Softwareabhängige Stromaufnahme einer CPU

Hi,

bei Messungen der Temperaturerhöhung bei verschiedenen Prozessorkühlervarianten ist mir aufgefallen, dass die Stromaufnahme der CPUs außerordentlich Softwareabhängig ist. Im Leerlauf von Windows XP ist die Temperaturerhöhung schätzungsweise gerade mal 1/10 der, die sich bei einem Dauerlauf von POV-Ray ergibt. Die Leistungsaufnahme am Netz bei laufendem Renderer steigt um ca. 32 W, aber ich weiß nicht, wieviel davon in die CPU geht. Laufwerkszugriffe o. Ä. gibt es in der Zeit keine.

Einsehen tue ich das ja alles, meine Frage lautet: Mit welcher Software frisst der Pentium am meisten Strom?

Das hängt wohl weniger von der Software als von der Auslastung ab. Eine gute CPU schaltet wenn sie nicht benötigt wird in den idle-Mode wo sie entsprechend weniger Leistung braucht.

Hallo,

Das hängt wohl weniger von der Software als von der Auslastung
ab. Eine gute CPU schaltet wenn sie nicht benötigt wird in den
idle-Mode wo sie entsprechend weniger Leistung braucht.

Hä? Was meinst Du wohl, wie das nicht benötigt werden erreicht wird? Generell gilt, je mehr Gatter der CPU benötigt werden, desto mehr Strom verbraucht sie. Ist unmittelbar einsehbar. Wenn man also nur ab und zu ein par Ganzzahlarithmetikbefehle und Registerschubsereien macht, dann braucht’s nicht so viel. Bei intensiver Nutzung der Fließkomma Arithmetik hingegen wird richtig Strom gezogen. Daher ist der Gebrauch von seti@home, 3D-Spielen oder POVRay auch sehr viel Stromhungriger, als Word & Co.

Gruß

Fritze

Hallo Fritze,

Das hängt wohl weniger von der Software als von der Auslastung
ab. Eine gute CPU schaltet wenn sie nicht benötigt wird in den
idle-Mode wo sie entsprechend weniger Leistung braucht.

Hä? Was meinst Du wohl, wie das nicht benötigt werden erreicht
wird? Generell gilt, je mehr Gatter der CPU benötigt werden,
desto mehr Strom verbraucht sie. Ist unmittelbar einsehbar.
Wenn man also nur ab und zu ein par Ganzzahlarithmetikbefehle
und Registerschubsereien macht, dann braucht’s nicht so viel.
Bei intensiver Nutzung der Fließkomma Arithmetik hingegen wird
richtig Strom gezogen. Daher ist der Gebrauch von seti@home,
3D-Spielen oder POVRay auch sehr viel Stromhungriger, als Word
& Co.

Bei sequenzieller Logik hast da damit recht, aber die die heutigen CPUs arbeiten mit synchroner Logik. Damit hast zwischen allen Stufen Zwischenspeicher, welche mit dem CPU-Takt angesteuert werden und dann macht es schon Sinn den Takt, für nicht benötigte Einheiten, abzuschalten.

MfG Peter(TOO)

Hi,

Bei sequenzieller Logik hast da damit recht, aber die die
heutigen CPUs arbeiten mit synchroner Logik.

Welche CPU arbeitet denn asynchron?

Damit hast
zwischen allen Stufen Zwischenspeicher, welche mit dem
CPU-Takt angesteuert werden und dann macht es schon Sinn den
Takt, für nicht benötigte Einheiten, abzuschalten.

Das ginge, macht man aber nicht, da man sich sonst einen Haufen Ärger einfacngen kann. Vielmehr gibt es asynchrone enable-Eingänge, die je nach Bedarf beschaltet werden.

Aber was ändert das an meiner Aussage? Wenn die FPU nicht benötigt wird, wird sie disabled.

Gruß

Fritze

Hallöle,

es gibt im Netz (zB bei Seiten, die sich mit Übertakten befassen) spezielle Software, die den Zweck hat, den Prozessor mal richtig ´einzuheizen´. Ich selbst hab da ein Proggi namens BurnP. Allerdings weiss ich nicht mehr, wo ich das her habe.

Mit diesem Programm habe ich Lüfterregelung meines PCs eingestellt, um sicher zu sein, dass er auch bei Maximallast ausreichend gekühlt ist.
Solche SW müsste mit einer Suchmaschine einfach zu finden sein.

Gruss
Tefan