Sklaverei

Hallo!

Gab es in Europa Sklaverei? Konkret: Woher kam die Sklaverei in den Südstaaten der USA?

DAnke

Michael

Hi

Gab es in Europa Sklaverei?

Sklaven hat es gegeben, seit es Herrscher gibt.
Angefangen (?) im alten Ägypten über die Griechen bis zum römischen Reich.

Konkret: Woher kam die Sklaverei
in den Südstaaten der USA?

von den Portugiesen
Portugal besaß Anfang des 16. Jh. nur etwas über eine Million Einwohner. Zu einer Besiedlung der Kolonien reichte dies nicht aus, daher konnten hauptsächlich die kleinen Niederlassungen bestehen bleiben. Nur Brasilien wurde später flächenmäßig kolonisiert, da man befürchtete, das Land an die Spanier, die ihre Besitzungen in Amerika systematisch kolonialisierten, zu verlieren. Neben Portugiesen wurden in Brasilien hauptsächlich Sklaven aus Schwarzafrika angesiedelt (besonders aus der portugiesischen Kolonie Angola). Portugal war zu dieser Zeit der größte Sklavenumschlagplatz Europas und kann sich der traurigen Tatsache rühmen, die Sklaverei in Europa „hoffähig“ gemacht zu haben …
Quelle: http://www.michael-mueller-verlag.de/cgi-local/mmv_l…

Vielleich auch interessant: http://www.inidia.de/sklaverei.htm

schönen Gruß

Hi,

Konkret: Woher kam die Sklaverei
in den Südstaaten der USA?

von den Portugiesen

Wenn ich richtig lese, haben die Portugiesen die Sklaven nach Brasilien geschickt, nicht in die USA.

Dort waren die Briten die ersten.
http://www.borg-ibk.ac.at/praesent/gesch/sklaven_d.htm

Grüße
Wolfgang

Hallo !

Die Sklaverei, also der Einsatz von Schwarzafrikanern, wurde eingeführt, weil es keine weißen Arbeiter in den Massen gab und weil man glaubte, die Afrikaner könnten diese Arbeit auf den Plantagen besser verkraften.
Und sie waren natürlich billiger und vermehrten sich von selbst.

Die Idee der Zwangsarbeit und das ist die Sklaverei, ist uralt und gab es in Europa bis ins 19.Jahrhundert. Hier wurden bis zuletzt Kinder verkauft, Landarbeiter so weit künstlich verschuldet, dass ihr Dasein einer Sklaverei gleichgesetzt war.
Sklaverei heißt, nicht über sich selbst verfügen zu können. Das Verkaufen von hessischen Söldnern an England war Sklaverei. Das Verurteilen von Kleinkriminellen in England und das Verschicken nach Australien war ebenfalls Sklaverei. Man brauchte für die Kolonien eine bestimmte Menge von Sträflingen und machte einfach welche. Wegen geringster Delikte wurde man in Ketten nach Australien geschickt.
Auf ostdeutschen Gütern arbeiteten bis ins 19. Jahrhundert Leibeigene.
In Rußland wurde die Leibeigenschaft erst Ende des 19. jahrhunderts abgeschafft.
In Amerika wurde viel erfunden, aber die Erfindung der Sklaverei ist nicht ihr Verdienst.

Und - der Bürgerkrieg in den USA hatte niemals das Ziel, die Sklaverei abzuschaffen. Da ging es um ganz andere Dinge.

Gruß Max

unnen an
Hallo, Historiker, es ist meiner Ansicht nach wichtig zu betonen, daß die Sklaverei als solche einst in Afrika (unter den dortigen Völkern) „fröhliche Urständ feierte“, und das ws eher „weiße Oiropäer“ in Afrika „einkehrten“ als ummekehrt. (issa nich auch sowas in „Nathan der Weise“ von Kleist?)
„Die Oiropäer“ haben schließlich auch v.a. Geld gemacht mit den TRANSPORTEN von ihrer Umgebung entraubten (und auch noch meistens von den bestechlichen Häuptlingen oder „Nachbarstämmen“ gelieferten) Eingeborenen.
Ursprünglich geschichtlich ist doch die Sklaverei eine Nichttötung der restlichen Mitglieder des jeweils unterlegenen Stammes gewesen. Und von daher eine „Wohltat“, natürlich nur zum gegenseitigen Nutzen!

Sicher, können die Unterlegenen doch auch im Nachhinein auf ihrem „Recht auf Tötung“ bestehen.

Der Mißbrauch beginnt auf 2 Weisen: einmal durch eine bloß machtorientierte Fehlreglementierung der Sklaven (ital: s_chiave´ = ent-schlüsselt´ [dies mag aber zufälliger Sprach"humor" sein!] = kein eigenes Heim) durch die Halter (kann auch Luxus sein, sich Sklaven zu halten!), zum andern „sich bequem machen und zur Last fallen der „armen Sklaven“, die begonnen haben, gar nicht mehr für sich und ihren „Erhalt“ verantwortlich zu sein“ zu wollen.
Es ist alles eine Frage des geschichtlichen Zusammenhangs, meine ich.
In meiner humpelnden Opininien.
Bitte, wo habe ich hier nun wieder unklar formuliert?
Wo die Sache doch selber noch im dunklen liegt und laufend „modern-emanzipiert“ fehlinterbrettert wird?!!!

Moin, ach macht doch was ihr wollt!
Wenn ihr überhaupt was (machen) wollt!

Man kann auch anfangen zu bedenken, daß jeder gerne „der Sklave seiner Angebeteten“ sein möchte (damit sie einem verpflichtet ist!!!)
Vorrei bene essere il vostro schiavo, se aiuta qualcuno comprendere.
Moin, Manni

1 „Gefällt mir“

Korrekt
Sie hatten ja auch lange genug ein Monopol drauf. Besonders die Freiheitsfreunde, der noble Sir Ben Franklin und der „Sohn der Freiheit“ John Adams, die (beide Nordstaatler)als Sklavenhändler verhindert haben, daß der Südstaatler Jefferson das Sklavereiverbot in die Verfassung einbringen konnte.
Pikant- oder? S’ geht noch pikanter: In den meisten Südstaaten war Sklavenhandel per Import verboten, weshalb die meisten Sklavenhändler auch Nordstaatler waren. Übrigens: Die Sklaven des SÜDENS hat Lincoln 1863 für frei erklärt, die (in der Tat vorhandenen) des Nordens keineswegs.
Nochn Hinweis: Einer der ursprünglichen Gründe für den Import von Schwarzen war der, daß diese das Klima im Süden besser vertrugen.
whk