Hallo
isst nicht sein Frühstück und/oder
Mittagessen (1000 Ausreden)
Das klingt sehr stark danach, als würde bei jeder Mahlzeit
1000 mal auf ihn eingeredet, dass er doch etwas essen solle. -
Würde dir das nicht den Appetit verderben?
Es ist ja nicht so, dass wir diesem 100% Aufmerksamkeit geben,
aber ein bisschen müssen wir halt schon darauf achten.
Wieso? - Normalerweise ist es ja nicht schlimm, wenn man fragt, was einer gegessen hat, aber wenn bei euch das Gefühl da ist, dass ihr irgendwas machen müsst, damit er genug ist, dann stimmt da m. M. nach etwas nicht.
Ein Lebewesen isst aus eigenem Interesse, von alleine. Da muss niemand drauf achten. Das tun schon Babies, das kann selbst eine Amöbe, die ja überhaupt kein Gehirn besitzt.
Das einzige, wo die Eltern drauf achten sollten, ist meiner Meinung nach: a) die Qualität der Nahrungsmittel, und b) dass die äußeren Umstände da sind (dass regelmäßig Essen verfügbar ist, es dürfen keine Süßigkeiten rumstehen, wenn das Mittagessen dran ist usw.), c) auf die Tischmanieren, und d) dass die großen Verführer Zucker, Geschmacksverstärker sowie die entsprechende Werbung so wenig Einfluss wie möglich auf das Kind ausüben können.
Aber wenn das Gefühl da ist, die Eltern machen das Essen des Kindes hauptsächlich zu ihrem Problem, dann kann es gut sein, dass das Kind aus Protest nicht isst. Übergebt doch mal die Verantwortung dafür völlig dem Kind. Das müsste allerdings durch und durch ehrlich sein, sonst bringt es nichts. Ich denke, nach einiger Zeit (nach einigen Monaten) würde sich sein Essverhalten normalisieren.
Allerdings müssten die Großeltern mitspielen, und keine Süßigkeiten mehr geben.
Es wurde vor ein paar Jahren mal ein Blutbild gemacht =
Eisenmangel. Ansonsten hat sie in meinen Augen noch nichts
weiter untersucht. Habe aber eh im Oktober bei der Ärztin
wieder einen Termin - da werde ich sie mal zwecks Schilddrüse
ansprechen…
War die ganze Familie in psychologischer Behandlung?
Jein, erst waren wir in einer Familienberatungsstelle(1Jahr)
Hat das was gebracht? Was waren das eigentlich für Therapeuten? Diplom-Psychologen oder Sozialarbeiter?
- von da aus sind wir zu einer Kinderpsychologin - die dann
meinte, dass er ADS hat und ist auch in eine Klinik für 6
Wochen gekommen…wo auch Familienberatung war…
Das scheint ja auch nicht das richtige gewesen zu sein.
Irgendwie scheint aber doch das Kind ernährungstechnisch gesehen ganz klar zwischen euch und den Großeltern zu stehen, und die einen sagen dies, und die anderen sagen was anderes. Die einen geben dem Kind kurz vor dem Mittagessen einen Haufen Süßigkeiten, die anderen machen sich Sorgen, wenn das Kind dann kein Mittagessen isst.
Wenn du diese Sache hier in deinen Beiträgen nicht hochgespielt hast - ich habe aber eher das Gefühl, dass du die Sache herunterspielst -, dann würde ich erstmal hier das Problem suchen.
Ich kannte mal ein Kind, das sich fast nur von Süßigkeiten und Nudeln ernährt hat. Der stand da zwischen seinen Eltern, und der Vater gab dem Kind alles zu essen, was es haben wollte, und er machte auch alles mögliche, damit das Kind überhaupt etwas isst, das war richtig peinlich anzusehen. Das Kind war auch total dünn, und gut in der Schule war der auch nicht gerade, obwohl mit Sicherheit nicht dumm. Da hätten auch nur die Eltern mal an einem Strang ziehen müssen, der hätte dann schon ganz von alleine gegessen.
Viele Grüße
Th.