Solaranlagen für Heizung und Wasserbereitung

ich habe inzwischen einiges gelesen und auch Kostenangebote erhalten. Leider bin ich mir nicht sicher ob das der richtig und vorallem wirtschftlich richtige Schritt ist.
Besonders würde mich interessieren welche Langzeiterfahrungen es gibt.

vielen dank schon mal im voraus.

Ich habe hier ein Angebot (PARADIGMA CPC 32 Allstar)für eine Solare Warmwasserbereitung (ohne Heizungsunterstützung)in Höhe von 3885.35 €. Abzüglich einer staatl. Förderung von 410.- € in der Summe also 3475,35 €.
Im Durchschnitt habe ich für die Warmwasserbereitung
Kosten in Höhe von 1.40 €. pro Tag.
Gegenfrage, rechnet sich das ?

Hi, heute 1,40 in 2 Jahren 2,80? in 5 Jahren?
Nun ja wie auch immer; es wäre einfach Unsinnig im Frühjahr Sommer und Herbst, das Wasser anders als Solar zu erwärmen.
OL

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man müsste fast 7 Jahre keine Kosten haben dann rechnet es sich. Aber scheint immer die Sonne? Grundsätzlich bin ich der Meinung das in Anbetracht der steigenen Preise es sich rechnet. Was mich schwach werden lässt sind ebend die enormen Investitionskosten. Meine Angebote gehen von 18.000 bis 28.000 € verschiedene systheme aber mit warmwasser und heizung.

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DAs sind ja auch meine Beweggründe. Aber noch mal die Frage . Wer hat schon Langzeiterfahrung?

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Nun ja wie auch immer; es wäre einfach Unsinnig im Frühjahr
Sommer und Herbst, das Wasser anders als Solar zu erwärmen.

Geothermisch evtl.? Und dann auch im Winter?
Rechnen muss es sich, und da wären mehrere Alternativen zu vergleichen.

OL

DF

Das hab ich überhaupt noch nicht in Erwägung gezogen. So richtig vorstellen kann ichs mir nicht.

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HI, ja habe ich.
Ich hatte 1995 eine Anlage 20m2 um ca. gut 10.000 Euro netto errichten lassen.
1x500l (Email) + 1x1000l (Kunstoffbeschichtung) Boiler wobei der 500er eine Nachtstrompatrone hat.
nach 5 Jahren war der 1000l Boiler durchgerostet und wurde Zeitwertmäsig ersetzt, das heisst ich habe nochmals etwas aufgezahlt und bekam einen 1000l Emailboiler.
Ansonsten keine weitere Reperatur oder Instandhaltungsmaßnahme, außer einmal Frostschutz auffüllen.
Die E-Patrone ist in den Wintermonaten solange die Kollektorfläche mit Schnee bedeckt ist in Betrieb.
Schlechtwetterperioden werden meist durchgepuffert, bzw. im Bedarfsfall würde die E- PAtrone nachheizen.
Damals hatte ich die Kollektoren aus ästhetischen Gründen (was ein Fehler war) an die relativ flache Dachneigung angepasst.
Da sich die Nachbarn aber selbst nicht nach ästhetischen Gesichtspunkten verhalten, wäre es besser gewesen die Anlage steiler zu montieren, um im Winter einen Ertrag zu bekommen, da einerseits der Einfallswinkel besser wäre und andererseits der Schnee schneller abrutscht.
Dann könnte ich auch die Heizung unterstützen, was letzlich kein so großer Aufwand wäre.
Ich hatte die Anlage bis zur Amortisation gut genützt, aber mittlerweile ist mein Warmwasserbedarf zurückgegangen sodaß ich im Zuge einer Dachsanierung die Kollektoren steiler stellen werde um eben im Herbst und Frühjahr zu heizen und im Winter die Heizung unterstützen zu können.
OL

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Ja da hast du natürlich Recht, war halt von mir so formuliert, da es so schön plakativ nachvollziehbar ist wenn aus jedem Gartenschlauch brennheisses Wasser kommt, der Nachbar aber extra die Ölheizung im Sommer laufen hat um sein Duschwasser zu erwärmen.
Ol

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Kommt auf die Bedingungen an. Ideal wäre hoher Grundwasserstand für kleine Brunnenanlage, aufwendiger und weniger ergiebig sind Sonden (je nach Bodenbeschaffenheit).
Geeignet für Heizungen sind Flächensysteme (Fußbodenheizungen, Unterdecken), da mit geringer Temperaturdifferenz zwischen Erd"wärme" und Vorlauftemperaturen hohe Effizienz erzielt werden kann (es gibt mittlerweile zahlreiche Gebäude, die ausschließlich geothermisch beheizt/gekühlt werden). Du könntest mit diesem System idealerweise auch im Sommer kühlen (Dachgeschoß vorhanden?).
Google mal nach „Geothermie Brunnenanlage“ oder „Geothermie Sonden“.

Gruß
Der Franke

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das heißt die Anlage war nicht für die Heizung gedacht? Aber alles in allem warst du ja zufrieden. Unser Dach ist genau Südseit.35 ° Neigung. Wir haben ein Angebot für den Einbau einer solvisMax SÖ-756 Brennwertheizung mit Solar SolvisFera F-652 vorliegen. Der Brenner heizt direkt das Wasser auf. Die Ladepumpe entfällt praktisch. Erscheint mir recht plausiebel.

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ja danke für die info hab mich grad mal *belesen* klngt echt als alternative. Brunnenanlage hab ich nicht. Fußbodneheizung im EG und Obergeschoss mit Heizkörper. Hab aber nicht die geringsten Vorstellungen was das kostet.
Gruß

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Meine Schwiegermutter hat seit über 30 Jahren Solarzellen auf dem Dach. Sie funktionieren noch, aber bringen nicht mehr die volle Leistung.

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Vor wenigen Wochen habe ich das Großprojekt ungesetzt.
Neue Heizung ( Brennwert ) plus Solaranlage ( Vakuumröhren )
für Brauchwasser mit Heizungunterstützung.
Mein Hinweis zu Angeboten. Vorher über Preise und Technik kundig machen, um die Angebote kontrollieren zu können. Die Angebote die ich erhielt waren tw.(99%) kriminell. Verbrauchsmaterialen wurden bis zu 800 / 900 % über dem normalen Endverbraucherpreisen kalkuliert.
Materialen, Mengen wurden in den Angeboten eingerechnet die mit der zu erstellenden Anlage nichts zu tun haben. Selbst nach Fertigstellung,
wurde versucht Positionen, Materialien in die Rechnung einzubringen
die nicht eingebat, verwendet wurden. Angebotsunterschiede mit annähernd gleicher Leistungsbeschreibung zw. 20000 + 40000 Euro.
Höchste Vorsicht ist geboten.

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Diese Frage ist wahrscheinlich erst nach Jahren zu beantworten.
Auf Flachkollektoren gibt es 10 Jahre Garantie, trotzdem habe ich mich
für Röhrenkollektoren entschieden. Diese bringen 30% mehr Leistung und
erzeugen noch Wärme wo Flachkollektoren schon lange abgeschaltet haben.
Selbst bei bedecktem Himmel werden zw. 60 bis 90 Grad und bei Sonnenschein über 100 Grad von den Kollektoren gefördert.
Die Heizung steht im Prinzip still.
Zur Kontrolle macht das Brennersystem ein Kontroll, Pushup.
Nach einem Jahr werde ich wissen welche Einsparungen die Anlage bringt.

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du hast mit vakuumröhren die anlage ausgestattet? Die sind sicher viel effizienter aber auch der Witterung ausgesetzt. War das ein erheblicher Aufwand alles umzubauen? Wie alt war denn die alte Anlage?
grüße

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ich habe inzwischen einiges gelesen und auch Kostenangebote
erhalten. Leider bin ich mir nicht sicher ob das der richtig
und vorallem wirtschftlich richtige Schritt ist.
Besonders würde mich interessieren welche Langzeiterfahrungen
es gibt.

vielen dank schon mal im voraus.

Vor wenigen Wochen habe ich das Großprojekt ungesetzt.
Neue Heizung ( Brennwert ) plus Solaranlage ( Vakuumröhren )
für Brauchwasser mit Heizungunterstützung.
Mein Hinweis zu Angeboten. Vorher über Preise und Technik
kundig machen, um die Angebote kontrollieren zu können. Die
Angebote die ich erhielt waren tw.(99%) kriminell.
Verbrauchsmaterialen wurden bis zu 800 / 900 % über dem
normalen Endverbraucherpreisen kalkuliert.
Materialen, Mengen wurden in den Angeboten eingerechnet die
mit der zu erstellenden Anlage nichts zu tun haben. Selbst
nach Fertigstellung,
wurde versucht Positionen, Materialien in die Rechnung
einzubringen
die nicht eingebaut, verwendet wurden. Angebotsunterschiede mit
annähernd gleicher Leistungsbeschreibung zw. 20000 + 40000
Euro.
Höchste Vorsicht ist geboten.

du hast mit vakuumröhren die anlage ausgestattet? Die sind
sicher viel effizienter aber auch der Witterung ausgesetzt.
War das ein erheblicher Aufwand alles umzubauen? Wie alt war
denn die alte Anlage?
grüße

Ich hatte vorher eine normale Viessmann Ölheizung (Einbau 1986 ) ohne Solar.
Das Projekt wurde kpl. neu angelegt. Unser Dach ist mit idealer Neigung von 31 Grad nach Süden ausgerichtet. Die Leitungen vom Kollektor zur Heizung wurde durch einen leeren Schacht im Kamin geführt.
( In der Regel ist nach Brennwertkesselmontage der Entlüftungsschacht frei )