So schnell wie möglich bekannt werden

Hallo zusammen,

ich habe vor ab Anfang nächsten Jahres ein Onlineshop zu eröffnen, in dem Bestattungsunternehmen Textilien und das dazugehörige Zubehör online bestellen können.

Kann mir jemand von Ihnen vielleicht einen Ratschlag geben, wie man die Bestattungsunternehmen über so einen Onlineshop am besten informiert?

Hallo,

ich habe vor ab Anfang nächsten Jahres ein Onlineshop zu
eröffnen, in dem Bestattungsunternehmen Textilien und das
dazugehörige Zubehör online bestellen können.

Ob das so eine gute Idee ist? Bestattungsunternehmer bestellen ja idR bei Großhändlern und deren Preise wirst du schlecht unterbieten können.

Kann mir jemand von Ihnen vielleicht einen Ratschlag geben,
wie man die Bestattungsunternehmen über so einen Onlineshop am
besten informiert?

Einer der hiesigen Moderatoren ist von Beruf Bestatter, der kann dir ja vielleicht ein paar Tips oder Kontaktadressen geben.

Gruß
Sticky

Ob das so eine gute Idee ist? Bestattungsunternehmer bestellen
ja idR bei Großhändlern und deren Preise wirst du schlecht
unterbieten können.

Wenn ich mit den Preisen von den Großhändlern nicht konkurieren könnte, würde ich ja nicht auf den Trichter kommen in der Branche anzufangen. :wink:

Einer der hiesigen Moderatoren ist von Beruf Bestatter, der
kann dir ja vielleicht ein paar Tips oder Kontaktadressen
geben.

Würde mich freuen, wenn sich der hier genannte Moderator melden würde.

Ich weiß ja dass es Zeitungen gibt, die extra für Bestattungsunternehmen rausgebracht werden.
In denen werden ich ja auch eine Reihe von Werbeanzeigen anbringen, aber vielleicht gibts noch andere Möglichkeiten so etwas an den Mann zu bringen?

Gruß
Ludy

Hallo!

Kann mir jemand von Ihnen vielleicht einen Ratschlag geben,
wie man die Bestattungsunternehmen über so einen Onlineshop am
besten informiert?

Bestattungsunternehmen sind eine klar umrissene Zielgruppe und es handelt sich bundesweit nur um wenige tausend Unternehmen, deren Namen nebst Namen des Inhabers über die üblichen Adresshändler für insgesamt wenige hundert € als Excel-Datei zu beziehen sind.

Die Unternehmen, bzw. deren Inhaber, schreibst Du mit einem kurzen, aussagefähigen Anschreiben nebst Prospektblatt an und verweist auf Deinen Online-Shop. Als einmalige Aktion wird der Spaß einschl. Porto ungefähr 5 - 10 T€ kosten.

Aber Vorsicht: Dabei kannst Du Schaden anrichten, wenn Du Deine Lieferfähigkeit und Vorfinanzierungsmöglichkeiten überschreitest sowie die noch junge und vielleicht noch nicht perfekte Betriebsorganisation überforderst.

Wenn ein Kunde Ware bestellt, muß er prompt und perfekt bedient werden. Deshalb kann es sinnvoll sein, zunächst etwas kleinere Brötchen zu backen und das Mailing einstweilen z. B. auf ein Bundesland zu beschränken. Ausweiten kannst Du die Aktion, wenn Du erste Erfahrungen gesammelt hast. Aber neben absolut fehlender Nachfrage ist nichts schlimmer, als eine die Möglichlichkeiten überrollende Nachfrage. Dann gibt man für die Aktion einen Haufen Geld aus und ruiniert sich den Ruf, weil man nicht zuverlässig liefern und zügig abwickeln kann. Ich weiß, wovon ich rede. Ich hab sowas früher einmal losgetreten und traute mich hinterher kaum noch in den Betrieb, weil alle Telefone unablässig klingelten und sogar Leute vor der Tür standen, Geld in der Hand hielten, Ware haben wollten und ich nicht liefern konnte. Es sollte doch nur ein vorsichtiger Markttest sein …

Gruß
Wolfgang

Hi,

Wenn ich mit den Preisen von den Großhändlern nicht
konkurieren könnte, würde ich ja nicht auf den Trichter kommen
in der Branche anzufangen. :wink:

Der Preis ist nicht immer das allein seligmachende Kriterium. Es gibt noch andere Faktoren.

Ich weiß ja dass es Zeitungen gibt, die extra für
Bestattungsunternehmen rausgebracht werden.
In denen werden ich ja auch eine Reihe von Werbeanzeigen
anbringen, aber vielleicht gibts noch andere Möglichkeiten so
etwas an den Mann zu bringen?

Die Beute will evtl. auch persönlich gefangen werden. Wie wärs mal mit dem Besuch der einschlägigen Fachmessen oder den Bestattern vor Ort?

mfg Ulrich

Die Beute will evtl. auch persönlich gefangen werden. Wie wärs
mal mit dem Besuch der einschlägigen Fachmessen oder den
Bestattern vor Ort?

Danke erst mal für deine Antwort.

Also an einen Stand an einer Messe hab ich auch schon gedacht.

Ich denke aber, dass ein persönlicher Besuch bei den Bestattern nicht viel bringt, da ich versuchen will die Masse anzusprechen und dass bei diesem Vorgehn eine Ewigkeit dauern würde.

Danke schön für deine hilfreichen Tipps, du hast da einige Sachen angesprochen über die ich mir auch schon eine zeitlang den Kopf zerbrochen habe.
Vorallem darüber, wie man damit zurecht kommen soll, wenn der Ansturm aufeinmal und plötzlich kommt.
Da hast du einen guten Vorschlag mit reingebracht, den Lieferbezirk erst mal auf bestimmte Regionen einzugrenzen um sich langsam etwas aufzubauen.

Danke noch mal für deine Ratschläge

Hallo,

Kann mir jemand von Ihnen vielleicht einen Ratschlag geben,
wie man die Bestattungsunternehmen über so einen Onlineshop am
besten informiert?

Wie Du an die Adressen Deiner potentiellen Kunden kommst, wurde Dir ja schon beschrieben. Wenn Du die Adressen hast, packst Du Deinen Musterkoffer und fährst zu Deinen potentiellen Kunden hin, einer nach dem anderen. Das ist die erfolgreichste Methode.

Gruß

Nordlicht

Hi!

Kann mir jemand von Ihnen vielleicht einen Ratschlag geben,
wie man die Bestattungsunternehmen über so einen Onlineshop am
besten informiert?

  • Ohne große Zielgruppen-Verluste sprichst du deine Kunden am besten über Mailings an. Die hierfür notwendigen Adressen schreibst du dir entweder aus den Branchenbuch selber ab oder kaufst sie über Adressbroker ein. So erreichst du deine Kunden direkt und ohne Umwege.

  • Eine Anzeige in den Branchenmagazinen („Der lachende Bestatter“ o.ä.) bringt dich ebenfalls sehr nah an deine Zielgruppe.

  • Erst vor kurzem gab es eine Fachmesse nur für Bestatter. Einfach mal danach suchen und dir für das nächste Mal einen kleinen Stand organisieren. Oder über das Messebuch an Adressen kommen und diese (s.o.) per Mail kontaktieren.

  • Über Verbände und Vereinigungen von „oben“ an die Bestatter herangehen

Gruß
Falke

Hallo!

  • Erst vor kurzem gab es eine Fachmesse nur für
    Bestatter. Einfach mal danach suchen und dir für das nächste
    Mal einen kleinen Stand organisieren.

Über viele Jahre nahm ich mit eigenem Stand an großen Industrie- und kleineren spezialisierten Fachmessen teil. Parallel dazu hatte ich einige Jahre eine Industrievertretung und war auf den diversen Messeständen des vertretenen Unternehmens präsent. Außerdem pflege ich persönliche Kontakte zu Selbständigen aus diversen Branchen.

Aus diesem Erfahrungsnähkästchen ergibt sich folgendes Bild über Messen: Jede Messegesellschaft verkündet in Pressemeldungen zahlreiche erfolgreiche Verkaufsabschlüsse. Aus dem eigenen und anderen Unternehmen weiß ich aber, daß Verkaufsabschlüsse auf Messen zu den eher seltenen Ereignissen gehören. Eine Messe ist ein Instrument zur Kontaktpflege, um zu sehen und gesehen zu werden. Es gibt ein Nach-Messegeschäft, wobei es oft schwierig ist, einen Abschluß tatsächlich als Messeerfolg einzuordnen. Ich rede dabei nicht von typischen Publikumsmessen für Hausfrauen, Heimwerker o. ä., wo auf den Ständen eine Kasse steht und irgendwelches Zeug vom Sahneaufschäumer bis zum Taschenmesser verhökert wird.

Soweit irgend möglich, sollte man sein Tun mit einer Erfolgskontrolle untermauern. Dafür ermittelte ich über Jahre die Kosten pro Kontakt. Kosten pro Verkaufsabschluß wären besser, aber deren Ermittlung ist wegen der erwähnten Zuordnungsproblematik nicht eindeutig möglich. Bei den Kosten pro Kontakt wurden Kontakte berücksichtigt, bei denen ich Angaben über Unternehmen, Person und deren Arbeitsgebiet erhielt. Das war immer das Ziel, reine Prospektstreuung an die Leute, die mit Plastiktüten durch die Gänge schlendern, habe ich nie betrieben. Zu den Kosten zählte ich die Standkosten, die Kosten des Messebauers, An- und Abreise sowie Übernachtungen. Kosten der Vor- und Nachbereitung im Betrieb sowie Kosten des eigenen Personals bleiben wegen Unschärfen der Ermittlung unberücksichtigt. Bei den Kosten kann man sich drehen und wenden, wie man will, es kommt immer ein 5stelliger Betrag heraus. Dieser Betrag wird durch die Anzahl qualifizierter Kontakte dividiert und das Ergebnis ist regelmäßig 3stellig, 100 bis mehrere 100 €. Wenn ich solche Kosten ermittle und mit den Möglichkeiten direkter Kontaktierung mit sorgfältig recherchierten Mailingadressen vergleiche, sind Messen teure, ineffiziente Veranstaltungen.

Gruß
Wolfgang

Hi,

Ohne große Zielgruppen-Verluste sprichst du deine Kunden
am besten über Mailings an. Die hierfür notwendigen
Adressen schreibst du dir entweder aus den Branchenbuch selber
ab oder kaufst sie über Adressbroker ein. So erreichst du
deine Kunden direkt und ohne Umwege.

Mag sein, aber reagiert der Kunde auch darauf? Es ist schon nützlich, die genaueren Eigenheiten eines solchen Marktes zu kennen. Vielleicht wollen die potentiellen Kunden mehr den physischen Kontakt mit der Ware und reagieren wenig auf Werbepost.

Erst vor kurzem gab es eine Fachmesse nur für
Bestatter. Einfach mal danach suchen und dir für das nächste
Mal einen kleinen Stand organisieren. Oder über das Messebuch
an Adressen kommen und diese (s.o.) per Mail
kontaktieren.

per Mail? Ähemm, eine evtl. schlechte und abmahngefährdete Idee: http://www.afs-rechtsanwaelte.de/artikel12.htm

mfg Ulrich