Hallo,
in unser Reihenmittelhaus (Sechs Personen, Ausrichtung-Süd)soll eine Heizung z.B. CerapurModul-Solar (Junkers) mit 210l Speicher die alte Gastherme (Außenwand) ersetzen.
Eine Montage der Solarkollektoren auf dem Dach möchte ich vermeiden und daher einen Teil der überdachten Terrasse mit Solarmodulen abdecken.(Es müssten zu viele Zimmer renoviert werden).
Der Weg zwischen den Kollektoren wird dadurch aber etwa 5 Meter länger werden als bei einer Dachmontage.
Ist das überhaupt noch sinnvoll bzw. wirtschaftlich, einen so langen Weg in Kauf zu nehmen?
Auch frage ich mich, ob der Speicherbehälter ausreichend groß ist und ob die Montage eines zusätzlichen Speichers (im Keller) abgesetzt von der Heizung möglich ist. Andererseits könnte ich dann in diesen Speicher im Winter auch Wärmenergie unseres Kaminofens einspeisen.
Vielen Dank für eure Antworten.
Markus
Hallo,
also die Länge der Leitung ist nicht so schwerwiegend. Eher die Ausrichtung und Steilheit. In Anbetracht dessen das Du ein Kamin mit anschließen möchtest würde ich doch eher einen Pufferspeicher empfehlen mit Brauchwasserdurchlaufschlange. Keine Probleme mit Ligionellen da nur sehr geringer Wasserinhalt der Schlange und immer voll durchgeheitzt.
Gruß Olli
Hallo! Die "längere " Leitung zu den Solarelementen sollte kein Problem sein. Aber ein Speicher mit „nur“ 210 l Inhalt kommt mir sehr klein vor.
Ein zusätzlicher Pufferspeicher, der dann idealerweise auch vom Kaminofen gespeist wird und dessen Inhalt auch zur Heizungsunterstützung genutzt wird, dürfte die eleganteste Lösung sein.
Die Instllation von so etwas ist natürlich nicht ganz einfach und sollte am Besten „vom Fachmann“ durchgeführt werden, der auch Berechnung und Auslegung der Komponenten durchführen sollte.
Gruß Walter