Solaranlage - integrierter Einbau oder Aufbau ?

Hallo alle zusammen,

wir stehen vor der Entscheidung, ob wir die geplante Solaranlage in unserem Neubau nun in das Dach intergieren, oder klassisch oben über die Ziegeln aufbauen lassen ?

Mal abgesehen von der Kostenersparnis bei der integrierten Einbaulösung (weniger Dachziegel und Sonderziegel für Anschlußdurchlässe) interessieren wir uns für das evtl. entstehende „Risiko“.

Gibt es hier Erfahrungswerte im Sinne der Dichtigkeit des Daches bei der integrierten Lösung ? Was können noch für „Dinge“ geschehen,w enn wir die Solaranlage in das Dach einbauen lassen ?

Zur Ergänzung sei noch gesagt, dass wir eine „Aufdachdämmung“ haben und ein KFW-40 Haus bauen.

Ich hoffe Ihr habt einige Infos für uns… dafür schonmal herzlichen Dank !

Gruß
Zapper01

Hallo,

Risiken fallen mir grad nicht ein, aber dafür Vorteile:

  • sie ist effektiver, da sie im Dach eingebettet und dadurch weniger Fläche nach aussen hat. Wenn der Wind unter den Platten herzieht, kühlt das ganz gut.
  • sie ist geschützter, da der Wind nicht drunter greifen kann oder bei Sturm wird sie nicht so schnell von umherfliegenden Teilen getroffen.

Wenn sie fachmännisch montiert ist, ist auch alles dicht.

Haelge

Hallo,

Risiken fallen mir grad nicht ein, aber dafür Vorteile:

Die gelten aber nur für Solarthermie Anlagen (Durchlauferhitzer),
bei Photovoltaik Anlagen wäre es genau anders herum.

Von daher wäre erstmal wichtig zu wissen was denn für eine Anlage.

Gruß
Stefan

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Nichts leichter als das:

Es handelt sich um eine Solaranlage zur Erwärmung von Brauchwasser (Duschen, etc.). Größenordnung soll so ca. 5 m² sein ! Es handelt sich dabei nicht um diese „Röhren“, sondern um die klassischen Solarzellen.

Hoffe das hilft weiter !

Hallo

meine Eltern haben vor etwa 10 Jahren eine Solaranlage von einer Heizungsbaufirma auf das Dach bauen lassen. Es war eine Indachmontage, weil das eben besser aussieht.

Da der Dachboden erst vor wenigen Jahren ausgebaut wurde, wurde die Undichtigkeit der Module vorher nicht bemerkt. Inzwischen war ein Spengler da, der die Einblechung geändert hat, und auch ich habe nach undichten Stellen gesucht.

Fehlanzeige. Die undichte Stelle ist bis heute nicht gefunden. Das Wasser wird jetzt mit einer Plastikfolie, die unter die Stelle gespannt wurde wo das Wasser aus dem Modul austritt, durch die Dachpfannen nach außen abgeleitet.

Mag sein, daß das eine Ausnahme ist. Der Heizungsbauer hat die Module auch selber zusammengebaut. Irgendwas ist aber wohl schiefgegangen.

Ich bin für Aufbau.

Hans

Morgen!

Nichts leichter als das:
Es handelt sich um eine Solaranlage zur Erwärmung von
Brauchwasser (Duschen, etc.).

Da kann ich dann leider nicht helfen (wegen Ahnungslos) und enthalte
mich lieber jeden Kommentares.

Gruß
Stefan

Ich beschäftige mich schon länger mit Solaranlagen und muß Dir von „Inndach - Anlagen“ bei Photovoltaik abraten. Solarstrom braucht Luftzug umd die Anlage kühlen zu können, sonst drohen herbe Wärmeverluste.

Bei Solarthermie ist das anders. Da kannst Du das ruhig ins Dach reinlegen. Die wollen schließlich Wärme produzieren und da ist ein Luftzug eher hinderlich!