SMD-Birne: UV?

Hallo,
ich weiß, dass die LED-Birnen wahre UV-Schleudern sind.
Und die Weiterentwicklung SMD anfangs auch nicht gerade wenig UV abgaben.
Dich wie sieht es bei diesen Birnen aus:
http://s7.directupload.net/file/d/2923/lby962s6_jpg.htm

Meine Meinung: es gibt hier nicht mehr UV als bei Glühbirnen oder Halogenbirnen.
Die Glühlampen gibt es ja nicht mehr, die Halogenlampen brennen in kurzer Zeit durch und verbrauchen viel Strom, die sog. Stromsparlampen sind gefährliche Quecksilberlampen…
Also, was sagt Ihr dazu?

Hallo,

Auch Hallo,

ich weiß, dass die LED-Birnen wahre UV-Schleudern sind.

Wer sagt das?
LEDs können mit verschiedenen Wellenlängen strahlen. UV Licht erzeugen sie aber nur, wenn das gewollt ist.
Wäre auch kontraproduktiv, sie sollen ja sichtbares Licht abgeben, ein UV Anteil würde die Energiebilanz verschlechtern.

Gruß
Bernd

Hallo

Die Glühlampen gibt es ja nicht mehr

Doch, in Halogenausführung. Das ist im Prinzip auch eine Glühlampe.

die Halogenlampen
brennen in kurzer Zeit durch

Nein, halten mindestens so lange wie die alten Glühlampen, eher länger. Allerdings sollte man nicht die billigsten Billiglampen kaufen und dann meinen die taugen auch. Tun sie nicht. Bis jetzt waren bei häufigem Ausfall immer Billiglampen im Spiel.

und verbrauchen viel Strom,

Gegenüber was? Gegenüber den alten Glühlampen braucht die Halogenausführung bei gleicher Helligkeit 30% weniger.

die
sog. Stromsparlampen sind gefährliche Quecksilberlampen.

Da sind etwa 3mg Quecksilber drin, das ist für die Funktion unverzichtbar. Man kann aber so sorgsam umgehen, daß sie nicht zerbrechen, dann tritt auch nichts aus. Wenn in einem alten Thermometer mit so schöner silbrigen Säule vielleicht 5 Gramm (nur geschätzt) drin sind, dann wäre das die Menge von 1666 Sparlampen. Was ist denn, wenn dieses Thermometer runterfällt? Über alte Quecksilberthermometer regt sich komischerweise keiner auf.

Daß Motoröl in jedem Ramschmarkt frei verkäuflich ist und keiner kontrolliert, wo das Altöl hinkommt, ist selbstverständlich, keiner kritisiert das.

Die Sparlampe wird seit einiger Zeit einfach nur schlecht gemacht. Vielleicht liegts ja auch an der Forderung des Kunden, daß billig über alles geht. Richtig supergute Lampen gibts auch schon unter 10 € (z.B. Osram Facility). Da wird aber lieber zur 1,95 €-Ausführung gegriffen und dann lieber über das fahle, schlechte Licht gejammert und daß die ja so lang brauchen, bis sie hell sind, und halten tun die ja auch nicht.

Also, was sagt Ihr dazu?

Das.

Hans

Hallo !

ich weiss nicht,auf welche Daten Du dich beziehst.
Aber LEDs für Beleuchtungszwecke im Wohn/Bürobereich geben weder IR- noch UV-Licht ab.
Im Spektrum von Halogenlampen z.B. ist tatsächlich UV enthalten,was man gewöhnlich mit einer Glasscheibe ausfiltert.

Man kann weißes Licht bei LED auf verschiedenen Wegen erzeugen,gängig ist das „Lumineszenzkonversion“ genannten Verfahren,bei dem ein „Blau“ abstrahlender LED-Chip mit einer dünnen Phosphor-Leuchtschicht(gelb) umgeben ist. Erst diese Schicht wandelt einen Teil es Blau in Weiß um.
Das andere Verfahren ist die additive Lichtmischung aus den 3 Grundfarben Rot,Grün,Blau (RGB-Mischung),was neben allen Zwischentönen auch Weiß abgeben kann.
Allerdings mit etwas schlechterer Farbwiedergabe gegenüber dem oben genannten Verfahren.

Übrigens,auch die Leuchtstofflampen,ob Stabform oder Kompaktform wenden ein Umwandlungsverfahren an. Nur hier wird tatsächlich UV-Licht erzeugt. Die Leuchtschicht im Rohr wird vom UV angeregt und gibt dann selbst sichtbares Licht ab.

Noch ein Wort zum Quecksilber,es ist in Spuren unabdingbar,ist im Laufe der Jahre immer weiter reduziert worden,mehr ist nicht zu erwarten. Es wird auch industriell recycled aus Altröhren,frei werden wirds sowieso nur bei Glasbruch.
Und selbst da bietet die „Amalgamtechnologie“ bei Energiesparlampen (Konpakt-Leuchtstofflampen) Vorteile,Quecksilber ist dort gebunden und wird selbst beim Bruch nicht frei in die Luft abgegeben.

MfG
duck313