SMTP/SpamFrage

Hallo!

Nachdem ja einige Provider nun die MX Records abprüfen bevor Sie Mails annehmen stellt sich folgende Frage:

Wenn ich nun der MX Record z.B. auf der 10.13.29.10 zeigt und ich die Mails direkt annehme, aber über die 10.13.29.11 versende.
Ist das ein Problem? Muss es unbedingt die gleich IP sein?
Beide (Beispieladressen) gehören mir.

Vielen Dank!

micha

Hallo Michael,

sorry, kann deine Überschrift nicht verstehen!? SpamFrage?
Das wäre dann doch eher was fürs Email-Forum weiter unten!?

Ist das ein Problem? Muss es unbedingt die gleich IP sein?

warum sollte es ein Problem sein? Du könntest doch z.B. auch eine Mail forwarden und dann diese von einem anderen System antworten. Das geht doch auch!?

Solange du bei denen nicht auf einer Blacklist stehst, sollste es keine Probleme geben.

Grüße aus Essen
Wolfgang

Hallo,

Wenn ich nun der MX Record z.B. auf der 10.13.29.10 zeigt und
ich die Mails direkt annehme, aber über die 10.13.29.11
versende.
Ist das ein Problem? Muss es unbedingt die gleich IP sein?

Was spricht dagegen, zwei MX records anzulegen? In der Regel verweisen MX Records auf A Records, seltener direkt auf IPs. Es sollte aber keine Probleme geben.

Gruß

Fritze

Hi!

Zur Erklärung wegen der komischen Überschrift.
Der Server nimmt zur Zeit direkt Mails an (feste IP), versendet aber über einen Smarthost der mit ihm gar nichts zu tun hat.
Das hat zur folge das die Mails von manchen Empfängerservern abglehnt werden. (Der sendente Server ist nich für die Domain xyz.de zuständig und wird daher als Spam gehalten)

Daher meine Frage ob das klappt wenn Sende und Empfang-IP unterschiedlich aber aus dem gleichen Segemtn sind, was ja jetzt nicht der Fall ist.

Hoff ich konnte mich halbwegs verständlich ausdrücken. :smile:

Grüßle

micha

Was spricht dagegen, zwei MX records anzulegen? In der Regel
verweisen MX Records auf A Records, seltener direkt auf IPs.
Es sollte aber keine Probleme geben.

Der MX-Record kennzeichnet grundsätzlich den Inbound-Server, nicht den Outbound. Und da Michael diese Funktionen getrennt fahren will, ist ein MX auf den Outbound-Server, selbst wenn er mit einer niedrigen Priorität angelegt wird, keine sehr glückliche Idee.

Es ist allerdings aus genau diesem Grunde auch keine sehr glückliche Idee, eingehende Mails anhand der MX-Einträge der Absenderdomäne bewerten und als Spam aussortieren zu wollen. Ich weiss nicht, welche Provider so etwas machen und wie weit das verbreitet ist.

Relativ weit verbreitet ist mittlerweile aber die Kennzeichnung von Outbound-Servern im DNS mittels SPF-Einträgen http://spf.pobox.com/. In diesem einfachen TXT-Eintrag wird hinterlegt, welche Rechner für eine Domäne Mails versenden dürfen. Damit sollte Michaels Problem weitgehend aus der Welt zu schaffen sein.

Beispiel f. einen SPF-Eintrag (Domäne wer-weiss-was.de):

wer-weiss-was.de. 900 IN TXT "v=spf1 a mx ptr a:ticket.epublica.de -all"

Ausschliesslich als MX eingetragenen Server der Domäne wer-weiss-was.de sowie der Server ticket.epublica.de dürfen im Namen von wer-weiss-was Mails versenden.

HTH
Schorsch

Hallo,

Der MX-Record kennzeichnet grundsätzlich den Inbound-Server,
nicht den Outbound. Und da Michael diese Funktionen getrennt
fahren will, ist ein MX auf den Outbound-Server, selbst wenn
er mit einer niedrigen Priorität angelegt wird, keine sehr
glückliche Idee.

Sorry, ich hatte es so verstanden, dass die zweite IP zum Backup dann beides macht, also keine Trennung mehr stattfindet. In der Tat macht es sonst keinen Sinn, einen MX Eintrag zu setzen.

Danke für die Klarstellung!

Gruß

Fritze