So 'anders'

Hallo,

kommt wohl auf die Arbeit an. Wenn er Programmierer ist, ist er perfekt, wenn er Verkäufer ist, eher nicht.
Ich bin der Meinung, die Qualität seiner Arbeit soll entscheidend sein. Ist interne Kommunikation ein wichtiger Bestandteil derselben, dann ist es ein Problem. Wenn er aber nur selbständig Aufgaben erledigen und abarbeiten soll und es gut macht, dann ist es ok.
Im übrigen lehne ich zu viel persönliche Nähe und Privates in der Arbeit auch strikt ab. Ich war auch nie ein Kollege, der gern mit anderen Kollegen auf ein Bier geht oder sogar in den Urlaub fährt. Aber das sollte kein Kriterium sein.

Gruß
Moriarty

Hallo,

Für mich ist der Mobbingaspekt deutlich und der dazugehörige
Wunsch, ihn in eine Schublade zu stecken, über ihn zu urteilen
(ihn zu verurteilen, damit er ohne Bedenken entlassen werden
kann).

Deine Vorwürfe sind, ebenso wie die Behauptung des Gegenteils, reine Vermutung. Wir kennen die reale Situation, das tägliche Miteinander nicht.

Es gibt überhaupt keinen Grund, ihn zu entlassen.

Es geht nicht um Entlassung, es geht um eine längerfristige Weiterbeschäftigung nach der Probezeit. Selbige ist nun mal dafür da zu prüfen,
a) ob

Er seine Arbeit gut macht.

b) ob er zu einem Team, einer Gruppe passt. Anpassungsfähigkeit ist ein wichtiger Aspekt in einer Gruppe, wenn nicht der zentrale. Scheint offensichtlich ein Problem zu sein, wenn mehr oder weniger alle Zweifel und Unwohlsein verspüren. Ein Einzelner kann Motivation, Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit einer Gruppe sehr wohl negativ beeinflussen. Daher hatte ich oben gefragt, wer eine Entscheidung zu treffen hat. Diese Person sollte in der Lage sein, die Gruppe und deren Verhalten „neutral“ zu beobachten. Es ist letztendlich eine Entscheidung zu treffen, auf wirtschaftlicher Basis und zum Wohle aller, nicht einzelner.

Vermutlich hat er aus irgendwelchen Gründen Angst, die
vor allem bei ihm bzw. seinen Erfahrungen liegen können (daher
braucht er eine Möglichkeit, angenommen zu werden und Erfolg
zu haben, auch und gerade in der Kommunikation). Daher öffnet
er sich nicht (Selbstschutz) und erledigt seine Arbeit
kompensatorisch perfekt (Neid eurerseits, bzw. Machtlosigkeit
über ihn, ihr könnt ihn nicht verändern oder in ein Schema
pressen und ihn und sein aggressives Potential nicht
einschätzen). Vielleicht ist er besonders intelligent, und ist
daher „anders“. Asperger-Autismus ist auch eine beliebte
Schublade.

Alles rechtschaffene Argumente und Möglichkeiten, worin sein Verhalten begründet sein mag. Kritik an dem Verhalten ist dennoch nicht gleichbedeutend mit Neid, Machtlosigkeit, in ein Schema pressen müssen und dergleichen.

Franz

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Wenn ihr euch nicht sicher seid, solltet ihr die Probezeit
verlängern. Eine andere Möglichkeit wäre, ihm nur einen
befristeten Arbeitsvertrag anzubieten.

Du weißt schon, das eine Verlängerung der ungültig ist? Nicht dass sie nicht im Einzelfall mal eine gute Lösung ist, aber der Missbrauch würde sicherlich epidemische Ausmaße annehmen.

Wenn man Bedenken hat muss man halt VOR dem Ende der Probezeit Alarm schlagen.

Rückmeldung
Hallo,

vielen Dank für die vielen Reaktionen. Sie haben mir viel zu denken gegeben. Es ist so viel Stoff (so viele Antworten), dass ich da ja gar nicht mal mehr auf alle einzelnd antworten kann :smile: Zumindest nicht so schnell.

Ich bin nicht in der direkten Lage, Personalentscheidungen zu treffen. Aber gehört werde ich und somit ist die Entscheidung beeinflussbar. Und die Entscheidung muss im Sinne des gesamten Teams gefällt werden. Es hilft nicht, so tolerant zu einem „Sonderling“ zu sein, wenn dadurch ander oder alle leiden. Ob es so ist oder werden könnte, ist super schwer einzuschätzen. Es gibt ja nun auch neue Kollegen, bei denen innerhalb Wochen klar ist, dass es passt und wo man auch Jahre später noch die gleiche Auffassung hat. Bei ihm ist es leider nicht so eindeutig.

Das er „anders“ ist, war ja schon vom ersten Tag an bekannt und wir dachten und denken auch, dass „anders“ eben nicht falsch oder schlecht sein muss. Der Rest der Truppe hat ja auch Ecken und Kanten.

Für mich muss Arbeit und auch der Umgang mit dem Kollegen Spass machen. Schließlich verbringe ich die meiste Zeit des Tages am Arbeitsplatz. Ich bin überzeugt, dass Arbeit krank macht, wenn sie einen Menschen regelmässig mehr abverlangt als er leisten kann oder wenn er Dinge tun muss, die ihm widerstreben. Und diesen Eindruck habe ich bei ihm. Er gibt mir schon seit dem ersten Tag zu denken. Die Probezeit nähert sich dem Ende.

Im übrigen wollte ich bei der Aufzählung seiner Eigenarten nicht darauf hinaus, jeden einzelnen Punkt für schlecht zu erklären. Sie dienten mehr dazu, die Person im Gesamten zu beschreiben. Es gibt auch andere Kollegen im Team, die Beruf und Privates strikt trennen. Es ist das Gesamtbild, was ihn so „anders“ macht.

Viele Grüße
Monroe

Hallo,

genau die von dir beschriebenen Punkte sind Anlass meiner Anfrage.

Von mir selbst werden keine eigenständige Personalentscheidungen getroffen. Ich werde aber gefragt und soll Einschätzungen vornehmen, die auch gehört werden.

VG
Monroe

Hallo,

Das er „anders“ ist, war ja schon vom ersten Tag an bekannt
und wir dachten und denken auch, dass „anders“ eben nicht
falsch oder schlecht sein muss. Der Rest der Truppe hat ja
auch Ecken und Kanten.

Für mich muss Arbeit und auch der Umgang mit dem Kollegen
Spass machen. Schließlich verbringe ich die meiste Zeit des
Tages am Arbeitsplatz. Ich bin überzeugt, dass Arbeit krank
macht, wenn sie einen Menschen regelmässig mehr abverlangt als
er leisten kann oder wenn er Dinge tun muss, die ihm
widerstreben. Und diesen Eindruck habe ich bei ihm. Er gibt
mir schon seit dem ersten Tag zu denken.

Hi
noch ein kurzer Denkanstoss zu diesem Thema .
es gibt Menschen die wachsen durch ihre Forderung , gehen in Aufgaben auf , die zunächst als unlösbar gelten.

Da ich genau so einen Job habe , Ich bin in dem ganzen Team der Springer und komme genau dann zu einer Baustelle , wenn die normale Mannschaft vermeintlich an Ihre Grenzen stösst .

Aus der Betrachtung des Aussenstehenden glaubt man da möglicherweise , oh oh oh , der bekommt den ganzen Tag , die ganze Woche nur den Murks und Knorz aufs Auge gedrückt .
Mir macht das Spass so etwas hin zu bekommen , ich fühle mich wohl , mir geht es bestens

Der Chef hat mich genau für diesen Job eingestellt , bin also sozusagen der „Sonderling“ im ganzen Team , arbeite zwar mit denen , aber nicht immer auf der selben Wellenlänge , gehe manchmal Wege , die als komisch bezeichnet werden , aber im Ergebniss zu dem führen , was im Plan angedacht ist.

Toni

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Die Verlängerung der Probezeit wurde bereits vom BAG abgesegnet:

http://www.arbeitsrecht-ratgeber.de/arbeitsrecht/arb…

http://www.bwr-media.de/themen/personal/probezeit/02…

zu Asperger
Hallo,

ja, mag sein, dass das eine Schublade ist, aber eine durchaus denkbare.

Alles, was monroe bisher über den Kollegen schrieb, kann, muss aber nicht, mit dem Asperger-Syndrom zu tun haben. Auch die gute Konzentrationsfähigkeit. Konzentrieren ist eigentlich nicht das Problem, sondern das Rausbringen durch Ablenkung, Ansprechen, Telefon, „Schnell-mal-eben“ zu Erledigendes usw.

Das heißt aber nicht automatisch, dass der Kollege einen Behindertenstatus hat. Denn das setzt eine Diagnose voraus und die ist im Erwachsenenalter aufwändig und schwierig. Es gibt sehr viele nicht oder noch nicht diagnostizierte Menschen mit Asperger-Syndrom. Die wissen dann sicher, dass sie „anders“ sind, haben bisher aber aus verschiedensten Gründen noch keine Diagnose.

Was mir bei der Verhaltensbeschreibung dieses Kollegen gleich in den Sinn kam: er verhält sich so, als hätte er bereits Mobbing-Erfahrung! Vielleicht zieht er sich auch deshalb so zurück und vermeidet alles Private? Vielleicht könnt ihr ihn das mal fragen, denn das würde vielleicht einiges klären.

Viele Grüße
ulla

PS: ich kenne das Verhalten des Kollegen sehr gut, da ich selbst eine Asperger-Diagnose habe und auch bereits Mobbing-Erfahrung.

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Hallo,

Ich bin nicht in der direkten Lage, Personalentscheidungen zu treffen. Aber gehört werde ich und somit ist die Entscheidung beeinflussbar. Und die Entscheidung muss im Sinne des gesamten Teams gefällt werden. Es hilft nicht, so tolerant zu einem „Sonderling“ zu sein, wenn dadurch ander oder alle leiden. :

Für mich muss Arbeit und auch der Umgang mit dem Kollegen Spass machen. :

ich sehe ja ein, dass die Zusammensetzung eines Teams wichtig ist.
Aber (und ich duck mich schon mal):
Euer Spaß haben wollen führt unter Umständen dazu, dass jemand seinen Job verliert, den er wohl inhaltlich richtig macht. Seid ihr Euch dieser Verantwortung bewusst?

Ich muss ehrlich sagen, dass ich denke, dass auch bei EUCH die Kommunikation hapert: wenn es nicht so wäre, dann hätte ein Verantwortlicher (und damit meine ich nicht das Team, das auch gehört wird!) längst versucht, mal heraus zu hören, wie der Kollege das eigentlich sieht.

Ich meine, bevor ich in einem Forum frage, von denen nun niemand Euren Kollegen kennt, wäre das doch der erste Schritt, wenn ich ernsthaft an einer Zusammenarbeit interessiert bin?
Es wäre doch nicht andersrum, dass ich sage: also, ich hab da mal in einem Forum gefragt und es könnte sein, dass der geistig einen weg hat (auch mal übertrieben gesagt!!!).

Es gibt immer Menschen, die nicht so viel Wert auf innerbetriebliche Kommunikation legen und die nicht meinen, die Firma sei eine große kuschelige Familie. Das kann u.a. auch daran liegen, welche Erfahrungen man vorher gemacht hat. Ich bin auch mal in eine Firma gekommen, wo es auf einmal wöchentlich irgendwelche außerbetrieblichen Veranstaltungen gab und jeden Freitag Mittag eine Pulle Sekt geköpft wurde. Das kannte ich vorher gar nicht…

Und ganz ehrlich: wenn ich irgendwie erfahren hätte, dass das Team vor Ende meiner Probezeit rumdiskutiert, wieso ich wie bin und evtl dritte fragt… wäre ich vielleicht lieber selbst gegangen :wink:
Also kollegial ist das meiner Meinung nach nicht, sorry, wenn du das jetzt vielleicht falsch verstehst.

Gruß
Shannon

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Hi nochmal,

Für mich muss Arbeit und auch der Umgang mit dem Kollegen
Spass machen. Schließlich verbringe ich die meiste Zeit des
Tages am Arbeitsplatz. Ich bin überzeugt, dass Arbeit krank
macht, wenn sie einen Menschen regelmässig mehr abverlangt als
er leisten kann oder wenn er Dinge tun muss, die ihm
widerstreben. Und diesen Eindruck habe ich bei ihm. Er gibt
mir schon seit dem ersten Tag zu denken. Die Probezeit nähert
sich dem Ende.

Ich gebe dem Toni recht: Woher willst Du wissen, daß die vermeintliche Überforderung ihn krank macht? Und selbst wenn: Es ist sein eigenes Problem. Wenn er den Aufgaben dauerhaft nicht gewachsen ist, würde er mMn irgendwann von selbst gehen. Ich finde diese „ungefragte Fürsorglichkeit“ etwas seltsam, außerdem macht er seinen Job doch einwandfrei, oder?

Abgesehen hatte ich am Arbeitsplatz noch nie den Anspruch, daß der Umgang mit allen Kollegen Spaß machen müsse. Vielmehr hab ich jeden so genommen, wie er war, weshalb ich auch meistens gut mit ihnen auskam.

Denke auch an die Verantwortung, die Du hier für eine berufliche Existenz (mit) hast.

Gruß S

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Hi,

vermutlich werde ich hier gleich gelyncht, aber was soll’s…

Meiner Meinung nach passt diese Person nicht ins Team, und dementsprechend sollte die Entscheidung gefällt werden.
Denn spätestens wenn sich die Arbeitsbelastung im Team erhöht, sei es vorrübergehend oder permanent, dann macht sich bemerkbar ob die Teammitglieder eine Einheit formen oder nicht.

Gruss,
Herb

Hallo,

Ich gebe dem Toni recht: Woher willst Du wissen, daß die
vermeintliche Überforderung ihn krank macht? Und selbst wenn:
Es ist sein eigenes Problem.

Das sehe ich völlig anders. Jemand, für den die Arbeit eine arge Belastung darstellt, kann auf Dauer nicht leistungsfähig sein. Und Krankheit ist noch mehr nicht nur sein Problem. Das bedeutet automatisch eine Mehrbelastung für die anderen. Überforderung mit allen Konsequenzen für manch anderen.

VG
MOnroe

Hallo,

ich sehe ja ein, dass die Zusammensetzung eines Teams wichtig
ist.
Aber (und ich duck mich schon mal):
Euer Spaß haben wollen führt unter Umständen dazu, dass jemand
seinen Job verliert, den er wohl inhaltlich richtig macht.
Seid ihr Euch dieser Verantwortung bewusst?

Auch wenn es hart klingt: In erster Linie geht es darum, den passenden Mitarbeiter für ein bestehendes Team zu finden.

Die Probezeit ist aber nun mal dazu da zu klären, ob man zueinander passt, ob man über viele Jahre direkt zusammenarbeiten muss. Es ist auch ok, wenn sich dabei alle ein bisschen entgegenkommen.

Ich muss ehrlich sagen, dass ich denke, dass auch bei EUCH die
Kommunikation hapert: wenn es nicht so wäre, dann hätte ein
Verantwortlicher (und damit meine ich nicht das Team, das auch
gehört wird!) längst versucht, mal heraus zu hören, wie der
Kollege das eigentlich sieht.

Ich wüsste nicht, dass ich irgendwo mal geschrieben habe, dass sowas noch nicht passiert ist. Da er aber nicht wirklich was über sich erzählt, hat das nicht weitergeholfen.

Ich meine, bevor ich in einem Forum frage, von denen nun
niemand Euren Kollegen kennt, wäre das doch der erste Schritt,
wenn ich ernsthaft an einer Zusammenarbeit interessiert bin?
Es wäre doch nicht andersrum, dass ich sage: also, ich hab da
mal in einem Forum gefragt und es könnte sein, dass der
geistig einen weg hat (auch mal übertrieben gesagt!!!).

Das lässt sich wohl auf fast alle Anfragen im Bereich Medizin oder auch Psychologie übertragen.

Es gibt immer Menschen, die nicht so viel Wert auf
innerbetriebliche Kommunikation legen und die nicht meinen,
die Firma sei eine große kuschelige Familie. Das kann u.a.
auch daran liegen, welche Erfahrungen man vorher gemacht hat.
Ich bin auch mal in eine Firma gekommen, wo es auf einmal
wöchentlich irgendwelche außerbetrieblichen Veranstaltungen
gab und jeden Freitag Mittag eine Pulle Sekt geköpft wurde.
Das kannte ich vorher gar nicht…

Ich weiss nicht, wie oft ich dazu noch schreiben soll…

Und ganz ehrlich: wenn ich irgendwie erfahren hätte, dass das
Team vor Ende meiner Probezeit rumdiskutiert, wieso ich wie
bin und evtl dritte fragt… wäre ich vielleicht lieber selbst
gegangen :wink:
Also kollegial ist das meiner Meinung nach nicht, sorry, wenn
du das jetzt vielleicht falsch verstehst.

Vielleicht sucht er ja gerade in Foren rum um zu erkennen, wie wir / ich ticke(n).

VG
Monroe

P.S. Würdet Ihr es nicht komisch finden, wenn wir uns über mangelnde Kommunikationsfähigkeit beschweren und selber nicht kommunizieren? Aber auch das war ja in manchen Postings hier nicht richtig.

Hallo!

Jemand, für den die Arbeit eine
arge Belastung darstellt

Die Frage ist: Tut sie das? Genaugenommen ist das ja nur eine Befürchtung von wuch, wie Du mehrfach geschrieben hast. Und da müsst ihr einfach selbst in eurer Gewissen schauen, ob das wirklich eine reale Befürchtung ist oder nur etwas, mit dem ihr euch eure ablehnenden Gefühle wegzurationalisieren versucht. Das kann eich hier niemad sagen.

Was mir nur aufgefallen ist: Mit jeden Posting von schien sich Deine Gewissheit zu verdichten, daß er seine Arbeit nicht schafft. Im ersten Posting schriebst Du noch: „Der Kollege fragt, wenn er nicht weiter kommt und macht seine Arbeit vernünftig.“ Dann hieß es: „Nun sind wir eben nicht mehr so sicher, dass die Belastung des Nachfragens udn Klärens nicht zu hoch für ihn ist.“ Stell Dir selbst die Frage: Hat er irgendwann eine notwendige Nachfrage unterlassen? Hat er irgendwann zu verstehen gegeben, daß ihn das Nachfragen anstrengt? Oder ist das nur eine Vermutung aufgrund seiner mangelnden Fähigkeit zum Smalltalk? Die Antwort musst Du dir selbst geben.

Und jetzt schreibst Du: „Jemand, für den die Arbeit eine arge Belastung darstellt, kann auf Dauer nicht leistungsfähig sein.“ Alles richtig - aber es ensteht der Eindruck, daß seine Überlastung inzwischen für Dich ein Fakt ist und keine Vermutung mehr. Stell Dir selbst die Frage: War er irgendwann in seiner Probezeit mal von der Arbeit überlastet? Auch hier musst Du dir die Antwort selbst geben.

Liebe Grüße,
Max

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Hi,

Was mir nur aufgefallen ist: Mit jeden Posting von schien sich
Deine Gewissheit zu verdichten, daß er seine Arbeit nicht
schafft. Im ersten Posting schriebst Du noch: „Der Kollege
fragt, wenn er nicht weiter kommt und macht seine Arbeit
vernünftig.“ Dann hieß es: „Nun sind wir eben nicht mehr so
sicher, dass die Belastung des Nachfragens udn Klärens nicht
zu hoch für ihn ist.“ Stell Dir selbst die Frage: Hat er
irgendwann eine notwendige Nachfrage unterlassen? Hat er
irgendwann zu verstehen gegeben, daß ihn das Nachfragen
anstrengt? Oder ist das nur eine Vermutung aufgrund seiner
mangelnden Fähigkeit zum Smalltalk? Die Antwort musst Du dir
selbst geben.

Und jetzt schreibst Du: „Jemand, für den die Arbeit eine arge
Belastung darstellt, kann auf Dauer nicht leistungsfähig
sein.“ Alles richtig - aber es ensteht der Eindruck, daß seine
Überlastung inzwischen für Dich ein Fakt ist und keine
Vermutung mehr. Stell Dir selbst die Frage: War er irgendwann
in seiner Probezeit mal von der Arbeit überlastet? Auch hier
musst Du dir die Antwort selbst geben.

Das habe ich auch schon festgestellt. Von außen, und mit den nicht vorhandenen Informationen über die ausgeführte Tätigkeit, sieht es so aus, daß sie ihn einfach nicht leiden können und nun nach einem Vorwand suchen, ihn loszuwerden. Oder mal so ins Blaue vermutet: Der Kerl macht seine Arbeit, statt ausgiebig herumzuquasseln und führt den Vorgesetzten vor, wie ineffizient die übrige Truppe arbeitet :wink: Vielleicht eine Behörde oder so …

Gruß S

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