wie lange hält das eigentlich?
Hält das eigentlich auf Raumflügen länger?
Der erste Teil meiner Frage ist ein technischer und ist vielleicht auf dem entsprechenden board schon einmal beantwortet worden. (?)
Als Nachkriegskind bin ich zu extremer Sparsamkeit erzogen worden: „Mach das Licht aus, wenn du gehst!“
Da aber nun „Birnen“ (physikalisch: `Glühlampen´) immer nur beim (Wieder)Einschalten kaputtzugehen scheinen -
Wäre es nicht „billiger“, das Licht durchgehend brennen zu lassen?
Nun der 2te, relativ(istisch) wichtigere Teil:
Zur Veranschaulichung der Relativitätstheorie wird häufig das Zwillingsparadoxon´ angeführt: Eine Schwester, die von einer annähernd Lichtgeschwindigkeit- schnellen Reise zurückkehrt, ist jünger als ihr dagebliebener Zwilling, weil die Zeit im Fluge lansamer verläuft´. (Tut sie verlaufen´? Was ist das?) Also müßte doch auch eine Birne´ im Flug länger halten, oder?
Und hält dann aber die „dagebliebene“ Birne, die sich ja relativ zur weggeflogenen mit großer Geschwindigkeit bewegt hat, nicht umgekehrt auch länger als die andere?
Ich ahne allerdings, daß ich die Relativitätstheorie, bzw den Unterschied zwischen der allgemeinen und der speziellen RT noch nicht richtig verstehe.
Vor allem aber muß man sich auch hier nach dem dominanten Gesamtsystem richten: es ist ein Unterschied, ob ein Teilchen gegen das Gesamtsystem fliegt´ oder man vom Teilchen aus das fliegende System betrachtet. Noch ernsthafter: Soweit ich mich erinnere, wird die Taktfrequenz eines bestimmten Kobalt- oder Uranisotopenteilchens als ultimative und zuverlässig genaueste Zeiteinheit benutzt in der Physik. Offensichtlich also unterscheiden sich die Taktfrequenzen bei unterschiedlichen Stoffen/Teilchen. Auch hängt ja der Verlauf der Zeit´ in/mit einem Teilchen von seiner Geschwindigkeit ab. Muß es da in einem kompakten Körper aus verschiedensten Stoffen/Teilchen nicht ein Tohuwabohu von Zeitläuften geben? Untereinander, und vor allem, für den Körper selbst und für den Betrachter?
Und wenn der Betrachter dieser Körper ist?
Also zB die geneigte Leserin?
Wie kricht sie/man all diese unterschiedlichen eigenen Zeitläufte unter einen Hut/Nenner?
Was ist eigentlich eine gute Stunde´, 1h, für den Gesamtkörper, für das Ich´?
Natürlich handelt es sich nur um Unterschiede von Bruchteilen von Nano (Nanu?) Sekunden, v.a. bei solchen kleinen Körpern; aber existieren wir nicht alle in einer „zeitlichen Unschärfe“, auch noch in Relation
z u/untere i n a n d e r?
Und das Ich´? Kann es überhaupt, physikalisch gesehen, ein einheitliches (psychisches´) `gleichzitiges´ Ich anders geben als als „zeitlich verschmiertes“?
Wer weiß Antworten auf diese sowohl technischen, physikalischen als auch philosophischen Fragen?
Noigierig mit herzlichsten Krüßen,
moin, manni
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