Hallo. Wir haben eine Frage zu unserem Sohn (fast 5). Er redet seit circa einem Jahr von einem Jungen, den nur er sieht. Zunächst haben wir es als Fantasiefreund empfunden, doch vor kurzen haben wir den Namen seines „Freundes“, den wir so noch nie gehört haben, gegoogelt und fanden heraus dass es diesen Namen wirklich gibt und bei uns in der Nähe mal ein Kind gestorben ist, welches so hieß. Jetzt erzählte unser Sohn, dass der Junge zuhause gestorben ist durch einen Stromschlag. So ähnlich stand es dort auch auf der Internetseite die wir vor einigen Wochen gefunden haben, die aber nicht mehr zu finden ist. Er meinte eine zeitlang, dass der Junge in den Himmel möchte, aber jetzt noch hier ist. Jetzt erzählte er uns, dass er nicht mehr hier ist, aber unser Sohn wollte wissen, ob er nun in den Himmel oder in die Hölle gekommen ist.
Der „Freund“ ist seit einem Jahr bei ihm, mal zeitweise sehr oft, dann wieder einige Wochen gar nicht. Er redet von ihm, wie von einem normalen Kind, zb heute haben sie gespielt, öfters auch gestritten, usw.
Wir sind sehr beunruhigt und würden gerne wissen, wie wir damit umgehen sollen, was das bedeuten kann, was wir zu unserem Sohn sagen sollen und ob so etwas möglich ist bzw. jemand Erfahrung damit hat.
Wir möchten noch mal darauf hinweisen, dass wir wissen was es mit den Fantasiefreunden auf sich hat, wir ja aber Informationen zu diesem „Freund“ gefunden haben.
Wir bedanken uns für alle Antworten!!!
Mfg
Hi!
Seit ihr vielleicht Anhänger von Osho/Bhagwan?
Gruß
Wow
Wieder mal eine so wahnsinnig hilfreiche Einlassung. Mach nur weiter so. Du hast deinen Namen verdient.
Gruß, noi
Ich brauche keine Löschbenachrichtigung
Hallo,
rational gesehen, müsste es eine Verbindung zu dem verstorbenen Jungen und euer Sohn geben und sei es nur, dass er ein Gespräch zwischen Leuten auf dem Spielplatz oder Kindergarten war, dass er aufgeschnappt hat.
„Esoterisch“ betrachtet, tigerte die Seele des Kindes noch im weltlichen herum und suchte Kontakt zu euer Sohn (man sagt ja, dass gerade Kinder sehr empfänglich sein sollen, da sie noch nicht so rational denken).
Egal, das wird man kaum herausfinden können… Fakt ist, die kleine Kinderseele macht sich Sorgen um die andere Kinderseele - und der geht es natürlch gut. Sie hatte sich ein bisschen verirrt und hat endlich nach Hause gefunden - und das ist selbstverständlich der Himmel!
Viele Grüße
Hallo.
Angesichts deiner positiven Grundeinstellung zu diesen Phänomenen, bin ich mir ziemlich sicher, dass ihr dem Kind das suggeriert. Vielleicht unbewusst.
Ob das gut für das Kind ist, sei mal dahin gestellt, ich bin kein Kinderpsychologe.
mfg
Angesichts der für Durchschnittsmenschen irrationalen Behauptungen und des Nicks der UP halte ich eigentlich (fast) jede Frage für berechtigt.
mfg
Himmel und Hölle
Du schreibst einerseits:
dass wir wissen was es mit den Fantasiefreunden auf sich hat
Gut, dann weißt du, daß dieses bekannte und nicht ungewöhnliche Phänomen im Kindesalter kein Grund zur Aufregung ist.
Siehe z.B.: Imaginäre Freunde
Wir sind sehr beunruhigt
Warum genau seid ihr beunruhigt?
und würden gerne wissen, wie wir damit umgehen sollen
Gar nicht. Laßt ihm seine Phantasien.
unser Sohn wollte wissen, ob er nun in den Himmel oder in die Hölle gekommen ist.
Mit Vorstellungen von Himmel einerseits und Hölle andererseits werden Kinder nicht geboren. Die hat er von euch! Also werdet ihr auch wissen, wie - und warum(!) - ihr dem Kind diese Vorstellungen eingeprägt habt?
Jetzt fragt man sich, wieso du hier fragst, welche Antwort ihr dem Kind auf DIESE Frage geben sollt. Was genau möchtest du wissen?
was das bedeuten kann
Was WAS bedeuten kann?
Gruß
Metapher
Nuhrsches Prinzip
Angesichts deiner positiven Grundeinstellung zu diesen Phänomenen,
Wo steht da etwas von „positiver Grundeinstellung“?
bin ich mir ziemlich sicher, dass ihr dem Kind das suggeriert.
Und was genau veranlaßt dich zu solcher Sicherheit?
Vielleicht unbewusst.
Und wie suggeriert man unbewußt?
Ob das gut für das Kind ist, sei mal dahin gestellt, ich bin kein Kinderpsychologe.
Aber die Hauptsache, man sagt was.
mfg
dito
Hallo,
doch vor kurzen haben wir den Namen seines „Freundes“, den wir so :noch nie gehört haben, gegoogelt und fanden heraus dass es diesen
Namen wirklich gibt und bei uns in der Nähe mal ein Kind
gestorben ist, welches so hieß. Jetzt erzählte unser Sohn,
dass der Junge zuhause gestorben ist durch einen Stromschlag.
So ähnlich stand es dort auch auf der Internetseite die wir
vor einigen Wochen gefunden haben, die aber nicht mehr zu
finden ist.
vielleicht hat euer Sohn mal irgend ein Gespräch über das verstorbene Kind mitbekommen, in der Schule/Kindergarten oder, wie hier schon an anderer Stelle gesagt, auf dem Spielplatz. Für ein Kind ist der Tod eine nicht wirklich nachvollziehbare Sache, da kann aus einem verstorbenen Kind schon mal ein imaginärer Freund werden, weil so eine Kinderseele mit der Information über ein verstorbenes Kind irgendwo hinmuss. Das ein Mensch irgendwann für immer fort ist, verdaut so ein Kind nicht wirklich, weil es den Tod noch nicht so versteht.
Er meinte eine zeitlang, dass der Junge in den
Himmel möchte, aber jetzt noch hier ist. Jetzt erzählte er
uns, dass er nicht mehr hier ist, aber unser Sohn wollte
wissen, ob er nun in den Himmel oder in die Hölle gekommen
ist.
Der Himmel ist für Kinder - ob nun religiös erzogen oder auch nicht - eine Vorstellung, die dem Tod die Angst nimmt. Da ist es schön und die Menschen sind da eben nicht tot oder für immer fort, sondern sie warten da im Himmel. Das beruhigt euren Sohn wahrscheinlich.
Wir sind sehr beunruhigt und würden gerne wissen, wie wir
damit umgehen sollen, was das bedeuten kann, was wir zu
unserem Sohn sagen sollen.
Wenn ich dich richtig verstanden habe, ist der Freund nun nicht mehr da. Euer Sohn wird dieses Thema irgendwie für sich verarbeitet haben. Ich selbst bin nicht religiös, würde aber einem Kind trotzdem vom Himmel als einen Platz erzählen, wo es die Verstorbenen gut haben. Das nimmt Kindern die Sorgen und es ist etwas, das sie verstehen.
Prinzipiell gibt es meiner Meinung nach für solche Vorkommnisse immer eine rationale Erklärung. Ein Vorfall, den ein Kind nicht versteht gekoppelt mit kindlicher Phantasie und Verarbeitungstechnik kann schon mal ein „Geisterkind“ hervorrufen.
LG IA
hallo, sanyikasanyika…
mich würde interessieren, wann dieser „freund“ verstorben ist. mein sohn sagte gerade spontan: vielleicht ist er es ja selbst. geht für meine überzeugung nicht, denn dann wäre seine seele jetzt im körper eures sohnes und würde nicht mehr wandeln! mich interessiert es aus dem grunde, weil:wenn es gerade vor kurzem passiert ist, liegt die wahrscheinlichkeit nahe, dass es wirklich gesprächsthema irgendwo gewesen sein könnte.(allerdings bezweifle ich, dass euer sohn sich mit knapp 4 einen namen merken konnte, der nur am rande gefallen ist.)
ist es länger her, liegt es nahe, dass er ihn wirklich „gesehen“ hat. vielleicht kannte er ihn sogar noch als lebende person, als er selbst noch „jemand anders“ war, bevor er euer sohn wurde. und ja, ich würde zustimmen, ihm zu sagen, der freund sei im himmel. denn kinderseelen gehen nicht in die hölle. bis zum alter von 5 jahren kann man kinder übrigens leicht in rückführungen(in der zeit, bis in frühere leben) versetzen.(buchempfehlung:„ich war einmal“) bis dahin haben sie noch einen guten zugang, der sich nach und nach aufhebt. wenn euer sohn also sehr feinsinnig (übersinnlich) ist, kann er solche dinge spüren. das ist kein ausnahmefall.
liebe grüße
mißbrauch
bis zum alter von 5 jahren kann man kinder übrigens
leicht in rückführungen(in der zeit, bis in frühere leben)
versetzen.
klar, dann können sie sich ja auch noch nicht gegen elterliche profilierungssucht wehren.
http://www.istnichtwahr.de/albums/motivational/Doubl…
e.c.
Angesichts deiner positiven Grundeinstellung zu diesen Phänomenen,
Wo steht da etwas von „positiver Grundeinstellung“?
Das ergibt sich für mich aus dem Kontext.
bin ich mir ziemlich sicher, dass ihr dem Kind das suggeriert.
Und was genau veranlaßt dich zu solcher Sicherheit?
Es gibt, meiner Meinung nach, keine übersinnlichen Phänomene. Treten sie scheinbar irgendwo auf, suche ich nach einer möglichen Erklärung.
Das ist hier relativ leicht.
Vielleicht unbewusst.
Und wie suggeriert man unbewußt?
Z.B. durch den unbewussten Gebrauch von Suggestivfragen. „Haben Sie eine Flasche gesehen?“ „Haben sie die Flasche gesehen?“
Das sollte dir eigentlich bekannt sein.
Ob das gut für das Kind ist, sei mal dahin gestellt, ich bin kein Kinderpsychologe.
Aber die Hauptsache, man sagt was.
mfg
dito
dito dito
Es gibt, meiner Meinung nach, keine übersinnlichen Phänomene.
Das hier Beschriebene ist kein übersinnliches Phänomen, sondern ein bei Kindern altbekanntes. Siehe meinen Artikel oben.
Es gibt unter alltäglichen psychologischen Phänomenen (so wie dies eins ist) eine ganze Menge, von der sich Schulweisheit nichts träumen läßt. Das ist aber kein Grund zum wilden Spekulieren. Schon gar, wenn damit eine Erstposterin in Mißkredit gebracht wird.
Gruß
Metapher
Da die Fragestellerin angibt, alles über Fantasiefreunde zu wissen, nahm ich an, es ginge ihr um den übersinnlichen Aspekt.
Tut mir leid, wenn ich mich getäuscht habe.
Sie in Misskredit zu bringen war nicht meine Absicht.
mfg
Da die Fragestellerin angibt, alles über Fantasiefreunde zu wissen, nahm ich an, es ginge ihr um den übersinnlichen Aspekt.
Vielleicht antwortet sie ja noch. Und erklärt genauer, worin ihre Sorge besteht.
Gruß
Metapher
Hi
So wie ich den Beitrag verstanden habe, war das Problem weniger, dass es einen Fantasiefreund gibt, als dass der Sohn einen Jungen sieht, der Eigenschaften eines in der Nähe verstorbenen Jungen aufweist.
Die Posterin scheint also zu befürchten, dass ihr Kind Tote sieht, ob dies auf übernatürliche Ursachen oder auf einen Knacks zurückgeht, sei mal dahingestellt.
Name und Todesart sind ja schonmal konkrete Angaben, wobei diese Todesart nicht so häufig ist bei Kindern. Die Frage ist: War der Name wirklich ungewöhnlich? Wie nah ist „in der Nähe“ und gibt es nicht doch Möglichkeiten, dass die Kinder mal Kontakt hatten?
lg
Kate
Hi,
Die Posterin scheint also zu befürchten, dass ihr Kind Tote sieht
ich vermute das ja auch, daß sie genau das befürchtet, aber mir fehlt dennoch ihre Rückmeldung. Vor allem ist mir fraglich, warum es ihr fraglich ist, was sie ihm jetzt antworten soll.
Die imaginären Freunde haben für ihre Entstehungsgeschichte immer einen Auslöser. Und oft eben ein peripher mitbekommenes, manchmal dramatisches Ereignis. Es besteht ja kaum Zweifel, daß das auch hier der Fall war.
und gibt es nicht doch Möglichkeiten, dass die Kinder mal Kontakt hatten?
Oder noch einfacher: Er hat irgendwo mitbekommen, wie über dieses Ereignis gesprochen wurde.
Die gemeinsame Zeit mit solchen Freunden ist dann irgendwann zu Ende. Meist wird es einfach vergessen. Oder es gibt eine Abschiedszeremonie. In diesem Fall könnte der Junge einfach mit dem ihm bereits anderweitig zur Verfügungen stehenden mythischen Material (bzgl. Tod, Himmel, Hölle usw) seine Phantasie konsequent weitergedacht haben.
Aber um zu wissen, welche Sorge die Mutter genau hat, brauchen wir ihre weiteren Äußerungen.
Gruß
Metapher
Hallo,
ich glaube / kann mir gut vorstellen, dass dieser Junge vielleicht das absolute Grusel-Gesprächsthema im Kindergarten oder Freundeskreis war oder ist.
Vielleicht haben Eltern eines anderen Kindes oder Verwandte des Jungen oder wer-auch-immer über dieses Kind gesprochen, ein anderes hat das aufgefangen und erzählt nun eine (aus seiner Sicht) ganz besondere Geschichte.
Das würde ich zunächst mal in Erfahrung bringen. Denn ich habe den Eindruck, dass du wirklich meinen könntest, dein Sohn habe Kontakt zu Verstorbenen, so ähnlich wie bei Ghost… (weiß jetzt nicht, wie die Serie weiterheißt: eine Frau soll Verstorbenen helfen, die aus irgendeinem Grund nicht in den Himmel können…)
Denn sonst - denke ich - würdest du diesen großen Unterschied zu einem imaginären Freund nicht machen. Vielleicht hat deinen Sohn diese Geschichte einfach beschäftigt und das ist seine Art, sich damit auseinanderzusetzen.
Wenn ihr für Euch einen Hintergrund habt, geht ihr vielleicht auch anders mit dieser Sache um.
Das ist jetzt kein direktes Beispiel, aber imaginäre Freunde müssen ja nicht nur aus der Fantasie entstehen. Unser Jüngster hatte eine ganze Zeit lang einen Freund, der den Namen des Klassenlehrers unseres Ältesten trug (unser Ältester hat natürlich öfter mal den Namen erwähnt… und es gibt einen Altersunterschied von 12 Jahren bei den beiden).
Für mich persönlich wäre die einzige Frage, die ich in diesem Zusammenhang den Experten hier stellen würde, die, ob man diesen Freund zum Anlaß nehmen sollte, mit dem Sohn über den Tod zu sprechen (vielleicht hat er ja diesen Freund, weil er nicht genau weiß, wie er die Geschichte, die er da gehört hat, einordnen soll).
Vielleicht zielt auch deine Frage genau darauf ab? Dann habe ich deinen Post komplett falsch verstanden und bitte schon mal um Entschuldigung.
Gruß