach eltern, als katze / hund auf der suche nach einem neuen heim oder als gutaussehende frau auf der suche nach einem freund.
dass „die“ amerikaner daraus eine show machen entspricht derm charakter einer bevölkerung, die sich über ökonomische gesetzmäßigkeiten wesentlich mehr im klaren ist als die deutschen mit ihrer verschwurbelten idealistischen ideologie.
wenn jetzt die private rente kommt lernen vielleicht auch die deutschen besser die „gesetze“ von angebot und nachfrage kennen.
frank
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
es ist zwar richtig, dass jede Verallgemeinerung falsch ist, doch eigenartigerweise kommen solche unmenschlichen, nur vom Geld diktierten Vorkommnisse vorzugsweise aus den USA.
Und es ist ein himmelweiter Unterschied, wie man in Deutschland zu Adoptivkindern kommt. Diese amerikanische Methode geht über Kinderleichen! Hier zählt nur eines: der Umsatz des SB-Ladens und der Umsatz des Kinderverkäufers. Es ist unmenschlich. Dass „Möchtegern-Adoptiveltern“ nicht ungesehen jedes Kind wollen, ist verständlich. Aus diesem Grund ist es auch recht schwierig, in Deutschland ein Kind zu adoptieren. Es ist kein Wegwerfprodukt. Ex und hopp.
Hast Du einmal überlegt, was es für ein Kind bedeutet, das das 3. oder 5. mal sich feilbietet? Und nicht gekauft wird?
Ich hoffe, die Deutschen werden nie so, wie die Leute in den USA: Gott auf den Lippen und den Geldschein im Gehirn!
Guten Rutsch ins neue Jahr
Raimund