wieviel Sold bekam ein einfacher Deutscher Soldat in der Wehrmacht während des Krieges? War es so bemessen, dass er damit seine Familie unterhalten konnte, oder war es nur ein persönliches Taschengeld (Familienunterhalt extra). Wer bekam das Geld, wo wurde es ausbezahlt (sicherlich nicht im Feld)?
Hallo Wolfgang.
Bei Wehrpflichtigen:
Der Schütze A… bekam 50Pfennige am Tag,
ein Gefreiter 75Pfg. Wehrsold. Wenn der Ernährer eingezogen wurde
wurde Fam.unterh. direkt an die Fam. geschickt.
Ansonsten (für den 18jährige allein lebenden) war´s das.
Unterkunft,Verpflegung und Heimfahrten mit der Reichsbahn in Uniform,frei.
Zeit-u. Berufssoldaten wurden nach der Reichsbesoldungsordnung bezahlt.
Da gibt es mehrere Zulagen für verheiratete, über 45jährige,
Ortszuschläge (Großstadt,Dörfchen im bezug auf die Lebenserhaltungskosten) eceteraecetera.
plus anderer Zulagen z.b.fliegendes Personal o.ä.
Der Familienunterhalt wurde nach Hause geschickt.
Im Krieg, gab es Frontzulage. Eine Mark für alle gleich.(p.Tag)
Für die Auszahlung „im Feld“ gab´s das Soldbuch, und den Zahlmeister und die Zahlmeisterei, meist auf Bataillonsebene.
Da konnte auf Wunsch der Wehrsold plus Zulagen, also der Teil der nicht heim geschickt wurde, bar ausgezahlt und auffen Kopp gehauen werden.
grüsse borthi
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