Software-philosophisches [Fortsetzung]

Dies ist die Fortsetzung einer Diskussion, (http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarticl… ) die im entsprechenden Brett off-topic geworden ist. Ich finde sie dennoch interessant und lenke mal um.

Salü Stefan

Hallo, Paul :wink:

[…]

Danach kam der pauschale Ratschlag, es in Rich Text Format (RTF)
zu speichern. Da dieses Format immer wieder pauschal als
„sicher“ in der Relation zu den typischen Risiken des DOC (MS
Word Datei) genannt wird, widerlegte ich diese Behauptung

Es ging mir nicht um Kritik an Deinem Beitrag. Mein Ziel war eher ein allgemeineres.

2.1 MS - XML?
Der Link zum Heise Artikel den du zitierst
http://www.heise.de/newsticker/data/hps-23.01.04-000/
erwähnt sogar, dass XML ein offener Standard ist. Und immer sein
wird.
Zumindest so sicher wie der HTML / XHMTL Standard dem W3C
Gremimum gehört. Wie die Personen des W3C Gremiums zu Microsoft
stehen, bzw. wie sich die Zusammensetzung seit der Gründung
verändert hat, ist ein anderes Thema.

Wie Microsoft Standards einfach langsam durch Elefantengewicht so verbiegt, daß es genau einem Hersteller nutzt, ist sicher hinreichend bekannt. Das soll jetzt aber keine Ermunterung an Microsoft sein, sich erst garnicht an Standards zu halten. Man sollte nur genau überprüfen, ob das, was in Redmond als „Standard“ gepriesen wird, auch tatsächlich einer ist. (Preisausschreiben: Wer bekommt die meisten Standards aus dem Hause Microsoft zusammen, die nicht mutieren?)

Wie weit die Errungenschaften, die Microsoft in seinem
Patentantrag beschreibt, andere Office-Programme vom Gebrauch
des Formats XML abhalten, werden wohl die Patentanwälte klären
müssen. Immerhin gilt die Sprache XML allgemein als offener
Standard und darf an sich keinen Anspruch zu Lizenzforderungen
begründen. Die Sprache WordML, Microsofts XML-Abart zum Kodieren
von Dokumenteneigenschaften, dürfte aber nach einer
Patenterteilung als Speicherformat fremder Anwendungen tabu
sein.

Mittlerweile könnte ich mir fast vorstellen, daß Unternehmen existiere, die die Entwickler von OpenOffice nicht im regen stehen lassen, wen Microsoft gegen die klagt. Aus dem Privatvermögen wird die Open Source Community wohl kaum gegen den reichsten Mann der Welt prozessieren wollen. Wie das bei Programmen wie Gnumeric, AbiWord und anderen aussehen mag, will ich mir nicht ausmalen.

Das primäre Problem ist aber, daß jeder Murx patentierbar wird, insbesondere dann, wenn man über einen soliden finanziellen Background verfügt.

:aufrüsten, ist ja sowieso bunter…). Die Idee, daß XML
:irgendwie ein standardisiertes und offenes Format ist,
:schwirrt ja allgemein in den Köpfen herum, offiziell wird
:Microsoft das auch nicht anders darstellen. Hintenrum wird
:aber versucht, andere durch Patente aus dem zukünfigen Format
:der Office-Anwendungen auszusperren:
:http://www.heise.de/newsticker/data/hps-23.01.04-000/

Danke für Deine Überlegungen zu den Konsequenzen im XML-Format
zu speichern. Ich muss allerdings sagen, die die Microsoft in
den letzten
6 Jahren zunehmend kooperativ verhalten hat:
-Das DOC-Format hat sich seit Word 8 (Word 97) nicht mehr
verändert

Das kann ich nicht überprüfen, immerhin gibt es keine Spezifikation. Oder?

[…]

Natürlich öfters weil der Druck von aussen kam. Es ist eine
Firma und will seine Einnahmen optimieren. Genauso wie alle
anderen Firmen auf der Welt. (Wirtschafts-) Ethik ist halt immer
noch wie die Rocklänge bei der Frau: Was (noch) anständig ist,
bestimmt der Zeitgeist und die Anwälte.

Eben. Das schöne an dieser Welt ist, daß man sie mitgestalten kann. Man kann sich überlegen, wie weit man eine Firmenpolitik mittragen will. Ich habe kein Problem, wenn jemandfür eine Leistung Geld gaben will. Wenn aber gehörig Energie (letztlich dann auch meine eigene) darauf verschwendet wird, mich an das Produkt zu binden, so daß nicht die Qualität des Produktes den Ausschlag gibt, es weiterzuverwenden, sondern die „Sachzwänge“ (sprich: Inkompatibilitäten), dann pfeife ich auf sowas.

Das sind Methoden, die im Hamburger Bahnhofsviertel Profit versprechen, aber nicht bei mir.

[…]

:- Benutzt Word, wenn ihr mit den fortwährenden Abstürzen leben
:könnt.
–> schnapp
Seit MS-Word eine 32 Bit Applikation ist, hatte ich so gut wie
keine Probleme. Ich habe nie mit Win 9.x. gearbeitet, vermutlich
daher kenne ich keine Abstürze.

Wenn ich mir die Word-FAQ so ansehe, bekomme ich Magendrücken. Auf Arbeit hängt Word immer mal 20 Sekunden(Win XP). Und stabilere Anwendungen habe ich auch schon gesehen…

[…]

:- Benutzt Word, wenn ihr glaubt, Monopole, gegen die die
:Bundespost ein Waisenknabe war, seinen irgendwie völlig
:unproblematisch.
–> schnapp
Jetzt wirds aber philosophisch und polemisch. Ja, ja das Böse
lauert überall. „Kartelle und Monopole“ haben den Konsumenten
i.d.R. nur interessiert, wenn er realisierte das er zuviel
zahlt…

Ja. Und das tut er bereits jetzt.

:- Benutzt Word, wenn Eure Daten nach 2 Jahren nichts mehr wert
:sind und es ohnehin egal ist, daß man sie dann wegen einer
:smiley:ateiformatänderung nicht mehr gut geöffnet bekommt.

Die Beziehung von Text und Layout sind doch sehr komplex. In der
Spannweite einer Aktennotiz zu einem literarischen Text.

Ja. Und?

Der Verlust der Daten in der digitalen Welt ist zunehmend ein
anerkanntes kulturelles Problem. Entstanden durch das stürmische
Voranschreiten der (Software-) Technik sowie die explosive
Vervielfachung an Daten.

Ja. Es ist ein Problem. Man muß es aber nicht mutwillig vergrößern.

Word Dateien öffnen?
Wo bleibt das Beispiel?

Ich habe wirklich gerade keine alten Word-Dateien zur Hand. Und Problemberichte kann ich zugegebenermassen nicht aus erster Hand geben.

Meine Beispiele:
-MS Word 6 Format ist bald 10 Jahre alt.
Für Dateien dieses Format gibt es: 1. Viewer (kostenlos) 2. auf
allen!
32 Bit MS OS "Wordpad.exe (kostenlos). 3. Konkurrenzprodukte
(Star / Open Offcie). Dito. für Word 7.

  • Word 8 DOC Format ist seiTher unverändert. D.h. ich kann es
    mit allen nachfolgenden Office Versionen lesen.

Das Problem ist, daß es keine dokumentierten Formate sind. Es gibt einen Haufen geduldige Leute, die herausgefunden haben, wie man Word-Dateien lesen kann, aber verläßliche Informationen aus erster Hand gibt es nicht. Mag sein, daß man dadurch in der Tat auch in Zukunft noch die Informationen aus Word-Dateien herauspulen kann, aber um verläßlich zu archivieren lege ich Wert auf eine offene und allgemein zugängliche Spezifikation des Formates.

schnipp -->
:- Benutzt Word, wenn es euch egal ist, daß ein und die selbe
:Word-datei auf einem anderen Rechner völlig anders aussieht.

–> schnapp
Textverarbeitungen sind von der Applikationsarchitektur auf das
speichern von Daten konzipiert. Für Layout Aufgaben verwendete
man DTP
Programme wie Pagemaker.

Nun, jeder Text hat ein Layout und Word scheitert meinen (spärlichen) Erfahrungen nach schon auf erbämrlich niedrigem Niveau.

Das Textverarbeitungen in den letzten
Jahren
viele und immer bessere DTP Feature erhielten, nicht zuletzt
weil „Design“ uns immer penetranter in den Alltag verfolgt, ist
eine Enwicklung. Ändert somit nichts an der Idee von
Textverarbeitungsprogrammen und den damit verbundenen Grenzen.

Das, was als Vorteil gemeinhin gepriesen Wird ist WYSIWYG. Wenn aber die Seitenumbrüche von Rechner zu Rechner unterschiedlich sind, die Abbildungen munter umherspringen, kann davon nicht wirklich die Rede sein…

Wenn man die ersten HTML - Dokumente anschaut und man die
Tabelllen / Null Byte Gifs Konstrukte der letzten Jahre
vergleicht, so sieht man dieselbe Entwicklung. Daher auch XHTML
/ CSS.

Diesen Text den ich nun seit einiger Zeit tippe ist nur
Information.

Ja.

Das Layout ist nicht Teil dieser Information und
kann in jeder Form verändert werden, die die Aufnahme der
Informationen erleichtert.

Das ist korrekt. Leider verändert Word das Layout aber nach anderen Gesichtspunkten, etwa wie dem Druckertreiber.

Erleichtert wird der Lesefluß aber von anderen Dingen: gleichmäßiges Textgrau, keine Zwischenraumsprünge, sinnvolle Zeilenbreite und -abstände. Du solltest Dich mal mit Typographie befassen, das ist wirklich ein interessantes Gebiet. Und eben auch ein komplexes. Und nein, das ist kein esotherischer Hokuspokus, die Resultate sehen deutlich anders und besser aus.

Im Brett Textverarbeitung habe ich kürzlich eine geschützte PDF-Datei gepostet. Ich kann sie Dir gerne in ungeschützter Form zukommen lassen und als Nur-Text. Dann druckst Du sie einmal als LaTeX-Resultat aus und einmal, nachdem Du den Nur-Text" in Word bearbeitet hat. Und dann legst Du mal beide Seiten nebeneinander und entschiedest spontan, was gutes und was schlechtes Textaussehen ist. Und Du fragst irgendjemanden, der die Vorgeschichte nicht kennt und nicht weiß, welches Dokument mit welchem Programm erstellt wurde.

schnipp -->
:- Benutzt Word, wenn es Euch egal ist, daß mit Word
:geshriebene Texte die Ästhetik eines sterbenden Schafes
:ausstrahlen, wenn Euch guter Textsatz egal ist.

Als Informatiker - wenn auch nur ein halber (Wirtschafts - / PC
Informaikter) - fühle ich mich in Fragen der Ästhetik unwohl. Zu
relativ und Zeit bedingt.

Um so wichtiger kann es sein, diese Ästhetik den Experten zu überlassen, indem man sie es zum Beispiel in das Programm einbauen läßt.

[…]

Die Privatanwender und Mitarbeiter in den Firmen die ich kenne
sind zufrieden, wenn sie ihre Texte schnell und möglichst
fehlerfrei erstellen können. Das seit Word 6 das ausgedruckte
Dokument in 99% der Alltagsfälle mit dem Bildschirm
übereinstimmt, ist auch ein Punkt der Zufriedenheit.

Siehe oben. Es kommt darauf an, auf welchem Bildschirm man das Dokument betrachtet.

Das man die
Dokumente organisieren (Zentraldokumente, Hyperlinks,
Dokumenteneigenschaften,etc. ) kann, ist bei vielschreibern auch
eine „gefreute“ Sache.

Ich habe den Verdacht, daß das nicht Word-Exklusiv ist.

[…]

:- Benutzt Word, wenn Ihr in neuen Versionen kein Problem mit
:dem DRM habt. Wenn es Euch nichts ausmacht, daß bei jedem
:öffnen eines Dokumentes eine Nachfrage an einen zentralen
:Server gestellt wird. Wenn es Euch nichts ausmacht, bei
:Störugen dieses Servers oder der Verbindung dorthin eben die
:geplanten Arbeitsschritte auf „später“ z verschieben.

Schon wieder wirfst Du so viele verschiedene Dinge in einen
Topf.
„Digital Right Management“ (DRM) besonders in Hinsicht auf das
kommende „Longhorn“ ist ein „politisches“, bzw. juristisches
Thema.

Die Entscheidung für oder gegen ein Produkt kann durchaus eine politische sein.

Auch da ist mein erster Kritikpunkt die Apathie und
Bequemlichkeit zu vieler Menschen. Wo blieb der Protest, als
sich die EU das permanent verfügbare Hintertürchen zu allen
Mailprovidern sicherte? Das der Abbau der Grundrechte auch in
(West-) Europa vorangetrieben wird, lässt sich z.B. hier
ersehen:
http://www.bigbrotherawards.ch/2004/
http://www.bigbrotherawards.de/

Womit Du in der Tat schon auf einen Ort des Protestes hingewiesen hast :smile: Ich bin mit dem Abbau der Grundrechte auch nicht zufrieden. (Wann habe ich eigentlich zum letzten Mal Werbung für GnuPG gemacht?). Fahrzeugerfassung, Passagierdatenübermittlung, Aufbau von Gen-Banken ist ein ganz sensibles und wichtiges Thema.

:- Benutzt Word, wenn es Euch nicht stört, daß Word nicht nur
:einen ganzen Haufen Sicherheitslücken aufreißt, sondern auch
:immer wieder die Privatsphäre der Benutzer verletzt.

Word „reisst“ keine Sicherheitslücken auf.

Word hat Scripting-Funktionen, die sich nicht sicher abschalten lassen oder ließen. Eine Textverarbeitung, die mir „einfach so“ meine Festplatte formatieren kann, hat IMHO ein ganz, ganz großes Problem.

[…]

Im übrigen sprichst Du doch von den Benutzern, die über mobile
Telephone statt Festnetze telefonieren,

Da sehe ich kein nennenswert erhöhtes Risiko.

die über Kreditkarten
alles bezahlen, „Customer Relationship Managemnt“ (CRM) System
mit ihren Kundenkarten für 1% Rabatte füttern, mit aktivierten
Laufwerksfreigaben und ohne Firewall surfen, etc. ?

Zu der Firewall sag ich mal nichts. Klar. Jeder bekommt die Privatshäre, die er verdient. „Benutzt Word“ habe ich mehrfach gesagt. Benutzt es, wenn Euch das alles nicht stört.

[…]

:Wer Word nutzt, wird eingesperrt. Auf Windows. Auf ein mehr
:und mehr undefiniertes Format, welches zudem patentrechtlich
:geschützt ist.

Wer Word nutzt ist nicht auf Windows beschränkt. Diese Ausage
ist falsch. Zweitens ist sie auch inhaltlich falsch. Mögliche
Beschränkungen werden durch Dateiformate und nicht durch
Applikationen bestimmt.

Wenn eine Applikation die einzige erhältliche Definition eines Dateiformates ausmacht, kommt es eher auf die Applikation an…

„patentrechtlich geschützt“? D.h. ich sollte bei meiner
Stereoanlage „Dolby“ ausschalten, da es patentrechlich geschützt
ist? :wink:

Nein. Die Lizenzgebühren sind bezahlt. Wenn Du aber anderen mit Dolby vorbespielte Kassetten gibst, zwingst Du sie, ebenfalls Dolby zu besitzen (und zu finanzieren). Dabei war Dolby klanglich ohnehin ziemlich umstritten. (Jaja, heute nutzt man das nicht mehr. Und ich speichere meine Klänge im Wav-Format von Microsoft (sic!).

Falls Du damit auf den Heise Artikel und XML in Office 2003
anspielst, so bist du ein wenig zu früh. Das Patent wurde ja
(IMHO) noch nicht erteilt. Und wie der Artikel schreibt, ist XML
ein offenens Format.

Hoffen wir, daß es so bleibt. Dennoch: die tatsache, daß XML standardisiert ist, bedeutet nicht, daß die von Word (oder jeder beliebigen anderen Anwendung erzeugten) XML-Dateien universell lesbar wären.

:Wer Zeit zum Herumweinen hat, hat Zeit zum Wechsel. Zum
:Wechsel auf ein definiertes Format, auf ein Format, welches
:auch in 20 Jahren noch lesbar und benutzbar sein wird. Wollt
:ihr euch wirklich einsperren lassen?

Da merkt man wieder was für ein Zeithorizont Unix hat. Seit 40
Jahren legen die Jungs (sorry Mädels) Schicht um Schicht auf
ihren Kernel, noch immer meisseln sie den Code in Stein (äh mit
C) und selbst heute wo sie das „klickibunti“ Interface auf den
VW-Unixen (Linux) eingeführt haben, gehts einfach noch immer
nicht so richig vom Platz.

Huch? Deine Smiley-Taste klemmt :wink:

Als MS 1993 NT einführte (Version 3.1) beherschte Novell fast
90% der Lanserver (ohne flams und polemiken der unix gang). 4
Jahre später hat
NT diese Phalanx massiv aufgebrochen. 10 Jahre später muss sich
Novell zum 2. Mal Unix in die Arme werfen.

Ich wüsste kaum jemanden, der ernstlich behauptet, die Verbreitung von Microsoft läge an der hervorragenden Qualität der Software und nicht an raffinierten Schachzügen im Marketing…

Gruß,

Sebastian

Danke für Deine Überlegungen zu den Konsequenzen im XML-Format
zu speichern. Ich muss allerdings sagen, die die Microsoft in
den letzten
6 Jahren zunehmend kooperativ verhalten hat:
-Das DOC-Format hat sich seit Word 8 (Word 97) nicht mehr
verändert

[…]

Word Dateien öffnen?
Wo bleibt das Beispiel?

Ich habe wirklich gerade keine alten Word-Dateien zur Hand.
Und Problemberichte kann ich zugegebenermassen nicht aus
erster Hand geben.

Aktuell im Brett „Textverarbeitungen“ sind wieder ein paar Leute mit esotherischen Word-Problemen bei Alltagsaufgaben aufgeschlagen …

JFTR.

Gruß,

Sebastian

Salü Sebastian

Dies ist die Fortsetzung einer Diskussion,
(http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarticl…
) die im entsprechenden Brett off-topic geworden ist. Ich
finde sie dennoch interessant und lenke mal um.

Danke!

Salü Stefan

Hallo, Paul :wink:

beeeeeppp… Syntax error! Entschuldige meinen Lapsus :wink:

[…]

Danach kam der pauschale Ratschlag, es in Rich Text Format (RTF)
zu speichern. Da dieses Format immer wieder pauschal als
„sicher“ in der Relation zu den typischen Risiken des DOC (MS
Word Datei) genannt wird, widerlegte ich diese Behauptung

Es ging mir nicht um Kritik an Deinem Beitrag. Mein Ziel war
eher ein allgemeineres.

OK

2.1 MS - XML?
Der Link zum Heise Artikel den du zitierst
http://www.heise.de/newsticker/data/hps-23.01.04-000/
erwähnt sogar, dass XML ein offener Standard ist. Und immer sein
wird.
Zumindest so sicher wie der HTML / XHMTL Standard dem W3C
Gremimum gehört. Wie die Personen des W3C Gremiums zu Microsoft
stehen, bzw. wie sich die Zusammensetzung seit der Gründung
verändert hat, ist ein anderes Thema.

Wie Microsoft Standards einfach langsam durch Elefantengewicht
so verbiegt, daß es genau einem Hersteller nutzt, ist sicher
hinreichend bekannt. Das soll jetzt aber keine Ermunterung an
Microsoft sein, sich erst garnicht an Standards zu halten. Man
sollte nur genau überprüfen, ob das, was in Redmond als
„Standard“ gepriesen wird, auch tatsächlich einer ist.
(Preisausschreiben: Wer bekommt die meisten Standards aus dem
Hause Microsoft zusammen, die nicht mutieren?)

Bitte Dein Verständnis von „Standard“ präzisieren. ECMA? ANSI? IBM?
Beispiel für einen bestehenden Standard, den MS umgebogen hat?
Ich kenne drei Bsp. von offenen und erfolgreichen Standards von MS:

  1. ODBC 2. RTF (Rich Text Format nicht Read the f. Manual!) 3. MAPI

Wie weit die Errungenschaften, die Microsoft in seinem
Patentantrag beschreibt, andere Office-Programme vom Gebrauch
des Formats XML abhalten, werden wohl die Patentanwälte klären
müssen. Immerhin gilt die Sprache XML allgemein als offener
Standard und darf an sich keinen Anspruch zu Lizenzforderungen
begründen. Die Sprache WordML, Microsofts XML-Abart zum Kodieren
von Dokumenteneigenschaften, dürfte aber nach einer
Patenterteilung als Speicherformat fremder Anwendungen tabu
sein.

Mittlerweile könnte ich mir fast vorstellen, daß Unternehmen
existiere, die die Entwickler von OpenOffice nicht im regen
stehen lassen, wen Microsoft gegen die klagt. Aus dem
Privatvermögen wird die Open Source Community wohl kaum gegen
den reichsten Mann der Welt prozessieren wollen. Wie das bei
Programmen wie Gnumeric, AbiWord und anderen aussehen mag,
will ich mir nicht ausmalen.

Das US Justizsystem ist grundsätzlich erheblich problematischer als das europäische. Bsp. WTC wo der Versicherte es vor Gericht fast geschafft hatte, das die Versicherungsgesellschaft 2 Schadensereignisse hätte bezahlen müssen…
Wollen wir spekulieren, ob es OpenOffice noch geben wird, wenn Sun mit
Star Office Geld verdient?
Ist es denn nicht wahrscheinlich, dass sobald das europäsiche Softwarepatentgesetz in Kraft ist, die Open Source Entwickler „tot“ sind?

Das primäre Problem ist aber, daß jeder Murx patentierbar
wird, insbesondere dann, wenn man über einen soliden
finanziellen Background verfügt.

Behauptung, bzw. Glaube…

:aufrüsten, ist ja sowieso bunter…). Die Idee, daß XML
:irgendwie ein standardisiertes und offenes Format ist,
:schwirrt ja allgemein in den Köpfen herum, offiziell wird
:Microsoft das auch nicht anders darstellen. Hintenrum wird
:aber versucht, andere durch Patente aus dem zukünfigen Format
:der Office-Anwendungen auszusperren:
:http://www.heise.de/newsticker/data/hps-23.01.04-000/

Danke für Deine Überlegungen zu den Konsequenzen im XML-Format
zu speichern. Ich muss allerdings sagen, die die Microsoft in
den letzten
6 Jahren zunehmend kooperativ verhalten hat:
-Das DOC-Format hat sich seit Word 8 (Word 97) nicht mehr
verändert

Das kann ich nicht überprüfen, immerhin gibt es keine
Spezifikation. Oder?

Empirisch z.B. Das ist ein bekanntes Faktum. Mir ist auch keine Anwendng bekannt die in den letzten 16 Jahren per default in eine standartisierten Format die Daten abgespeichert hätte. Weder Havard Graphics, noch Lotus 1-2-3, noch Borland Paradox, Microsoft Word. Das ist kein Kriterium. Wenn man sich ein wenig Zeit nimmt und sich in die Materie einliest, erkennt man die inoffiziellen Standards. Unter DOS waren Ashton Tate Dbase IIIPlus für relationael DB, unter Windows das MS-ACCESS MDB Format, etc.
B.t.w. ist C# ein Ecma Standard und Java? .NET läuft immer erfolgreicher als Mono Projekt auf Unix. Das sind klare Faken.

[…]

Natürlich öfters weil der Druck von aussen kam. Es ist eine
Firma und will seine Einnahmen optimieren. Genauso wie alle
anderen Firmen auf der Welt. (Wirtschafts-) Ethik ist halt immer
noch wie die Rocklänge bei der Frau: Was (noch) anständig ist,
bestimmt der Zeitgeist und die Anwälte.

Eben. Das schöne an dieser Welt ist, daß man sie mitgestalten
kann. Man kann sich überlegen, wie weit man eine Firmenpolitik
mittragen will. Ich habe kein Problem, wenn jemandfür eine
Leistung Geld gaben will. Wenn aber gehörig Energie (letztlich
dann auch meine eigene) darauf verschwendet wird, mich an das
Produkt zu binden, so daß nicht die Qualität des
Produktes den Ausschlag gibt, es weiterzuverwenden, sondern
die „Sachzwänge“ (sprich: Inkompatibilitäten), dann pfeife ich
auf sowas.

Das sind Methoden, die im Hamburger Bahnhofsviertel Profit
versprechen, aber nicht bei mir.

Dein Einkauf wird aber kompliziert, wenn Du nach diesen Kriterien Deinen Alltag gestaltest. Also Coca Cola solltst du auf gar keinen Fall trinken: 1. weltweites Monopol 2. „Lean Management“ in Reinkultur.
Geschichtlich wäre es auch interesant die Geschichte von IBM und Herrn Watson zu lesen. Oder andere US - Konzere ganz allgemein…

Microsoft hat mehrfach bewiesen, dass sie es schafft mit den richtigen Produkten und gutem Marketing Erfolg zu haben. Für NT 3.1 (erste Version) wurde nie die Werbetrommel gerührt. Erst ab der Version 4.
Ebenso die für den SQL-Server. Beide haben sich gegen eine marktbeherschende Konkurenz durchgesetzt. Auch C# wird in 2-3 Jahren Java massiv zurück drängen. Das Produkt stimmt, das Marketing ist gut (ganz soft) und die Konkurenz ist selbstgefällig.

Wenn ich mir die Preise des deutschen SAP - Konzern und seine Consultans überlege, sind die MS Kosten doch eher bescheiden. Das gilt auch für Siebel Software, schon mal gehört? Auch Oracle vor der Version 9 ihrer Datenbank hatte mit Abstand die fettesten Lizenzverträge und enorme Verbreitung, wie ich hörte. Obwohl als Produkt IBM DB2 mindestens gleichwertig ist…

[…]

:- Benutzt Word, wenn ihr mit den fortwährenden Abstürzen leben
:könnt.
–> schnapp
Seit MS-Word eine 32 Bit Applikation ist, hatte ich so gut wie
keine Probleme. Ich habe nie mit Win 9.x. gearbeitet, vermutlich
daher kenne ich keine Abstürze.

Wenn ich mir die Word-FAQ so ansehe, bekomme ich Magendrücken.
Auf Arbeit hängt Word immer mal 20 Sekunden(Win XP). Und
stabilere Anwendungen habe ich auch schon gesehen…

Alles ist relativ. Welche SW wie oft bei was abstürzt ist eine statistische Aufgabe. Seit ich mit der NT Linie arbeite und „normale“ HW (Kingston Memorys etc.) habe, stürzt bei mir nichts ab. Lediglich die Grafikkarte war ein Missgriff, wo ich schnell eine alternative einsetzte.

[…]

:- Benutzt Word, wenn ihr glaubt, Monopole, gegen die die
:Bundespost ein Waisenknabe war, seinen irgendwie völlig
:unproblematisch.
–> schnapp
Jetzt wirds aber philosophisch und polemisch. Ja, ja das Böse
lauert überall. „Kartelle und Monopole“ haben den Konsumenten
i.d.R. nur interessiert, wenn er realisierte das er zuviel
zahlt…

Ja. Und das tut er bereits jetzt.

Jeder ist frei zu nutzen was er will. Meines Wissens gingen die Commodore Rechner konkurs, weil zuviele die Programm raubkopieten statt zu zahlten. Kollegen haben seinerzeit deswegen aufgehört, dafür Programme zu schreiben. Mac verhinderte viele Jahre erfolgreich, dass der Anwender alternative Hardware einsetzen konnte.

Microsoft kann seit ein paar Jahren den Vorteil nutzen den andere zuvor hatten: die Anwender kennen die SW vom Geschäft und rechnen die Zeit zum umlernen mit ein… Und Works enthält Word in einer sehr preiswerten Fassung.

Privat arbeite ich mit OpenOffice. Nicht zuletzt weil das Aktivieren der XP Linie lästig ist.

:- Benutzt Word, wenn Eure Daten nach 2 Jahren nichts mehr wert
:sind und es ohnehin egal ist, daß man sie dann wegen einer
:smiley:ateiformatänderung nicht mehr gut geöffnet bekommt.

Die Beziehung von Text und Layout sind doch sehr komplex. In der
Spannweite einer Aktennotiz zu einem literarischen Text.

Ja. Und?

Dazu schrieb ich im letzten Posting - und da passt auf Dein Und?
Textverarbeitungen sind von der Applikationsarchitektur auf das speichern von Daten konzipiert. Für Layout Aufgaben verwendete man DTP
Programme wie Pagemaker oder Venture Publisher. Das Textverarbeitungen in den letzten Jahren viele und immer bessere DTP Feature erhielten, nicht zuletzt weil „Design“ uns immer penetranter in den Alltag verfolgt, ist eine Enwicklung. Ändert somit nichts an der Idee von Textverarbeitungsprogrammen und den damit verbundenen Grenzen.

Der Verlust der Daten in der digitalen Welt ist zunehmend ein
anerkanntes kulturelles Problem. Entstanden durch das stürmische
Voranschreiten der (Software-) Technik sowie die explosive
Vervielfachung an Daten.

Ja. Es ist ein Problem. Man muß es aber nicht mutwillig
vergrößern.

Wenn Du bejahst, dass etwas ein kulturelles Problem ist, dann kannst Du nicht mit auf einen in der Sippe zeigen. Microsoft tut im Gegenteil mehr als jeder andere mir bekannte Hersteller von Wirtschaftssoftware. In dem er seit 4 Jahren immer stärker auf „offene“ Standards wie XML und Unicode setzt. Sowohl beim SQL-Server wie beim Office Paket.

Word Dateien öffnen?
Wo bleibt das Beispiel?

Ich habe wirklich gerade keine alten Word-Dateien zur Hand.
Und Problemberichte kann ich zugegebenermassen nicht aus
erster Hand geben.

Das gleiche wie zum Thema standartisierte Dateiformate…

Meine Beispiele:
-MS Word 6 Format ist bald 10 Jahre alt.
Für Dateien dieses Format gibt es: 1. Viewer (kostenlos) 2. auf
allen!
32 Bit MS OS "Wordpad.exe (kostenlos). 3. Konkurrenzprodukte
(Star / Open Offcie). Dito. für Word 7.

  • Word 8 DOC Format ist seiTher unverändert. D.h. ich kann es
    mit allen nachfolgenden Office Versionen lesen.

Das Problem ist, daß es keine dokumentierten Formate sind. Es
gibt einen Haufen geduldige Leute, die herausgefunden haben,
wie man Word-Dateien lesen kann, aber verläßliche
Informationen aus erster Hand gibt es nicht. Mag sein, daß man
dadurch in der Tat auch in Zukunft noch die Informationen aus
Word-Dateien herauspulen kann, aber um verläßlich zu
archivieren lege ich Wert auf eine offene und allgemein
zugängliche Spezifikation des Formates.

Das gleiche wie zum Thema standartisierte Dateiformate…
Das gibts nicht und hat es nie gegeben (IMHO). Zweitens marschiert MS ja brav Richtung XML.

schnipp -->
:- Benutzt Word, wenn es euch egal ist, daß ein und die selbe
:Word-datei auf einem anderen Rechner völlig anders aussieht.

–> schnapp
Textverarbeitungen sind von der Applikationsarchitektur auf das
speichern von Daten konzipiert. Für Layout Aufgaben verwendete
man DTP
Programme wie Pagemaker.

Nun, jeder Text hat ein Layout und Word scheitert meinen
(spärlichen) Erfahrungen nach schon auf erbämrlich niedrigem
Niveau.

Wenn ich mir den spröden Charme eine VT300 Terminals überlege, zweifle ich an Deiner Aussage. Also für meine Briefe und Texte reicht es, wenn es keine „Schusterjungen“ und „Hurenkinder“ hat, nicht mehr als 2 Schriftfamilien eingesetzt wird. Wenn das schon Layout ist, dann ist ein Spiegelei braten kochen…

Das Textverarbeitungen in den letzten
Jahren
viele und immer bessere DTP Feature erhielten, nicht zuletzt
weil „Design“ uns immer penetranter in den Alltag verfolgt, ist
eine Enwicklung. Ändert somit nichts an der Idee von
Textverarbeitungsprogrammen und den damit verbundenen Grenzen.

Das, was als Vorteil gemeinhin gepriesen Wird ist WYSIWYG.
Wenn aber die Seitenumbrüche von Rechner zu Rechner
unterschiedlich sind, die Abbildungen munter umherspringen,
kann davon nicht wirklich die Rede sein…

Auch für Textverarbeitung gilt, dass man ein klein wenig den Aufbau der Software verstehen sollte. z.b. Abhängigkeiten zu Vorlagen…

Wenn man die ersten HTML - Dokumente anschaut und man die
Tabelllen / Null Byte Gifs Konstrukte der letzten Jahre
vergleicht, so sieht man dieselbe Entwicklung. Daher auch XHTML
/ CSS.

Diesen Text den ich nun seit einiger Zeit tippe ist nur
Information.

Ja.

Das Layout ist nicht Teil dieser Information und
kann in jeder Form verändert werden, die die Aufnahme der
Informationen erleichtert.

Das ist korrekt. Leider verändert Word das Layout aber nach
anderen Gesichtspunkten, etwa wie dem Druckertreiber.

Wenn ich mir überlege wie das zu zeiten von MS-DOS war, als jedes Programm mit einem eigenen Treiber (falls vorhanden) daherkam, preise ich für die heutigen paradisischen Verhältnisse den Herrn :wink:.
Zugegeben die Druckertreiber waren ab und an eine Überraschung :frowning:
Ich hatte Access Berichte in 4 Fassungen zu erstellen, je nach Druckertreiber…

Erleichtert wird der Lesefluß aber von anderen Dingen:
gleichmäßiges Textgrau, keine Zwischenraumsprünge, sinnvolle
Zeilenbreite und -abstände. Du solltest Dich mal mit
Typographie befassen, das ist wirklich ein
interessantes Gebiet. Und eben auch ein komplexes. Und nein,
das ist kein esotherischer Hokuspokus, die Resultate sehen
deutlich anders und besser aus.

Im Brett Textverarbeitung habe ich kürzlich eine geschützte
PDF-Datei gepostet. Ich kann sie Dir gerne in ungeschützter
Form zukommen lassen und als Nur-Text. Dann druckst Du sie
einmal als LaTeX-Resultat aus und einmal, nachdem Du den
Nur-Text" in Word bearbeitet hat. Und dann legst Du mal beide
Seiten nebeneinander und entschiedest spontan, was gutes und
was schlechtes Textaussehen ist. Und Du fragst irgendjemanden,
der die Vorgeschichte nicht kennt und nicht weiß, welches
Dokument mit welchem Programm erstellt wurde.

Nach alldem was ich hörte, leistet LaTex in diesem Punkt bessere Arheit. Aber der einarbeitungsaufwand soll auch entsprechend sein. C’T hat das mal ansatzweise qunatifiziert - müsste ich mal suchen gehen.

Wie vorhin gereits geschrieben, ich schreibe keine Bücher, Dissertationen oder anderweitig künstlerische Ergüsse. Für meinen Alltag bin ich mit den Layout / DTP Funktionen mehr als zufrieden. Zum publizieren würde ich es sowieso ins PDF Format exportieren.

schnipp -->
:- Benutzt Word, wenn es Euch egal ist, daß mit Word
:geshriebene Texte die Ästhetik eines sterbenden Schafes
:ausstrahlen, wenn Euch guter Textsatz egal ist.

Als Informatiker - wenn auch nur ein halber (Wirtschafts - / PC
Informaikter) - fühle ich mich in Fragen der Ästhetik unwohl. Zu
relativ und Zeit bedingt.

Um so wichtiger kann es sein, diese Ästhetik den Experten zu
überlassen, indem man sie es zum Beispiel in das Programm
einbauen läßt.

Ich überlege seit Tagen ob die Ästetik des sterbenden Schafes mit dem schweigen der Lämmer gleichzusetzen ist???
Also ich will keine Experten etwas überlassen. Und der beste Automat ist der den ich ausschalten kann…
Es läuft wieder ins gleiche hinaus: In Zeiten von Techno, Bohlen und Grafitty ist eine Diskussion über den ästhetischen Wert eines Textes sinnlos. Die Mönche sind lange schon tot…

Zweitens ist Word kein DTP Programm. Mit Textverarbeitungen wie Word werden Texte verfasst. Wenn ich leerzeieln und zeilenumbrüche machen kann, dass reicht mir das vollkommen aus um meinen Text zu „layouten“.
Wo sind die Unixfreaks meiner Jugendtage geblieben, die ungewaschen , mit langen Haaren und monatelang den gleichen Kleidern an durch die Gegend schlurften und ohne unterlass pafften?

[…]

Die Privatanwender und Mitarbeiter in den Firmen die ich kenne
sind zufrieden, wenn sie ihre Texte schnell und möglichst
fehlerfrei erstellen können. Das seit Word 6 das ausgedruckte
Dokument in 99% der Alltagsfälle mit dem Bildschirm
übereinstimmt, ist auch ein Punkt der Zufriedenheit.

Siehe oben. Es kommt darauf an, auf welchem Bildschirm man das
Dokument betrachtet.

Das kann wirklich nicht nachvollziehen.

Das man die
Dokumente organisieren (Zentraldokumente, Hyperlinks,
Dokumenteneigenschaften,etc. ) kann, ist bei vielschreibern auch
eine „gefreute“ Sache.

Ich habe den Verdacht, daß das nicht Word-Exklusiv ist.

Verdacht bestätig :wink:

[…]

:- Benutzt Word, wenn Ihr in neuen Versionen kein Problem mit
:dem DRM habt. Wenn es Euch nichts ausmacht, daß bei jedem
:öffnen eines Dokumentes eine Nachfrage an einen zentralen
:Server gestellt wird. Wenn es Euch nichts ausmacht, bei
:Störugen dieses Servers oder der Verbindung dorthin eben die
:geplanten Arbeitsschritte auf „später“ z verschieben.

Schon wieder wirfst Du so viele verschiedene Dinge in einen
Topf.
„Digital Right Management“ (DRM) besonders in Hinsicht auf das
kommende „Longhorn“ ist ein „politisches“, bzw. juristisches
Thema.

Die Entscheidung für oder gegen ein Produkt kann durchaus eine
politische sein.

Hurrah! Wieder einer der entdeckt hat, dass der ganze Alltag unter den Aspekten Politik und / oder Kultur interpretiert werden kann…

Auch da ist mein erster Kritikpunkt die Apathie und
Bequemlichkeit zu vieler Menschen. Wo blieb der Protest, als
sich die EU das permanent verfügbare Hintertürchen zu allen
Mailprovidern sicherte? Das der Abbau der Grundrechte auch in
(West-) Europa vorangetrieben wird, lässt sich z.B. hier
ersehen:
http://www.bigbrotherawards.ch/2004/
http://www.bigbrotherawards.de/

Womit Du in der Tat schon auf einen Ort des Protestes
hingewiesen hast :smile: Ich bin mit dem Abbau der Grundrechte
auch nicht zufrieden. (Wann habe ich eigentlich zum letzten
Mal Werbung für GnuPG gemacht?). Fahrzeugerfassung,
Passagierdatenübermittlung, Aufbau von Gen-Banken ist ein ganz
sensibles und wichtiges Thema.

:- Benutzt Word, wenn es Euch nicht stört, daß Word nicht nur
:einen ganzen Haufen Sicherheitslücken aufreißt, sondern auch
:immer wieder die Privatsphäre der Benutzer verletzt.

Word „reisst“ keine Sicherheitslücken auf.

Word hat Scripting-Funktionen, die sich nicht sicher
abschalten lassen oder ließen. Eine Textverarbeitung, die mir
„einfach so“ meine Festplatte formatieren kann, hat IMHO ein
ganz, ganz großes Problem.

Unterste Schublade… Also wirklich! In der NT Linie schaffst Du es übrigens überhaupt nicht, die laufende Instanz des OS zu formatieren -
ganz entgegen den Unixen wo ein rm im Root (IMHO) so richiges HAL Feeling vermittle…

[…]

Im übrigen sprichst Du doch von den Benutzern, die über mobile
Telephone statt Festnetze telefonieren,

Da sehe ich kein nennenswert erhöhtes Risiko.

Wie bei der Schnellspeicherung von Word. Für einen potentiell Neugierigen ein leichts im Laden ein Gerät zu kaufen, und dich abzuhören. Also wer angst hat, dass jemand mit dem Editor seine Wordfiles überprüft, sollte gleich beim Kabel bleiben.

die über Kreditkarten
alles bezahlen, „Customer Relationship Managemnt“ (CRM) System
mit ihren Kundenkarten für 1% Rabatte füttern, mit aktivierten
Laufwerksfreigaben und ohne Firewall surfen, etc. ?

Zu der Firewall sag ich mal nichts. Klar. Jeder bekommt die
Privatshäre, die er verdient. „Benutzt Word“ habe ich mehrfach
gesagt. Benutzt es, wenn Euch das alles nicht stört.

siehe oben…

[…]

:Wer Word nutzt, wird eingesperrt. Auf Windows. Auf ein mehr
:und mehr undefiniertes Format, welches zudem patentrechtlich
:geschützt ist.

Wer Word nutzt ist nicht auf Windows beschränkt. Diese Ausage
ist falsch. Zweitens ist sie auch inhaltlich falsch. Mögliche
Beschränkungen werden durch Dateiformate und nicht durch
Applikationen bestimmt.

Wenn eine Applikation die einzige erhältliche Definition eines
Dateiformates ausmacht, kommt es eher auf die Applikation
an…

Zum Glück trifft das auf das Format DOC nicht zu. Selbst wenn ist es fast NULL, aber es kann niemals NULL sein…

„patentrechtlich geschützt“? D.h. ich sollte bei meiner
Stereoanlage „Dolby“ ausschalten, da es patentrechlich geschützt
ist? :wink:

Nein. Die Lizenzgebühren sind bezahlt. Wenn Du aber anderen
mit Dolby vorbespielte Kassetten gibst, zwingst Du sie,
ebenfalls Dolby zu besitzen (und zu finanzieren). Dabei war
Dolby klanglich ohnehin ziemlich umstritten. (Jaja, heute
nutzt man das nicht mehr. Und ich speichere meine Klänge im
Wav-Format von Microsoft (sic!).

Auch du Brutus! :wink:

Falls Du damit auf den Heise Artikel und XML in Office 2003
anspielst, so bist du ein wenig zu früh. Das Patent wurde ja
(IMHO) noch nicht erteilt. Und wie der Artikel schreibt, ist XML
ein offenens Format.

Hoffen wir, daß es so bleibt. Dennoch: die tatsache, daß XML
standardisiert ist, bedeutet nicht, daß die von Word (oder
jeder beliebigen anderen Anwendung erzeugten) XML-Dateien
universell lesbar wären.

Da bin ich noch zu wenig tief, um die Wenns und Abes richig einzuschätzen. In jedem Fall ist es ein Schritt in die richitge Richtung. C’T hat MS auch gewaltige Fortschritte der Annäherung mit Office von 2000 zu 2002 (XP) attestiert.

:Wer Zeit zum Herumweinen hat, hat Zeit zum Wechsel. Zum
:Wechsel auf ein definiertes Format, auf ein Format, welches
:auch in 20 Jahren noch lesbar und benutzbar sein wird. Wollt
:ihr euch wirklich einsperren lassen?

Da merkt man wieder was für ein Zeithorizont Unix hat. Seit 40
Jahren legen die Jungs (sorry Mädels) Schicht um Schicht auf
ihren Kernel, noch immer meisseln sie den Code in Stein (äh mit
C) und selbst heute wo sie das „klickibunti“ Interface auf den
VW-Unixen (Linux) eingeführt haben, gehts einfach noch immer
nicht so richig vom Platz.

Huch? Deine Smiley-Taste klemmt :wink:

Tatsächlich - der Junge schlich ab!

Als MS 1993 NT einführte (Version 3.1) beherschte Novell fast
90% der Lanserver (ohne flams und polemiken der unix gang). 4
Jahre später hat
NT diese Phalanx massiv aufgebrochen. 10 Jahre später muss sich
Novell zum 2. Mal Unix in die Arme werfen.

Ich wüsste kaum jemanden, der ernstlich behauptet, die
Verbreitung von Microsoft läge an der hervorragenden Qualität
der Software und nicht an raffinierten Schachzügen im
Marketing…

Mindetens für die Produkte Win NT, SQL-Server und .NET wage ich zu behaupten, dass ich die Produkte auch stimmten. Immer vorausgesetzt man hat von Anfang einem echten Fachmann genug Budget eingeräumt…

Grüsse Peter

Hallo,

Bitte Dein Verständnis von „Standard“ präzisieren.

Eine offene, stabile und überprüfte Norm.

Beispiel für einen bestehenden Standard, den MS umgebogen hat?

HTML, Kerberos, MIME, SMB. Word (ja, der Joke war beabsichtigt). Das mal so aus der Hüfte.

Wollen wir spekulieren, ob es OpenOffice noch geben wird, wenn
Sun mit
Star Office Geld verdient?

Du kennst die Lizenz von OpenOffice? Na also…

Ist es denn nicht wahrscheinlich, dass sobald das europäsiche
Softwarepatentgesetz in Kraft ist, die Open Source Entwickler
„tot“ sind?

Das ist die Frage. Und das gilt es zu verhindern… Das Software-patentrezept ist ein Krebsgeschwür, auf das man nicht genügend ätzende Toxizität loslassen kann.

-Das DOC-Format hat sich seit Word 8 (Word 97) nicht mehr
verändert

Das kann ich nicht überprüfen, immerhin gibt es keine
Spezifikation. Oder?

Empirisch z.B. Das ist ein bekanntes Faktum.

Nun ja. Dafür macht es auch ohne Veränderungen wohl noch genug Probleme…

Mir ist auch
keine Anwendng bekannt die in den letzten 16 Jahren per
default in eine standartisierten Format die Daten
abgespeichert hätte.

LaTeX habe ich erwähnt. Ich kann Dir nicht sagen, wie alt das Berkeley-Datenbank-Format ist, das Gefühl sagt mir, daß es ziemlich alt ist…

B.t.w. ist C# ein Ecma Standard und Java?

Ich kenne mich da nicht wirklich aus. C# ein ECMA-Standard, Java ist AFAIK gut dokumentiert. Aber ich fasele. Ich habe da wirklich zu wenig Ahnung auf dem Gebiet.

.NET läuft immer
erfolgreicher als Mono Projekt auf Unix. Das sind klare Faken.

Auch zu NET kann ich zu wenig sagen. Ich kenne mich nicht wirklich aus, was es leisten soll. Ich könnte jetzt die böse Behauptung in den Raum stellen, daß Unix NET/Mono nicht wirklich braucht, weil es schon genügend andere hochqualitative Tools gibt. Aber ich kann mich da nicht fundiert äußern.

[…]

Das sind Methoden, die im Hamburger Bahnhofsviertel Profit
versprechen, aber nicht bei mir.

Dein Einkauf wird aber kompliziert, wenn Du nach diesen
Kriterien Deinen Alltag gestaltest.

Ja. Das ist mir bewußt. Ich weiß, daß ich da vermutlich nicht immer konsequent bin, aber ich richte meinen Einkauf durchaus nach solchen Meta-Kriterien aus. Nicht immer, aber immer öfter :wink:

Also Coca Cola solltst du
auf gar keinen Fall trinken: 1. weltweites Monopol 2. „Lean
Management“ in Reinkultur.

In der Tat trinke ich keine Coca Cola (aber auch keine Pepsi). Ich will auch nicht wirklich den dauerkorrekten Correctness-Käufer herauhängen lassen, aber insgesamt kaufe ich vermutlich recht „bewußt“ ein.

Microsoft hat mehrfach bewiesen, dass sie es schafft mit den
richtigen Produkten und gutem Marketing Erfolg zu haben. Für
NT 3.1 (erste Version) wurde nie die Werbetrommel gerührt.
Erst ab der Version 4.
Ebenso die für den SQL-Server. Beide haben sich gegen eine
marktbeherschende Konkurenz durchgesetzt.

Man nennt es auch Verdrängungstaktik. Der IE hat sich gegen Netscape durchgesetzt. Warum hat Microsoft das getan? Weil der IE soviel Lizenzeinnahmen bringt? Eher nicht…

Jetzt wirds aber philosophisch und polemisch. Ja, ja das Böse
lauert überall. „Kartelle und Monopole“ haben den Konsumenten
i.d.R. nur interessiert, wenn er realisierte das er zuviel
zahlt…

Ja. Und das tut er bereits jetzt.

Jeder ist frei zu nutzen was er will. Meines Wissens gingen
die Commodore Rechner konkurs, weil zuviele die Programm
raubkopieten statt zu zahlten.

Äh? Der Hersteller geht pleite, wenn nicht genug Computer verkauft werden und die wirden eher nicht raubkopiert. Oder?

Kollegen haben seinerzeit
deswegen aufgehört, dafür Programme zu schreiben.

Möglicherweise hat sich einiges geändert. Vielleicht auch nicht: Es gibt jedenfalls haufenweise frei Software. Und wer die nicht mag, kauft sich halt schlechtere.

Hardware, für die freie Software existiert, kaufe ich potenziell, Hardware, die mit freier Software Probleme macht, ist für mich ein NoNo.

Textverarbeitungen sind von der Applikationsarchitektur auf
das speichern von Daten konzipiert.

Achso. Und ich hätte fast geglaubt, sie wären zum Verarbeiten von Text gedacht. Aber wenn ich mir so ansehe, wie groß eine Word-Datei mit kaum Text ist, dann glaube ich gerne, daß das Speichern von Datenmengen das Hauptzieel von Word ist.

Der Verlust der Daten in der digitalen Welt ist zunehmend ein
anerkanntes kulturelles Problem.

Ja. Es ist ein Problem. Man muß es aber nicht mutwillig
vergrößern.

Wenn Du bejahst, dass etwas ein kulturelles Problem ist, dann
kannst Du nicht mit auf einen in der Sippe zeigen.

Es ist in der Tat nicht der einzige. Aber ein großer Hersteller, der sich eine Reputation aufgebaut hat, aus pekuniären Interessen Formae zu verbiegen.

Einen kräftigen Schlag etwas unter den Bauchnabel haben auch die Leute verdient, die die Software bei uns auf Arbeit verbrochen haben. Da steht so ein Rechner herum, um auf die Daten von vor 2 Jahren zurückgreifen zu können. Und wir müssen die Daten weitaus länger archivueren…

Microsoft
tut im Gegenteil mehr als jeder andere mir bekannte Hersteller
von Wirtschaftssoftware. In dem er seit 4 Jahren immer stärker
auf „offene“ Standards wie XML und Unicode setzt. Sowohl beim
SQL-Server wie beim Office Paket.

Nun ja, wir werden sehen, wie weit Word/XML ein offenes Format wird. Ich habe da ganz massive Zweifel.

Word Dateien öffnen?
Wo bleibt das Beispiel?

Ich habe wirklich gerade keine alten Word-Dateien zur Hand.
Und Problemberichte kann ich zugegebenermassen nicht aus
erster Hand geben.

Das gleiche wie zum Thema standartisierte Dateiformate…

Schau mal ins Brett „Textverarbeitung“. Was da wieder für Probleme mit Word auftreten. Unglaublich.

Nun, jeder Text hat ein Layout und Word scheitert meinen
(spärlichen) Erfahrungen nach schon auf erbämrlich niedrigem
Niveau.

Wenn ich mir den spröden Charme eine VT300 Terminals überlege,
zweifle ich an Deiner Aussage.

Wieso. Vielleicht will ich da den Text eingeben, daß auf den Displays kein tolles Layout dargestellt wird, ist klar. Ich werde Dir auf meiner Konsole (80x25) dennoch einen Text zusammenTeXen, gegen den ein typisches Word-Layout einfach nur einpacken kann.

Also für meine Briefe und Texte
reicht es, wenn es keine „Schusterjungen“ und „Hurenkinder“
hat, nicht mehr als 2 Schriftfamilien eingesetzt wird. Wenn
das schon Layout ist, dann ist ein Spiegelei braten kochen…

Nun, ich mache auch keinen Layout-Schnickschnack. Aber gleichmäßige Textaufteilung und „eingabeut“ gute Seitenaufteilung unterstützen einen flüssigen (und damit effektiven) Lesefluß.

Das, was als Vorteil gemeinhin gepriesen Wird ist WYSIWYG.
Wenn aber die Seitenumbrüche von Rechner zu Rechner
unterschiedlich sind, die Abbildungen munter umherspringen,
kann davon nicht wirklich die Rede sein…

Auch für Textverarbeitung gilt, dass man ein klein wenig den
Aufbau der Software verstehen sollte. z.b. Abhängigkeiten zu
Vorlagen…

Ich begreife nicht, warum das Konzept der Vorlagen einem die Abbildungen wild durch die Gegend werfen muß, aber ich habe das Vorlagenkonzept unter Word vermutlich nicht verstanden. Zumenidest nicht in den ungeraden Versionen bei Vollmond.

Das Layout ist nicht Teil dieser Information und
kann in jeder Form verändert werden, die die Aufnahme der
Informationen erleichtert.

Das ist korrekt. Leider verändert Word das Layout aber nach
anderen Gesichtspunkten, etwa wie dem Druckertreiber.

Wenn ich mir überlege wie das zu zeiten von MS-DOS war, als
jedes Programm mit einem eigenen Treiber (falls vorhanden)
daherkam, preise ich für die heutigen paradisischen
Verhältnisse den Herrn :wink:.

Unter den Einäugigen ist der blinde König? Unter Unix werden Drucker als PostScript-Drucker angesprochen. Alle Programme, die drucken wollen, können einfach PostScript auswerfen. Das ist unter Unix zwar schon eine halbe Ewigkeit so, aber noch lange kein Grund, daß Word Seitenzahlen anders (nämlich falsch) ausdruckt, als auf dem Bildshirm angezeigt. Lustig.

Nach alldem was ich hörte, leistet LaTex in diesem Punkt
bessere Arheit. Aber der einarbeitungsaufwand soll auch
entsprechend sein. C’T hat das mal ansatzweise qunatifiziert -
müsste ich mal suchen gehen.

Naja, bei Word setzt man sich ran und stümpert sich durch. Man hat schnell etwas, was besonders ansruchslose Naturen als „Erfolg“ bezeichnen mögen. Unter LaTeX ist erstmal Einarbeitung gefrgt, bevor man dann dauerhaft effizient und flüssig arbeitet (und die Word-User überholt…)

Wie vorhin gereits geschrieben, ich schreibe keine Bücher,
Dissertationen oder anderweitig künstlerische Ergüsse. Für
meinen Alltag bin ich mit den Layout / DTP Funktionen mehr als
zufrieden. Zum publizieren würde ich es sowieso ins PDF Format
exportieren.

Das verbessert zwar auch nicht mehr den Textsatz, aber es ist schön, daß nach der Phase der schier genenlosen Gier nach Rechleistung sich wenigstens eien anspruchslose Haltung bezüglich des Ergebnisses durchgesetzt hat…

Also ich will keine Experten etwas überlassen. Und der beste
Automat ist der den ich ausschalten kann…

Gut. Du willst eine Schreibmaschine. Oder Notepad?

Es läuft wieder ins gleiche hinaus: In Zeiten von Techno,
Bohlen und Grafitty ist eine Diskussion über den ästhetischen
Wert eines Textes sinnlos. Die Mönche sind lange schon tot…

Nun ja. Ich halte Ästetik im Alltag für wünschenswert. Mein Essen löffele ich auch nicht aus Plastiknäpfen, Wein bevorzuge ich aus anderen gefäßen als Zahnputzbechern zu trinken. Aber die Möche sind ja schon tot und ich bin da möglicherweise auch schon zu konservativ…

Zweitens ist Word kein DTP Programm. Mit Textverarbeitungen
wie Word werden Texte verfasst. Wenn ich leerzeieln und
zeilenumbrüche machen kann, dass reicht mir das vollkommen aus
um meinen Text zu „layouten“.

Gut. Du bist anspruchslos. Ich möchte schönen Textsatz, nicht zu verwechseln mit Schnickschnack. Mach es einfach: Setze den von mir geTeXten Text mal mit Word, druck es (in entsprechndem Layout) und halte es nebeneinander.

Wenn Du dann keinen Unterschied zwischen gutem und schlecchten textsazu siehts, dann hast Du vermutlich keine hohen Ansprüche.

Wo sind die Unixfreaks meiner Jugendtage geblieben, die
ungewaschen , mit langen Haaren und monatelang den gleichen
Kleidern an durch die Gegend schlurften und ohne unterlass
pafften?

Sie verdienen massig Geld, fahren dicke Autos und haben schöne Frauen, wären die Windows’ler noch mit Reboots durch die Gegend stiefeln und nicht sonderlich entspannt wirken :smile:

Die Privatanwender und Mitarbeiter in den Firmen die ich kenne
sind zufrieden, wenn sie ihre Texte schnell und möglichst
fehlerfrei erstellen können. Das seit Word 6 das ausgedruckte
Dokument in 99% der Alltagsfälle mit dem Bildschirm
übereinstimmt, ist auch ein Punkt der Zufriedenheit.

Siehe oben. Es kommt darauf an, auf welchem Bildschirm man das
Dokument betrachtet.

Das kann wirklich nicht nachvollziehen.

Ein und sie selbe Datei sieht auf verschiedenen Rechnern („Bildscheimen“) verschieden aus.

Word hat Scripting-Funktionen, die sich nicht sicher
abschalten lassen oder ließen. Eine Textverarbeitung, die mir
„einfach so“ meine Festplatte formatieren kann, hat IMHO ein
ganz, ganz großes Problem.

Unterste Schublade… Also wirklich! In der NT Linie schaffst
Du es übrigens überhaupt nicht, die laufende Instanz des OS zu
formatieren -

Wenn die Leute als Adminstrator arbeiten (und mir scheint, das sei unter Windows eher mehr mode als woanders), kann das ziemlcih unangenahm werden.

ganz entgegen den Unixen wo ein rm im Root (IMHO) so richiges
HAL Feeling vermittle…

Ja, Unix tut, was Du sagst. „rm“ hat keinen Assistenten. Aber wer als „root“ arbeiet, ist wirklich knalldumm. Und die Systeme, die iich installiert habe, haben von solchem Unsinn auch nachdrücklich abgeraten. Ist das unter Windows auch so?

Im übrigen sprichst Du doch von den Benutzern, die über mobile
Telephone statt Festnetze telefonieren,

Da sehe ich kein nennenswert erhöhtes Risiko.

Wie bei der Schnellspeicherung von Word. Für einen potentiell
Neugierigen ein leichts im Laden ein Gerät zu kaufen, und dich
abzuhören. Also wer angst hat, dass jemand mit dem Editor
seine Wordfiles überprüft, sollte gleich beim Kabel bleiben.

Ich bin mir nicht sicher, daß ich beim Kabel sicher bin. Wirklcih nicht. Nenn mich paranoid.

Schönen Gruß,

Sebastian

Kerberos

Hallo,

Bitte Dein Verständnis von „Standard“ präzisieren.

Eine offene, stabile und überprüfte Norm.

Beispiel für einen bestehenden Standard, den MS umgebogen hat?

HTML, Kerberos, MIME, SMB. Word (ja, der Joke war
beabsichtigt). Das mal so aus der Hüfte.

Schade das Du zu diesen Beispieln nicht auch ein wenig Stichworte geliefert hast…
HTML wurde klar nicht umgebogen. Das ist ein W3C Standard.
Das die Browser (Mosaic, Netscape =müssen die Daten weitaus länger archivueren…
Da kann ich Dir voll zustimmen. Ich frage mich nur, wer hat das Projekt verbrochen, bzw. das Konzept geschrieben und welcher Boss hat hat der IT wiedermal die notwendigen Mittel (wie mit der Sicherheit!!) nicht bewilligt… Wie mit dem Jahr2000 Problem :frowning:

Microsoft
tut im Gegenteil mehr als jeder andere mir bekannte Hersteller
von Wirtschaftssoftware. In dem er seit 4 Jahren immer stärker
auf „offene“ Standards wie XML und Unicode setzt. Sowohl beim
SQL-Server wie beim Office Paket.

Nun ja, wir werden sehen, wie weit Word/XML ein offenes Format
wird. Ich habe da ganz massive Zweifel.

Zweifel sind gut. Wenn die Öffentlichkeit nicht AKTIV an der Entwicklung von Technologie (DRM!) mitarbeitet, werden wir morgen in der „schönen neuen Welt“ leben.

Word Dateien öffnen?
Wo bleibt das Beispiel?

Ich habe wirklich gerade keine alten Word-Dateien zur Hand.
Und Problemberichte kann ich zugegebenermassen nicht aus
erster Hand geben.

Das gleiche wie zum Thema standartisierte Dateiformate…

Schau mal ins Brett „Textverarbeitung“. Was da wieder für
Probleme mit Word auftreten. Unglaublich.

Irgendwie logisch, dass wenn von den ca. 11 Millionen mit Computertextverarbeitungen arbeitenen 10.5 Millinen mit Word (inkl. MAC-MS Word) auch viel mehr Probleme auftauchen. Es ist auch daher logisch, weil ein Konsument ganz andere technische Voraussetzungen und Unterstützung als ein Student mit dem universitären Apperat hinten dran hat…

Ich begreife nicht, warum das Konzept der Vorlagen einem die
Abbildungen wild durch die Gegend werfen muß, aber ich habe
das Vorlagenkonzept unter Word vermutlich nicht verstanden.
Zumenidest nicht in den ungeraden Versionen bei Vollmond.

Hmm… da hatte ich mit Winword 2 bzw. Winword 6 zum letzten Mal. Vor ca. 6 Jahren. Brauchst Du ein Update oder Coaching?

Also ich will keine Experten etwas überlassen. Und der beste
Automat ist der den ich ausschalten kann…

Gut. Du willst eine Schreibmaschine. Oder Notepad?

Ja gerne! W-W-W Artikel schreibe ich zB. zuerst im Notepad und eine knuffelige alte und kleine Schreibmaschine würde mich sehr!! begeistern… Nicht dieses Riesenmonster a la IBM Kugelkopf Schreibmaschine…

Wo sind die Unixfreaks meiner Jugendtage geblieben, die
ungewaschen , mit langen Haaren und monatelang den gleichen
Kleidern an durch die Gegend schlurften und ohne unterlass
pafften?

Sie verdienen massig Geld, fahren dicke Autos und haben schöne
Frauen, wären die Windows’ler noch mit Reboots durch die
Gegend stiefeln und nicht sonderlich entspannt wirken :smile:
-))))

So wie ich die Jungs kenne, rauchen die Pott oder feisse Zigarren, spielen noch immer Krieg der Kerne und vergraben sich in irgendwelchen geheimen digitalen Welten um mit ihresgleichen kryptisch zu fachsimpeln… :wink:

Word hat Scripting-Funktionen, die sich nicht sicher
abschalten lassen oder ließen. Eine Textverarbeitung, die mir
„einfach so“ meine Festplatte formatieren kann, hat IMHO ein
ganz, ganz großes Problem.

Unterste Schublade… Also wirklich! In der NT Linie schaffst
Du es übrigens überhaupt nicht, die laufende Instanz des OS zu
formatieren -

Wenn die Leute als Adminstrator arbeiten (und mir scheint, das
sei unter Windows eher mehr mode als woanders), kann das
ziemlcih unangenahm werden.

ganz entgegen den Unixen wo ein rm im Root (IMHO) so richiges
HAL Feeling vermittle…

Ja, Unix tut, was Du sagst. „rm“ hat keinen Assistenten. Aber
wer als „root“ arbeiet, ist wirklich knalldumm. Und die
Systeme, die iich installiert habe, haben von solchem Unsinn
auch nachdrücklich abgeraten. Ist das unter Windows auch so?

Ja das ist unter Windows auch so. Jedem User wird ja auch im Sicherheitsbrett von w-w-w das um die Ohren gehauen, wenn er als Admin eingeloggt ist.
Der springende Punkt ist, dass Dein Wunsch nach Sicherheit von Windows und nicht von Unix erbracht wird. Du kannst Dich als Win-User berechtigen bis zum jüngstgen Tag, DU kannst Dein WIN-NT nicht removen. Im Gegensatz zu Unix und RM. Was mich übrigens immer zu Unix hingezogen hat :smile: Eben, Automaten die man nicht abstellen kann, hasse ich (HAL - Odysee 2001 - Syndrom).

Im übrigen sprichst Du doch von den Benutzern, die über mobile
Telephone statt Festnetze telefonieren,

Da sehe ich kein nennenswert erhöhtes Risiko.

Wie bei der Schnellspeicherung von Word. Für einen potentiell
Neugierigen ein leichts im Laden ein Gerät zu kaufen, und dich
abzuhören. Also wer angst hat, dass jemand mit dem Editor
seine Wordfiles überprüft, sollte gleich beim Kabel bleiben.

Ich bin mir nicht sicher, daß ich beim Kabel sicher bin.
Wirklcih nicht. Nenn mich paranoid.

Ich bin 100% sicher. Kabel zuminest in Europa wo es unterirdisch ist, braucht es einen ganz erheblich grösseren Aufwand, als alles was über nicht Kabel (WLAN, Mobilphone, Funktelefone, etc.) geht… Aber für tech. Spezifikationen musst Du einen Ingenieur fragen. Ich bin nur so ein kleines PC Fuzzy, dass seit ein paar Jahren mit dem Zeug sich abmüht… :frowning:

Uffff…
Wie schon mal gesagt, jede Woche einen Stammtisch in einem Weinkeller mit alten spanischen und fränzösischen Weinen *grins* So im gemütlich - erdigen Stil von „Louis und die ausserirdischen Kohlköpfe“ …

Grüsse Peter

Hallo,

[Etwas verzögert. Die Arbeit…]

Wollen wir spekulieren, ob es OpenOffice noch geben wird, wenn
Sun mit
Star Office Geld verdient?

Du kennst die Lizenz von OpenOffice? Na also…

Wenn Du das sagst, bin ich ja beruhigt. Und ich meinte
tatsächlich, dass sie das Geld von Sun brauchten. Und sei es
nur für Kaffee und Pizzen…

(-: Java-Kaffee?

LaTeX habe ich erwähnt. Ich kann Dir nicht sagen, wie alt das
Berkeley-Datenbank-Format ist, das Gefühl sagt mir, daß es
ziemlich alt ist…

Latex ist eine exotische Anwendung den lediglich ein paar
Studies benutzen (IMHO).

Ich habe LaTeX nie als „Studi“ benutzt. Da habe ich noch Word benutzt, gegen Ende des Studium StarOffice. LaTeX habe ich nach ein paar Berufsjahren begonnen.

Jede andere Textverarbeitung (Ami
Pro, Word Perfect, IMB Text IV, Word) haben, bzw. hatten in
der Vergangheit millionenfach mehr Benutzer. Da könnten wir
gleich irgend welche Branchenspezifischen Produkte nehmen.

Es gibt Bereiche, wo TeX/LaTeX Standard ist, zum Beispiel bei wissenschaftiichen Publikationen (wobei das je nach Fach unterschiedlich ist). Es gibt eine ganze Menge Verlage (Springer zum Beispiel), die TeX-Styles für Publikationen zur Verfügung stellen.

Microsoft hat mehrfach bewiesen, dass sie es schafft mit den
richtigen Produkten und gutem Marketing Erfolg zu haben. Für
NT 3.1 (erste Version) wurde nie die Werbetrommel gerührt.
Erst ab der Version 4.
Ebenso die für den SQL-Server. Beide haben sich gegen eine
marktbeherschende Konkurenz durchgesetzt.

Man nennt es auch Verdrängungstaktik. Der IE hat sich gegen
Netscape durchgesetzt. Warum hat Microsoft das getan? Weil der
IE soviel Lizenzeinnahmen bringt? Eher nicht…

Du weichst aus. Das Produkt IE ist ein grosses Übel. So viele
der pauschalen Vorwürfe an MS, die auch Du immerwieder
wiederholst, bzw. sich primär oder ausschliesslich auf den IE.

Nun: die Taktik lautet etwa: Einige Produkte zum Anfüttern der breiten Massen. Wenn man die dann eingesetzt hat, ist Microsoft im eigenen Netzwerk „Standard“ und alle Produkte werden dort nachgekauft, weil nichts anderes so recht dazu passen will.

Ich kenne den SQL-Server nicht (außer, daß er mal sehr negativ in die Schlagzeilen gekommen war). Ich kenne hauptsächlich die Mainstream-Produkte (also Office), manchmal frickele ich auch mit Admin-Rechten auf unseren Windows-Kisten herum (aber nur, um kleine Dinge zu tun, wirklich gut kenne ich mich das nicht aus). Die Produkte, die ich kenne, haben mich ganz und gar nicht überzeugt, wobei Windows 2000 noch das am wenigsten schlechteste ist IMHO.

Achso: die wenigen oberflächlichen Berührungspunkte mit Exchange als haben auch einen ganz, ganz üblen Eindruck hinterlassen.

Abe durch eine große und nicht bedonders übersichtliche Verzahnung der WIndows-Produkte zieht ein Produkt eben schnell das andere mit ins Boot.

Die Produkte im
Profi Umfeld - SQL-Server / NT Linie (ausser WIN-XP… :frowning: )
und .NET Framework (inkl. C#, VB.NET )hingegen nicht.

Hmm. Irgendwie bin ich fest der Überzeugung, daß ich Werbung für NET gesehen habe. Egal.

Äh? Der Hersteller geht pleite, wenn nicht genug Computer
verkauft werden und die wirden eher nicht raubkopiert. Oder?

Bitte überleg Dir doch einfach ein wenig den BWL - Kreislauf.
Commodere wurde primär oder gar ausschliesslich im privat
Kunden Segment (Consumer) verkauft. Die Attraktivität eines
Computers in diesem Segment wird primär! von der menge der SW
bestimmt.

Dann müsste Unix verdammt attraktiv sein, zumal für Privatanwender die Softwarekosten einen hohen Stellenwert haben …

Ist es korrekt - Sebastian - das zumindest in Westeuropa - die
Unixe im privaten Haushalt fast ausschliesslich Linuxe sind?
(ja / nein)

Ich weiß es nicht, aber der Anteil ist vermutlich recht hoch. Ich kenne aber auch einige Leite mit *BSD und Apple-OS nicht zu vergessen…

Ist es ferner korrekt, dass diese Linuxe zu 99% auf Intel
Architektur HW läuft? (ja / nein)

Das glaube ich nicht (der Anteil dürfte aber hoch liegen.

Dann kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass wenn MS sein
Geschäft aufgibt, bzw. die OS Linien nicht mehr unterstützt ,
auch Linux massive Rückschläge erleiden wird. Klar kann man in
UNIX auf irgend eine andere HW-Architektur / CPU ausweichen,
den Kernel neu schreiben, etc. …

Ich kann Dir nicht nennen, aug wievielen Hardware-Plattformen Linux läuft, es sind jedoch deutlich mehr als Windows. Sogar auf der X-Box läuft es (und auf der sollte ja eigentlich nichts anderes laufen als das, was MS dort haben will).

Mit einem Umschwenken auf eine andere Architektur dürfte MS den Wintel-Herstellern einen empfindlichen Schaden zufügen: sich selber aber vermutlich einen noch viel größeren.

Dagegen ist es relativ schmerzlos, mit Linux auf andere Architekturen zu wechseln (BTW: irgenso ein AMD 64-bitter wurde zuerst von Linux unterstützt, _erst von Windows.

Wenn Dir die Auswahl der Plattformen unter Linux nicht genügt, nimm Net-BSD. Unter der Haube ist der Unterschied vorhanden (aber wer sich unter Linux auskennt, wird sich in grundlegendem sehr schnell unter NetBSD orientieren können), für den Anwender dürfte der Unterschied kaum zu bemerken sein.

Aber ist das HW die der private Consumer analog der PC
Hardware zu Hause stehen hat? Ist das HW die der Benutzer so
leicht und so billig erhält (mit allen Qualitätsproblemen frei
nach dem Motto lieber eine Frau die raucht und schlampig ist
als gar nichs in der Kiste :wink: ) wie heute die PC Hardwre?
Warum gibt es denn kein Linux auf Apple HW (IMHO?)

Gibt es. Für mehrere Prozessorgenerationen.

Hardware, für die freie Software existiert, kaufe ich
potenziell, Hardware, die mit freier Software Probleme macht,
ist für mich ein NoNo.

Von welcher SW sprechen wir da? Primär ist es doch die OS
(inkl. NW) SW die für die Probleme zuständig ist? Mal
abgesehen von den Druckern.

Ich meine die Hardware-Treiber. Für Drucker, Netzwerkkarten und so fort. Die ist in ihrer Güte direkt davon abhängig, wie weit sich die Hersteller in die Karten schauen lassen oder sogar selber offene Treiber schreiben.

Danke für die nachfolgende Infos das UNIX grundsätzlich
Drucker nur über PostScript ansteuert.

Das hast Du vermutlich falsch verstanden. Klassischerweise erzeugen die Unix-Programme PostScript-Dateien, die an den Druckerdienst gefüttert werden.

Der Druckerdienst beinhaltet dann Filter („Treiber“), um die Daten für die entsprechende Druckerhardware umzusetzen. Das heißt, daß man nicht unbedingt einen PostScript-Drucker braucht, sondern ein Haufen andere Modelle problemlos tut.

Das heißt aber auch, daß man eine einheitlcihe Schnittstelle hat, mit der jeder was anfangen kann. Nicht so wie unter Windows, wo der Druckserver Treiber für die Drucker an die Clients liefert, die auf dem Server drucken wollen, damit die Clients die Daten korrekt anliefern können.

Das ist für mich genau auch wieder der Punkt, wo die elitäre
Unixbande (inkl. LaTex) einfach nicht einsieht, dass man das
Fell der Katze nicht waschen kann ohne den Pelz nass zu
machen.

Hmm?

Wenn windows von vorneherein auf PS gesetzt hätte, hätte es
nie Druckerprobleme gegeben. Aber auch ziemlich sicher kein
Windows. Denn 1987 als der Windows Boom anfing, waren PS
Drucker unbezahlbar.

Ich habe nie einen Postscript-Drucker gehabt.

Zusammenfassung:
UNIX ist konzeptionell (PS-Drucker / LaTex) in der Qualität
einem Windows Überlegen. Analog den MACs in den 80er / 90er
Jahren.

Ja.

Aber Bill Gates hat als kleiner Unternehmer (und Sohn
stinkreicher Eltern) sich gegen die allmächtige und riesige
IBM durchgesetzt.

Ja. Und mittlerweile auch gegen die Verbraucher :wink:

Und hat in den letzten 15! Jahren jedes Problem erkannt und
dynamisch angepackt. Es war ein verdammt langer Weg vom PC XT,
zum AT (erste Festplatte!, zum ersten grafischen Inteface…

… welches nicht von Microsoft kam (und von Apple übrigens auch nicht).

Es ist in der Tat nicht der einzige. Aber ein großer
Hersteller, der sich eine Reputation aufgebaut hat, aus
pekuniären Interessen Formae zu verbiegen.

Da wir nicht in einer Kolchose leben ist geldverdienen ein
notwendiger Antrieb.

Ja. Und wir in einer Marktwirtschaft leben, ist ein gesunder vernünftig und erwünscht. Und kein Monopol…

Für die populäre Verunglimpung das MS
schlimmer sei, als andre sind mir keine Argumente bekannt.
Sonst müssten wir mal über IBM oder Apple reden.

IBM und Apple haben nicht in dem Maße Monopole wie MS. Welcher User wünscht sich ständig neue Funktionen in Word? Hätte dieser hypothetische User nicht eher Interesse an einer stabil arbeitenden Version? Oder wird doch eher an den Anwendern vorbeiprogrammiert (weil man es sich aufgrund der großen Verbreitung einfach leisten kann).

http://www.kmfms.com/whatsbad.html finde ich zumindest lesenswert …

Einen kräftigen Schlag etwas unter den Bauchnabel haben auch
die Leute verdient, die die Software bei uns auf Arbeit
verbrochen haben. Da steht so ein Rechner herum, um auf die
Daten von vor 2 Jahren zurückgreifen zu können. Und wir
müssen die Daten weitaus länger archivueren…

Da kann ich Dir voll zustimmen. Ich frage mich nur, wer hat
das Projekt verbrochen, bzw. das Konzept geschrieben

Was meinst Du mit Konzept :wink: ? Da hat sich einfach keiner Gedanken gemacht…

Ich habe es immerhin geschafft durchzusetzen, daß die Word-Dateiformat-Mode nicht als Speicherungsformat für Dokumente genutzt wird. Und am IE säge ich auch, wobei das ein deutlich härteres Holz ist …

und
welcher Boss hat hat der IT wiedermal die notwendigen Mittel
(wie mit der Sicherheit!!) nicht bewilligt… Wie mit dem
Jahr2000 Problem :frowning:

Frag besser nicht. Stell einfach keine Fragen zu unserer IT. Danke :smile:

Ich begreife nicht, warum das Konzept der Vorlagen einem die
Abbildungen wild durch die Gegend werfen muß, aber ich habe
das Vorlagenkonzept unter Word vermutlich nicht verstanden.
Zumenidest nicht in den ungeraden Versionen bei Vollmond.

Hmm… da hatte ich mit Winword 2 bzw. Winword 6 zum letzten
Mal. Vor ca. 6 Jahren. Brauchst Du ein Update oder Coaching?

Danke. Ich habe privat kein Word mehr und auf Arbeit benutze ich Word nur für banale Dinge, wenn ich nichs Besseres zur Hand habe.

Also ich will keine Experten etwas überlassen. Und der beste
Automat ist der den ich ausschalten kann…

Gut. Du willst eine Schreibmaschine. Oder Notepad?

Ja gerne! W-W-W Artikel schreibe ich zB. zuerst im Notepad und
eine knuffelige alte und kleine Schreibmaschine würde mich
sehr!! begeistern… Nicht dieses Riesenmonster a la IBM
Kugelkopf Schreibmaschine…

Hmm. Ich liiiebe schwere Mechanik. Wenn Du in der Tat nur die Funktionen einer Schreibaschine nutzt, ist Word vollkommen oversizend und ein simpler Editor täte es auch. Ich finde das Schreibaschinen-Layout aber nicht sonderlich erstrebenswert (zumindest von den Schreibmaschinen, die ich gesehen habe. Naja, LaTeX macht anspruchsvoll, da liegt eindeutig ein Nachteil :wink:

Ja, Unix tut, was Du sagst. „rm“ hat keinen Assistenten. Aber
wer als „root“ arbeiet, ist wirklich knalldumm. Und die
Systeme, die iich installiert habe, haben von solchem Unsinn
auch nachdrücklich abgeraten. Ist das unter Windows auch so?

Ja das ist unter Windows auch so. Jedem User wird ja auch im
Sicherheitsbrett von w-w-w das um die Ohren gehauen, wenn er
als Admin eingeloggt ist.

Ja. Aber wie läuft das, wenn ich eine Installation mache? Unter den mir bekannten Linuxen kommt eine deutliche Warnung (und wenn man als root unter SuSE-Linux/KDU arbeitet, besteht der Bildschirmhintergrund aus einer ziemlich häßlichen roten Bombe).

Der springende Punkt ist, dass Dein Wunsch nach Sicherheit von
Windows und nicht von Unix erbracht wird. Du kannst Dich als
Win-User berechtigen bis zum jüngstgen Tag, DU kannst Dein
WIN-NT nicht removen.

Also, ein System, was ich zwar nicht löschen kann, wo ich aber Dialer und Schadsoftware installieren kann, würde ich nicht as sicher bezeichnen wollen…

Im Gegensatz zu Unix und RM. Was mich
übrigens immer zu Unix hingezogen hat :smile: Eben, Automaten die
man nicht abstellen kann, hasse ich (HAL - Odysee 2001 -
Syndrom).

„Any feature you cannot disable is a bug“

Uffff…
Wie schon mal gesagt, jede Woche einen Stammtisch in einem
Weinkeller mit alten spanischen und fränzösischen Weinen
*grins* So im gemütlich - erdigen Stil von „Louis und die
ausserirdischen Kohlköpfe“ …

Wenn Du mal hoch in den Norden kommst…

Gruß,

Sebastian_