hallo zusammen,
ich hab letztens einen bericht über afrikanische soldaten gelesen…dort steht das diese unter drogen gestetzt werden (kat hiess das zeug glaub ich) um die kampfbereitschaft zu erhöhen… und ein nachbar (feldwebel) erzählte mir das die sondereinsatzkommandos auch drogen nehmen um einen „tunnelblick“ zu bekommen…
ich würd gerne eure meinung dazu hören
mfg
asi
Im 2.Wk wurde schon „Perventin“ genommen,ein Aufputsch und Wachhaltemittel
Amerikanische Piloten nehmen ebenfalls Drogen,teilweise unter dem Zwang „wer nicht schluckt darf nicht starten“
Bei „Desert Storm“ gab es öfters „friendly fire“ aufgrund eines Rausches dieser Mittel
Hallo,
in den Anfangsjahren der BW gab es in der Springerzusatzverpflegung auch die gelben Pervitinpillen. Wir warfen die immer in den nächsten Mülleimer. Ein paae Dolle haben die aber auch geschluckt.
Gruss
Rainer
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Ich weiss aus einem Referat über Amphetamine, das ich in Bio gehalten habe, dass vor allem Flieger im 2. Weltkrieg Amphetamine bekommen haben.
Der Vorteil ist:
Amphetamine blocken die Schutz- bzw. Erholungsmechanismen. Das heisst man hat keinen Hunger, man wird nicht müde, man leistet mehr, weil die Muskeln sich ja nicht durch Ermüdung selbst schützen. Auch für den Wachdienst waren Amphetamine beliebt, weil man immer aufmerksam war. Tja, nur blöd, dass das süchtig macht und eben Schlafstörungen und Abmagern bewirkt.
Ich glaube, ich habe mal gehört, dass die US-Amerikanischen GIs in Vietnam Drogen bekommen haben, darunter auch Haschisch und Cannabis. Und das weil sie sonst mit dem Dschungelkrieg nicht zurechtgekommen wären. Manche sind trotzdem nicht damit zurechtgekommen, wurden zusätzlich noch süchtig und haben sich schließlich nach dem krieg noch umgebracht. Das sind die indirekten opfer des Vietnamkrieges.
Aber wie gesagt, das mit Vietnam habe ich nur mal gehört.
hallo OberAsi,
und ein nachbar (feldwebel) erzählte mir das die
sondereinsatzkommandos auch drogen nehmen um einen
„tunnelblick“ zu bekommen…
und im Spiegel/telepolis stand vor ca. 1 Jahr ein Artikel, dass die Bomberpiloter der USAF, welche aus dem Indik* zu Enduring Freedom aufgestiegen sind (Flugzeit je Einsatz >16 h) vor dem Einsatz mit aufputschendenen Mitteln (Amphetamine) und danach mit ruhigstellenden Mitteln (Schlafmittel/Sedativa) behandelt wurden, damit sie das durchgehalten haben.
Ich finde es auf jedenfalls ein interessantes Menschenbild:
Der Mensch muss funktionieren wie ein Robote, und damit es funktioniert setzt man allew irgendwie greifbare Mittel ein. Das der Einsatz irgendwie greifbarer Mittel kein singukläres Ereignis bei der Kriegsführung ist, wird niemand überraschen, der im Geschichtsunterricht und/oder beim politischen Tagesgeschehen** aufpasst.
Ciao m@xet.
*glaube die Basis hies Diego Garcia, liegt jedenfalls westlich von Mauritius
**Gerade mal aktuell: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,336869,…
hallo zusammen,
ich hab letztens einen bericht über afrikanische soldaten
gelesen…dort steht das diese unter drogen gestetzt werden
(kat hiess das zeug glaub ich) um die kampfbereitschaft zu
erhöhen… und ein nachbar (feldwebel) erzählte mir das die
sondereinsatzkommandos auch drogen nehmen um einen
„tunnelblick“ zu bekommen…
ich würd gerne eure meinung dazu hören
Kannst Du gerne.
Bist im falschem Brett. Ist heute aktueller als in der Historie. Der Prisanz wegen eher in der Militärpolitik zu hause.
Politisch gewollte Stumpfheit gegen gemeine Menschlichkeit. Alle die dieses fordern, dulden und befehlen sind Verbrecher im Sinne der Humanität und der Genfer Konventionen.
Braucht man nicht weiter nachdenken. Wenn es nur immer so einfach wäre.
Gruß Gert