Sollte man eine Verkehrsrechtschutzversicherung haben oder reicht eine Vollkaskoversicherung aus ?
Wie hoch sollte man die Deckungssumme einer Verkehrsrechtschutz wählen ? 500.000, 1.000.000 oder unbegrenzt ?
Sollte man eine Verkehrsrechtschutzversicherung haben oder
reicht eine Vollkaskoversicherung aus ?
Das sind doch völlig verschieden Dinge.
Wie hoch sollte man die Deckungssumme einer
Verkehrsrechtschutz wählen ? 500.000, 1.000.000 oder unbegrenzt ?
Du mußt schon verdammt lange prozessieren, um 500.000 € Kosten zu erzeugen.
Du mußt schon verdammt lange prozessieren, um 500.000 € Kosten
zu erzeugen.
Bei den fast allen Versicherungen beginnt es erst mit einer Deckungssumme von 500.000 €. Oder ich habe die anderen Versicherungen noch nicht gefunden.
Welche Deckungssumme sollte man denn mindestens haben ?
Hallo,
kann es sein, dass die Summen mit den Deckungssummen der KFZ_Haftpflichtversicherung verwechselt werden?
Kurz erläutert:
Vollkasko:
Bezahlt selbst verursachte Schäden am eigenen Fahrzeug, Glasbruch, Vandalismus, Feuer etc.
Rechtsschutz:
Hilft (und bezahlt nebenbei gesagt
) eigene Ansprüche bei einem Dritten geltend zu machen. Beispiel: Schmerzensgeld-/Verdienstausfallfoderung
Oder etwa wenn einem eine Ordnungswidrigkeit / Straftat vorgeworfen wird. Auch bei evtl. Streitigkeiten mit der KFZ-Steuer wird beim „Recht bekommen“ geholfen.
Wie gesagt, 500.000 EUR (oder gar 1.000.000 EUR) erscheinen mir sehr hoch, deswegen der Verdacht, dass Summen evtl. mit Haftpflicht verdreht wurden… Zumal ich mir nicht vorstellen kann, dass es eine RSV gibt, die unbegrenzte Deckung zusagt…
Als Deckung dürften 100.000 oder 200.000 durchaus ausreichen!
Gruß
Maddin5000
Haftpflicht verdreht wurden… Zumal ich mir nicht vorstellen
kann, dass es eine RSV gibt, die unbegrenzte Deckung zusagt…
Doch, das gibt es inzwischen wieder, zumindendestens für Versicherungsfälle innerhalb Europa.
Hallo,
Kurz erläutert:
Vollkasko:
Bezahlt selbst verursachte Schäden am eigenen Fahrzeug,
Glasbruch, Vandalismus, Feuer etc.
Wobei hier einige Dinge der Teilkasko zugeordnet sind (Feuer, Glasbruch) Aber da keine VK ohne TK lass ich das mal gelten 
Rechtsschutz:
Auch bei evtl. Streitigkeiten mit der
KFZ-Steuer wird beim „Recht bekommen“ geholfen.
Wobei man beim Steuer RS nur gegen die Höhe der Abgabe vorgehen kann, nicht gegen die Abgabe ansich.
Wie gesagt, 500.000 EUR (oder gar 1.000.000 EUR) erscheinen
mir sehr hoch, deswegen der Verdacht, dass Summen evtl. mit
Haftpflicht verdreht wurden…
Also für eine Haftpflicht sind diese Deckungssummen viel zu gering. Selbst für die gesetzlichen Deckungssumme viel zu wenig.
Zumal ich mir nicht vorstellen
kann, dass es eine RSV gibt, die unbegrenzte Deckung
zusagt…
Als Deckung dürften 100.000 oder 200.000 durchaus ausreichen!
Das kommt aktuell wieder in Mode. Also 100.000 € halte ich persönlich für zu wenig. Da die Prozesskosten sich nach dem Streitwert richten kann das durchaus schonmal hoch gehen, vor allem wenn man durch mehrere Instanzen gehen muss (oder will). Und wenn man dann am Ende verliert und die Kosten der Gegenseite noch dazu kommen?! Da wären mir 100.000 zu dünn. Ein Kunde der auf solch niedrige Deckungssummen bestehen würde, sollte mir das in der Beratungsdokumentation unterschreiben!
Habe mir mal 2 Angebote angeschaut:
WGV Versicherung
Versicherungssumme: 500.000 €
Beitrag mit 150€ SB: 31,- € / Jahr
Beitrag ohne SB: 47,10 € / Jahr
HUK24
Versicherungssumme: 1.000.000 €
Selbstbeteiligung: 150€ (variabel im Rahmen des Schadenfreiheitssystems gemäß § 5a ARB)
Beitrag: 39,69 € / Jahr
Welche ist da eher zu empfehlen ?
Hallo,
Wobei hier einige Dinge der Teilkasko zugeordnet sind (Feuer,
Glasbruch) Aber da keine VK ohne TK lass ich das mal gelten
Ja, wollte es nicht unnötig verkpmplizieren
Und es war ja eh nur die Rede von VK…
Also für eine Haftpflicht sind diese Deckungssummen viel zu
gering. Selbst für die gesetzlichen Deckungssumme viel zu
wenig.
Mich hat das unbegrenzt etwas verwirrt, deswegen mein Verdacht