Seit einiger Zeit werde ich per SMS Belästigt. Ich werde bedroht und beschimpft.Ich kann mir nicht erklären wer das sein könnte. Feinde habe ich meines Wissens nicht.Wie kann ich herausfinden wer so etwas macht, damit ich Sie oder Ihn zur Rechenschaft ziehen kann. Oder bin ich Machtlos und muss alles über mich ergehen lassen ?
Falls es sich um eine SMS mit Absender handelt, mache bei der Polizei eine Anzeige ( mit Beispiel SMS natürlich).
Bei SMS über Gratis-Provider musst du dir Empfangszeiten notieren und eine Anzeige bei der Polizei machen.Texte und SMS natürlich nicht löschen, könnten als Beweismaterial gebraucht werden
In beiden Fällen kann durch die Anzeige der Provider gezwungen werden, die Daten ( Name und oder IP-Nr.) preiszugeben. Kann allerdings etwas dauern.
Mfg. ZYNI
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
hier meine Geschichte, die vorige Woche (gottseidank) ihr Ende fand.
Wir wohnen in der Eifel, einen Steinwurf von der belgischen Grenze entfernt. Eines abends erhalte ich einen Anruf aus Berlin. Aus dem Gespräch war nicht zu ergründen was die Anruferin wollte. Nach weiteren Telefonaten mit der Anruferin und derem Partner stellte sich heraus, daß vom Handy meiner Tochter angeblich Morddrohungen via SMS gesendet worden sind.
An Hand der Rufnachweise (debitel) hat meine Tochter (14) nie die Nummer angewählt. Leider hatte ich die Service-Nummer im Handy falsch eingestellt, so daß der Nachweis nicht über debitel, sondern über TD1 geführt wird. Nach vielen Telefonaten, Faxen, Briefen usw. konnte mir KEINER Auskunft geben, unter welchen Bedingungen die Daten (Datenschutz !) bekannt gemacht werden.
Das Ende der Geschichte. Meine Tochter wurde zu einer Vernehmung bei der Polizei eingeladen, ich nahm einen Anwalt, der Akteneinsicht anforderte (dauert mindestens 6 Wochen), die Telefondaten waren gelöscht (80 Tage Verwahrdauer), das Ermittlunsverfahren wurde eingestellt, Mein Anwalt bekommt 480 DM, meine Rechtschutzversicherung will nicht zahlen.
Ich muß noch anfügen, daß zwischendurch mal eine Rechnung von dem „Betroffenen“ gekommen ist, in der 1153,44 DM Schmerzensgeld verlangt wurde.
Facit: Meine Tochter wurde Gundlos angezeigt, es wurden viele Stunden an Arbeit für Polizei, Kripo, Provider, Anwälte und für mich als Vater produziert, das war´s …
Also Ann-Kathrin ändere einfach deine Nummer ist billiger.
Gruß Volker,
einer der mittlerweile viel Einblick hat.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
mich würde in dem Zusammenhang mal interressieren ob nun rausgekommen ist ob die Leute nur grundlos jemanden angezeigt haben oder ob da ein „Nummernklau“ stattfand?
Warum war am Anfang nicht zu ergründen was die Anruferin wollte?
Ansonsten würde ich auch einen Nummernwechsel vorschlagen. Eine günstige Variante wäre (zumindest bei D1…in den anderen Netzen weiss ich es nicht auswendig) sich z.B. ein XTra Paket zu besorgen und dann die Telefonanrufe des „alten“ Anschlusses auf das neue umzuleiten. Umleitungen im eigenen Netz kosten nämlich nix!
Gruß
h.
hier meine Geschichte, die vorige Woche (gottseidank) ihr Ende
fand.
Wir wohnen in der Eifel, einen Steinwurf von der belgischen
Grenze entfernt. Eines abends erhalte ich einen Anruf aus
Berlin. Aus dem Gespräch war nicht zu ergründen was die
Anruferin wollte. Nach weiteren Telefonaten mit der Anruferin
und derem Partner stellte sich heraus, daß vom Handy meiner
Tochter angeblich Morddrohungen via SMS gesendet worden sind.
An Hand der Rufnachweise (debitel) hat meine Tochter (14) nie
die Nummer angewählt. Leider hatte ich die Service-Nummer im
Handy falsch eingestellt, so daß der Nachweis nicht über
debitel, sondern über TD1 geführt wird. Nach vielen
Telefonaten, Faxen, Briefen usw. konnte mir KEINER Auskunft
geben, unter welchen Bedingungen die Daten (Datenschutz !)
bekannt gemacht werden.
Das Ende der Geschichte. Meine Tochter wurde zu einer
Vernehmung bei der Polizei eingeladen, ich nahm einen Anwalt,
der Akteneinsicht anforderte (dauert mindestens 6 Wochen), die
Telefondaten waren gelöscht (80 Tage Verwahrdauer), das
Ermittlunsverfahren wurde eingestellt, Mein Anwalt bekommt 480
DM, meine Rechtschutzversicherung will nicht zahlen.
Ich muß noch anfügen, daß zwischendurch mal eine Rechnung von
dem „Betroffenen“ gekommen ist, in der 1153,44 DM
Schmerzensgeld verlangt wurde.
Facit: Meine Tochter wurde Gundlos angezeigt, es wurden viele
Stunden an Arbeit für Polizei, Kripo, Provider, Anwälte und
für mich als Vater produziert, das war´s …
Also Ann-Kathrin ändere einfach deine Nummer ist billiger.
Gruß Volker,
einer der mittlerweile viel Einblick hat.
Eigentlich ist das Ganze eine blöde Geschichte. Ich setze
mal voraus, daß Du mir glaubst, daß meine damals gerade
13 jährige Tochter Nachts keine SMS- Morddrohungen mit
Obzönen Worten an eine wildfremde Person, nach dem 1000 km
entferntem Berlin sendet.
Anfang Dezember hatte meine Tochter auf Ihrem Handy eine
TelefonNummer auf ihrem Display, nichts ahnend, daß diese Ruf-
nummer ein Festanschluß in Berlin ist. Meine Tochter ruf, in
der Hoffnung: könnte ja ein netter Junge sein, diese Nummer
an. Sie hat wohl auch versucht an diese Festnetznummer eine
SMS zu schreiben, was natürlich nicht möglich ist.
Eines Abends erhielt meine Tochter Anrufe (Handy) von
einer Frau, die aber nur wirres Zeug Redete. Von Angst gepackt
informierte mich sofort meine Tochter, und wenig später erhielt
ich auf meinem Festnetzanschluß einen Anruf, von einer Frau
(ich nenne Sie mal Frau Y) die einen Elektriker Wolter in Berlin
sucht. Erlärungen, ich sei Elektriker und heiße auch Wolter wohnte jedoch genau am Anderen Ende von Deutschland halfen zunächst.
Einige Tage später wurde ich dann vom Betroffenen selbst
angerufen (Herr X) und erklärte mir, daß er mehrmals täglich
und auch nachts Morddrohungen wem Handy meiner Tochter via
SMS bekomme. Er nannte mir ein Aktenzeichen bei der Kripo
Berlin. Sofort setzte ich mich mit der hisigen Kripo, dann
mit der Berliner Kripo in Verbindung.
Nach Monaten (Anfang März 2001) kam dann ein Vorladung zur
Vernehmung meiner Tochter. Ich schaltete sofort einen Anwalt
ein, der Akteneinsicht forderte (dauert mind. 6-8 Wochen).
Vorige Woche kam dann ein Schreiben von der Staatsanwaltschaft
Berlin, daß das Ermitlungsverfahren gegen meine Tochter einge-
stellt sei.
Meine Spekulation:Herr X wollte irgendetwas seiner Freundin, der
Frau Y, verheimlichen, dabei kam Ihm die „irrtümliche“ Nummer
meiner Tochter gerade recht. Das Spiel mußte er weiterspielen,
um sein Gesicht nicht zu verlieren.
Ich vermute, daß der erste Anruf auf das Handy meiner Tochte
einfach ein "Verewähler war.
Gruß Volker
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Eigentlich ist das Ganze eine blöde Geschichte. Ich setze
mal voraus, daß Du mir glaubst, daß meine damals gerade
13 jährige Tochter Nachts keine SMS- Morddrohungen mit
Obzönen Worten an eine wildfremde Person, nach dem 1000 km
entferntem Berlin sendet.
*lach* Ja, ich glaube daran würde es überhaupt keinen Zweifel geben…
Anfang Dezember hatte meine Tochter auf Ihrem Handy eine
TelefonNummer auf ihrem Display, nichts ahnend, daß diese Ruf-
nummer ein Festanschluß in Berlin ist. Meine Tochter ruf, in
der Hoffnung: könnte ja ein netter Junge sein, diese Nummer
an. Sie hat wohl auch versucht an diese Festnetznummer eine
SMS zu schreiben, was natürlich nicht möglich ist.
Eines Abends erhielt meine Tochter Anrufe (Handy) von
einer Frau, die aber nur wirres Zeug Redete. Von Angst gepackt
informierte mich sofort meine Tochter, und wenig später
erhielt
ich auf meinem Festnetzanschluß einen Anruf, von einer Frau
(ich nenne Sie mal Frau Y) die einen Elektriker xxxxx in
Berlin
sucht. Erlärungen, ich sei Elektriker und heiße auch xxxxx
wohnte jedoch genau am Anderen Ende von Deutschland halfen
zunächst.
Einige Tage später wurde ich dann vom Betroffenen selbst
angerufen (Herr X) und erklärte mir, daß er mehrmals täglich
und auch nachts Morddrohungen wem Handy meiner Tochter via
SMS bekomme. Er nannte mir ein Aktenzeichen bei der Kripo
Berlin. Sofort setzte ich mich mit der hisigen Kripo, dann
mit der Berliner Kripo in Verbindung.
Nach Monaten (Anfang März 2001) kam dann ein Vorladung zur
Vernehmung meiner Tochter. Ich schaltete sofort einen Anwalt
ein, der Akteneinsicht forderte (dauert mind. 6-8 Wochen).
Hmm, wurde denn in der Zwischenzeit nicht mal bei der Kripo Berlin Bescheid gesagt, das sich „sozusagen“ die vermeindliche Täterin (eben minderjährig) gemeldet hat ?! Hat/Hätte das nicht schon vieles beschleunigen können?
Meine Spekulation:Herr X wollte irgendetwas seiner Freundin,
der
Frau Y, verheimlichen, dabei kam Ihm die „irrtümliche“ Nummer
meiner Tochter gerade recht. Das Spiel mußte er weiterspielen,
um sein Gesicht nicht zu verlieren.
Ich vermute, daß der erste Anruf auf das Handy meiner Tochte
einfach ein "Verewähler war.
Womit wieder einmal bewiesen ist: Nichts ist unmöglich
Es gibt bei der ganzen Geschichte auch noch ein anderes Problem, es ist heutzutage ohne Probleme möglich eine SMS zu faken. Ich kann mit speziellen Programmen (FreeBee) die ÁbsenderNr. ändern. Freiwählbar. Weil bei der Versendung via Modem und Festnetz die Mobil-Netz-kennung der Sim-Card fehlt und man diese selber eintragen muss. Folglich ist auch die Nummer kein wirklicher beweis.
Am besten zum Netzbetreiber gehen und ihm den Sachverhalt erklären und um eine neue Nummer bitten. Meistens zeigen sich die Netzbetreiber kulant und erlassen die entstehenden Kosten!
mfg
axcel
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
noch einen Tip hätte ich, der vielleicht weiterhelfen kann. Auf unserer homepage http://www.spamflam.de ist auch eine Robinsonnummer gegen SMS-Nerver vorhanden. Ergänzend zu Deinem Problem, würde ich Dir raten, trage ich ein. Vielleicht hilfts, ansonsten schaden tut es auch nicht.
Die homepage, nur zur allg. Info, ist aufgrund des Gemeckers über illegale Faxe hier bei w-w-w entstanden. Mit Rolf zusammen steigen wir den Ganoven auf die Zehen. Eine IHK unterstützt uns dabei.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]