Sohn im Heim: Weiß nicht, was ich machen kann

Hallo,

habe mich vor etlicher Zeit scheiden lassen und einen Sohn. Dieser lebt in einer Einrichtung für schwer erziehbare Kinder, und bis zum Mai letzes Jahres habe ich ihn alle 6 Wochen gesehen und im Urlaub nach Absprache mit meiner Ex sehen dürfen.

Im Juli 2008 kam es zu einem Hilfeplangespräch, das eskalierte. Es wurde mir immer mitgeteilt, was denn alles mit ihm gemacht wird und was er alles machen darf, z. B. Bogensport, Kampfkunst, Therapiereiten …
Ich sagte dazu, es bessere sich ja nichts. Er hat weiterhin die Züge, Jugendliche anzugreifen und zu verletzen, und ob das nicht eher eine Belohnung sei, wenn man bedenke, ich machen „Mist“ und bekomme solch tolle Sachen und darf so schöne Sachen machen …!

Wobei ich dazu sagen muss, dass es einige Zeit gedauert hat, bis ich begriffen hatte, dass mein Sohn der Aggressor ist. Ich habe das meist so gesehen, dass er herausgefordert wurde und daher so austickt.
Wie auch immer: Ich hatte es verstanden und sagte halt auch die Wahrheit.

Weiter hatte ich im selben Jahr im Mai wieder geheiratet. Er konnte nicht einmal dazu gratulieren, geschweige denn, sich melden; eher im Gegenteil: Wenn ich anrief, legte er einfach auf, wollte so mir nichts, dir nichts nichts mehr mit mir zu tun haben.

Aber ich möchte wieder auf das Hilfeplangespräch kommen: Auf jeden Fall sagte ich in demselben Gespräch auch, dass meine jetzige Frau Angst davor hat, mit ihm alleine zu bleiben, da sie nicht weiß, wann und in welchem Maße er ausflippt …
Daraufhin musste ich aus dem Zimmer hinausgehen und warten, da die Frau sich mit den Betreuern beraten musste. Heraus kam, dass MIR ein Kontaktverbot auferlegt wurd, dass NUR mein Sohn aufheben kann; auf gut Deutsch wurde ich mit Entzug bestraft, obwohl ich nur die Wahrheit sagte! Und das durch die Frau, die sich im Jugendamt „Männerbeauftragte“ von Frankfurt schimpft!

Auf jeden Fall war ich so eingeschüchtert, dass ich vor Kurzem meine Papiere überprüfte und dabei einen Abschluss für einen Handyvertrag fand, den ich nicht zuordnen konnte. Also wählte ich die Nummer – und hatte meinen Sohn dran. Aus Angst, etwas falsch gemacht zu haben, und da ich nicht sofort hörte, wer dran war, sagte ich nur: „Hallo, wer ist da? Oh, entschuldige bitte! Tschüß.“
Das war vermutlich der blödeste Satz, den ich jemals losgelassen habe, und jetzt ist der Schmerz wieder größer geworden. Zuvor konnte ich es etwas eindämmen.

Kann mir irgendjemand einen Rat geben, was ich machen kann? Am besten ohne Anwalt; Verdienst reicht dafür nicht.
Ich würde meinen Sohn gerne mal wieder sehen, etwas von ihm hören, mit ihm etwas unternehmen dürfen, doch sieht es so aus, als ob er nichts mehr von mir wissen möchte und ich vermutlich nie mehr meinen Sohn sehen werde. Das sehe ich zumindest so.

Weiter habe ich auch einfach nur – es tut mir leid, wenn ich das sagen muss – HASS gegen die Frau vom Jugendamt, warum ich sanktioniert und meinem Sohn eine solche MACHT über mich gegeben wurde. Das verstehe ich einfach nicht!

Ich empfinde mich als Bittsteller, als Mensch, oder besser: Vater, zweiter Klasse, wobei ich auch sagen muss, dass meine Ex-Frau daran nicht ganz unschuldig ist. Sie hat sich immer als in die Opferrolle dargestellt und mir nie die Wahrheit über meinen Sohn mitgeteilt. Sie hat mich nur immer angerufen, um mir ihr Leid zu klagen.
Ich war damals, als ich sie geheiratet habe, dumm. Ich hätte merken müssen, wie sie ihr erstes Kind einfach zurückgelassen hat, dass sie keine Kinder haben darf, da sie ihr erstes Kind einfach beim Vater gelassen und sich überhaupt nicht mehr um es kümmert hat. Dasselbe hat sie fast bei mir und mit meinem Sohn gemacht, kam mit ihm nicht zurecht, und statt mir die Möglichkeit zu geben, ihm eine Erziehung angedeihen zu lassen, hat sie das Jugendamt eingeschaltet und ihn wegbringen lassen …!

Naja, wie dem auch sei: Ich leide unheimlich unter der Tatsache, spiele sogar mit dem Gedanken, mich ganz aus dem Leben in Deutschland zurückzuziehen, um nicht mehr damit konfrontiert zu werden. Ich weiß nicht mal, was heute geschehen würde, wenn er vor der Tür stehen sollte. Auch weiß ich nicht, was geschehen sollte, wenn in nächster Zeit wieder ein Elternhilfetermin anstehen sollte, ob ich hingehen kann oder nicht.
Ich bin verwirrt, verschreckt, habe Angst, und gleichzeitig verspüre ich Verachtung und Hass …

Vielleicht hat jemand eine Idee für jemanden, der wirklich keinen Ausweg mehr zu finden scheint als zu leiden.

Ich versuche, mir vor meiner Frau nichts anmerken zu lassen, da sie auch zwei Kinder hat, diese aber ganz anders oder besser, selbständiger, leben. Aber ich bin das nicht! Ich habe ab und an schon mal gerne eine Mail, SMS, einen Anruf oder Besuch von meinem Sohn gehabt…

Vielen Dank…

MOD: wg. FAQ:1129 „Rat“ und „Idee“ hervorgehoben!

Hallo,

also ich halte es für fragwürdig, dass ein Jugendamt ein Kontaktverbot aussprechen kann. Solche tiefgreifenden Eingriffe kann eigentlich nur ein Gericht machen. Hier müsstest Du dann vermutlich einen Antrag auf Umgang bei Gericht stellen.

Hast Du schon mal versucht zu ergründen, warum der Sohn so aggressiv ist? Das sollte doch einen Grund haben.

Warum hat er diese Ablehnung gegen Dich? Fühlt er sich vielleicht von Dir im Stich gelassen, weil Du nicht verhindert hast, dass er ins Heim kommt? Wie verhält er sich jetzt gegenüber der Mutter - auch so ablehnend?

Wurde schon mal versucht das Problem an der Wurzel zu fassen? Also z. B. mit psychotherapeutischen (oder anderen geeigneten Sachen aus der „Psychoecke“) Mitteln die Probleme bei ihm aufzuarbeiten und auch der Vaterablehnung gegenzusteuern?

Vielleicht können Dir (auch für Deine eigene emotionale Stabilisierung) ja auch andere Trennungs-Väter helfen. Dies wäre z. B. im Frankfurter Raum beim VAfK möglich. Die haben dort, soweit ich weiß, sogar ein Väterbüro. Geh mal zu www.vafk.de und dort unter Adressen. Nach meinem Kenntnisstand ist im VAfK-Frankfurt auch ein Anwalt.

Gruß
Ingrid

zm einen hatte ich mir das schon gedacht mit einem anwalt, doch hatte ich angst dann garnicht mehr kontakt zu bekommen.

ich war in meiner vergangenen ehe der part des unternehmenslusten vaters, war immer viel mit ihm unterwegs, wir hatten viel spass, meine frau war meist der typ ich bleibe zu hause möchte euch nicht im weg sein…

tja warum er keinen kontakt mehr mit mir möchte, es kann sein das es an meiner neuen ehe liegt, das er sie vielleicht nicht leiden kann oder mag, ich weiss es nicht, wirklich nicht.
mein sohn ist in einer betreuten einrichtung in der er kampfkunst, bogenschießen, therapiereiten bekommt damit sich seine art bessert, bisher ohne erfolg, mehr habe ich den eindruck, das „wenn man viel scheiße baut, bekommt man alles das was man möchte“ weil sanktionen die durch seine brutalität entstanden sind NIE geandet werden, selbst anzeigen werden abgebogen…!

Warum nicht einfach akzeptieren, dass der Sohn keinen Kontakt mehr wünscht? Du würdest ihm damit zeigen, dass du ihn ernst nimmst.

hm de, sohn komplett den rücken kehren, ganz wohl ist mir bei dem gedanken wirklich nicht doch sollte man es wirklich überdenken, letztendlich kann man ohnehin nicht´s mehr machen ohne das es von ihm gewünscht wird, und was die seelische belastung für einen angeht, auch die wird irgendwann vergehen, der spruch:was uns nicht umbringt, macht uns nur härter, gewinnt dadurch einen bedeutenden hintergrund.

na mal sehen…

Hallo, zu Deinem Problem
Mir ging es ähnlich, auch ich habe Jahrelang unter dem Entzug meiner Kinder und den geregelten, oftmals terminlich nicht passenden Besuchszeiten sehr gelitten. Oftmals haben Kinder eine völlig andere Denkensweise, als die Eltern. So möchte ich ein kleines Beispiel aus meiner eigenen Erfahrung erzählen.

Es sollte zwar nicht so sein, doch ich hatte während meiner 1. Ehe ein außerordentlich gutes Verhältnis zu meinem 2. Sohn und meiner jüngsten Tochter. Die Vater-Kind Beziehung zu den anderen Kindern war ebenso gut, doch mit den beiden Kindern klappte es besonders gut. Was nicht so toll funktionierte, war die Beziehung mit meiner Frau. Es kam zur Scheidung, ich durfte meine Kinder nur noch 14 tägig, am Samstag-Nachmittag für 2 Std. sehen. Eines Tages überaschte mich mein sog. „Lieblingssohn“ mit folgender Aussage:

„Papa wenn du glaubst, dass wir uns über deine Besuche freuen, dann hast du dich getäuscht.“

Ich konnte und wollte diese Worte nicht glauben und holte mir Rat bei einem Kinderpsychologen. Dieser Psychologe stellte mir folgende Frage. „Wenn ich von 2 Freunden, einen besonders guten und einem oberflächlich guten Freund in gleicher Weise endtäuscht werde, von wem bin ich dann am meisten endtäuscht?“ Natürlich von dem besseren Freund, denn gerade von ihm hätte ich es nicht erwartet.

Meine gesch. Frau hatte den Kindern immer erzählt, Papa hat euch verlassen, will nichts mehr von euch wissen. Meine Kinder, besonders der 2. Sohn und die jüngste Tochter, liebten mich abgöttisch und konnten nicht verstehen, dass ausgerechnet ich sie verlassen habe.

Genauso erging es mir in meiner 2. Ehe. Ich habe 2 Kinder aus dieser Ehe, mit diesen Kindern hatte ich eine ebenso funktioniertende Vater-Kind Beziehung. Auch diese Ehe ging in die Brüche, Mitschuld waren auch die ständigen Kontaktversuche meinerseits zu meinen ersten Kindern. Aufgewacht bin ich dann, als meine Tochter mich in der Stadt auf der anderen Straßenseite gesehen hat, sich von ihrer Mutter losgerissen und ohne zu kucken zu mir über die Straße gesprungen und dabei vor ein Auto gelaufen ist. Mein Sohn aus 2. Ehe hat die Trennung von mir ebenso wenig verkraftet. Er wurde agressiv, worauf ich ihn in einem Eishockey Verein angemeldet habe. Nach 1 Jahr war die Agressivität weg. Von meiner Frau und deren Lebensgefärten wurde er später in ein Heim gesteckt. Heute wohnt er in meiner Nähe und alles ist ok.

Zu Oben (Kinder aus 1.und 2.Ehe)
Ich habe mich dann dazu entschlossen wegzuziehen, damit mich die Kinder nicht mehr sehen müssen und solche Gefahrenpotentiale nicht mehr entstehen. Ich habe von da an meinen Kindern immer wieder einen Brief oder eine Karte geschrieben, dass ich sie sehr liebe und sehr vermisse, dabei habe ich sie regelmäßig eingeladen. Sie sollten einfach die Gewissheit haben, Papa hat uns nicht vergessen.

Nach geraumer Zeit, 1,5 Jahre später, haben meine Ehefrauen mir die Kinder nicht mehr verweigert, sondern sogar eine Fahrt von 280 km auf sich genommen, um mir die Kinder zu bringen.

Du solltest Deinen Sohn keinesfalls zu irgendetwas zwingen, sondern ihm einfach zu verstehen geben, dass Du Dich immer noch als sein Vater fühlst und er in Dir immer einen Ansprechpartner haben wird. Entweder er findet den Weg freiwillig zu Dir, oder überhaupt nicht. Erzwingen läßt es sich auf keinen Fall, Du würdest noch mehr kaputt machen. Ich denke, eine erzwungene Beziehung bzw. Kontakt ist von vornherein zum scheitern verurteilt. Dir bleibt nur die Hoffnung, daß sich die Sache, besonders auch mit dem Einvernehmen und dem Zutun Deines Sohnes, von selbst regelt. Ich vermute, dass Dein Sohn eventuell im pupertären Alter ist, hier geht mit Druck erst recht nichts. Zeige Interesse und lasse es Deinen Sohn wissen, mehr ist nur schädlich.

Vielleicht hilft Dir meine Geschichte und meine gemachte Erfahrung

Gruß Bert

Hallo bert,

habe mit interesse gelesen was du geschrieben hast und du hast vermutlich recht, wenn ich bedenke das ich die meisten aussagen recht gut kenne, die auch du geschildert hast.
Ich habe halt einfach das Problem, das ich Angst habe mich bei meinem Sohn zu melden, wegen dem kontaktverbot, ich weiss einfach nicht was passiert wenn ich anrufe, er es nicht möchte und das dem jugendamt weitergibt und ich evtl. noch mehr sanktionen erfahre.
Ich denke persönlich das auch meine es einen großen anteil von den enstanden dingen hat, ich hätte anfürsich gewarnt sein müssen wie ich erfahren habe das sie ein schon ein kind hatte und mangels interesse von Ihr, es einfach bei dem leiblichen Vater gelassen hat, hat sich wirklich NIE über seinen wertegang interessiert, vielmehr fragte ich danach ob sie schon mal etwas von ihm gehört hatte…naja.

Somit habe ich das was vermutlich schon, bei mir jedenfalls, die meisten belächelt haben und zwar sehnsucht nach meinem Sohn, sport machen fahrrad fahren, fußball spielen und vielles mehr.
Wobei ich wirklich in meinem ganzem Leben weder einer Frau noch meinem Sohn oder anderen Kindern Leid zugefügt habe, ist das was die meisten sagen um sich nicht mit mir auseinander setzten zu müssen eine Aussage die weder ich noch meine Frau verstehen und zwar „man hat ANGST vor mir“.
Das weiss wirklich niemand weiter…

Gruß Klaus

Was ich vergaß, dmeine Sohn ist oder besser wird in diesem Jahr 17.

Hallo Klaus
ich habe sinngemäß nicht alles verstanden was Du geantwortet hast. Anscheinend bist Du zu aufgeregt.

Ich bin überzeugt, dass Du Dir und Deinem Sohn nichts Gutes antust, wenn Du diese ausgesprochene Kontaktsperre ignorierst. Es ist zwar schäbig, wenn man einem Vater den Umgang mit seinem Sohn verbietet, Dir bleibt jedoch nichts anderes, als zu hoffen und darauf hinzuarbeiten, dass der Kontaktwunsch von Deinem Sohn kommt. Dass Deine Frau schon einmal Kinder im Stich gelassen hat, hilft Dir in der Sache überhaupt nicht weiter. Wie ich vermutet habe, hat Dein Sohn die Pupertät sicherlich noch nicht abgeschlossen. In dieser Zeit sind Kinder sowieso trotzig und widerspenstig. Hinzu kommt, dass Deinem Jungen sowohl von Deiner Ex-Frau, als auch von den Behörden eingeredet wird, der Papa hat Dir sowieso nichts zu sagen.

In einem Jahr ist Dein Sohn volljährig. Das heißt: Er wird sich sowohl gegen Deine Frau, als auch gegen die Behörden stellen und viele Entscheidungen dieser Personen nicht akzeptieren. Das hat die Erfahrung mit meinen Kindern und auch mit anderen Kindern gezeigt. Er wird des öfteren vor Problemen stehen, die er nicht zu lösen vermag. Dann bist Du als Vater gefragt. Du solltest ihm dann allerdings keinen Puderzucker in den Hintern blasen, sondern ganz vernünftig und ohne Dich selbst aufzugeben, gemeinsam nach machbaren Lösungen suchen und darüber diskutieren. Wenn Dein Sohn vertrauen zu Dir gewonnen hat, dann hast Du am Ende gesiegt.

Deshalb mein Rat: Durch unsinnige Streitereien um elterlichen Kontakt, Besuchsrecht usw. wird die Situation nicht nur verschärft, sondern Du machst Dich sowohl bei Deinem Sohn und den Behörden unglaubhaft, unbeliebt, lächerlich und man wird Dich als unbeherrscht titulieren. Spare Dir Deine Energie und Deine Kraft für den Zeitpunkt auf, an dem Dein Sohn Dich benötigt und bei Dir Hilfe sucht.

Ich hatte nach unserer Scheidung nicht so viel Platz um alle Kinder gleichzeitig einzuladen, deshalb haben sich meine Kinder oftmals darum gestritten, wer denn in diesen Ferien zu Papa darf. Sie sind alle gerne gekommen, obwohl sie früher nichts mit mir zu tun haben wollten. Die Meinung der Kinder ändert sich unter Umständen wöchentlich.

Glaube mir, diese Zeit wird kommen, in 1 bis 2 Jahren wirst Du dankbar sein, so gehandelt zu haben.

Ich wünsche Dir viel Glück

Gruß Bert

Hallo Bert,

vermutlich liegst du mit der meinung richtig, meine jetztige Frau predigt mir das auch ständig, zu meinem Leidwesen bin ich nicht mit der Gedult und der ausdauer gesegnet die selbst ich mir manchmal wünsche, meist wenn ich alleine bin sitze ich da und weine bitterlich, das ist dann der zeitpunkt wo das gespräch wieder hochkommt ich die selbstverherlichten gesichter vor augen habe und sehe wie mein sohn ohne auch nur den funken von anstandes aus dem raum ging, lächelnder weise…
Ich muss oder besser werde versuchen mich mehr um meine jetztige Frau zu kümmern, im letzten jahr haben wir geheiratet und wollen das alles machen was mit den ex partnern nicht möglich war.
Ich weiss nicht ob ich eines Tages, gesetzt dem fall es sollte wirklich so sein, einfach für meinen Sohn da sein kann, so als ob nichts war, ihm begegnen und alles vergessen, ich weiss nicht einmal genau ob es gemessen an der Zeit vielleicht besser ist Nie mehr Kontakt mit Ihm zu haben, ihm geht es gut und ich werde getreu dem leitsatz handeln „die Zeit heilt alle wunden“.
Es ist für mich halt nur immer wieder ein stich ins herz wenn ich daran denke das ich nur ein leibliches kind habe oder vielleicht besser hatte.
Aber weisst du was ich auch noch arg suspekt finde, ich wollte mich nach dem gespräch mit dem kontaktverbot an einen Väterbeauftragten wenden, halt hilfesuchend, und genau die Frau die mir das eingebrockt hat ist Väterbeauftragter, das nenne ich wirklich ironie…

Danke einfach mal an dich ich fand es gut auch mal die seite zu sehen die mich beschäftigt aber von jemand anderen.

Gruß

Klaus

Guten Abend Klaus
Ich wollte Dir eigentlich nur einen Ratschlag geben, doch inzwischen sind wir wirklich weit ins Eingemachte fortgeschritten.

Ich kenne die Situation, wo man am liebsten alles hinwerfen möchte, sehr gut. Ich war jahrzehntelang Musiker und habe mir in mancher Nacht bei der Heimfahrt überlegt, ob ich nicht besser jetzt mit Höchstgeschwindigkeit gegen einen Brückenpfeiler, oder gegen eine Hauswand rasen soll. Ich hatte damals nicht nur zunächst meine 7 Kinder verloren, mir sind darauf hin auch 2 weitere Ehen kaputt gegangen, des weiteren hatte ich auch riesige Probleme mit 4 verschiedenen Jugendämtern, mit Kindergeldkassen, Finanzämtern, Krankenkassen, mit Schulen, Kindergärten, mit Sozialämtern, einem Kinderheim und natürlich mit den Müttern.

Du schreibst, Du hättest wieder geheiratet. Das ist ein Grund mehr, die Entscheidung Deines Sohnes, mit Dir nichts mehr zu tun haben zu wollen, zu akzeptieren. Nimm seine Entscheidung ernst, lass ihm seine Meinung und warte, bis er seine Meinung revidiert, wenn nicht, dann kannst und solltest Du daran nichts ändern. Wenn Du Dich hier zu sehr vergeblich reinhängst, gefährtest Du vor allem auch Deine neue Ehe. Ich kann davon mehrere Lieder singen. Konzentriere Dich auf Deine Ehefrau, denn die hast Du bislang noch, pass auf, dass Du Sie vor lauter Gram nicht auch noch verlierst. Deinen Sohn hast Du zumindest zunächst verloren, akzeptiere das, sollte sich dieser Zustand ändern, dann wird sowohl Dein Sohn, als auch Du und Deine jetzige Ehefrau dadurch gewinnen, denn sicherlich wirst Du dann auch psychisch besser drauf sein, als jetzt im Moment.

Gruß Bert

Das verfolge ich ohnehin, nur manchmal,meist wenn ich etwas sehe oder höre, was sich hinsichtlich kinder oder eines Sohnes abspielt, naja merke ich einfach zusehr was mir fehlt uns unwiederbringlich verloren zu sein scheint.
Aber denke bert…

LG

Klaus