Zumeist von blinden oder sehbehinderten Benutzern verwendetes Programm, das Informationen für den Bildschirm abfängt und entweder in synthetischer Sprache, zum Beispiel über eine Sprachausgabe, oder über eine Braillezeile darstellt. Die in Deutschland meistverwendeten Screenreader sind JAWS, Virgo und Window Eyes (vgl. J. E. Hellbusch et al.; »Barrierefreies Webdesign«, Heidelberg, dpunkt.verlag, 2005).
Ausserde sollte Dir bzw ihm seine Krankenkasse weiterhelfen koennen, Screenreader gehören zu den Hilfsmitteln, die eigentlich bezuschusst werden sollten.
Hmm, die Vorschläge kommen mir sehr mächtig vor und für schwerere Fälle konzipiert.
Einfaches Vorlesen genügt eigentlich.
Mein Schwager ist ja zum Glück nicht erblindet oder überhaupt als Behinderter eingestuft.
Er hat „nur“ von jetzt auf gleich einen Großteil seiner Sehfähigkeit eingebüßt, kann aber zur Not noch so am Bildschirm lesen, doch nur kurzzeitig und angestrengt.
Zudem würde er das ja nur hobbymäßig nutzen, meinst Du, die Krankenkasse würde soetwas dann übernehmen?
Hmm, die Vorschläge kommen mir sehr mächtig vor und für
schwerere Fälle konzipiert.
Einfaches Vorlesen genügt eigentlich.
naja, für den Computer bzw die Software gibt es ja keine schweren oder leichte Fälle - entweder der Bildschirminhalt wird vorgelesen oder nicht
Window Eyes hatte ich mal installiert, um meine Websites auf Barrierefreiheit zu testen - das war kein Schwergewicht.
Er hat „nur“ von jetzt auf gleich einen Großteil seiner
Sehfähigkeit eingebüßt, kann aber zur Not noch so am
Bildschirm lesen, doch nur kurzzeitig und angestrengt.
Hast Du - bzw habt Ihr schon in die anderen möglichen Richtungen überlegt:
Schriften im Betriebssystem vergrößern, Browser-Stylesheets anlegen und damit alle Schriften vergrößern, Firefox oder Opera mit den ausgereiften Zoom-Funktionen nutzen, …?
Zudem würde er das ja nur hobbymäßig nutzen, meinst Du, die
Krankenkasse würde soetwas dann übernehmen?
Keine Ahnung
Als ich damals Sehbehindertenpädagogik studiert habe, war die Welt noch gut besser und die Krankenkassen hatten im Vergleich zu heute noch ein bisschen Geld.
Aber heute? Anrufen und fragen und ein bisschen Druck machen ist meiner meinung nach der beste Weg.
Hat ein bissl mit der Antwort gedauert, weil mein Schwager sich mit seiner Krankenkasse auseinandergesetzt hat.
Leider erfolglos, in seinem Fall sei weder Bedürftigkeit noch Notwendigkeit ausreichend nachgewiesen.
Damit fallen Deine professionellen Vorschläge leider wegen der erheblichen Preise aus dem Rennen.