Eine umfangreiche Software ist Pvsol.
Aber für ein kleines Projekt auf einem Carportdach ist das zu viel Einarbeitung, zu viel Zeit.
Da nimmt man besser eines der Planungstools der Hersteller von Montagesystemen, etwa K2 Base.
Und anschließend schaut man mal bei den Kollegen vom Photovoltaikforum.de vorbei.
Nebenbei fängt nach dem Belegungsplan die Arbeit erst an. Was muss am Zählerschrank umgebaut werden, oder muss der ganz neu; welche Leitungen sind sinnvoll; welche Wechselrichter sollten wie verschaltet werden.
Moin zusammen,
ich bin auch auf der Suche nach einem Planungstool, bei mir geht es aber um ein Satteldach mit Dachgauben.
Kann es sein, dass K2 Base nicht für Privatanwender verwendbar ist? Jedenfalls bekomme ich eine entsprechende Fehlermeldung. Oder ich habe etwas falsch gemacht.
Nicht jeder Stringanschluss läuft auf einen separaten MPPT!
Wenn da zwei Anschlüsse am selben MPPT hängen, dann sollte man keinesfalls zwei unterschiedlich ausgeformte Strings daran anschließen. Wie heißt der Wechselrichter, welche Anschlüsse sind schon benutzt?
Wenn die vorhandene Anlage älter als ein Jahr ist, entsteht durch die Erweiterung eine rechtlich neue Anlage. Die Einspeisevergütung wird dann angepasst.
Bei kürzerer Zeit ist es eine Erweiterung, die Vergütung bleibt gleich.
Einspeiseanfrage und Anmeldung durch Elektriker sind beide Male Pflicht.
Ebenso die Anwendung aller aktuellen Regeln bezüglich Zählerschrank, Regelung, …
Beachte: Die Berechnung kann ergeben, dass mit einer vollflächigen, flachen Belegung der höchste Jahresertrag zu erwarten ist. Das wird aber nicht klappen, da ohne Mindestneigung die Module extrem verschmutzen - und das berechnet dir keiner.
Warum will man sowas?
Wenn ich drei kWh einspeise bringt mir das denselben Ertrag wie der Selbstverbrauch von einer kWh.
Aber mal ganz konkret:
Was ist das für ein Dach? Neigung, Eindeckung?
Welche Maße hat es und wie ist die Ausrichtung? (Ein Luftbildfoto von Google Maps kann schon helfen).
Wie ist die Beschattung?
Diese Angabe ist seltsam. Ist das ein Wechselrichter mit 2 kW Nennleistung oder wie soll ich das verstehen?
Ich will dir nichts verkaufen, ich biete dir hier kostenlosen Rat an. Könntest du bitte den Typ des Wechselrichters nennen und sagen, was da schon angeschlossen ist?
Wechselrichter sind billig geworden. Ein Wechselrichter mit 2 kW Nennleistung von einem Weltmarktführer kostet 270 €. Ein notstromfähiger Wechselrichter mit der Möglichkeit, einen Akku anzuschließen und 5 kW Nennleistung kostet unter 500 €.
Da ist es nicht sinvoll, weniger als die maximale Fläche zu belegen, nur weil der vorhandene WR vermeintlich zu wenig Leistung frei hat.
Es ist auch nicht sinnvoll, mit irgendwelchen Tools zu berechnen, dass sechs Module mit 70° Aufständerung und West-Ausrichtung besonders viel Energie am Abend bereitstellen, wenn es gar kein Montagesystem für diese Aufständerung gibt.
Ich habe begrenzten Platz und will deswegen die Ausrichtung der weiteren 6 bis 8 Zellen nach dem Eigenverbrauch ausrichten.
Wie du schon sagst. 3kW einspeisen ist wie 1kW selber verbrauchen. Ich möchte am Nachmittag die Sonne nutzen um mit vollem Speicher in die Nacht zu gehen.
Ich habe einen Symo GEN24 6.0 Plus
DC Leistung Pro MPPT
DC1: 6kWp / DC2:0kWp
Was und wie am Symo GEN24 6.0 Plus noch eingestellt werden muss, ist noch herauszufinden.
Er hat meiner Meinung nach definitiv 2 mal DC mit MPPT.
Es wird ja hier auch keine Entscheidung getroffen sondern nur ein Meinung gebildet.
Ich werde mir nun mal die erwähnten Programme ansehen. Wer noch andere kennt bitte immer posten.
Der kann 6 kW Nennleistung.
Achtung, er hat zwar drei Eingänge - aber zwei davon liegen auf dem selben MPPT. Am selben MPPT schließt man nur dann gleich zwei Strings an, wenn diese identisch sind.
Sind bei dir also schon an PV1 und PV2 je ein String angeschlossen, dann kann an PV1 nur ein IDENTISCHER zusätzlicher String sinnvoll angeschlossen werden.
Warum du dich allerdings auf 2 kW beschränken willst, ist unklar. An MPPT1 dürfen 7500 Wp, an MPPT2 6500 Wp angeschlossen; in der Summe jedoch nur 9000 Wp.
Dein Wechselrichter scheint aber AC Laden des Speichers zu unterstützen. Er kann also den Überschuss eines zweiten Wechselrichters mit geringen Verlusten in seinen eigenen Akku laden.
Dann spricht erst Recht nichts gegen eine maximale Belegung der möglichen Dachflächen!