Smsking eines Herrn Refenners

Hallo zusammen,

ist jemanden von Euch schon mal eine Rechnung einer Firma namens smsking eines Herrn Refenners in die Mailbox geflattert, ohne dass er vorher jemals von diesem SMS-Service, geschweige denn der dazugehörigen Anmeldeseite gehört hat?

Was könnte man in einem derartigen Fall tun? Etwas Googlen (smsking habe ich im Zusammenhang mit unlauteren Machenschaften nicht gefunden, wohl aber den besagten Herrn) ergab, dass dieser Herr anscheinend auch andere ähnliche wertvolle Seiten :wink: betreibt und gerne auch mal mit Inkasso-Unternehmen kommt). Ignorieren oder gleich volle Breitseite zurück. Die Rechnung kam natürlich so datiert, dass ein Rücktritt nach Fernabnahmegesetz nicht mehr möglich ist (16 Tage nach angeblicher Anmeldung).

Besten Dank und Gruß abi

‚Rechnung‘ ignorieren o.T.

…auch wenn eine Rechnung als pdf-Datei mit der tatsächlichen Post-Adresse dranhängt (keine Ahnung woher die die haben; wir stehen nicht im Telefonbuch und machen Internet-by-call).

Gruß abi

Hallo,

ich würde so reagieren:

http://www.henryk-broder.de/tagebuch/winwin.html

Grüße
Andreas

PS: :wink:

OT!!! smsking eines Herrn Refenners
Hi Andreas,

ich würde so reagieren:

http://www.henryk-broder.de/tagebuch/winwin.html

Einfach nur ein *gröhl* (und 'n Sternchen) für diesen Link! Der wird gespeichert um im Bedarfsfall abgerufen zu werden :smiley:

Liebe Grüße
ausnhamefall

Ja einfach nur fein - da gabs auch mal Pickelfrei.de aber leider nicht mehr da - hab den Link mal in die „empfehlenswerten Seiten“ gesetzt *g

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hat wirklich Spaß gemacht! o.w.T.

Geht doch :smile:

Du kannst alles ignorieren, nur zwei Dinge solltest du auf keinen Fall ignorieren:

  • einen gerichtlichen (!) Mahnbescheid

  • die Zustellung einer Klageschrift

Alles andere ist völlig Wurscht.

Levay

hm

die firma hat sich doch ganz korrekt verhalten
eine anmeldung kam rein, auf diverse mail mahnungen keine reaktion… deswegen eine schriftliche mahnung per brief.

nehme an die post konnte se trotz falscher adresse richtig zuweisen
(wenn adresse falsch ist warum dann schwärzen und aber name nicht?)

albern waren die antworten
wenn ein irrtum vorlag kann man das auch manierlich darlegen und muss die gegenseite nicht als knallkopp und scheißladen beleidigen >.>

und wenn eine rfremder meine daten missbraucht würd ich auch eher diesen mit der ip anzeigen und nicht die firma die auch reingelegt wurde

buh buh
daumen runter für den link!
tolles schlechtbeispiel

mfg
lilly

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Anmerkung
Hallo,

und wenn eine rfremder meine daten missbraucht würd ich auch
eher diesen mit der ip anzeigen und nicht die firma die auch
reingelegt wurde

und wer trägt im Zweifel dann die Kosten? Z.B. dann, wenn beim Auslöser der Aktion nichts zu holen ist oder dieser schlicht nicht aufzufinden oder ihm nichts zu beweisen?
Gruß
loderunner

Hallo,

das klingt ja jetzt alles ganz witzig, zu so einem Vorgehen kann man trotzdem ganz und gar nicht raten. Die Schreiben sind voll von Verbalinjurien, es werden selbst strafrechtlich relevant Straftatbestände behauptet, … D.h. so zu reagieren kann furchbar nach hinten los gehen.

BTW: Natürlich ist meine Sympathie für Anbieter von SMS-Premiumdienstanbietern genauso groß wie für Gebrauchtwagenhändler, Makler, Partnervermittler, … und muss man angesichts einer ausreichenden Zahl bekannter Fälle immer damit rechnen, dass so ein Anbieter tatsächlich in strafrechtlich relevanter Art und Weise falsche Rechnungen versendet. Allein: Ich muss dies beweisen, und da reichen eben Mutmaßungen nicht. Und wenn ich dies nicht kann, dann muss ich zunächst mal immer davon ausgehen, dass ich es mit jemand zu tun habe, der sich rechtstreu verhält und sollte ihn auch so behandeln.

Wurde hier an irgendeiner Stelle nachgewiesen, dass hier mit Vorsatz von dem Anbieter gehandelt wurde? Offenbar nein! Und jetzt versetze man sich mal in die Situation des Rechnungsschreiber: Er bekommt eine Anmeldung und schreibt ganz regulär eine Rechnung und bekommt statt Geld ohne einen einzigen Versuch einer vernünftigen Regelung solche Mails. Ich hätte da höchstes Verständnis dafür, wenn der Betroffene da sofort zum Anwalt und der zum Staatsanwalt laufen würde. Und dann kann der Spaß sehr schnell sehr teuer werden.

Dass man mal eine unberechtigte Rechnung bekommt ist allgemeines Lebensrisiko und kann jedem passieren. Daher darf man von jedem erwarten, dass er auf solche Missverständnisse angemessen reagiert.

Gruß vom Wiz

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi

und wenn eine rfremder meine daten missbraucht würd ich auch
eher diesen mit der ip anzeigen und nicht die firma die auch
reingelegt wurde

und wer trägt im Zweifel dann die Kosten? Z.B. dann, wenn beim
Auslöser der Aktion nichts zu holen ist oder dieser schlicht
nicht aufzufinden oder ihm nichts zu beweisen?

Welche Kosten?
Ne Anzeige gg. Unbekannt bei der Polizei kostet doch nichts.

Die Kosten für Mahnung etc. trägt Opferfirma wenn es beim Täter nichts zu holen gibt (wobei registrierter IP Nutzer auch nicht der Täter sein muss).
Evtl. auch eh selbst Schuld wenn jeder sich anmelden kann ohne überprüft zu werden.

Freches Opfer2 hatte wohl keine Kosten, scheint mir E-Mail Verkehr gewesen zu sein.

MfG
Lilly

Naja,

an den groben Kraftausdrücken mag man sich stoßen - und man könnte es auch anders formulieren - aber jedes Schreiben enthält eine Bemerkung, die den satirischen Charakter unterstreicht.

Insbesondere die letzte Antwort zeigt, dass der Empfänger das bemerkt hat und offenbar sogar Spaß daran gefunden hat, auf diesen Stil einzugehen. Das fand ich sogar mit am Amüsantesten.

Wenn man nun die derbe Sprache mal wegläßt, dann sind solche Schreiben - aus meiner Erfahrung - gar nicht mal so uneffektiv, was letztendlich sogar Ärger vermeiden kann.

Gruß!

Horst

Hallo,

an den groben Kraftausdrücken mag man sich stoßen - und man
könnte es auch anders formulieren - aber jedes Schreiben
enthält eine Bemerkung, die den satirischen Charakter
unterstreicht.

Sorry, aber das nützt nichts. Wenn ich mich konkret und persönlich an jemanden wende, kann ich hinterher 1000 mal behaupten, es sei doch satirisch gemeint gewesen, es wird mir nichts nützen.

Insbesondere die letzte Antwort zeigt, dass der Empfänger das
bemerkt hat und offenbar sogar Spaß daran gefunden hat, auf
diesen Stil einzugehen. Das fand ich sogar mit am
Amüsantesten.

Das ist jetzt eine ex post-Betrachtung. D.h. ja, in diesem Fall ist es gut gegangen, aber was machst Du ex ante? D.h. bevor Du den ersten Brief schreibst (der ja schon mehr als deutlich war) wusste der Absender wohl kaum, dass der Angeschriebene die Sache mit Humor nehmen würde.

Gruß vom Wiz

Hallo Wiz.

Das ist jetzt eine ex post-Betrachtung.

Natürlich.

aber was machst Du ex ante?

Bei aller Heiterkeit immer an die Fakten halten und die Zielgruppe nicht aus den Augen verlieren. Der Empfänger soll sich möglichst selbst dabei amüsieren und die Sache entspannt werden.

Gruß!

Horst