Hallo Dennis,
hat dann eigentlich ein elektronisches Gaspedal irgendwelche
Vorteile???
Für die „schadstoffarmen“ Bundesregierungen (der Vorwand für die Steuererhöhungen der PkW; wirklich: Ankurbeln der Wirtschaft, fing 1992 an, als VW die 4Tage Woche einführte)
Warum werden diese eingesetzt? Weil elektronisch derzeit „in“
ist?
Nö. Das Auto kommt sonst nicht auf die erforderlichen niedrigen Schadstoffwerte.
Die Elektronik soll ja dafür sorgen (bei den Diesel), daß so wenig wie möglich Ruß entsteht. Das geht nur, wenn sie volle Kontrolle darüber hat, wann wieviel eingespritzt wird.
Der Abgasruß ist abhängig vom Verhältnis Diesel/Luft im Brennraum. Deswegen sind bei den neuen TDI’s auch Turbo und z.T. Ladeluftkühler / 4Ventiltechnik angesagt. Man arbeitet heute mit sehr viel Sauerstoffüberschuß.
Die Elektronik mißt nun den Ladedruck im Ansaugrohr, vergleicht Motordrehzahl (und andere Parameter), sowie Gaspedalstellung (liegt ja als elektrisches Signal vor) und entscheidet: SO VIEL Diesel spritze ich jetzt ein und nicht mehr. Dann rußt es eben nicht mehr so stark. Bei mechanischem Gaspedal geht das nur bedingt.
Wir haben in den Bussen nur elektronisches Gaspedal seit 1992. Damit erfüllt der Bus EURO-I.
Mit Ladekühler kommt er dann auf EURO-II
Bei PkW ist es ähnlich.
Das was Du schreibst, hört sich ja nicht so gut an, das bringt
einem zu dem Schluß, möglichst kein Auto mit Elektronischem zu
kaufen.
Nein, es ist nur so, daß Du keinen direkten „Fuß“ an die Drosselklappe/Einspritzpumpe hast. Immer die Elektronik dazwischen, die die Einspritzmenge in Anhängigkeit von xxxxx kontrolliert.
Bei den Bussen ist es so, daß Du einen mit E-Gas beim starten nicht mehr zum Rauchen bringen kannst, weil die Elektronik beim starten die Einspritzpumpe auf Null stellt.
gruß
dennis