Software für Diplomarbeit

Hallo zusammen,

ich stehe jezt kurz davor eine Diplomarbeit zu schreiben und stelle mir jetzt die Frage mit welcher Software das am besten geht.

Wie wir wohl alle wissen kackt MS Word bei Dokumenten größer 10-20 Seiten gerne ab. Die Unterdokumentenfunktionen sind auch recht bescheiden, vor allem wenn man viel mit Verweisen, und Verzeichnissen arbeiten möchte.

Bin für jeden Tipp dankbar.

Gruß

MARC

Wie wir wohl alle wissen kackt MS Word bei Dokumenten größer
10-20 Seiten gerne ab.

War mal so! Version 2.0.

Ich schreibe Handbücher mit über 100 Seiten - Problemlos mit Word 97. Einzige Macke seit es Word für Windows gibt ist, dass beim Drucken aus Word die Graphiken irgendwann fehlen. Lösung => mit dem Acrobat Distiller erst mal PDF kochen und das drucken. Oder in Blöcken von wenigen Seiten drucken (auch auf FreePDF z.B.) und vorher die Seiten angucken.

Aber würde es denn auch passen z.B. in:

  • Tex zu schreiben
  • oder in HTML (bitte XML-Kompatible Synthax nutzen, dann ist auch das konvertieren leichter).
    Was noch?
  • Framemaker und Pagemaker

Und wenn Textverarbeitung, warum nicht OpenOffice, dann kannst du am Ende alles als PDF ausgeben lassen. Braucht aber dann leistungsfähige Maschinen > 1 GHz Taktfrequenz und viel Speicher.

Die Unterdokumentenfunktionen sind auch recht bescheiden,

hab ich noch nie benutzt, soll fehlerhaft sein.

vor allem wenn man viel mit Verweisen, und Verzeichnissen arbeiten möchte.

hab ich kein thema, außer den bekannten Macken mit Spaltenumbruch der Seitenwechsel erzwingt und umgekehrt.

Bin für jeden Tipp dankbar.

Formatvorlagen, Formatvorlagen, Formatvorlagen sind das A und O!

http://www.copyshop-tips.de

Gruß

Stefan

Hallo,

villeicht hilft dir erstmal dieser Artikel
http://mypage.bluewin.ch/reprobst/WordFAQ/LangDok.ht…

und als Alternative natürlich LaTeX. Darauf wird aber auch im link oben eingegangen.

Gerhard

Dann vielleicht doch LATex?
Zuerst mal vielen Dank für eure Antworten,

ich hab mir mal die obige Site angeschaut, war ganz interessant.

Wenn ich mir das richtig überlege muss ich um Word voll nutzen zu können mir noch so eigiges aneignen, da stellt sich dann doch die Frage ob ich mir nicht gleich LATex aneigne und damit dann auch das produzieren kann was ich will, nicht was mir Microsoft vorlegt.

Jezt stellt sich mir nur die Frage was ich denn WIRKLOCH brauche um mit LATex arbeiten zu können. Meine Anwendungen wären also:

Text tippen (is ja klar)
Bilder einfügen
Formeln einfügen
Graphen erstellen und einfügen
Ausgabe in PDF

Könnt ihr mir hierfür Softwaretipps geben? es gibt ja zahlreiche Frontends für Latex, mit welchen kann man wirklich effektiv arbeiten (kommerziell oder freeware)

Achja, vorerst möchte ich unter Windows beginnen. Der Umstieg auf Linux wird mir in nächster Zeit wohl nicht gelingen.

Gruß

MARC

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

ich stehe jezt kurz davor eine Diplomarbeit zu schreiben und
stelle mir jetzt die Frage mit welcher Software das am besten
geht.

Aus eigner Erfahrung: LaTex
Das braucht zwar etwas Einarbeitung, aber dann ist es produktiver als alle WYSIWYG-Pogramme zusammen.
Die Vorteile:

  • Layout fast automatisch
  • Keine Probleme wie: „in der Nacht vor der Abgabe schnell noch ein paar Fehler bereinigt und plötzlich hat sich alles verschoben und das Layout ist beim Teufel“
  • Verzeichnisse (Inhalt, Abbildungen, Literatur) weitgehend automatisiert
  • Ideal für mathematische Formeln

LG
Stuffi

Könnt ihr mir hierfür Softwaretipps geben? es gibt ja
zahlreiche Frontends für Latex, mit welchen kann man wirklich
effektiv arbeiten (kommerziell oder freeware)

WinEdt ist sehr gut, aber Shareware
TeXnicCenter ist frei - habe ebenfalls gutre Erfahrungen damit gemacht

Ein möglicher Startpunkt für mehr Information sind die FAQ bei:
http://www.dante.de/

LG
Stuffi

Mahlzeit,

villeicht hilft dir erstmal dieser Artikel
http://mypage.bluewin.ch/reprobst/WordFAQ/LangDok.ht…

Hm, nett.

und als Alternative natürlich LaTeX. Darauf wird aber auch im
link oben eingegangen.

Ich wuerde LaTeX schwerstens empfehlen. Es laeszt sich prima automatisieren, scripten und generieren.

Wenn ich mir das richtig überlege muss ich um Word voll nutzen
zu können mir noch so eigiges aneignen, da stellt sich dann
doch die Frage ob ich mir nicht gleich LATex aneigne und damit
dann auch das produzieren kann was ich will, nicht was mir
Microsoft vorlegt.

Jezt stellt sich mir nur die Frage was ich denn WIRKLOCH
brauche um mit LATex

Ganz wichtig ist, das das Ding LaTeX heisst.

arbeiten zu können. Meine Anwendungen wären also:

Text tippen (is ja klar)

Mit jedem Editor Deiner Wahl (Du muszt nicht diese Texteingabekruecke nehmen, die MS mit ihrem Textverarbeitungswerkzeug verknuepft haben, nehmen).

Bilder einfügen

Fuer LaTeX sind Vektorbilder am idealsten: PS und EPS. Falls Du Pixelbilder (screenshots, Fotos) einfuegen muszt, wird das etwas kniffliger. Fuer die Umwandlung in EPS ist ghostscript oder convert (ein frontend fuer Image-Magick (ein frontend fuer ghostscript)) geeignet. PDFLaTeX erzeugt direkt PDFs, kann dann aber wieder mit PS oder EPS nichts (wenig) anfangen. Das haette gern Bilder als PDF (besonders fuer Vektorgraphiken) oder PNG bzw. JPG.

Formeln einfügen

Die Staerke von LaTeX schlechthin.

Graphen erstellen und einfügen

Das kann LaTeX selbst nicht, ich empfehle dafuer gnuplot, was sehr schoene postscript-plots erzeugt und sich auch gut mit den Automatismen um LaTeX vertraegt.

Ausgabe in PDF

Direkt mit PDFLaTeX. Eine kurze Anleitung[1] mit den wesentlichsten Elementen hatte ich hier schon mal ins Forum gestellt.

Könnt ihr mir hierfür Softwaretipps geben? es gibt ja
zahlreiche Frontends für Latex, mit welchen kann man wirklich
effektiv arbeiten (kommerziell oder freeware)

Ich bin da eher Purist: vim, make, awk, sed, gnuplot. Die mit den fetten Rechnern schwoeren auf (X)Emacs. Die gibt es alle fuer Windows in der cygwin-Umgebung[2]. MikTeX ist die LaTeX-Portierung fuer Windows.

Achja, vorerst möchte ich unter Windows beginnen. Der Umstieg
auf Linux wird mir in nächster Zeit wohl nicht gelingen.

Meinethalben,
Gruss vom Frank.
===footnotes===
[1] http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…
[2] http://www.cygwin.com/

Bilder einfügen

Fuer LaTeX sind Vektorbilder am idealsten: PS und EPS. Falls
Du Pixelbilder (screenshots, Fotos) einfuegen muszt, wird das
etwas kniffliger. Fuer die Umwandlung in EPS ist ghostscript
oder convert (ein frontend fuer Image-Magick (ein frontend
fuer ghostscript)) geeignet. PDFLaTeX erzeugt direkt PDFs,
kann dann aber wieder mit PS oder EPS nichts (wenig) anfangen.
Das haette gern Bilder als PDF (besonders fuer
Vektorgraphiken) oder PNG bzw. JPG.

Ich hab gerade mal nachgeforscht, Photoshop kann z.B auch in EPS abspeichern, somit dürfte es kein Problem sein Bilder einzufügen.

Was ich jetzt nicht ganz verstehe, weswegen bereitet dieses konvertieren zu pdf Schwierigkeiten?

Bzw. ist es dann besser wenn man (z.B. mit Photoshop) die Bilder direkt als .pdf speichert und einfügt, oder hat das andere Nachteile?

Oder um nochmals anders zu fragen, was ist denn der Königsweg zum Bildereinfügen und späteren ausdrucken?

Bin in der Materie leider noch total unwissend :frowning:

Gruß

MARC

Bilder einfügen

Fuer LaTeX sind Vektorbilder am idealsten: PS und EPS. [snip]
PDFLaTeX erzeugt direkt PDFs, kann dann aber wieder mit PS
oder EPS nichts (wenig) anfangen. Das haette gern Bilder als
PDF (besonders fuer Vektorgraphiken) oder PNG bzw. JPG.

Ich hab gerade mal nachgeforscht, Photoshop kann z.B auch in
EPS abspeichern, somit dürfte es kein Problem sein Bilder
einzufügen.

Naja, es gibt mitunter eine sehr unterschiedliche Auffassung bei den einzelnen Programmen, was gueltiges Postscript ist. Probieren, ggf. kann man PS auch mit einem simplen Texteditor nachbearbeiten. (Ich hab nicht gesagt, dass das einfach ist.)

Was ich jetzt nicht ganz verstehe, weswegen bereitet dieses
konvertieren zu pdf Schwierigkeiten?

Tut es i. A. nicht. epstopdf erzeugt prima PDFs aus Deinen Graphiken.

Bzw. ist es dann besser wenn man (z.B. mit Photoshop) die
Bilder direkt als .pdf speichert und einfügt, oder hat das
andere Nachteile?

Falls Du am Ende Dein Dokument als PDF haben moechtes: ja.

Oder um nochmals anders zu fragen, was ist denn der Königsweg
zum Bildereinfügen und späteren ausdrucken?

Der Koenigsweg (der, bei dem die beste Qualitaet rauskommt) waere, entweder EPS-Vektorgraphiken oder Pixel-Bilder mit moeglichst viel dpi (mindestens 600, am Monitor sehen 72 super aus, auf dem Drucker aber scheuszlich) im LaTeX einzubinden, anschliessend PostScripts mit jeweils dem Magenta-, Zyan-, Gelb- und Schwarzanteil zu erzeugen und dieses in eine professionelle Druckerei zu geben. Fuer so unwichtigen Kram wie Diplomarbeiten reicht es meist, nur ein Postscript mit allen Farben zu erzeugen und dieses auf einem handelsueblichen Drucker zu schicken.

Bin in der Materie leider noch total unwissend :frowning:

Naja, fuer den Hintergrund muszt Du leider auch schon ziemlich viel wissen, wie {{PDF,}La,}TeX Bilder einbindet… Es war einmal Donald E. Knuth, Professor an der Stanford University, der fing in den 70ern an, TeX, ein Textsatzsystem, zu entwickeln. Damit konnte man Texte layouten, Formeln setzen usw. (ich kann kaum TeX). Leslie Lamport fing irgendwann mal an, Makro-Pakete fuer TeX zu schreiben, um immer wiederkehrende Elemente eines Textes bereits richtig formatiert vorraetig zu haben, wie Inhaltsverzeichnisse, Kapitelueberschriften oder eben auch Bilder. TeX hat ungluecklicherweise gar nicht die Faehigkeit, externe Dateien als Bilder direkt einzubetten. Es erzeugt nur eine DVI-Datei, in der eine Referenz auf die Bilddatei enthalten ist. Das Makro fuer Bilder weiszt TeX lediglich an, den Platz fuer die Bilddatei zu reservieren. Die meisten viewer fuer DVIs koennen aber die Referenz auf die Datei aufloesen und diese ggf. auch interpretieren und anzeigen. Fuer den finalen Druck wird die DVI-Datei in eine PS-Datei umgewandelt. Dabei werden die Referenzen aufgeloeszt und in die Datei eingebettet, erst das entstehende PostScript ist also in sich vollstaendig. Dummerweise kann in PostScript nur PostScript selbst eingebettet werden, JPG, PNG, GIF und der ganze neumodische Kram geht nicht.

Mit PDFLaTeX ist das jetzt ganz anders (Fritze wuerde sagen: „PDFLaTeX ist nicht LaTeX.“) Das verwendet sie selben Satzalgorithmen, erzeugt aber sofort ein PDF, der Zwischenschritt ueber DVI entfaellt, und versucht auch sofort alle Bilder in das PDF einzubetten. In PDF kann aber nur PDF selbst, JPG oder PNG eingebettet werden (vielleicht noch ein paar andere), aber kein PostScript, weil der Inhalt der Datei mehr oder minder direkt im PDF landet und spaeter vom viewer (eg. Acrobat Reader) interpretiert und dargestellt wird, dieser aber PostScript schlicht nicht lesen kann.

Was sich hier alles sehr kompliziert anhoert ist in der Praxis ziemlich einfach: in Deinem Dokument notierst Du

\includegraphics[width=0.8\textwidth]{Bildchen}

und legst direkt daneben (oder an passende Stelle) eine Datei Bildchen.eps und Bildchen.pdf oder Bildchen.png. Je nachdem, ob Du LaTeX oder PDFLaTeX verwendest wird die richtige Datei genommen. Fang einfach mal an, damit rumzuspielen, so schwer ist das nicht.

HTH,
Gruss vom Frank.

Hi,

ich habe gerade meine Diplomarbeit hinter mir, habe sie mit LaTeX gemacht. Und das war eine gute Entscheidung! Das Teil sieht jetzt echt professionell aus, und es ging leicht von der Hand.

Oder um nochmals anders zu fragen, was ist denn der Königsweg
zum Bildereinfügen und späteren ausdrucken?

Mein Königsweg war, alle Grafiken als EPS zu erstellen, und erstmal kein PDF direkt zu erzeugen, sondern ein Postscript (ps) Dokument. Wenn dann am Schluss alles passt, kannst du einfachstens mit dem Ghostview (das ist der Viewer für ps-Dateien) über die Menüfunktion „convert“ ein schönes PDF-Dokument machen lassen. Der wandelt neben Bitmapgrafiken auch Vektorgrafiken wunderbar um, so dass die nicht pixelig werden.

Ein weiterer Vorteil mit EPS Grafiken ist, dass das Previewen mit dem Zwischenformat DVI einfach viel einfacher ist, als jedesmal direkt PDF erzeugen zu lassen und dann immer den Acrobat Reader verwenden zu müssen (das wirst Du schnell merken…)

Bin in der Materie leider noch total unwissend :frowning:

So gings mir auch. Deswegen verklicker ich Dir noch schnell, was ich alles verwendet habe (auf nem Windows Rechner), in Installationsreihenfolge:

Und nochwas muss ich unbedingt loswerden: Es ist kein Scherz, aber ein Mit-Diplomand, der die ganze Zeit neben mir sass, und mit MS-Wörd seine Dipa geschrieben hat, hat sage und schreibe 150 Sicherungskopien angelegt im Laufe der Zeit. Soviel Vertrauen hatte er in dieses Textverunglimpfungs-Programm :wink:

Glaube das ist genug…

Ciao und viel Erfolg,

Martin.

Ja klar doch :smile:
Hallo,

Wenn ich mir das richtig überlege muss ich um Word voll nutzen
zu können mir noch so eigiges aneignen, da stellt sich dann
doch die Frage ob ich mir nicht gleich LATex aneigne und damit
dann auch das produzieren kann was ich will, nicht was mir
Microsoft vorlegt.

Gute Vorgehensweise. Word ist keinesfalls einfach zu bedienen und macht eben doch bei sehr vielen Menschen (Redakteure der Zeitschrift c’t eingeschlossen) große Probleme.

Zu den Anwendungen:

Da Du von Word geredet hast, gehe ich mal von einem Windows-System aus. Da brauchst Du zunächst einmal das TeX-Grundsystem. Unter Windows am besten MikTeX

http://www.miktex.org/setup.html

Text tippen (is ja klar)

TeXnicCenter (http://dante.ctan.org/CTAN/systems/win32/TeXnicCente…)

Ist ebenso wie TeX komplett open source und kostet nichts.

Bilder einfügen

Du solltest Dir die Tools Ghostscript/Ghostview installieren. Dann die Grafiken als EPS erzeugen (bitmaps können dann etwas größer werden, Vektorgrafiken bleiben hingegen sehr kompakt) und einbinden.

http://www.cs.wisc.edu/~ghost/doc/AFPL/get814.htm

Wenn es da Probleme geben sollte, wird bei Ghostscript ein Werkzeug namens eps2eps mitgeliefert, das aus kranken Windows EPS Dateien standardkonforme Dokumente macht.

Formeln einfügen

Einfach in TeX tippen :smile:

Graphen erstellen und einfügen

Mit Software Deiner Wahl, als EPS einfügen. Ich würde ebenfalls Gnuplot empfehlen.

http://www.gnuplot.info/

Ebenfalls frei verfügbar und in der Version 4.0 NOCH besser :smile:

Ausgabe in PDF

PDFLaTeX verwenden.

Ich würde Dir auch noch zu einer BibTeX-kompatiblen Bibliographiesoftware raten. Z.B. http://jabref.sourceforge.net/

Wenn Du die Software installiert hast, dann hilft Dir diese Anleitung über die ersten Hürden:

http://dante.ctan.org/CTAN/info/german/LaTeX2e-Kurzb…

Gruß

Fritze

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Hallo Marc,

am besten für sowas eignet sich ,Corel Ventura’ – braucht aber ein wenig Einarbeitungszeit.

kurze Grüße
Jens

Mein Tipp
Probiers in MS-Word bzw mit OpenOffice-Word.
Damals hatte ich bei meiner diplomarbeit zwar einige Probleme, hatte aber auch ein sehr schwaches system (war noch anno 97).

Schau dir mal LaTeX-quelltext an, und entscheide dann, ob du dir
die arbeit antun möchtest. Ein freund hat für seine doktorarbeit
LaTeX verwendet und dabei ganz schön geschwitzt!

Gruß
Gerald

Hallo,

Probiers in MS-Word bzw mit OpenOffice-Word.
Damals hatte ich bei meiner diplomarbeit zwar einige Probleme,
hatte aber auch ein sehr schwaches system (war noch anno 97).

Mit Word wird jeder Rechner zum Schwachen System. SCNR

Schau dir mal LaTeX-quelltext an, und entscheide dann, ob du
dir die arbeit antun möchtest.

Nun, das hängt entscheidend vom Editor ab, mit dem man arbeitet und natürlich vom persönlichen Geschmack.

Ich hatte beizeiten mal eine Seite zusammenehackt, da ist auch ein LaTeX-in-XEmacs-Screenshot enthalten. Ich mag so sehr gerne arbeiten: Das was am Bildschirm gut lesbar ist, ist schließlich nicht unbedingt gut für den Druck geeignet - und umgekehrt.

http://www.mindcrime.net/~niehaus/Textverarbeitungen…

Gruß,

Sebastian

Die Entscheidung ist gefallen!
Zuerst mal vielen DANKE an euch.

Ich hab nach den ganzen Beiträgten wirklich kein Zweifel mehr, ich werde meine Diplomarbeit in LaTex erstellen!

Mal sehen, unter Umständen schaffe ich es sogar mich bis zum endgültigen Start der Diplomarbeit ganz von M$ zu trennen und das Ganze in einer anständigen Linux-Umgebung zu erstellen.

Wenn ich dann doch mal hänge weiß ich ja jetzt dass es bei wer-weiss-was viele nette User gibt, die einem bei (fast) jedem Problem weiterhelfen können.

Ich wünsche euch was :smile:

Gruß

MARC

Hallo,

Mit Word wird jeder Rechner zum Schwachen System. SCNR

Also das ist nun wirklich eine unqualifizierte Äußerung!

Schau dir mal LaTeX-quelltext an, und entscheide dann, ob du
dir die arbeit antun möchtest.

Nun, das hängt entscheidend vom Editor ab, mit dem man
arbeitet und natürlich vom persönlichen Geschmack.

Ich hatte beizeiten mal eine Seite zusammenehackt, da ist auch
ein LaTeX-in-XEmacs-Screenshot enthalten. Ich mag so sehr
gerne arbeiten: Das was am Bildschirm gut lesbar ist, ist
schließlich nicht unbedingt gut für den Druck geeignet - und
umgekehrt.

Stimmt.

http://www.mindcrime.net/~niehaus/Textverarbeitungen…

Die Word-Version ist mMn nur minimal schlechter als die Latex-Version,
hängt aber auch von der verwendeten Schriftart ab (zB Buchstabenabstände). Aber eine Diplomarbeit ist mMn nicht DAS Druckwerk (es sollte vor allem auf den Inhalt ankommen), ob der Mehraufwand unter Latex ggüber Word gerechtfertigt ist, sollte daher jeder selbst entscheiden.

Gruß,

Sebastian

Gruß
Gerald

Hi,

Mit Word wird jeder Rechner zum Schwachen System. SCNR

Also das ist nun wirklich eine unqualifizierte Äußerung!

[_] Du hast verstanden, was SCNR bedeutet.

Im Ernst: in der minimalen Systemanforderung fuer LaTeX duerfte irgendwo ein 386er mit 8MB RAM sein. Graphischer Bildschirm? Maus? Unnoetig. Das *n?x-System, auf dem es sinnvollerweise laeuft, duerfte weitaus gefraesziger sein, ganz zu schweigen vom emacs (\section{Einleitung} und einem ‚Einleitung‘, Zeile markieren, Klick auf Formatvorlagenauswahl, Klick auf ‚Ueberschrift 1‘ sein koennte (oder so aehnlich, ich bin da aus der Uebung). Und

$\sin\left(\frac{2\pi}{T}\,\alpha\right)$

kann man mit etwas Uebung auch entnehmen, dasz es sin(2*Pi/T*alpha) ist.

http://www.mindcrime.net/~niehaus/Textverarbeitungen…

Die Word-Version ist mMn nur minimal schlechter als die
Latex-Version,

Aber sie ist schlechter.

hängt aber auch von der verwendeten Schriftart ab (zB
Buchstabenabstände).

Wenn Du freundlich fragst, haengt Sebastian Deine verbesserte Version vielleicht noch mit an. Ich waere auf jeden Fall interessiert (bitte als PDF).

Aber eine Diplomarbeit ist mMn nicht DAS Druckwerk (es sollte
vor allem auf den Inhalt ankommen),

ACK (auch wenn bestimmte Betreuer das anders sehen). Aber wenn doch das bessere layout ohne Zutun mitkommt.

ob der Mehraufwand unter Latex ggüber Word gerechtfertigt
ist, sollte daher jeder selbst entscheiden.

Joa, LaTeX ist IMHO aber meistens schmerzaermer. Oder hat Dir MS-Word noch nie ein Dokument kaputt gemacht?

YMMV,
Gruss vom Frank.

Hallo,

http://www.mindcrime.net/~niehaus/Textverarbeitungen…

Die Word-Version ist mMn nur minimal schlechter als die
Latex-Version,

Aber sie ist schlechter.

Ich behaupte, sie ist bereits optimiert, während LaTeX das Ergebnis so roh ausgeworfen hat. Egal. Sie ist eben schlechter.

hängt aber auch von der verwendeten Schriftart ab (zB
Buchstabenabstände).

Genau. Kannst Du mal kurz den Word-Nutzern erklären, wie man das macht? (Ich kann es nicht, da LaTeX das alleine macht: Da ist eben eine hervorragende Typographie eingebaut während ich bei Word eher die blinkenden Büroklammern im Gedächtnis gehalten habe.)

Wenn Du freundlich fragst, haengt Sebastian Deine verbesserte
Version vielleicht noch mit an.

Gerne. Immer her damit (wenn ich meinen SSH-Key hier habe, kann ich mich auch an den Upload wagen).

Gruß,

Sebastian

Hallo,

Ich hab nach den ganzen Beiträgten wirklich kein Zweifel mehr,
ich werde meine Diplomarbeit in LaTex erstellen!

Herzlichen Glückwunsch. Halte uns mal locker auf dem Laufenden, wie es Dir so ergeht und ob Deine Erwrtugen erfüllt werden.

Mal sehen, unter Umständen schaffe ich es sogar mich bis zum
endgültigen Start der Diplomarbeit ganz von M$ zu trennen und
das Ganze in einer anständigen Linux-Umgebung zu erstellen.

Der Umstieg auf Linux ist IMHO absolut lohnend, aber sollte nicht unter Zeitdruck geschehen. Er ist immerhin ein ganz neues Konzept und man muß sich in einiges neu einarbeiten.

Wenn Du das alles auf einmal machen willst: Hut ab. Der Umstieg in kleinen Schritten ist aber durchaus sinnvoll. Wenn DU unter Windows LaTeX, Mozilla, OpenOffice, (X)Emacs et al nutzt, ist der produktive Umstieg schon zur Hälfte geschafft.

Konkretere Fragen zu einem Umstieg zu Linux beantworten wir gerne in dem entsprechenden Brett.

Gruß,

Sebastian