Hallo Bernd!
Danke für die Antwort, aber…
Frage an Radio Eriwan: „Handhabt jeder Zahnarzt das Probe-
oder Nicht-Probetragen von festsitzendem Zahnersatz anders?“
Antwort: „Im Prinzip Ja!“
Noch eine Frage an Radio Eriwan: „Ist beides korrekt?“
Antwort: „Im Prinzip Ja!“
In Wirklichkeit spielt sich das Problem im mentalen Bereich ab
und zwar sowohl beim Zahnarzt als auch beim Patienten. Es gibt
Aktivere und es gibt Zögerlichere. So ist das nunmal auf
beiden Seiten des Bohrers. Für den Zahnarzt ist es dabei
wichtig zu eruieren, wen man da vor sich hat. Dann kann man
ihn in seiner Mentalität unterstützen.
Ich bin der Überzeugung, dass in Wirklichkeit das Problem beim Zahntechniker und am Labor liegt…wenn ein Abdruck gemacht wurde,
(was ja ohnehin so was von grauenhaft für den Patienten ist…*grrrr*brechreiz*würg*)sollte eigentlich auch die Brücke passen.
Wenn die Zusatzinformationen vom Zahnarzt an den Techniker, bezüglich Material, Farbe, Legierung und als Zusatzinformation, dass die Brücke den anderen Zähnen angepasst werden soll, sollte eigentlich das passende Teil gleich eingesetzt werden können…wenn aber nur die Farbe passt, und sonst gar nix…dann lass ich mir die sicher nicht einzementieren. Das hat mit dem mentalen Bereich wenig zu tun…jo klor, dass ich dann halt nicht beissen, nicht richtig essen kann, wahrscheinlich beim sprechen behindert bin und mein Lachen verlerne, weil man sich den Mund nicht mehr aufmachen getraut…dann wirds zum psychischen Problem
Wenn ich aus meiner Erfahrung berichten darf, dann gehöre ich
wahrscheinlich zu den Aktiveren; denn ich setze ca. 99% meiner
festsitzenden Rekonstruktionen sofort definitiv ein. Wenn ich
von meiner Arbeit überzeugt bin und der Patient nach
reiflicher Überlegung zum Schluss gekommen ist, dass alles
ästhetisch und funktionell in Ordnung ist, dann kann ich es
verantworten, die Arbeit sofort fest einzusetzen. Das ist
meine Überzeugung. Der Zauderer sieht das natürlich anders.
Wenns passt, dann hast Du wirklich einen sehr guten Techniker und eine sehr gute Assistentin, die die Wichtigkeit eines genauen Abdrucks in ihrer Ausbildung erkannt hat. Gratuliere, dann passts. So ein Zahnarzt braucht sich um seine Zukunft keine Sorgen machen, und die Patienten freuen sich so gut betreut zu sein.
Es
könnte ja dies und jenes noch passieren. Der Patient könnte ja
noch einen „Haken“ an der Sache finden, die Zahnfarbe und
-form passe nicht („bzw. hätte sich noch nicht eingebissen“),
usw.
Ich gestehe, dass ich auch etwas faul bin. Denn Probetragen
bedeutet, den Patienten nochmals einzubestellen. Die Arbeit zu
entfernen. Achtung: Keramikkrone (-brücke) kann dabei nicht
sofort sichtbare Sprünge bekommen! Alles säubern. Schließlich
einkleben.
Na ja, ich muss auch gestehen, dass mir jedesmal hingehn auch nicht grad Freude ins Gesicht springt, obwohl er ja ein sehr angenehmer, liebenswürdiger Mensch ist. Trotzdem hätte man das ganze innerhalb kürzester Zeit auch gerne erledigt. Ist ja auch für die Patienten nicht grad angenehm und oft Zeitaufwendig, nicht nur für den Zahnarzt.
Kurz: Jeder soll bei der von dir nachgefragten Problematik
nach seiner Facon glücklich werden - Patient und Zahnarzt
gemeinsam.
Ich bin glücklich wenn die Brücke passt, mal schaun was nächste Woche kommt.
Danke für Deine Antwort…hmmm…jetzt amoi zögerlich nachfrage, hast Du meine anderen Postings auch gelesen…bezgl. dreier, vierer Brücke?
Ich hätte dazu auch gerne Deine Meinung gelesen.
Vielen Dank
Ildisu