Solar, Photovoltaik, Regenwassernutzung, Heizung

Hallo,

mein Freund und ich sind gerade auf Häuslesuche und haben da evtl. ein Objekt, das uns zusagt, ein alter Bauernhof (Sandsteingebäude) mit vielen Scheunen und Nebengebäuden, also großen Dachflächen.
Sind gerade erst in den Anfängen uns zu informieren, aber im Moment ein wenig überfordert mit der Frage: Was macht Sinn und was eher nicht.
Heizung ist für uns klar: weder Öl noch Gas, also eine Holzheizung. Jetzt gibt es da ja Holzvergaserheizungen und die Pelletsheizungen. Meine Freund ist eher für die Holzvergasersache (er ist Zimmerer, kommt also günstig an Holz und würde auch in den Wald gehen, um Holz zu machen). Ich jedoch bin eher für ne Pelletsheizung (ist bequemer). Hat jemand Erfahrung mit einer Holzvergaserheizung und wenn ja, gibt es da entscheidende Nachteile???
Dann dachten wir daran uns ein paar Vakuumrühren (sollen effektiver sein, als die Kollektoren) aufs dach zu machen (sowohl zur Warmwasserbereitung, als auch als Heizungsunterstützung). Jetzt sagen die einen, daß es Schwachsinn ist, denn Holz ist ein so günstiger Brennstoff, daß es ewig dauern würde, bis sich die Solaranlage bezahlt gemacht hat. Andere sind der Meinung, daß es sich auf jeden Fall lohnt.
Was denn nun???
Wie sieht es aus mit Photovoltaik? Wir waren gestern auf einem Votrag darüber und sind eigentlich ganz begeistert. Aber der den Vortrag gehalten hat, will ja schließlich sein Produkt verkaufen, also auch nichts negatives darüber berichten. Es ist wohl so, daß sie sich von alleine finanziert, da man den produzierten Strom weiter verkauft und sich das ziemlich schnell bezahlt macht. Wer hat sich so eine Anlage aufs Dach gemacht und Erfahrung damit? Kann man das selber installieren???
So und dann noch die Regenwasserzysterne. Werden gleich auf einen Vortrag darüber gehen, aber auch die wollen ja nur ihr Produkt an den Mann/die Frau bringen. Wir finden die Idee, ganz toll, für WC, Waschmaschine und zum Blumengießen, nicht das gute Trinkwasser zu „Verschwenden“ sondern das zu nehmen, das von oben runter kommt.
Hier gibt es ja die Möglichkeit eines Erdtankes oder eines Tankes der offen steht, was uns eher gefallen würde, denn (wir wollten bei diesem Objekt nicht den schönen Innenhof aufgraben wollen und Platz hätten wir genug). Wie groß sollte der Tank sein. Im Moment sind wir nur zu 2., aber vielleicht gibts ja doch mal Nachwuchs…

Uff, so viele Fragen, hoffe, es ist niocht zu unverschämt…

Vielen Dank und liebe Grüße

Heike

Hi,

dein Beitrag ist typisch: hier und da was für die Umwelt tun aber nix ausgeben wollen und die Technikfeindlichkeit und Dauerangst vor Betrug weiter pflegen.

mein Freund und ich sind gerade auf Häuslesuche und haben da
evtl. ein Objekt, das uns zusagt, ein alter Bauernhof
(Sandsteingebäude) mit vielen Scheunen und Nebengebäuden, also
großen Dachflächen.

Achtet da vor allem auf eine mögiche Denkmalschutzeinschränkung bei alten Bauernhöfen.

Sind gerade erst in den Anfängen uns zu informieren, aber im
Moment ein wenig überfordert mit der Frage: Was macht Sinn und
was eher nicht.

sinn ist das was ihr tut.

Heizung ist für uns klar: weder Öl noch Gas, also eine
Holzheizung. Jetzt gibt es da ja Holzvergaserheizungen und die
Pelletsheizungen.

Wenn du den Betrag von ca. 5000 euro für ne Pelletsmaschine oder den enormen Preis für fertige Pellets einbeziehst, wirst du deinem Freund zustimmen.

Dann dachten wir daran uns ein paar Vakuumrühren (sollen
effektiver sein, als die Kollektoren) aufs dach zu machen
(sowohl zur Warmwasserbereitung, als auch als
Heizungsunterstützung).

eine Holzheizung regelt sich nicht über Thermostate rauf und runter und hat somit nicht die schwankungen wie eine elektr. gesteuerte Heizung. also macht eine Heizungsunterstützung keinen Sinn. sinn macht ledigich die Wassererwärmung im Sommer, damit ihr eueren holzofen nciht anschmeißen müsst.

Jetzt sagen die einen, daß es
Schwachsinn ist, denn Holz ist ein so günstiger Brennstoff,
daß es ewig dauern würde, bis sich die Solaranlage bezahlt
gemacht hat.

Lohnt lohnt nicht kann hier keiner sagen. Es lohnt sich auf jeden Fall nur wegen der öffentlichen Gelder, ansonsten ist die Technik noch ncith marktpreisgünstig.

Wie sieht es aus mit Photovoltaik? Wir waren gestern auf einem
Votrag darüber und sind eigentlich ganz begeistert. Aber der
den Vortrag gehalten hat, will ja schließlich sein Produkt
verkaufen, also auch nichts negatives darüber berichten.

wer so an die Sache herangeht ist offensichtlich nicht fähig sich eine eigene Meinung zu bilden. angst vor Übervorteilung durch Verkäufer kann man durch Garantien in den Kaufverträgen ausschließen. Aber da ihr ja sparsam seid ist euch der Gang zum RA wahrscheinlich zu teuer.

Es

ist wohl so, daß sie sich von alleine finanziert, da man den
produzierten Strom weiter verkauft und sich das ziemlich
schnell bezahlt macht. Wer hat sich so eine Anlage aufs Dach
gemacht und Erfahrung damit? Kann man das selber
installieren???

Wenn du oder dein Freund Elektromeister der Solarenergie seid, dann könnt ihr es selber machen.

So und dann noch die Regenwasserzysterne. Werden gleich auf
einen Vortrag darüber gehen, aber auch die wollen ja nur ihr
Produkt an den Mann/die Frau bringen.

also wenn ihr euch so den zukunftsträchtigen systemen nähert, dann lasst es, die Welt ist ja voller betrüger und die Ministerien des Budnes stecken mit Ihnen unter einer Decke um den Bürgern noch mehr Geld aus der Tache zu ziehen.

Wir finden die Idee,

ganz toll, für WC, Waschmaschine und zum Blumengießen, nicht
das gute Trinkwasser zu „Verschwenden“ sondern das zu nehmen,
das von oben runter kommt.

WC: wenn du Wert auf eine weisse Schüssel legst, dann kein Zisternenwasser.

Waschmaschine: Wenn du wert auf weiße Wäsche legst dann kein Zisternenwasser

Blumengießen; nur die draußen, die drinnen musst du dann zusätzlich düngen, da Zisternen wasser ja Regenwasser und somit nährstofflos und eher schwefelhaltig wegen dem „saueren Regen“

Hier gibt es ja die Möglichkeit eines Erdtankes oder eines
Tankes der offen steht, was uns eher gefallen würde, denn (wir
wollten bei diesem Objekt nicht den schönen Innenhof aufgraben
wollen und Platz hätten wir genug).

Klar offen, damit die Vögel dareinscheißen bevor du deine Wäsche damit wäscht. (Ich würde mir wünschen, daß ihr etwas gedankenvoller an die Sache herangeht.)

Im Erdtank wird das Wasser weniger verschmutzt und ist nciht so starken Temperaturschwankungen ausgesetzt. Es bildet sich eine gesunde Bakterienflora, de das Wasser ständig „rein“ (nicht sauber) hält.

achtet unbedingt auf einen stehenden Tank nehmt bei gott keinen liegenden.

Wie groß sollte der Tank

sein. Im Moment sind wir nur zu 2., aber vielleicht gibts ja
doch mal Nachwuchs…

Unter 10000 cbm macht ein Tank keinen Sinn. Wenn es regenet sind 3000 schnell voll und wenn es trocken ist, sind 3000 genauso schnell leer.

Uff, so viele Fragen, hoffe, es ist niocht zu unverschämt…

Trenn euch erstmal von 2 Gedanken:

die neuen Umwelttechnologien werden nicht nur von Betrügern verkauft.
die neuen Umwelttechnologien sind nicht günstig zu haben.

gruss

Hallo !

Die Träume von grünen Häuslebauern.

Wenn es dann einzugsfertig ist,das Haus, ist alles wie in einem normalen Haus. Weil das nötige Kleingeld fehlte. Grün sein ist nämlich sehr teuer!
Selbst die zusätzlichen Wasserleitungen für die Regenwassertoilettenspülung wurde nicht eingebaut. Kein geld, keine Zeit oder einfach vergessen!

mfgConrad

Hallo Heike!

Naßkaltes Wetter, gelegentlich kommt die Sonne durch, aber im wesentlichen grauer Himmel während kurzer Tage - dummerweise liefert ausgerechnet jetzt, wo man sie bräuchte, die Sonne nicht viel. Deshalb werden auch Sonnenkollektoren keine große Hilfe für die Heizung sein. Immer dann, wenn wir nicht heizen wollen, steht Sonnenenergie in Hülle und Fülle zur Verfügung. Bleiben noch die Übergangszeiten April/Mai und September/Oktober. Die Sonne liefert ein bißchen Wärme und wir wollen ein bißchen heizen. Hat man dann kleine Heizkörper im Haus, die für nennenswerte Wärmeabgabe 60°C oder mehr an Vorlauftemperatur brauchen, kommt die Unterstützung durch Sonnenkollektoren über Placebowirkung kaum hinaus. Das hört sich alles deprimierend an und entsprechend ist auch der Erfolg, wenn man alle möglichen Sachen installiert, aber das Gesamtkonzept paßt nicht oder existiert überhaupt nicht. Aber mit dem passenden Konzept läßt sich ein Gebäude fast ausschließlich aus Sonnenenergie beheizen. Nur fast deshalb, weil es unwirtschaftlich werden kann, eine Solarheizung für den Spitzenbedarf an wenigen extrem kalten Tagen im Jahr zu dimensionieren.

Aus Zeitgründen kann ich hier nicht alle Maßnahmen im Detail ausführen und beschränke mich deshalb auf ein paar grundsätzliche Überlegungen.
Die erste Maßnahme für wirtschaftlich sinnvolles Heizen besteht darin, das Wohngebäude knochentrocken zu legen und thermisch zeitgemäß zu isolieren. Will man mit der Sonne heizen, braucht man eine Niedertemperaturheizung und die ist immer großflächig, also Wand- oder Fußbodenheizung. Wählt man eine Fußbodenheizung, wird man auf Holz als Bodenbelag weitgehend verzichten müssen. Weil Sonnenkollektoren hauptsächlich im Sommer Wärmeenergie liefern, braucht man einen Saisonspeicher, aus dem die Heizungsanlage während der Heizperiode gespeist wird. Für wenige Tage mit Spitzenbedarf kann man einen mit Scheitholz beheizten Kamin vorhalten. Dieses Konzept braucht nur etwas elektrische Energie für Umwälzpumpen, kein Öl, kein Gas und wenig Holz. Die Betriebskosten gehen gegen Null, sind jedenfalls denkbar niedrig. Aber: Die Investition ist höher als für eine Öl- oder Gasheizung, sogar noch höher als für eine Pellets- oder Hackschnitzelheizung. Allerdings kann ein geschickter Handwerker die komplette Anlage einschl. Sonnenkollektoren selbst bauen.

Holzheizungen: Alle modernen Holzheizungen (Scheitholz, Hackschnitzel, Pellets) sind Holzvergaser, denn was mit hoher Temperatur verbrennt, ist Holzgas. Nach meiner Beurteilung bieten während der gesamten Heizperiode betriebene Scheitholzheizungen keinen zeitgemäßen Komfort. Sie müssen nämlich manuell beschickt werden und das können nur Leute, die dauernd zu Hause sind. Hinzu kommt wahlweise der stolze Preis oder der beträchtliche manuelle Aufwand, bis man brauchbares Feuerholz erhält. Das ist auf die Dauer nichts für ganztägig berufstätige Menschen und es ist keine Lösung für den Fall, daß man alt oder gebrechlich wird.

Wegen automatischer Beschickung bieten Pellets- und Hackschnitzelheizungen hohen Komfort. Man hat wie bei der Öl- oder Gasheizung einen Thermostaten, stellt die gewünschte Temperatur ein und den Rest macht die Heizung selbsttätig. Ähnlich wie bei einer Öl- oder Gasheizung läuft ein Pellets- oder Hackschnitzelbrenner ganz oder gar nicht (grundsätzlich kann man auf die Verbrennung über Brennstoffmenge und Luftzufuhr Einfluß nehmen, aber das geht zu Lasten des Wirkungsgrads). Der Brenner heizt Wasser und geht nach Erreichen einer vorgewählten Temperatur aus, um nach Unterschreiten einer bestimmten Temperatur erneut zu zünden. Dieser Vorgang ist bei einer Holzheizung etwas komplizierter und träger als bei Öl oder Gas. Günstigster Betrieb ergibt sich als Niedertemperaturheizung in Verbindung mit einem Pufferspeicher. Weil das auch die günstigste Betriebsart für die oben beschriebene Solarheizung ist, läßt sich die automatisch beschickte Holzheizung sehr gut mit Solarkollektoren kombinieren. Die Brennstoffe Pellets und Hackschnitzel unterscheiden sich beträchlich in Heizwert und Preis. Pellets sind ein hochwertiger Brennstoff mit garantiertem Heizwert. Der Preis ist derzeit mit Heizöl vergleichbar. So hat man also hohe Investition für die Anlage und einen kostspieligen Brennstoff. Demgegenüber können Hackschnitzel je nach den örtlichen Verhältnissen viel billiger sein. Will man Hackschnitzel nicht kaufen, braucht man einen Schredder, kann dann allerdings (unbehandeltes!) Restholz aus der Holzwirtschaft verwenden, das u. U. gar nichts kostet.
Solarzellen zur Stromerzeugung: Das hat nun nichts mit Hausheizung zu tun, denn hoffentlich kommt niemand auf die Idee, den teuren Solarstrom zu verheizen. Ich machs kurz: Große Anlagen im Bereich 100 kW (ca. 1.000 qm Fläche) können sich bei den derzeitigen Eispeisevergütungen nach kurzer Zeit amortisieren und können sich zu Goldeseln entwickeln. Investition ist aber 6stellig. Kleine Anlagen von wenigen kW werden -wenn überhaupt - erst nach sehr langer Zeit Gewinn bringen. Ich halte es für fragwürdig, bei frei bewitterter Technik mit Amortisationszeiten > 15 Jahren zu rechnen. Da wird vorher etwas kaputt gehen, Kosten verursachen und die schöne Rechnung über den Haufen werfen.

Regenwassernutzung: Wasser ist ein wertvolles Lebensmittel und steht in penibel überwachter Qualität und dennoch preiswert zur Verfügung. Bei Anschluß an eine öffentliche Abwasserkanalisation entstehen jährlich Kosten von wenigen hundert €. Das ist nicht das Sparpotential, denn es geht in der Hauptsache um WC-Spülung aus Regenwasser. Du brauchst einen Tank, der frostgeschützt und sicher vor Verschmutzung einzubauen ist. Du brauchst eine Pumpe und eine separate Wasserleitung zu den Zapfstellen. Ohne genau nachzurechnen, meine ich, daß das Ganze keine wirtschaftlich sinnvolle Idee ist. Regenwasser vom Dach in die Kanalisation zu leiten, ist allerdings ein unzeitgemäßes Auslaufmodell. EU-weit wird angestrebt, das Regenwasser auf dem jeweiligen Grundstück zu versickern, wo immer es möglich ist. Wenn Du das machst und noch die eine oder andere Regentonne befüllst, vielleicht bei üppigen Grundstücksverhältnissen einen (vor Kindern unbedingt zu sichernden!) Gartenteich als Biotop versorgst, hast Du viel getan, ohne separate Wasserleitungen im Haus zu benötigen. Ich weiß nicht, wie die Abwasserversorgung an Deinem Gehöft realisiert wird. Falls es eine Sickergrube gibt, wirst Du absehbar eine biologische Kleinkläranlage bauen müssen. In diesem Zusammenhang taucht das Thema Versickerung des geklärten Abwassers wieder auf. Aber das sprengt jetzt wirklich den Rahmen. Wenn Fragen zur Versickerung, zu biolog. Kleinkläranlagen, speziell als bewachsenes Bodenfilter (Schilfbeet) auftauchen, mußt Du Dich hier wieder melden.

Gruß
Wolfgang

Hallo heike,

haben auch lange gesucht, haben zwar einen Neubau aber überlegt euch doch mal eine Wärmepumpe, gibt´s mittlerweile auch für die modernisierung und ist i. d. R. nicht teurer als eine neue Ölheizung

Wenn ihr keinen eigenen Wald habt und auch nicht selbst das Holz schlagen wollt, wird Pellets bzw. Holz allgemein ganz schön teuer…

mfg
Jule

Hallo,
evtl. wäre auch Erdwärme was für Euch?

Bezüglich Regenwassernutzung gebe ich zu bedenken, dass dann die gesamte Hauswasseranlage speziell darauf abgestimmt sein muss, der Wasserversorger muss auch zustimmen, Ihr müsst für das Abwasser zahlen und nur spezielle Waschmaschinen z.B. sind für Regenwassernutzung verwendbar.
Regenwasser ist auch nicht kontinuierlich verfügbar, meist im Winter, wenn man es nicht braucht, viel vorhanden, im Sommer, wenn man viel braucht, ist keins da…Hier hilft vielleicht sogar ein eigener Brunnen weiter (wenn es die örtlichen Gegebenheiten zulassen).

Nur so ein paar Gedanken von mir (aus den Erfahrungen meiner Nachbarn mit Zisterne, Brunnen, Regenwassernutzungsanlage, Erdwärmeheizung).

Beatrix
http://www.trixi.de

Bezüglich Regenwassernutzung gebe ich zu bedenken, dass dann
die gesamte Hauswasseranlage speziell darauf abgestimmt sein
muss,

Wieso das? Nur die Toiletten- und Waschmaschinenzuleitung ist separat.

der Wasserversorger muss auch zustimmen,

Keineswegs muß er zustimmen. Warum auch???

Ihr müsst für

das Abwasser zahlen und nur spezielle Waschmaschinen z.B. sind
für Regenwassernutzung verwendbar.

Sicher muß man für Abwasser zahlen, wenn man am öffentl. Abwassernetz hängt.
Jede Waschmaschine ist für Regenwasser nutzbar. Jede!

Regenwasser ist auch nicht kontinuierlich verfügbar, meist im
Winter, wenn man es nicht braucht, viel vorhanden, im Sommer,
wenn man viel braucht, ist keins da…

Wer Regenwasser nutzt, hat große Tanks. Er sammelt nicht in Eimern.
Wieso brauchst Du im Sommer mehr Regenwasser, als im Winter für den Haushalt??

Hier hilft vielleicht

sogar ein eigener Brunnen weiter (wenn es die örtlichen
Gegebenheiten zulassen).

Aber doch nicht zum Waschen!!

Wir nutzen seit 12 Jahren regenwasser für sämtl. Toiletten, Waschmaschine und ein Wasserhahn im HWR.
Wo sind da Probleme?
Lt. Waschmaschinenservice ist unser Maschine sauberer als solche, welche mit Trinkwasser waschen!

Nur - Geld sparen wir nicht!! Der Einbau kostet weit mehr, als die Ersparnis.

mfgConrad

Hallo,
schade, daß Du Deine Zeit so vergeudet hast, denn Deinen Beitrag hättest Du Dir sparen können. Antworten auf meine Fragen habe ich nämlich nicht bekommen.
Wir sind ganz frisch dabei, uns zu informieren. Und wir haben eben bisher nur Infos von Verkäufern und daß die natürlich nur positv über ihr Produkt reden ist ja wohl mal klar. Oder bist Du so naiv???
Jedenfalls hätte ich gerne auch ein paar Nachteile gehört und zwar am besten von Benutzern solcher Anlagen.
Denn daß die Schnecke verstopft an einer Pelletsheizung, und das wohl nicht gerade selten verschweigen diese nämlich doch ganz gerne. Und am Wochenende ist irgendwas mit der Pelletsheizung einer Kollegin passiert (Keller voller Rauch, hat noch keine genaue Diagnose) und das, obwohl die Heizung erst 2 Jahre alt ist (also vielleicht doch etwas anfällig?).
Und das mit der Regenwassernutzung:
10000m³ ist wohl ein wenig zu viel, denn in dem Prospekt einer Firma gibt es max. 9000m³ und wie wir seit gestern wissen, reicht für uns ein 4.500m³ - Tank.
Und das mit dem offenen Tank hättest Du Dir ja wohl selber zusammenreimen können, daß ich mit offen nicht meine, daß er keinen Deckel hat und die Vögel reinscheissen können, sondern, daß er nicht im Erdreich vergraben wird, sondern in einem ungenutzen Eck steht (dafür gibt es nämlich extra Betontanks). Und auch das mit der weißen Toilettenschüssel und der Wäsche ist totaler Schwachsinn.
Man merkt, daß DU überhaupt null Ahnung hast.

Und wie Du auf die Idee kommst, daß wir nur sparen wollen, weiß ich auch nicht, wir sind lediglich am überlegen, vielleicht die günstigere Heizung (Scheitholz) zu nehmen und dafür zusätzlich noch Solar und/oder Regenwasserzysterne.
Man muß halt auch mal zwischen den Zeilen lesen …

Heike

Hallo,
schade, daß Du Deine Zeit so vergeudet hast, denn Deinen
Beitrag hättest Du Dir sparen können. Antworten auf meine
Fragen habe ich nämlich nicht bekommen.

wie schreibst du an anderer Stelle: zwischen den Zeilen lesen. Aber das hättest du eigentlich nciht bruachen, denn die Infos stehen alle drin.

Wir sind ganz frisch dabei, uns zu informieren. Und wir haben
eben bisher nur Infos von Verkäufern und daß die natürlich nur
positv über ihr Produkt reden ist ja wohl mal klar. Oder bist
Du so naiv???

Und du setzt vorraus, daß die Verkäufer alle lügen und dir Mist verkaufen. Bist du so naiv (ängstlich)?

Jedenfalls hätte ich gerne auch ein paar Nachteile gehört und
zwar am besten von Benutzern solcher Anlagen.

Es gibt nicht nur Vorteile. Das ist aber bei jedem Produkt so. du kannst kein Auto kaufen ohne ebenfalls teueres Benzin zu kaufen. :wink:

Denn daß die Schnecke verstopft an einer Pelletsheizung, und
das wohl nicht gerade selten verschweigen diese nämlich doch
ganz gerne.

Das passiert (Benutzerfehler) wenn die Pellets in der Lagerung Feuchtigkeit ziehen, bzw. Pellets aus nciht durchgetrockneten Spänen hergestellt werden. also billige Pellets werden teuer!

Und am Wochenende ist irgendwas mit der

Pelletsheizung einer Kollegin passiert (Keller voller Rauch,
hat noch keine genaue Diagnose) und das, obwohl die Heizung
erst 2 Jahre alt ist (also vielleicht doch etwas anfällig?).

Oder vielleicht doch falsch bedient? frische Pellets rein, Heizung starten und gleich wieder drosseln, bevor sie durchgeglüht hat und schon qualmts. Kennt der Pfadfinder vom Lagerfeuer.

Und das mit der Regenwassernutzung:
10000m³ ist wohl ein wenig zu viel, denn in dem Prospekt einer
Firma gibt es max. 9000m³ und wie wir seit gestern wissen,
reicht für uns ein 4.500m³ - Tank.

Auch ein Fehler: nicht einen großen Tank kaufen sondern drei bis 4 kleine paralell schalten: einlaß im ersten Auslass im letzten. vorteil: beruhigter Einlauf, Wasserstandsausgleich ca. 30cm über Boden. das Wasser wird von Tank zu Tank klarer und die Schwemmschicht ist ausreichend groß um das Wasser biologisch topfit zu halten.

Und das mit dem offenen Tank hättest Du Dir ja wohl selber
zusammenreimen können, daß ich mit offen nicht meine, daß er
keinen Deckel hat und die Vögel reinscheissen können, sondern,
daß er nicht im Erdreich vergraben wird, sondern in einem
ungenutzen Eck steht (dafür gibt es nämlich extra Betontanks).

Typischer Selbstbaufehler (auch gern von unqualifizierten Aufstellern genutzt): sparen am Kleber (Mörtel). die Tanks werden dadruch schnell undicht, ein Frost und das Ding platzt mit lautem Knall. ein Nachbar hat sich einen solchen Betontank ins erdreich gesetz. Nach dem erstenFrost kam der 70cm aus der Erde, weil er wegen billigem Mörtel undicht war und das Wasser ihn aufschwimmen ließ.

Und auch das mit der weißen Toilettenschüssel und der Wäsche
ist totaler Schwachsinn.
Man merkt, daß DU überhaupt null Ahnung hast.

außer daß ich die dinger drei jahre lang verkauft habe und mit den Kunden den Stress hatte, daß doch alles farbig wurde, hast du recht. Nul ahnung.

Und wie Du auf die Idee kommst, daß wir nur sparen wollen,
weiß ich auch nicht, wir sind lediglich am überlegen,
vielleicht die günstigere Heizung (Scheitholz) zu nehmen und
dafür zusätzlich noch Solar und/oder Regenwasserzysterne.

Solar-Voltaik selbst einbauen zu wollen ist also kein Sparen?

Man muß halt auch mal zwischen den Zeilen lesen …

empfahl ich dir oben ebenfalls.

gruss

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Hallo Heike,

ein paar Bemerkungen von mir zu der einen oder anderen Diskussion aus dem Thread:

Wir betreiben selbst erfolgreich und störungsfrei eine Holzpelletsheizung und sind sehr zufrieden damit. Die Heizung ist vollautommatisch. Verqualmung durch Fehlbedienung ist ausgeschlossen. Es sei denn, ich schütte einen Eimer Wasser in die Anlage.

Wir kaufen tatsächlich Qualitätspellets, eine verstopfte/verklemmte Schnecke hatten wir in den ganzen 5 Jahren nicht.

Auf dem Dach haben wir eine Solaranlage zur Heizungsunterstützung. Wolfgang hat es unten schon erwähnt, dummerweise „unterstützt“ das blöde Ding im Sommer, wenn wir garkeine Heizung brauchen.

Anbieten tut sich die Solaranlage aber trotzdem. Da die Holzheizung ja etwas träger (wenn sie brennt, dann brennt sie) ist als Öl oder Gas, bietet sich deswegen schon ein Pufferspeicher an. Der wäre aber nicht wirtschaftlich ohne Solaranlage.

Wenn ihr nicht gerade in schneereichen Gegenden Süddeutschlands wohnt, heizt das Ding auf jeden Fall in der Übergangszeit kräftig mit. Und von April bis September ist der Brenner selbst aus. Warmwasser schafft bei uns mit Ausnahme von Dezember-April alleine die Solaranlage.

Denkt doch mal drüber nach, Waschmaschine und Spülmaschine mit Warmwasser zu versorgen, wenn es schon relativ häufig umsonst vom Dach kommt. Wir haben das leider beim Einbau verpennt.

Local hat recht mit der gelben Kloschüssel. In der letzten Wohnung hatten wir für 5 Personen im Haus eine 7000-Liter-Zisterne vergraben. Wir hatten zwei Bäder in der Wohnung, eine mit weißer und eine mit cremefarbener Schüssel. Die rein-weisse haben wir nach einiger Zeit wieder auf Leitungswasser umgestellt, weil sie einen feinen, aber unansehnlichen, schwer zu entfernenden Belag bekommen hatte. Die cremefarbene haben wir jahrelang mit Regenwasser gespült, da ist der Belag überhaupt nicht aufgefallen. Also…wenn Regenwasser, dann nicht gerade glänzend weiße Ausstattung.

Viele Grüße
Bonsai

Denkt doch mal drüber nach, Waschmaschine und Spülmaschine mit
Warmwasser zu versorgen, wenn es schon relativ häufig umsonst
vom Dach kommt. Wir haben das leider beim Einbau verpennt.

Und wie wollt Ihr die 30 Grad für Socken regeln? Heißwasser ginge dann nur für Kochwäsche! Wie soll das gesteuert werden?

Die cremefarbene haben wir jahrelang mit Regenwasser gespült,
da ist der Belag überhaupt nicht aufgefallen. Also…wenn
Regenwasser, dann nicht gerade glänzend weiße Ausstattung.

Wir benutzen Regenwasser seit 12 Jahren ohne Probleme für die Toilettenbecken. Wie müßte dann die Wäsche aussehen?
Regenwasser braucht natürlich Filter. Feinfilter.

mfgConrad

Denkt doch mal drüber nach, Waschmaschine und Spülmaschine mit
Warmwasser zu versorgen, wenn es schon relativ häufig umsonst
vom Dach kommt. Wir haben das leider beim Einbau verpennt.

Und wie wollt Ihr die 30 Grad für Socken regeln? Heißwasser
ginge dann nur für Kochwäsche! Wie soll das gesteuert werden?

Eben. Du müsstest vorne eine Mischbatterie einbauen und dann sicherheitshalber mit ein paar Grad weniger in die Maschine gehen, generell. Die Maschine heizt dann evtl. fehlende Grade nach. Evtl. gibt der Markt da aber auch schon was her, z.B. Maschinen mit eingebauten Mischvorrichtungen. Wir haben das dann nicht weiterverfolgt.

Die cremefarbene haben wir jahrelang mit Regenwasser gespült,
da ist der Belag überhaupt nicht aufgefallen. Also…wenn
Regenwasser, dann nicht gerade glänzend weiße Ausstattung.

Wir benutzen Regenwasser seit 12 Jahren ohne Probleme für die
Toilettenbecken. Wie müßte dann die Wäsche aussehen?
Regenwasser braucht natürlich Filter. Feinfilter.

Nun, es war eine Mietwohnung. Deswegen weiß ich nichts über die Detailausstattung der Anlage. Ich weiß nur, dass das Becken schmutzig wurde. Und nachdem beide Becken von den gleichen Leuten benutzt, gespült und geputzt wurden und das auch noch annhähernd gleich oft, lassen sich andere Ursachen, wie z.B. Nicht-anständig-Putzen ausschliessen.

Ebenso möchte ich natürlich nicht ausschliessen, dass sich dieses Problem irgendwie beheben läßt.

Gruß
Bonsai

z.B. Miele…
…hab nochmal gesucht, wg. Warmwasseranschluß an die Waschmaschine: Softtronic W 2525 WPS AllWater von Miele

…hab nochmal gesucht, wg. Warmwasseranschluß an die
Waschmaschine: Softtronic W 2525 WPS AllWater von Miele

Genau und die gibt nur heisses Wasser zu, bei Kochwäsche. Das mit der Mischbatterie ist viel zu kompliziert und wie oft würde man das vergessen!

mfgConrad

Eine komplette Filteranlage für Regenwasser einlauf und Auslauf kostet über 500,-Euro. Das ist den meisten Leuten, die ja eigentlich Geld sparen wollen damit, zu teuer.
Der Erfolg sind Blätter und Schmutz im Tank, welche das Wasser stark verunreinigen. Und damit auch die Toillettenbecken. Und die Wäsche.

Wir testen unser Regenwasser oft, in dem wir Zweiflern ein Bierglas voll Regenwasser und ein Bierglas voll Trinkwasser geben. Keiner hat bisher geraten, welches Regenwasser, welches Trinkwasser ist.

Hallo,
schade, daß Du Deine Zeit so vergeudet hast, denn Deinen

Hallo

Und du setzt vorraus, daß die Verkäufer alle lügen und dir
Mist verkaufen. Bist du so naiv (ängstlich)?

Nein, bin eben NICHT so naiv, alles zu glauben und das hat mit ängstlich nichts zu tun. Bin einfach nicht so blöde, zu glauben, daß ein bestimmtes Produkt nur Vorteile hat. Aber das kapierst Du anscheinend nicht…

Es gibt nicht nur Vorteile. Das ist aber bei jedem Produkt so.
du kannst kein Auto kaufen ohne ebenfalls teueres Benzin zu
kaufen. :wink:

Das ist ja wohl bei jedem Auto so…Benzin braucht man, bei jedem Modell, die Frage ist da eben nur, wieviel Benzin.
Und deswegen hatte ich ja auch gefragt, um eventuelle Nachteile zu erfahren, um dann abwägen zu können…

Oder vielleicht doch falsch bedient? frische Pellets rein,
Heizung starten und gleich wieder drosseln, bevor sie
durchgeglüht hat und schon qualmts. Kennt der Pfadfinder vom
Lagerfeuer.

War kein Bedinungsfehler…ist tatsächlich was kaputt gegangen…

Auch ein Fehler: nicht einen großen Tank kaufen sondern drei
bis 4 kleine paralell schalten: einlaß im ersten Auslass im
letzten. vorteil: beruhigter Einlauf, Wasserstandsausgleich
ca. 30cm über Boden. das Wasser wird von Tank zu Tank klarer
und die Schwemmschicht ist ausreichend groß um das Wasser
biologisch topfit zu halten.

Das schreibst Du auf einmal, davon war in Deinem ersten Bericht überhaupt keine Rede davon…

Und auch das mit der weißen Toilettenschüssel und der Wäsche
ist totaler Schwachsinn.
Man merkt, daß DU überhaupt null Ahnung hast.

Ein Bekannter von uns hat seit 5 Jahren eine Regenwasseranlage und null Probleme mit der Toilettenschüssel…noch so sauber wie am ersten Tag, und er hat einen großen Tank…liegt vielleicht an Deiner Anlage…davon würde ich die Finger lassen…welche Marke vertreibst Du denn, nicht, daß wir die aus Versehen noch kaufen…

außer daß ich die dinger drei jahre lang verkauft habe und mit
den Kunden den Stress hatte, daß doch alles farbig wurde, hast
du recht

Jedenfalls kommen uns Deine Antworten nicht sehr kompetent vor, da sind wir doch froh, daß sich hier noch andere gemeldet haben, die uns auch wirklich weitergeholfen haben!!!