Sohn kommt jede Nacht ins Ehebett 4 Jahre alt

Zuerst hat unser Sohn in seinem Zimmer im Gitterbett geschlafen, immer durchgeschlafen, konnte nach dem Vorlesen einer Geschichte allein gelassen werden! (6 Monate bis ca. 1 1/2 Jahre)

Später haben wir ein paar Stangen aus dem Bett entfernt und unser Sohn wollte dann nicht mehr schlafen sondern ist immer aufgestanden. Wir haben uns dann angwöhnt bei ihm zu bleiben bis er schlief! Zu dieser Zeit hat sich das nächtliche ins Ehebettkommen eingeschlichen, 2-3mal in der Woche vielleicht! Manchmal habe ich ihn zurück getragen, oft habe ich es aber ignoriert und gedacht das legt sich wieder! (1 1/2- 2 1/2 Jahre)

Dann kam der Umzug in ein großes Bett. Unser Sohn ist nur liegen geblieben und hat geschlafen wenn man bei ihm geblieben ist! Ich habe das mal versucht abzugewöhnen mit „Mama geht nur mal kurz auf Klo“ usw., bis jetzt waren alle Versuche umsonst und mein Mann ist auch zu nachgiebig um so etwas durchzusetzen! Damit kann ich aber leben!

Das Problem ist dass unser Sohn mit dem Umzug ins große Bett angefangen hat jede Nacht zu uns ins Ehebett zu kommen! Wenn man ihn zurück in sein Bett trägt schreit und weint er, dauert mindestens 15 Minuten bis er dann wieder im Bett liegt und schläft! Wir sind beide Berufstätig und müssen morgens arbeiten und unser Sohn in den Kindergarte! Ignoriert man das nächtliche ins Ehebett kommen, legt er sich hin und schläft sofort weiter bis morgens! Er heult nachts nicht und ruft auch nicht! Er steht auf und kommt und fertig! Da er inzwischen ziemlich groß ist und es auch ein Dauerzustand ist stört es mich, kann nachts nicht richtig schlafen, habe Kreuzweh weil ich keinen Platz habe usw.

Hat jemand einen Tip wie ich es schaffe dass er in seinem Bett bleibt? Frage ihn morgens oft warum er nachts kam, dazu sagt er nichts, habe manchmal das Gefühl er schlafwandelt in unser Bett, er ist in der Regel wenn er nachts kommt nicht ansprechbar, außer man nimmt ihn hoch und will ihn zurück in sein Bett tragen, dann geht das Theater los!

Hoffe ich bekomme ein paar hilfreiche Tips!

LG Ines

P.S.: Wenn er schon abends mit in unser Bett darf bei Krankheit oder evtl. im Urlaub schläft er durch, zumindest weckt er uns nicht!

Hi Ines,

lies mal ein bisserl weiter unten meinen Artikel „Einschlafen vs. Durchschlafen“ (http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…). Denn auch bei Deinem Kind gilt: Die Ein schlafsituation will das Kind auch, wenn es nachts mal aufwacht. Wenn Mama oder Papa also bei ihm sind, wenn er abends einschläft, ist es klar, daß er ohne Euch nicht wieder einschlafen kann, wenn er zwischendurch wach wird.

Ihn zu fragen, warum er kommt, überfordert ihn total, er ist vier Jahre alt und kein Psychologe.

Ihr habt zwei Möglichkeiten:

  1. Es ihm konsequent abgewöhnen. Das heißt aber: Erklärt ihm, daß er jetzt alt genug ist, alleine einzuschlafen, und verlaßt nach dem Bettritual das Zimmer. Signalisiert ihm, daß Ihr noch da seid (indem Ihr z.B. auf Zurufe reagiert, er sollte sich nicht verlassen fühlen), aber zieht es konsequent durch. Schafft er es, alleine einzuschlafen, dann schafft er es auch, alleine durchzuschlafen.

  2. Und wenn das nicht klappt, weil Ihr nicht konsequent genug sein könnt: Findet Euch mit den morgendlichen Besuchen ab. Ich finde es schön und kuschelig, mein Kind im Bett zu haben, genießt es und gewöhnt Euch dran.

Setzt aber nicht den Kleinen unter Druck, weil Ihr etwas nicht hinbekommt.

Liebe Grüße,
Nike

Hallo

  1. Und wenn das nicht klappt, weil Ihr nicht konsequent genug
    sein könnt: Findet Euch mit den morgendlichen Besuchen ab. Ich
    finde es schön und kuschelig, mein Kind im Bett zu haben,
    genießt es und gewöhnt Euch dran.

Das ist bestimmt die stressfreieste Lösung.

Dann würde ich aber noch ein weiteres Bett ranstellen, damit es nicht so eng ist.

Viele Grüße
Thea

Hi Ines,

außer Nike zuzustimmen, kann ich nur Erfahrungswerte bieten.
Bei unserem Jüngsten war es genauso.
Hoffnung für Euch: Jetzt ist er 13 und bleibt in seinem eigenen
Bett! :wink:

Bei uns war das allerdings insofern anders, dass wir ein
sehr breites Bett hatten und er sich immer auf meiner Seite
reinkuschelte und ich den Schlaf der Gerechten schlafe -->
mich hat er nicht aufgeweckt. Ich habe ihn nur immer
morgens früh dann neben mir gefunden.
Aber deine Vermutung, dass euer Sohn das im Halbschlaf
macht und gar nicht richtig merkt, was er da tut, ist IMHO
richtig. Warum? kann er sicher nicht beantworten.
Mein Mann war öfter genervt als ich, aber eigentlich
vermisse ich die Nähe heute schon ein wenig. Gerade weil
er in Kind Jugendlicher ist, der im wachen Zustand
etwas auf Abstand hält.

So lautet mein Rat eigentlich auch: entweder konsequent
(und das heißt zumindest die nächsten Monate, eher das
nächste Jahr: KEINE Ausnahmen), oder größeres Bett
anschaffen und akzeptieren. Wir legten immer Wert darauf,
dass die Kinder im eigenen Bett einschlafen, damit wir wenigstens
einige Stunden ungestört sein konnten und Privatsphäre hatten.
Allerdings konnte ich mich nie dem Argument verschließen,
warum der Papa bei mir schlafen durfte und er dagegen ganz
allein und weit weg von mir sein musste.

Grüße
Elke

Hi Ines,

lies mal ein bisserl weiter unten meinen Artikel „Einschlafen
vs. Durchschlafen“
(http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…).
Denn auch bei Deinem Kind gilt: Die Ein schlafsituation
will das Kind auch, wenn es nachts mal aufwacht. Wenn Mama
oder Papa also bei ihm sind, wenn er abends einschläft, ist es
klar, daß er ohne Euch nicht wieder einschlafen kann, wenn er
zwischendurch wach wird.

Das ist mir verständlich und jetzt verstehe ich auch endlich warum er jede Nacht kommt!!! Das werden dann wohl ein paar harte Abende in den nächsten Monaten auf uns zu kommen! Ich kann konsequent bleiben, nur ob mein Mann das kann??!!??!!

Ihn zu fragen, warum er kommt, überfordert ihn total, er ist
vier Jahre alt und kein Psychologe.

War vielleicht falsch formuliert von mir! Habe ihn dann schon mal gefragt ob er schlecht geträumt hat oder ob er Angst hatte oder so! Seine Antwort ist dann immer nur: NEIN, wollte in euer Bett!

Ihr habt zwei Möglichkeiten:

  1. Es ihm konsequent abgewöhnen. Das heißt aber:
    Erklärt ihm, daß er jetzt alt genug ist, alleine
    einzuschlafen, und verlaßt nach dem Bettritual das Zimmer.
    Signalisiert ihm, daß Ihr noch da seid (indem Ihr z.B. auf
    Zurufe reagiert, er sollte sich nicht verlassen fühlen), aber
    zieht es konsequent durch. Schafft er es, alleine
    einzuschlafen, dann schafft er es auch, alleine
    durchzuschlafen.

Wie oben schon gesagt, wir werden es versuchen!

  1. Und wenn das nicht klappt, weil Ihr nicht konsequent genug
    sein könnt: Findet Euch mit den morgendlichen Besuchen ab. Ich
    finde es schön und kuschelig, mein Kind im Bett zu haben,
    genießt es und gewöhnt Euch dran.

Ich finde es auch schön und kuschelig ihn morgends im Bett zu haben! Er macht sich Nachts aber so breit das ich nicht mehr richtig schlafen kann. Er presst sich immer so an mich dass ich mich nicht mehr drehen kann (von der Seite auf den Rücken oder so)! Wenn ich mich dann befreien kann und noch etwas Platz zum Rutschen habe, dauert es vielleicht 5 Minuten und er liegt schon wieder press an mir! Das ist das Problem, nicht unbedingt das kommen usw. Es ist auch sehr unterschiedlich wann er kommt, manchmal schon abends um 23 Uhr und auch manchmal erst morgens um 4 Uhr, dazwischen kommt alles in Frage!

Setzt aber nicht den Kleinen unter Druck, weil Ihr
etwas nicht hinbekommt.

Nein, natürlich nicht!

Liebe Grüße,
Nike

LG Ines

Hallo zusammen,

Denn auch bei Deinem Kind gilt: Die Ein schlafsituation
will das Kind auch, wenn es nachts mal aufwacht. Wenn Mama
oder Papa also bei ihm sind, wenn er abends einschläft, ist es
klar, daß er ohne Euch nicht wieder einschlafen kann, wenn er
zwischendurch wach wird.

Hier möchte ich ein ganz klein wenig widersprechen, da meine Erfahrung ein bisschen anders aussieht.
Unsere Tochter ist 6 einhalb, sie schläft nach wie vor eher ungern allein ein, d.h. wir lesen ihr eine Geschichte vor, dann kuscheln wir noch ein wenig, und irgendwann (wenn wir das Gefühl haben sie schläft) verlassen wir ihr Zimmer. Mittlerweile wacht sie tatsächlich jedes Mal wieder auf, und fragt ritualmässig was wir jetzt machen, bekommt sie eine „befriedigende“ Antwort, schläft sie doch allein ein.

Zwischenzeitlich hat sie auch solche Phasen gehabt, dass sie nachts zu uns ins Bett kam, ich hab des öfteren gar nichts davon mitbekommen, da sie sich immer zum Papa kuschelt, der ist etwas resistenter. Sollte es doch mal vorgekommen sein, dass es mehrere Nächte waren, wurden in der Form die Riegel vorgeschoben, dass wir sie ins Bett zurückbrachten, noch ein bisschen bei ihr lagen (teilweise auch mit eingeschlafen sind) und dann ihr Zimmer wieder verliessen. Irgendwann hat sie dann immer geschnallt, ok ich schlaf also allein.

Meine Empfehlung also:
Konsequentes Zurückbringen ins eigene Bett, evtl. mit Gesellschaft, aber dem deutlichen Hinweis, dass Mama/Papa wieder ins eigene Bett gehen.

Sollte Angst im Spiel sein, ein Nachtlicht in die Steckdose,

und evtl (was bei uns möglich war) durch Zurufen die Sicherheit vermitteln, dass jemand in der Nähe ist.

Summa sumarum stimme ich also zu, dass das Kind wünscht auch nachts die Situation wie beim Einschlafen zu haben, aber das Kind durchaus in der Lage ist, etwas anderes zu lernen.

Schönen Tag noch,
Conny

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Hi Ines,

außer Nike zuzustimmen, kann ich nur Erfahrungswerte bieten.
Bei unserem Jüngsten war es genauso.
Hoffnung für Euch: Jetzt ist er 13 und bleibt in seinem
eigenen
Bett! :wink:

Dann kommt er ja nur noch 9 Jahre, LOL!!!

Bei uns war das allerdings insofern anders, dass wir ein
sehr breites Bett hatten und er sich immer auf meiner Seite
reinkuschelte und ich den Schlaf der Gerechten schlafe -->
mich hat er nicht aufgeweckt. Ich habe ihn nur immer
morgens früh dann neben mir gefunden.
Aber deine Vermutung, dass euer Sohn das im Halbschlaf
macht und gar nicht richtig merkt, was er da tut, ist IMHO
richtig. Warum? kann er sicher nicht beantworten.
Mein Mann war öfter genervt als ich, aber eigentlich
vermisse ich die Nähe heute schon ein wenig. Gerade weil
er in Kind Jugendlicher ist, der im wachen Zustand
etwas auf Abstand hält.

Da nützt auch ein breiteres Bett nichts, er presst sich immer so an mich, da gibt es keine Fluchtmöglichkeit! Wenn ich auf der Seite liege wenn er kommt, schaffe ich es in der Regel nicht mehr micht auf den Rücken zurück zu drehen, weil er so press hinter mir liegt! Uns Sohn ist im ganzen sehr verschmusst, noch, lässt sich noch freiwillig den ganzen Tag Knutschen und Kuscheln!

So lautet mein Rat eigentlich auch: entweder konsequent
(und das heißt zumindest die nächsten Monate, eher das
nächste Jahr: KEINE Ausnahmen), oder größeres Bett
anschaffen und akzeptieren. Wir legten immer Wert darauf,
dass die Kinder im eigenen Bett einschlafen, damit wir
wenigstens
einige Stunden ungestört sein konnten und Privatsphäre hatten.
Allerdings konnte ich mich nie dem Argument verschließen,
warum der Papa bei mir schlafen durfte und er dagegen ganz
allein und weit weg von mir sein musste.

Da unser Sohn theoretisch zu jeder Uhrzeit kommen kann, ist das mit der Privatsphäre so eine Sache! In der Regel kommt alles zwischen 23 und 4 Uhr morgens in Frage! Seit dem ich wieder arbeite muss ich sagen genieße auch gerne mal abends die Ruhe im Bett, lese sehr gerne, bin dann gerade im spannendsten Teil des Buchen und höre TAP TAP TAP und mein Sohn steht vor mir! Das ist auch ein Grund warum ich es ihm gerne abgewöhnen möchte, einfach etwas mehr Zeit für mich, zumindest Nachts! Er ist tagsüber sehr anhänglich, morgens wenn er im KiGa ist arbeite ich und mittags weicht er selten von meiner Seite wenn er zu Hause ist, trägt sogar sein Spielzeug hinter mir her um mit auf die Toilette zu gehen! Er geht natürlich auch zu Freunden spielen oder öfter mal zu Oma! Aber wenn er daheim ist, „hängt“ er den ganzen Tag an mir, außer vielleicht mal eine halbe Stunde Kneten, Malen oder Fernsehen!

Grüße
Elke

LG Ines

Hallo

  1. Und wenn das nicht klappt, weil Ihr nicht konsequent genug
    sein könnt: Findet Euch mit den morgendlichen Besuchen ab. Ich
    finde es schön und kuschelig, mein Kind im Bett zu haben,
    genießt es und gewöhnt Euch dran.

Das ist bestimmt die stressfreieste Lösung.

Weiß ja jetzt warum er nachts kommt und werde es zuerst mal versuchen ihm abzugewöhnen!

Dann würde ich aber noch ein weiteres Bett ranstellen, damit
es nicht so eng ist.

Wie schon in den anderen Antwort-Artikeln geschrieben, er liegt press an mir, da nützt ein weiteres Bett nichts! Bin schon manchmal in sein Bett geflüchtet, aber meistens merkt er dass und kommt dann wieder in sein Bett hinterher!

Viele Grüße
Thea

LG Ines

Oh man…
Hallo,

Wir haben uns dann angwöhnt bei ihm zu bleiben
bis er schlief!

Das ist ja soweit noch normal, wenn es nicht gerade LANGE dauert (also unter 30 min).

Zu dieser Zeit hat sich das nächtliche ins
Ehebettkommen eingeschlichen, 2-3mal in der Woche vielleicht!
Manchmal habe ich ihn zurück getragen, oft habe ich es aber
ignoriert und gedacht das legt sich wieder! (1 1/2- 2 1/2
Jahre)

Tja, das war wohl nicht so gut.

Dann kam der Umzug in ein großes Bett. Unser Sohn ist nur
liegen geblieben und hat geschlafen wenn man bei ihm geblieben
ist!

??? das hattest Du schon erwähnt. Fragt sich ja nur, wie lange das dauert!

Ich habe das mal versucht abzugewöhnen mit „Mama geht nur
mal kurz auf Klo“ usw., bis jetzt waren alle Versuche umsonst
und mein Mann ist auch zu nachgiebig um so etwas
durchzusetzen! Damit kann ich aber leben!

Also, wenn Du sagst, dass Du kurz mal weggehst, glaube nicht, dass Dein Sohn dann nicht wartet!

Das Problem ist dass unser Sohn mit dem Umzug ins große Bett
angefangen hat jede Nacht zu uns ins Ehebett zu kommen! Wenn
man ihn zurück in sein Bett trägt schreit und weint er, dauert
mindestens 15 Minuten bis er dann wieder im Bett liegt und
schläft!

Also 15 Min ist NICHTS, es sei denn die 15 Min wiederholen sich pro Abend mehrmals.

Wir sind beide Berufstätig und müssen morgens
arbeiten und unser Sohn in den Kindergarte! Ignoriert man das
nächtliche ins Ehebett kommen, legt er sich hin und schläft
sofort weiter bis morgens! Er heult nachts nicht und ruft auch
nicht! Er steht auf und kommt und fertig! Da er inzwischen
ziemlich groß ist und es auch ein Dauerzustand ist stört es
mich, kann nachts nicht richtig schlafen, habe Kreuzweh weil
ich keinen Platz habe usw.

Also, dass Du das USW. hier nicht gleich ansprichst…

Hat jemand einen Tip wie ich es schaffe dass er in seinem Bett
bleibt?

Ja, mache eine Feier. Sage ihm, dass ihr feiert, dass er so gross geworden ist. Es bedeutet, dass er so gross ist, dass er alleine schläft ab diesem Tag. DAS Bett ist zu klein für drei GROSSE und Eltern schlafen sowieso immer getrennt von ihren GROSSEN Kindern…er soll mal andere Kinder im Kindergarten fragen!

Dann…einfach nicht ins Bett lassen und aus dem Zimmer SCHICKEN und nicht tragen.

Er sollte die Möglichkeit haben sich in seinem Zimmer zu beschäftigen…Kassetten hören (bzw. CD) oder Bücher blättern.

Frage ihn morgens oft warum er nachts kam, dazu sagt
er nichts, habe manchmal das Gefühl er schlafwandelt in unser
Bett, er ist in der Regel wenn er nachts kommt nicht
ansprechbar, außer man nimmt ihn hoch und will ihn zurück in
sein Bett tragen, dann geht das Theater los!

Mach doch auch mal Theater. Also bei mir im Bett wäre es schnell so ungemütlich, dass er freiwillig lieber in seinem Zimmer schläft.

Hoffe ich bekomme ein paar hilfreiche Tips!

Eencockniedo

Nix erklären
Hallo, Ines!

Neulich habe ich genau dazu eine Kinderpsychologin im Radio gehört, deren Erklärung ich absolut einleuchtend fand:
Ein Vater schilderte das gleiche Problem und sagte, dass die Eltern dem Kind jedes Mal erklären würden, warum es im eigenen Bett schlafen muss usw.
Daraufhin sagte die Psychologin einfach: „Falsch!“
Hingegen soll man das Kind konsequent und vor allem WORTLOS wieder ins Bett bringen, nur „Schlaf gut“ sagen, wenn es wieder liegt und Ende. Zeter und Mordio danach ignorieren, auch wenn`s schwer fällt.
Die Erklärung fand ich super: Das elterliche Bett muss ganz einfach uninteressant werden. Wenn das Kind mitbekommt, dass es nachts aus den Eltern kein Wort herausbekommt, dass es konsequent wieder weggebracht wird, dann wird es schnell langweilig. Stinklangweilig.

Dieser Vater war daraufhin bass erstaunt, weil er immer gedacht hatte, alles zu erklären sei richtig. Daraufhin sagte die Psychologin: „Nö! Manche Dinge müssen Eltern nicht erklären, sondern die Kinder einfach akzeptieren. Punkt. Die Eltern müssen ihre Grenzen setzen.“

Und wenn ich höre, dass Du Rückenschmerzen hast, dass Ihr nicht mehr ausgeschlafen seid, abgesehen davon, wann Ihr das letzte Mal ungestört… naja, Du weißt schon… Da frage ich mich, ob Ihr Euch nicht ein wenig tyrannisieren lasst, von dem kleinen Vorsitzenden.

Viel Glück wünscht
Lea

Hallo Ines,

ich habe von Kollegen schon mal folgende Lösung gehört: Kind darf nicht ins elterliche Bett, aber ins elterliche Schlafzimmer, wo es eine Matratze auf dem Boden hat. Wenn es Dir reicht, dass du Platz hast, könnte das ja auch als Kompromiss in Frage kommen und kann durchaus sein, das das Ganze dann unatraktiv wird.

Viele Grüße

Bianca

hallo Ines,

Dann kommt er ja nur noch 9 Jahre, LOL!!!

Nun, ich habe ja nicht geschrieben ,seit wann
er nicht mehr zu uns ins Bett kommt :wink:
Allerdings war es bei uns schon relativ lang, was
aber bei uns durch in durch Umstände mangelnde Konsequenz
begründet liegt (da wir jeden Sommer etwa 10 Wochen
nicht zuhause lebten, sondern meist bei Verwandten
oder auch im Urlaub, zum Teil in beengten Verhältnissen;
also z.B. ich + 2 Jungs im Dreibettzimmer o.ä., waren
Monate konsequenter Einhaltung im Sommer sofort wieder
nichtig).

Grüße
Elke

Hallo,

also, habe jetzt nicht alles gelesen, also Wiederholung bitte entschuldigen.

Ich kann mich dieser Aussage nur anschließen. Wir haben 2 Kinder, 4 und 5 Jahre alt. Die Kleine kommt garnicht, die Große kommt ab und an. Eine Zeitlang habe ich sie unter der Woche unter die Decke kriechen lassen, aber nachdem ich dann morgens gerädert war, habe ich ihr am Tag erklärt, dass ich nicht schlafen kann wenn sie bei mir liegt und das hat sie akzeptiert. Wenn sie trotzdem kommt fragt sie ob sie darf und dann gibt es unter der Woche ein nein. Am Wochenende drücke ich da ein Auge zu, und sie weiß das auch zu unterscheiden. Es ist kaum Montag, da fragt sie schon wann denn wieder WE ist. Und das geniesen wir dann beide!

Konsequenz hat sich bei uns in vielen Bereiche ausgezahlt und zwar für beide Seiten! Auch wenn es die ersten male in der Seele weh tut.

Gruß

Michael

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Da unser Sohn auch jede Nacht kam, haben wir es mit einen
Kompromiß versucht. Nachts bleibt er in seinem Bett, aber morgens darf er kuscheln kommen.
Er kam nachts um halb eins, rief laut " GUTEN MORGEN " und war schwubs in unserem Bett.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi,

ich glaube du hast schon so alle Tipps bekommen die man geben kann. Auch wir „leiden“ unter der gleichen Situation bis hin zu den Rückenschmerzen. Darum wollte ich auch nur mal anmerken, dass ich mich versucht habe in unseren Sohn hineinzuversetzen (was ehrlich gesagt gar nicht so leicht ist).

Ich denke nur, dass das schlafen für Kinder im Elternbett ein super angenehmes Gefühl sein muss. OK, es ist eng, man bekommt ein Arm, ein Bein oder vielleicht auch mal den Kopf des anderen zu spüren aber es ist wohl für Kinder der sicherste Ort auf der ganzen weiten Welt. Mitten in derer die man liebt.

Sind Eltern also nur neidisch (nicht ganz ernst gemeinte Frage)

Viele Grüße
Me

Hallo zusammen,

Konsequentes Zurückbringen ins eigene Bett, evtl. mit
Gesellschaft, aber dem deutlichen Hinweis, dass Mama/Papa
wieder ins eigene Bett gehen.

Das sehe ich ebenso. Wir wollten uns im eigenen Bett wieder
als Mann/Frau und nicht immer als Papa/Mama sehen :wink:

Am schlimmsten finde ich es wenn (wie bei Bekannten erlebt)
einer der Partner das Kind im Ehebett noch unterstützt um
damit Distanz zum Partner herzustellen. Das führt eventuell
zur Scheidung noch vor der Einschulung *seufz*

Sollte Angst im Spiel sein, ein Nachtlicht in die Steckdose,

Ich habe gelesen das die Dinger eher schädlich sind da ein
statistischer Zusammenhang zwischen ihrer Benutzung und
Sehfehlern festgestellt wurde. Die Ursache soll sein, dass
die Augenmuskeln sich nur bei Dunkelheit völlig entspannen
und erholen können.

Dazu halte ich es für pädagogisch grundfalsch die Verbindung
von Dunkelheit und Angst auch nur indirekt zu Unterstützen.
Dunkelheit ist was natürliches so wie der jahreszeitliche
Wechsel in den Zeiten wo es hell/dunkel wird. Sich daran
von Anfang an anzupassen kann nicht falsch sein.

und evtl (was bei uns möglich war) durch Zurufen die
Sicherheit vermitteln, dass jemand in der Nähe ist.

Das ist doch dann nichts halbes und nichts ganzes. Ziel
sollte es doch sein das das Kind alleine schläft und nicht
es umzustellen auf ‚es ist immer jemand in der Nähe und du
kannst uns die ganze Nacht grundlos wecken‘.

Viele Grüße

Jake

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Hi Jake,

Das ist doch dann nichts halbes und nichts ganzes. Ziel
sollte es doch sein das das Kind alleine schläft und nicht
es umzustellen auf ‚es ist immer jemand in der Nähe und du
kannst uns die ganze Nacht grundlos wecken‘.

Eine Frage: Du teilst mit deiner Frau das Bett?
Da ist immer jemand da für dich, oder?

Grüße
Elke

Hallo Jake,

Am schlimmsten finde ich es wenn (wie bei Bekannten erlebt)
einer der Partner das Kind im Ehebett noch unterstützt um
damit Distanz zum Partner herzustellen. Das führt eventuell
zur Scheidung noch vor der Einschulung *seufz*

Sobald die Kinder benutzt werden um eigene Bedürfnisse zu befriedigen (hier dann wohl Nichtbedürfnisse) läuft irgendwas grundfalsch.

Ich habe gelesen das die Dinger eher schädlich sind da ein
statistischer Zusammenhang zwischen ihrer Benutzung und
Sehfehlern festgestellt wurde. Die Ursache soll sein, dass
die Augenmuskeln sich nur bei Dunkelheit völlig entspannen
und erholen können.

Nun ich denke die Nachtlichter haben eher eine alibifunktion, es ist ja dadurch nicht taghell im Zimmer, ich kann mich sehr gut an nächtliche Ängste erinnern (gerade zu Beginn der Schulzeit), und ich denke, mir wäre einiges erspart geblieben, wenn mein Vater nicht darauf bestanden hätte, dass Dunkelheit zum normalen Leben gehört, und die Angst davor ignoriert gehört.

Dazu halte ich es für pädagogisch grundfalsch die Verbindung
von Dunkelheit und Angst auch nur indirekt zu Unterstützen.
Dunkelheit ist was natürliches so wie der jahreszeitliche
Wechsel in den Zeiten wo es hell/dunkel wird. Sich daran
von Anfang an anzupassen kann nicht falsch sein.

und evtl (was bei uns möglich war) durch Zurufen die
Sicherheit vermitteln, dass jemand in der Nähe ist.

Das ist doch dann nichts halbes und nichts ganzes. Ziel
sollte es doch sein das das Kind alleine schläft und nicht
es umzustellen auf ‚es ist immer jemand in der Nähe und du
kannst uns die ganze Nacht grundlos wecken‘.

Ich finde Angst oder das Gefühl des Alleinseins nicht unbedingt „grundlos“, ich nehme die Ängste meines Kindes sehr ernst, und es ging mir auch nicht darum dass sie nachts durchs Haus schreien darf, wann immer es ihr passt, sondern, wenn sie denn nun schon mal wach war, und wir schon dafür sorgten, dass sie wieder im bett liegt, dann halt noch mal zu rufen, „gute nacht“ oder „liegt ihr schon“ oder irgendwas in der art… so eine art „lautgeben“ damit sie uns glauben kann, dass sie nicht allein ist, vielleicht drückte ich mich missverständlich aus.

Schönen tag noch,
Conny

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Hallo Elke,

Das ist doch dann nichts halbes und nichts ganzes. Ziel
sollte es doch sein das das Kind alleine schläft und nicht
es umzustellen auf ‚es ist immer jemand in der Nähe und du
kannst uns die ganze Nacht grundlos wecken‘.

Eine Frage: Du teilst mit deiner Frau das Bett?
Da ist immer jemand da für dich, oder?

Das ich mit meiner Frau das Bett teile ist durch Schichtdienst
eher die Ausnahme *tiefseufz*

Aber zum Kern deiner Frage:

Jeder Mensch sollte allein schlafen können. Wenn man dies dem
Kind nicht früh genug lernt nimmt man ihm Lebensqualität. Meine
Kinder hatten schon zu Kindergartenzeiten Übernachtungen bei
ihren Freunden oder eben im Kindergarten.

Zusätzlich versteckt sich hinter dem Rufen nach den Eltern
mitten in der Nacht oft auch ein Machtspielchen der ‚lieben
Kleinen‘ die so ihre Wichtigkeit beweissen wolle. Für mich
wäre es daher nicht zu akzeptieren wenn meine Kleinen jedesmal
wenn sie Nachts wach werden erst mal nach uns rufen würden.
Dafür wäre mir mein Schlaf zu heilig.

Wenn sie wirklich ein Problem oder eine Krankheit oder einen
Alptraum haben können sie mich natürlich jederzeit stören …
aber bitte nicht bei jedem Pups.

Viele Grüße

Jake

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Hi Jake,

Das ich mit meiner Frau das Bett teile ist durch Schichtdienst
eher die Ausnahme *tiefseufz*

Ich seufze mit dir: mein Mann ist nur am Wochenende zu Hause…

Jeder Mensch sollte allein schlafen können. Wenn man dies dem
Kind nicht früh genug lernt nimmt man ihm Lebensqualität.
Meine
Kinder hatten schon zu Kindergartenzeiten Übernachtungen bei
ihren Freunden oder eben im Kindergarten.

Meine Kinder auch, obwohl sie bei uns fast jede Nacht im
Bett landeten (wie schon geschrieben, wir hatten die REgel,
dass sie in ihrem Bett ein schlafen müssen). Aber wenn
sie bei Freunden übernachten, schlafen sie dort ja auch nicht
allein in einem Zimmer.

Zusätzlich versteckt sich hinter dem Rufen nach den Eltern
mitten in der Nacht oft auch ein Machtspielchen der ‚lieben
Kleinen‘ die so ihre Wichtigkeit beweissen wolle. Für mich
wäre es daher nicht zu akzeptieren wenn meine Kleinen jedesmal
wenn sie Nachts wach werden erst mal nach uns rufen würden.
Dafür wäre mir mein Schlaf zu heilig.

Sie riefen nicht, sie kamen einfach. :wink: Und wie bei der Ausgangs-
posterin glaube ich ,dass zumindest unserer jüngerer Sohn
nicht wirklich wach war (er hatte auch andere Episoden mit
Schlafwandeln). Als Machtspielchen habe ich das nie
empfunden, sondern als das „Einfordern“ von Nähe und Geborgen-
heit, die die Eltern, die gemeinsam im Ehebett schlafen,
ja ganz automatisch haben.

Wenn sie wirklich ein Problem oder eine Krankheit oder einen
Alptraum haben können sie mich natürlich jederzeit stören …

Das ist hoffentlich bei niemand auch nur eine Diskussion
wert.

aber bitte nicht bei jedem Pups.

Ich wiederhole mich, aber nachwievor verstehe ich nicht,
warum ich als Erwachsene (die das weniger braucht als ein
Kind) etwas haben kann, was ich den Kindern verwehre.

Viele Grüße

auch :smile:
Elke

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