So, heute wird ja der neue Kanzler gewählt

Eine demokratische Wahl natürlich.

306 Stimmen der Genossen
0 Stimmen der Opposition.

Wer wird eigentlich als Alternative zu Schröder gehandelt?

Ich persönlich denke, mit Schröder wählt man das geringere Übel. In den letzten 4 Jahren hatte er ja genügend oft gegen die fundamentalen Idee der eigenen Reihen antreten dürfen.

Wäre nicht eine demokratische Wahl des Kanzlers á la Amerikas Präs. durch das Volk besser? Oder besteht da eher die Möglichkeit des Chaos, da ja kaum ein Politiker das Vertrauen des Volkes besitzt.

Hi.
Ich stelle mir das etwas komisch vor, wenn die Regierung nicht gleichzeitig die Mehrheit im Bundestag hat…

Wäre nicht eine demokratische Wahl des Kanzlers á la Amerikas
Präs. durch das Volk besser? Oder besteht da eher die
Möglichkeit des Chaos, da ja kaum ein Politiker das Vertrauen
des Volkes besitzt.

Gruß
freak

Hallo Steven,

Schröder hat ja noch 2 Reservestimmen der PDS falls die eigenen nicht reichen.

Es gibt LEIDER keine Alternative zu Schröder, weil er keinen Gegenkandidat hat.

Eine Direktwahl des Kanzlers ist in unserem System nicht sinnvoll.
In Israel z.B. wird der Regierungschef direkt gewählt und hat dann im Parlament keine Mehrheit. So etwas ist nur Sinnvoll, wenn es sich um einen Präsidenten handelt, der auch ohne das Parlament viel entscheiden kann z.B. in USA, Russland und Frankreich.

Gruß, Joe

Wie - Schröder ist doch gerade erst vom Bundespräsidenten entlassen worden? Und wird nund gleich wieder eingestellt? Wäre das dann nicht ein Kettenarbeitsvertrag? Soweit ich mich im Arbeitsrecht auskenne, müssten Schröder und sein Kabinett sich zumindest für 6 Wochen arbeitslos melden, um wieder beim gleichen Arbeitgeber angestellt werden zu können.

Ich vermute, Schröder und seine Gang verzichten darauf, um die Arbeitslosen-Statistik für Oktober nicht noch weiter zu verschlechtern. Das ganze ist aber unter arbeitsrechtlichem Gesichtspunkt doch höchst zweifelhaft und anfechtbar . . . :wink:

…und damit werden 4 weitere Jahre wirtschaftlichen Nichtstuns eingeläutet.

Hallo!

Auch ich habe rot-grün gewählt, aber das hatte keine wirtschaftlichen Gründe. Es gibt eben ein paar Dinge, die mir wichtiger sind, als das wirtschaftliche Geschehen, wichtiger als Arbeitslosigkeit oder Börsenkurse. Für mich sind das Friedenssicherung und Aspekte des Umweltschutzes.

Nach Abschluß der Koalitionsverhandlungen wissen wir, daß wirtschaftlich weitergewurstelt wird. Eine andere Regierung unter Stoiber oder wem auch immer hätte ein paar Details anders geregelt, würde aber letztlich in ähnlicher Weise nur wursteln. Die Leute kommen unabhängig von der Farbe aus dem gleichen Stall, nämlich überwiegend aus dem öffentlichen Dienst. An diesen miserabel organisierten Versorgungstrog legt niemand Hand an. Deshalb verkommt die heutige Kanzlerwahl zur wirtschaftspolitischen Bedeutungslosigkeit. Es wird eben nur gewählt, wer die nächsten 4 Jahre aussitzt, an untergeordneten Stellschräubchen spielt, Abgaben und gleichzeitig Schulden erhöht und irrationale Hoffnungen auf den alles lösenden Wachstumsschub verbreitet.

Mit Sarkasmus stelle ich dennoch einen Fortschritt fest: In den nächsten 4 Jahren nähern wir uns dem Zeitpunkt, in dem der Leidensdruck so erdrückend wird, daß sich das innenpolitische Handeln nicht mehr in der Hauptsache daran ausrichten kann, die vielen Milliarden zur Versorgung der zahllosen unterbeschäftigten Staatsdiener der Volkswirtschaft zu entziehen.

Gruß
Wolfgang

Hi.
Noch schlimmer finde ich, dass Deutschland im Moment regierungslos ist…
Gruß
freak

Deutschland ist eigentlich gar nicht regierbar…
meint der Politikwissenschaftler Karl-Heinz Naßmacher.

Hauptgrund ist eine faktisch bestehende große Koalition. Und große Koalitionen bewegen sich nur milimeterweise, weil sie 85% der Wähler und damit der Interessengruppen abdecken. Und keine Partei will vor den eigenen Interessengruppen das Gesicht verlieren und denen was zumuten. Also werden alle substanziellen Änderungen auf Teufel komm raus blockiert.

Das ganze Interview ist hier:http://www.heute.t-online.de/ZDFheute/artikel/0,1367…

Gruß
Michael

Mit Sarkasmus stelle ich dennoch einen Fortschritt fest: In
den nächsten 4 Jahren nähern wir uns dem Zeitpunkt, in dem der
Leidensdruck so erdrückend wird, …

Hallo Wolfgang,

bitte, bitte erklär mir, worauf sich Dein Optimismus stützt? - Das Prinzip, mehr auszugeben als einzunehmen, funktioniert seit vielen Jahren. Das Prinzip, mit Steuererhöhungen wenigstens einen Teil der (zusätzlichen) Ausgaben zu decken, auch. Das Ganze ist völlig unabhängig von der konjunkturellen Lage und den jeweiligen Regierungsparteien. Never change a running system, lautet die Parole aller Beteiligten, Gewählte wie Wähler.

Welche Informationen hälst Du also zurück? Ich möchte genau so hoffnungsvoll in die Zukunft blicken wie Du!

Gruss,
Andreas

bitte, bitte erklär mir, worauf sich Dein Optimismus stützt? -
Das Prinzip, mehr auszugeben als einzunehmen, funktioniert
seit vielen Jahren. Das Prinzip, mit Steuererhöhungen
wenigstens einen Teil der (zusätzlichen) Ausgaben zu decken,
auch. Das Ganze ist völlig unabhängig von der konjunkturellen
Lage und den jeweiligen Regierungsparteien. Never change a
running system, lautet die Parole aller Beteiligten, Gewählte
wie Wähler.

Welche Informationen hälst Du also zurück? Ich möchte genau so
hoffnungsvoll in die Zukunft blicken wie Du!

Hallo Andreas,

es entlockt mir ein Grinsen, wie bescheiden wir alle miteinander werden können. Da wird der Crash zur Hoffnung. Dieses „running system“ besteht darin, den Staats- und Versorgungsapparat immer fetter werden zu lassen und das Ganze aus immer neuen Schulden und steigenden Abgaben zu finanzieren. Die Schulden bringen steigende Belastungen durch Zinsen und Zinseszinsen mit sich. Wenn Wirtschaft und Steueraufkommen daraus nicht nennenswert wachsen, wird zwangsläufig der Zeitpunkt erreicht, wo das Steueraufkommen von den Zinsen aufgefressen wird. Dann muß man die Abgaben erhöhen. Dem sind aber naturgemäß Grenzen gesetzt, mehr als das gesamte Einkommen kann schließlich niemand abliefern. Dem Anwachsen der zu zahlenden Zinsen sind aber keine Grenzen gesetzt. Ergo: Das auf jährlich steigender Verschuldung beruhende System kann nicht auf Dauer stabil sein. „Running system“, ja, an die Wand!

Schöne Aussichten! Und deshalb bekomme ich einen dicken Hals, wenn ich einen Blick in eine beliebige Amtsstube werfe und die zahlreichen gelangweilt herumsitzenden Nasen sehe.

Gruß
Wolfgang

Die Bundesbank…
…kann ja Euros drucken lassen.
Dürfte eigentlich nicht, aber merkt keiner, weil ja nicht „Deutsche Bundesbank“ draufstehen muß.

von den Zinsen aufgefressen wird. Dann muß man die Abgaben
erhöhen. Dem sind aber naturgemäß Grenzen gesetzt, mehr als
das gesamte Einkommen kann schließlich niemand abliefern. Dem

Gruß,

Wolfgang Berger

Die Schulden bringen steigende Belastungen durch
Zinsen und Zinseszinsen mit sich. Wenn Wirtschaft und
Steueraufkommen daraus nicht nennenswert wachsen, wird
zwangsläufig der Zeitpunkt erreicht, wo das Steueraufkommen
von den Zinsen aufgefressen wird. Dann muß man die Abgaben
erhöhen. Dem sind aber naturgemäß Grenzen gesetzt, mehr als
das gesamte Einkommen kann schließlich niemand abliefern.

Wolfgang, Du malst mal wieder den Teufel an die Wand.

Bei meinem derzeit 50-prozentigen Steuersatz sollte noch etwas mehr Zeit drin sein als nur 4 Jahre, bis das Schiff schliesslich untergeht. Bevor ich 100 Prozent meines Einkommens direkt ins Staatssäckel einzahle, kommen schliesslich erst 60, 70, 80, 90 Prozent.

Ja nun, so ist es eben. Da hat alles lamentieren keinen Zweck. Da muss ich mich als mündiger Staatsbürger auch mal selbst an die Nase fassen, und nicht nur auf die Nasen in den Amtsstuben zeigen!

Wenn ich von dem Geld, das bei, sagen wir, 90 Prozent Steuerbelastung noch übrig bleibt, nicht mehr leben kann, dann gibt es einfache Abhilfe: Ich muss mehr verdienen! - Und zwar soviel mehr, dass ich meinen gewohnten Lebensstandard halten kann! Wo ist das Problem?

Griesgrämige Zweifler werden jetzt natürlich wieder Einwände anmelden. Aber mit diesen Pessimisten setze ich mich nicht mehr auseinander.

Mir ist auf einmal ganz schwindelig hoffungsfroh zumute.

Glück auf,
Andreas

…kann ja Euros drucken lassen.
Dürfte eigentlich nicht, aber merkt keiner, weil ja nicht
„Deutsche Bundesbank“ draufstehen muß.

Und sie bringt sie auch noch in Umlauf!! Diese Verbrecher!!!

Hat nur einen Haken: Immer weniger haben die bonität, sich diesen Luxus leisten zu können, einen Kredit aufzunehmen.

Frank

-)

Ja nun, so ist es eben. Da hat alles lamentieren keinen Zweck.
Da muss ich mich als mündiger Staatsbürger auch mal selbst an
die Nase fassen, und nicht nur auf die Nasen in den Amtsstuben
zeigen!

Ich nehme mal, das war jetzt ironisch gemeint. Meiner Meinung nach tut ja die Lohnsteuer nicht weh. Nur leider werde ich verpflichtet (in einem demokratischen Staat versteht sich), Arbeitslosenversicherung, Rentenversicherung, Krankenversicherung, Solizuschlag usw. zu bezahlen, da wir ja alle soooo sozial sind. Warum hat man nicht die Wahl? Wir werden in dieser Hinsicht entmündigt.

Ich nehme mal, das war jetzt ironisch gemeint.

Hallo Steven,

nur wenn Du es nicht weiter sagst, gebe ich zu, dass Dich Deine Annahme nicht trügt.

Meiner Meinung nach tut ja die Lohnsteuer nicht weh.

Das war jetzt aber auch ironisch gemeint, was?

Gruss,
Andreas

P.S.: Das Thema „Sozialversicherung“ steht auf einem anderen Blatt. Es ist schwer, auch hier ruhig Blut zu bewahren. Nicht ironisch gemeint.

Hallo Wolfgang

Auch ich habe rot-grün gewählt, aber das hatte keine
wirtschaftlichen Gründe.

Glaub ich, aber nach den vier Jahren, die wir mit Rot-Grün noch vor uns haben, wirst Du sehen, das es vernünftiger gewesen wäre, wirtschaftliche Gründe zu berücksichtigen.
Für den Mittelstand sehe ich schwarz, für die Arbeitslosigkeit auch.
Gruß
Rainer

Hallo Wolfgang

Auch ich habe rot-grün gewählt, aber das hatte keine
wirtschaftlichen Gründe.

Glaub ich, aber nach den vier Jahren, die wir mit Rot-Grün
noch vor uns haben, wirst Du sehen, das es vernünftiger
gewesen wäre, wirtschaftliche Gründe zu berücksichtigen.
Für den Mittelstand sehe ich schwarz, für die Arbeitslosigkeit

Hallo Rainer,

ich denke, daß du damit ne wahl von schwarz oder lilabunt meinst. Könntest du es detailliert begründen?

fragt:
Frank

Hi!

>Wenn Wirtschaft und Steueraufkommen daraus nicht nennenswert wachsen, wird zwangsläufig der Zeitpunkt erreicht, wo das Steueraufkommen von den Zinsen aufgefressen wird. Dann muß man die Abgaben erhöhen.

…aber nach den vier Jahren, die wir mit Rot-Grün
noch vor uns haben, wirst Du sehen, das es vernünftiger
gewesen wäre, wirtschaftliche Gründe zu berücksichtigen.

Hallo Rainer,

nur zu gerne hätte ich auch wirtschaftliche Gründe berücksichtigt. Dabei bin ich aber nicht bereit, wegen eines halben Prozentchens irgendwo, eben wegen dieser Dreherei an Mini-Stellschrauben, auch nur den Wecker zu stellen. Ich höre auch nicht mehr hin, wenn Politiker etwas vom Arbeitsplätzeschaffen erzählen. Das können sie nämlich schlicht nicht und es ist auch nicht ihr Job. Auch alle Diskussionen, ob vielleicht Zinsgewinne mit irgendwelchen Freibeträgen in Verbindung mit dem Ehegattensplitting unter Berücksichtigung des Halbwertverfahrens… - Mensch, das sind doch nicht unsere Zukunftsthemen! Darüber sollen sich Ärmelschonerträger und Erbsenzähler unterhalten. Offenkundig sind aber alle im Bundestag vertretenen Parteien nur bereit, sich auf diesem Krümelkacker-Niveau um Politik zu kümmern. Seit Jahrzehnten werden nur Details gestaltet, während gewaltige Schwarze Löcher, in denen insgesamt 3stellige Milliardenbeträge verschwinden, unkontrolliert ausufern und dennoch vollkommen unangetastet bleiben. Jeder Ansatz, etwas zu verändern, wird in schönster Einigkeit einer Allparteienkoalition abgeschmettert, ja nicht einmal ernsthaft diskutiert.

Jeder Militärflieger kostet einen 3stelligen Millionenbetrag. Sowas wird dennoch per 100 Stück geordert. Bei einer Fregatte oder einem U-Boot geht es schon mal um die Größenordnung einer Milliarde. Darüber redet man nicht. Das Spielzeug wird eben gebraucht und Punkt. Immer noch Milliarden in den Kohlebergbau, Milliarden in die Landwirtschaft, Milliarden in den Schiffbau, dort sogar Subventionen für den Neuaufbau von Kapazitäten, als gäbe es den ruinösen Wettbewerb bei weltweit viel zu hohen Schiffbaukapazitäten nicht.

Im Prinzip des Krankenversicherungssystems gibt es mit fehlender Kostentransparenz und fehlender Selbstbeteiligung einen Systemfehler. Statt den zu beheben, gibts immer neue Reglementierungen und Detailbastelei. Die Rentenversicherungen sind mit versicherungsfremden Leistungen belastet und bieten für den heutigen Beitragszahler keine hinreichende Altersversorgung. Der öffentliche Dienst ist zu großen Teilen zur reinen Versorgungsveranstaltung verkommen. Das verkrustete Beamtenrecht ist ein einziger uberkommener Skandal. Von Dienst ist dabei kaum noch die Rede. Vielmehr hat das Gemeinwesen damit einen Moloch am Hals, der zu seiner Versorgung einen beträchlichen Teil der gesamten Wirtschaftsleistung schluckt. Ein Hamburger Senator brachte es in nicht öffentlicher, schon etwas angeschickerter Runde einer Jagdgesellschaft auf den Punkt: „Der öffentliche Dienst ist eben auch ein Sammelbecken für die nicht so Leistungsfähigen“.

Die genannten Punkte bedürfen der grundsätzlichen Reform, aber keine Partei hat daran auch nur das geringste Interesse. Vielmehr bestehen sämtliche Parteien im wesentlichen aus Nutznießern der Verkrustung. Weil alles bleibt, wie es schon immer war, werden auch die Staatsschulden weiter steigen müssen. Auch damit haben sich sämtliche Parteien in schönster Einigkeit abgefunden. Hin und wieder ist schon mal von der Reduzierung der Neuverschuldung die Rede, aber nicht einmal das wird geschafft. Von einer Reduzierung der Schulden - wohlgemerkt nicht einfach nur Red. der Neuverschuldung - spricht schon seit vielen Jahren niemand mehr.

Nun erzähl’ mir bitte nicht, daß die Schwarzen an den Schwarzen Löchern, die unser erwirtschaftetes Geld auf Nimmerwiedersehen verschlucken, etwas ändern wollen. Sie wollen nur an anderen untergeordneten Stellschrauben spielen, aber ändern - nein, ändern wollen sie nichts. Letztlich sind das auch nur Leute mit Wachstums-Sprechblasen.

Gruß
Wolfgang

Hallo Wolfgang,

auch wenn ich generell mit Deinen Ansichten konform gehe, kann ich mir doch einen Kommentar nicht verkneifen:

es entlockt mir ein Grinsen, wie bescheiden wir alle
miteinander werden können.

Das liegt daran, dass „Bescheidenheit“ immer nur den anderen gepredigt wird. Würde es wirklich um Solidarität gehen, man hätte sich seitens der Sozialisten die Klassenkampf-Rhetorik gespart.

Da wird der Crash zur Hoffnung.
Dieses „running system“ besteht darin, den Staats- und
Versorgungsapparat immer fetter werden zu lassen und das Ganze
aus immer neuen Schulden und steigenden Abgaben zu
finanzieren. Die Schulden bringen steigende Belastungen durch
Zinsen und Zinseszinsen mit sich. Wenn Wirtschaft und
Steueraufkommen daraus nicht nennenswert wachsen, wird
zwangsläufig der Zeitpunkt erreicht, wo das Steueraufkommen
von den Zinsen aufgefressen wird. Dann muß man die Abgaben
erhöhen. Dem sind aber naturgemäß Grenzen gesetzt, mehr als
das gesamte Einkommen kann schließlich niemand abliefern.

Hier liegt der Trugschluß. Die Schweden hatten es uns in den 80ern vorgemacht. Man kann durchaus 110% Steuern auf Einkommen erheben. Es kommt eben auf das Gesamtvermögen des Betreffenden an. Und hier wird die große Schweinerei jja gerade vorbereitet - die Vermögenssteuer…

Dem
Anwachsen der zu zahlenden Zinsen sind aber keine Grenzen
gesetzt. Ergo: Das auf jährlich steigender Verschuldung
beruhende System kann nicht auf Dauer stabil sein. „Running
system“, ja, an die Wand!

Eben. Der Vorteil ist nur, dass wohl kaum jemand bei einem Staat so rigide Geld eintreiben würde, wie Banken das bei ihren kleineren Schuldnern machen. Deshalb fragt auch niemand nach, wer eigentlich wie den Laden leitet, in den so viel Geld an Krediten gesteckt wird.

Schöne Aussichten! Und deshalb bekomme ich einen dicken Hals,
wenn ich einen Blick in eine beliebige Amtsstube werfe und die
zahlreichen gelangweilt herumsitzenden Nasen sehe.

Das ist zwar sehr pauschal, aber unser Beamtenapparat ist eine untragbare Bürde für die Bürger geworden. Ein Selbstläufer, der sich nicht mehr selbst rechtfertigen muss, denn er regiert das Land. Eine Militärjunta wäre mir mittlerweile fast lieber…:wink:

Grüße,

Mathias