So ist Gott

Hi,
diesen Text finde ich wunderbar.

Einfach nur lesen.

So ist Gott.
Er spricht zu Dir:
Ich wollte schon immer mit Dir reden, aber Du hast ja keine Zeit für mich. Du hast mir kaum eine Chance gegeben.
Ich wollte Dir schon immer sagen: Ich bin für Dich da, aber Du hattest Angst, Dich auf mich einzulassen.
Ich wollte Dir schon immer sagen: Fürchte Dich nicht, denn ich bin bei Dir, aber Du hast mir nicht geglaubt, sondern mich für fern, für abwesend, für tot gehalten.
Ich wollte schon immer mit Dir reden, aber Du hast mich nicht ausreden lassen. Es steht Dir frei, Dich zu entscheiden, ob Du mir zuhörst, oder ob Du abschalten willst. Wenn Du bereit bist, auf meine Worte zu hören, dann möchte ich Dir sagen:
mit ewiger Liebe habe ich Dich geliebt. Dies hat Gültigkeit, ob Du Dich abwendest oder Dich mir zuwendest. Du lebst, weil ich Dich vom ersten Augenblick Deines Daseins an geliebt habe. Du kannst nicht ohne Liebe, ohne Hoffnung und ohne Glaube leben. Du kannst Dich mir immer anvertrauen. Ich habe immer Zeit für Dich, wann immer, wo immer, wie oft immer, in der Nacht, am Tag. Komme zu mir, setz Dich hin, Du brauchst mir nichts zu erzählen. Ich sehe Dich. Und wenn Du willst, kannst Du reden. Rede, schreie, bete, bete an, lauf fort, komm wieder, ich liebe Dich!
Du wirst nicht sterben, niemand kann Dich vernichten, weil ich Dich erlöst habe. Was immer Du tust, ich gehe Dir nach, ich lasse nicht von Dir.
Würde eine Mutter ihr Kind verlassen? Selbst wenn sie es fertig brächte, ich verlasse Dich auf keinen Fall: denn Du bist mein!
Lass Dich lieben, öffne Dich mir. Lass Dich lieben von Menschen, die Dir zulächeln, von Menschen, die mit Dir zusammen sind, lass Dich lieben von der Erde und von den Sternen.
Du Menschenkind, Du mein Kind. Ich kenne Deine Geschichte, mir ist nichts verborgen, ich warte, bis Du JA zu mir sagst. Ich warte auf Dein Credo, auf Dein Vertrauen zu mir. Ich habe nichts davon, wenn Du Angst hast vor mir, aber um Dein Vertrauen zu erlangen, tue ich, Dein Gott, alles für Dich.
Amen

Viele Grüße
Cirwalda

Fundstelle: bei uns heute im Pfarrbrief. Es soll ein altes Gebet sein.

tach,

netter text (auch wenn ein wenig strange)…
Wieso Angst? Ich denke die meisten sind stolz.
Aber redet man mit den Leute über sowas, dann sieht man die Angst, aber nicht den Stolz!

Cya,
Daniel

sag’s mit Goethe
Fiel mir gerade so ein…

„Wie einer ist,
so ist sein Gott.
Darum ward Gott
so oft zum Spott.“

Hi,
da könnte etwas dran sein. Es ist ja die bekannte Idee des Spiegels.
Mir sind in der katholischen Kirche aber Vertreter dieser offenen, menschenfreundlichen Gottessicht viel lieber als die die verhärmt, sich nie zugestehen etwas recht zu machen (Sünder). Ich habe beides erlebt…
Viele Grüße
Cirwalda

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