Smoking strictly

„prohibited“ oder „forbidden“

Liebe Fachleute,
was ist besser (richtiger), was wird häufiger verwendet?

Danke!

Irene

Hallo, Irene,
prohibited ist richtig, wenn es aus Sicherheitsgründen nicht gestattet ist zu Rauchen.
Verbindlicher und netter klingt es allerdings wenn da steht „Thank you for not smoking at this table“ (z.B. in der Nichtraucherecke eines Restaurants)

Grüße
Eckard.

Dankeschön Eckard, auch für den „verbindlichen“ Vorschlag. Es sollte kurz und bündig und absolut nicht verbindlich sein - ein Befehl sozusagen - in einem multinationalen Unternehmen, „verenglischt“ sich alles schön langsam (allerdings 98 % keine native speaker) und da gibt’s manchmal verschiedene Meinungen. Daher bin ich sehr froh, hier fragen zu können. Grüße, Irene

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Hi,

wie wäre es mit einen Pictogramm mit einer durchgestrichenen Kippe?

A.

Dankeschön Eckard, auch für den „verbindlichen“ Vorschlag. Es
sollte kurz und bündig und absolut nicht verbindlich sein -
ein Befehl sozusagen - in einem multinationalen Unternehmen,
„verenglischt“ sich alles schön langsam (allerdings 98 % keine
native speaker) und da gibt’s manchmal verschiedene Meinungen.
Daher bin ich sehr froh, hier fragen zu können. Grüße, Irene

Hallo, Irene,
da muß ich Dich allerdings darauf aufmerksam machen, dass diese Schroffheit durchaus als typisch deutsche Eigenschaft angesehen wird. Im Englischen - insbesondere im britischen Englisch - ist man wesentlich höflicher und verbindlicher und was bei uns evtl. noch als „Aufforderung“ gilt, wird vom Engländer als absolut unübertretbare Anweisung verstanden.
Ein schlichtes „No smoking“ wäre bestenfalls noch mit einem „Striktly No Smoking“ zu verstärken. Ansonsten bleibt immer noch die Möglichkeit des Piktogramms, auf die Andreas hingewiesen hat.
Die Sprache ist eben immer auch ein Ausdruck von Sitten und Gebräuchen, von Grundeinstellungen und gesellschaftlichen Normen. Eine Sprache zu sprechen, ohne die dahinterstehende Mentalität mit einzubeziehen, weist oft deutlicher auf die Eigenschaft „foreigner“ hin, als ein schwerer Akzent :smile:
Lieben Gruß
Eckard (ebenfalls Globalisierungsgeschädigter)

Hallo, Irene,
da muß ich Dich allerdings darauf aufmerksam machen, dass
diese Schroffheit durchaus als typisch deutsche Eigenschaft
angesehen wird.

Ja, das habe ich schon gehört und ich bin dankbar für den Hinweis. Das vergesse ich leider immer wieder und das sollte ich nicht.

Im Englischen - insbesondere im britischen

Englisch - ist man wesentlich höflicher und verbindlicher und
was bei uns evtl. noch als „Aufforderung“ gilt, wird vom
Engländer als absolut unübertretbare Anweisung verstanden.
Ein schlichtes „No smoking“ wäre bestenfalls noch mit einem
„Striktly No Smoking“ zu verstärken. Ansonsten bleibt immer
noch die Möglichkeit des Piktogramms, auf die Andreas
hingewiesen hat.
Die Sprache ist eben immer auch ein Ausdruck von Sitten und
Gebräuchen, von Grundeinstellungen und gesellschaftlichen
Normen. Eine Sprache zu sprechen, ohne die dahinterstehende
Mentalität mit einzubeziehen, weist oft deutlicher auf die
Eigenschaft „foreigner“ hin, als ein schwerer Akzent :smile:

Absolut richtig, mir fällt dies selbst oft auf - Ausländer, egal woher, können noch so gut deutsch sprechen, manchmal kommt etwas dermaßen komisch rüber, einfach durch die Wortwahl oder durch den Ton.
Genauso ist es sicherlich bei uns, wenn wir in einer Fremdsprache sprechen. Deshalb kann man nicht oft genug darauf hinweisen, wie wichtig es ist, sich in die andere Mentalität einzufühlen.

Lieben Gruß
Eckard (ebenfalls Globalisierungsgeschädigter)

Ebenfalls lieben Gruß
Irene