Hallo,
als absoluter Laie möchte ich für meine Frau (ambitionierte Hobby-Fotografin) ein Fotoapparat kaufen.
Zunächst hatte ich auf anraten eines Fotografen an eine Canon EOS 40 D gedacht, wurde jedoch im Fachgeschäft auf eine sog. Bridge-Lösung aufmerksam gemacht.
Da der Großteil aus Personen- und Landschaftsaufnahmen bestehen wird, halte ich persönlich diese Lösung auch für optimal.
Allein das Wechseln der Objektive und mitschleppen derselben halte ich für ein K.O.-Kriterium.
Natürlich ist der Preisunterschied enorm, aber das ist zweitrangig.
Wenn ich mich für eine sod. Bridge-Lösung entscheide, wer kann mir aus eig, Erfahrung Tipps geben (welche Marken/Modelle)?
Auch weitere Nachteile, wie z.B. fehlender Bltzschuh würde ich gerne erfahren.
Momentan nutzt meine Frau Fotoapparate Ihrer Firma (von der dortigen Marketingabteilung).
Freue mich über jeden Hinweis, da der Kauf als Einstieg in die fortgeschrittene Hobbyfotografie gedacht ist.
Persönlich interessiert mich, welche Nachteile mit dem enormen Brennweitenspektrum von ca. 28 - 480 mm verbunden sind.
Besten Dank schon jetzt,
Jochen
Hallo Jochen,
einen sehr wichtigen Aspekt hab ich konkret nicht gefunden.
Was bist Du bereit auszugeben.
Wenn Du eine SLR kaufst, sind gerne mal vierstellige Beträge nötig, um den Brennweitenbereich abzudecken, den eine gute Bridge bringt.
Das Problem des Gewichts, des Volumens und des Linsenwechsels hast Du schon angesprochen.
Ich besitze sowohl eine Bridge als Immerdabeikamera und eine SLR um ‚richtig‘ zu photographieren.
Allerdings hab ich die SLR nicht immer dabei.
Was für eine Ausrüstung hat Deine Frau momentan?
Wenn sie eine SLR hat, kann sie ev. die vorhandenen Linsen weiterverwenden.
Gandalf
Momentan hat sie keinen eigenen Fotoapparat (Nutzung des Firmengerätes).
Der Betrag ist zweitrangig, denn ich weiß was eine Canon EOS 40 D mit drei Obejektiven kostet (um alles Bereiche abzudecken).
Die Frage ist nur, ob das nötig ist bei Hobbyfotografen, wenn eine Bridge über 90% aller Fälle abdeckt.
Der Händler hat mir eine PANASONIC LUMIX DMC-FZ 28 empfohlen.
Gibt es dazu Erfahrungen bzw. Meinungen?
Danke für den bereits abgegebenen Hinweis.
Gruß,
Jochen
Moin Jochen,
Der Händler hat mir eine PANASONIC LUMIX DMC-FZ 28 empfohlen.
ich habe das Vorgängermodel (FZ8) und mein Sohn hat die 28. Man kann damit schöne Sachen machen, aber bedingt durch den kleinen Sensor hat sie Probleme, wenn wenig Licht da ist (Rauschen).
Trotzdem kann ich die 28 empfehlen.
Die anderen Kameras dieser Klasse sind aber nicht schlechter oder besser. Am besten sie nimmt sich einige Kameras in die Hand, schaut sich die Bedienung an und die, die am besten gefällt bzw. dessen Handhabung am besten ankommt sollte es werden.
Falls dann der Appetit größer wird, kann es immer noch ein SLR werden und die Bridge wird die Immerdabeikamera.
Gandalf
Hi,
Der Händler hat mir eine PANASONIC LUMIX DMC-FZ 28 empfohlen.
Gibt es dazu Erfahrungen bzw. Meinungen?
Die hatte ich mal testweise. Wirklich keine schlechte Kamera, allerdings lag sie bei mir nicht so gut in der Hand, was ja unbedingt ein Kriterium ist.
Ich habe mir letztendlich die in Preis und Leistung sehr ähnliche Canon Powershot SX 10 IS gekauft, weil diese besser in der Hand liegt (bei mir) und einen schwenkbaren Monitor hat, den ich nicht mehr missen möchte.
WoDi
Hallo Jochen,
als ehemaliger Lumix FZ 20 Besitzer kann ich diese Kamera eigentlich nur empfehlen. Sie war über einige Jahre treue Urlaubsbegleiterin, bei einigen Motorsport - Veranstaltungen dabei und hat mich nie im Stich gelassen.
Allerdings würde ich mehr zur FZ 50 als zur 28er tendieren. Den minimalen Verlust im Weitwinkel und Telebereich gegenüber der FZ 28 machen der externe Blitzschuh und das, bereits angesprochene, schwenkbare Display mehr als wett… Die Brennweitenverluste kann man, falls überhaupt erforderlich, durch Konverter wieder ausgleichen… ein fehlender Blitzschuh ist aber garnicht, bzw. nur sehr schwer zu ersetzen. Ein schwenkbares Display ist absolut genial, es ergeben sich ungeahnte Möglichkeiten bei der Motivsuche!
Auf jeden Fall würde ich, egal welche Kamera, den Kauf von ein bis zwei zusätzlichen Akku´s mit einplanen… man weis nie, was der Tag so alles an Motiven bringt 
Grüße
Tom
Vielen Dank soweit.
Die Tipps sind super.
Jetzt habe ich den Testbericht in der „CHIP“ gelesen und dort ist die Fujifilm FinePix S100FS klarer Sieger.
Alles spricht also für diese Kamera.
Kann dazu jemand seine Erfahrungen beitragen?
Danke und Gruß,
Jochen
Moin Jochen,
Jetzt habe ich den Testbericht in der „CHIP“ gelesen …
´nichts gegen CHIP, aber Kameratests würde ich, wenn überhaupt, aus Fachpostillen nehmen.
Wie schon geschrieben, geht in ein gut sortiertes Fachgeschäft und nehmt die Kamera in die Hand und schaut die Bedienungsführung an.
Was nutzt es, wenn z.B. eine Menuestruktur einem Computerredakteur gefällt, Deiner Frau aber überhaupt nicht? Oder die Kamera die super abgeschnitten hat, überhaupt nicht in die Hand passt, oder das Design buäh ist oder…
Gandalf
Hallo Jochen,
Jetzt habe ich den Testbericht in der „CHIP“ gelesen und dort
ist die Fujifilm FinePix S100FS klarer Sieger.
wenn deine Frau diese Kamera mitschleppen will (ist ja relativ schwer, wiegt so viel wie eine Baby-DSLR mit Reisezoom) und bereit ist, die Bild-Nachbearbeitung am PC/Mac mit einer Software zu machen, die die starken CAs des Zoom-Objektivs der S100FS beheben kann und die violetten Farbränder, die diese Kamera bei starken Hell-Dunkel-Kontrasten (Zweige von Bäumen gegen den hellen Himmel z.B.) oft macht, auch reduzieren kann,
dann JA, empfehle ich sie dir auch.
Gruß
Beuteltier