Seit ca. 5 Wochen leide ich an Sodbrennen. So etwas kannte ich nur von den Schwangerschaften.
Ich habe ziemlich alles ausschließen können. Es ist nicht Alkohol, nicht Fett, auch nicht Ibuprofen, wie ich erst dachte. Jedes mal wenn wir von zu Hause weg sind habe ich keine Beschwerden. Kaum bei der Haustüre rein, geht es los. Sodbrennen durch Allergie habe ich noch nie gehört. Oder doch? Evt. die Katze? Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.Wer kann mir mit Rat zur Seite stehen?
Vielen Dank für Eure Antworten.
Hallo, das Problem mit dem Sodbrennen kann auch Stress bedingt sein. Es ist möglich dass Du Dich zu Hause nicht wohl fühlst und dir das gar nicht bewusst ist oder Du hast familiere Probleme die Dich unbewusst beschäftigen, und dein Körper reagiert darauf mit Sodbrennen. LG
Hi,
ja, natürlich ist es auffällig, wenn du sagst: sobald ich zur Haustür hineinkomme. Da liegt in der Tat ein psychosomatisches Geschehen nahe.
Das allerdings kann man nur sagen, wenn körperliche Probleme abgeklärt wurden. Ich würde auf jeden Fall zum Hausarzt gehen. Sodbrennen betrifft über 10% der Deutschen (wenn nicht noch mehr) und in einigen Fällen werden organische Ursachen, z.B. Magenschleimhautentzündung (Gastritis) oder eine Art „Magenverrutschung“ (Zwerchfell-Bruch) gefunden. Das sollte nachgeschaut werden, denn das ist behandelbar und dann wären die Beschwerden weg!
Aber ja, Stress kann die Beschwerden natürlich verschlimmern. Dennoch rate ich: Vertrau dich einem Arzt an.
Alles Gute!
in einigen Fällen werden organische Ursachen, z.B.
Magenschleimhautentzündung (Gastritis) oder eine Art
„Magenverrutschung“ (Zwerchfell-Bruch) gefunden.
Danke für Euere Antworten.
Unbewusster Stress könnte möglich sein. Familiäre Probleme habe ich Gott sei Dank keine.
Ich habe auch kein Problem zum Arzt zu gehen, so lange es sich um eine normale Untersuchung handelt. z.B. CTG oder Ultraschall.
Ich habe nur panische Angst vor einer Magenspiegelung. Jetzt sagt nicht, das tut nicht weh. Ich habe einmal in einer Praxis für Magen-und Darmspiegelung ein Praktikum absolviert. Ich habe mit den Patienten mitgelitten. Da hat sich mir der Magen umgedreht. Darum zögere ich auch einen Arztbesuch hinaus, um evt. so einer Behandlung zu entgehen.
In jeder normalen Arztpraxis wird der Patient vor einer Gastroskopie auf Wunsch sediert - also wird da gar nix „gelitten“, möchte `mal wissen, aus welchem Arztroman dieses Horrormärchen stammt…
Du solltest meine Beiträge genau lesen. Es ist kein Horrormärchen. Ich habe in der Praxis ein Praktikum gemacht, und es hautnah miterlebt. Es sind nicht alle wie Du. Es gibt auch empfindliche ängstliche Menschen, wie ich. Allein schon beim Zähne ziehen brauche ich eine Vollnarkose. Sei froh, wenn Du da robuster bist.
Ich habe einmal in einer Praxis
für Magen-und Darmspiegelung ein Praktikum absolviert. Ich
habe mit den Patienten mitgelitten.
Bei meiner ersten Magenspiegelung vor 40 Jahren ging es mir ähnlich. Doch die letzten (ich muß mich regelmäßig spiegeln lassen) habe ich nicht mal ansatzweise bemerkt - weil betäubt und nicht nur sediert. Guck dazu http://www.onmeda.de/arztbesuch/untersuchung_behandl…
Darum zögere ich auch einen Arztbesuch hinaus, um
evt. so einer Behandlung zu entgehen.
Sollte es wie mir Reflux sein, das kann man nur mit Reingucken ausschließen, dann kann deine Säure ständig die Speiseröhre angreifen, was bei Nichtbeachtung zu Krebs führen kann.
Hallo Otto!
Also eine Spritze haben die Patienten, die ich miterlebt habe auch bekommen, trotzdem haben sie gejammert und gewürgt. Allerdings wußten sie anschließend davon nicht´s.
Meinst Du, bei so extremen Angsthasen wie mir macht der Arzt trotzdem eine Vollnarkose, oder wird das bei Magenspiegelungen generell nicht gemacht?
ich hatte im März eine Magenspiegelung und bin auch recht empfindlich. Noch dazu geht bei mir ab einem gewissen Schmerz-/ Stresslevel „der Rolladen“ runter und ich werde echt aggressiv.
Ich bekam aber ohne besondere Schilderung der Problematik gleich eine Propofolnarkose angeboten, das scheint also Standard zu sein. Ich bin gesetzlich versichert und musste nichts extra bezahlen.
Das einzig Unangenehme war das Legen des Zugangs, ohne Gefäßzugang geht es halt nicht. Blöderweise ist die Ader angerissen und Propofol lief ins Gewebe, ich bekam einen neuen Zugang, bin eingepennt, 30 Minuten später aufgewacht, war sofort wieder fit und hatte aufgrund des danebengelaufenen Propofols eine Woche einen wehen Arm.
Aber ohne dieses „Extra“ hätte ich nach einer Stunde wieder heimgehen können ohne Probleme. Offiziell soll man aber 24 h unter Beobachtung zuhause sein, ging bei mir nicht, und ich vertrage Propofol wie gesagt prima.
Nur Mut!
Gruß und guten Rutsch
Hallo Claudia!
Kann ich deine Propofolnarkose als Vollnarkose betrachten?
Hast Du mitbekommen, wie der Schlauch eingeführt wurde?
Ich hatte mal einen Weisheitszahn gezogen bekommen, und ließ dies unter Vollnarkose machen. Ich war auch voll weg, und nach einer halben Stunde war alles o.k. Kann ich das mit Deiner Narkose vergleichen? Oder ist es nur eine Art örtliche Betäubung?
Meinst Du, bei so extremen Angsthasen wie mir macht der Arzt
trotzdem eine Vollnarkose,
Die Frage kann dir nur dein Arzt beantworten
oder wird das bei Magenspiegelungen
generell nicht gemacht?
Ich bin kein Arzt. Also geh erstmal hin. Du kannst dich dann immer noch entscheiden. Der Arzt hat sicher Erfahrung mit Angsthasen. Nochmals, ich bin jedesmal soweit weggetreten, dass ich von allem nichts mitbekommen habe - wie bei einer Vollnarkose, nur kürzer. Auch hiernach darf man nicht Auto fahren.
ja, das war für mich vom Gefühl her eine „Vollnarkose“, also kompletter Schlaf während der Behandlung. Allerdings wurde vorab nichts von Schmerzmitteln und Muskelentspannern besprochen wie sonst bei den größeren Vollnarkosen. Insofern kann es sein, dass die nicht gegeben werden, weil das Ganze ja nicht so schmerzhaft ist, da müsstest Du aber einen Anästhesisten fragen. Für mich war es aber egal, ich habe gepennt. Beim Einbau zweier Implantate mit gleichzeitiger Weisheitszahnextraktion gab es eine echte Vollnarkose, mit Schmerzmitteln und Muskelentspannern, weil die mir ja eine Stunde im Mund rumgerupft haben. Da reicht Propofol alleine wohl nicht.
Der subjektive Ablauf bei der Magenspiegelung war wie folgt: Zugang gelegt, Propofol gespritzt, hat meiner Meinung nach nicht „wie immer“ gewirkt und ziemlich arg gebrannt (lt. Arzt normal, der wollte nicht glauben, dass sich das sonst anders anfühlt), dann Feststellung dass die Ader gerissen ist und ich recht habe mit der Schmerzempfindung. Auskunft des Arztes, dass das ausgedrückt werden muss, das würden sie aber machen wenn ich in Narkose liege, sonst täte es arg weh. Neuen Zugang rein, Propofol injiziert, minimales Brennen (bei mir eher lustig-warmes Kribbeln den Arm rauf mit gleichzeitiger superangenehmer schwerer Müdigkeit), als das Gekribbel bei der Schulter war bin ich eingeschlafen. Als ich „gleich danach“ wieder aufgewacht bin, kam eine nette Frau anspaziert, erklärte mir dass alles gut gelaufen ist, ich noch bisschen schlafen soll und der Arzt dann in ner halben Stunde zum Besprechen käme. Danach wurde mir geraten, mich abholen zu lassen und 24 h nicht alleine zu sein. Da ich Propofol prima vertrage, habe ich mir zugetraut nach weiteren 3 h Rumsitzens mit den Öffentlichen heimzufahren und dort auf meinen Freund zu warten. Mit der geplatzten Ader im Arm hatte ich wie bereits beschrieben ca. eine Woche „Spaß“, aber das kommt wohl nur sehr selten vor.
Das einzig „Schmerzhafte“ bei der Propofolnarkose ist wie beschrieben das Legen des Zugangs, und der leichte Injektionsschmerz, der individuell verschieden ausfallen kann. Aber angeblich immer gut erträglich. Ach ja, im Medikament ist Soja drin (Sojaöl?), damit wird der Injektionsschmerz geringer. Keine Ahnung, ob es Alternativpräparate für Sojaallergiker gibt.
Wenn Du Propofol nicht kennst, würde ich Dir dringend raten, den ärztlichen Rat der 24 h in Betreuung zu befolgen. Üblicherweise ist Propofol aber gut verträglich, insbesondere soll es wohl wenig Übelkeit geben.
Gruß