besser die preiswürdigeren Möglichkeiten ausschöpfen?
Beispiel:
Fischer (unser Außenminister) musste nach Südafrika. Also nimmt er (wie es ja auch rechtens ist) die Maschine der Bundesluftwaffe. Kosten: 800.000,- DM (hin- und zurück). Hätte er jetzt statt dessen eine Linienmaschine 1. Klasse verwendet, so hätte das 80.000,- DM gekostet. Also nur 10% der aufgewendeten Kosten. Genau das gleiche im kleinen: muss für jeden Politiker (auf Hinterbänkler) ein Fuhrpark zur verfügung stehen? er kann genauso mit dem Taxi oder Bundesbahn oder LH zu seinem Termin kommen… weitaus preiswerter. dass der Bundespräsident oder der Kanzler sich schlecht ein Taxi kommen lassen kann ist mir auch klar.
Doch lassen sich riesige Summen einsparen, ohne die Effizienz der Regierung zu schmälern.
Grüße
Raimund
Hallo,
Fischer (unser Außenminister) musste nach Südafrika. Also
nimmt er (wie es ja auch rechtens ist) die Maschine der
Bundesluftwaffe. Kosten: 800.000,- DM (hin- und zurück).
nur mal aus Interesse: Was kostet an so einem Flug eigentlich 800.000 DM? Die Treibstoffkosten liegen ja wohl kaum so hoch, oder?
Gruß,
Salzmann
nur mal aus Interesse: Was kostet an so einem Flug eigentlich
800.000 DM? Die Treibstoffkosten liegen ja wohl kaum so hoch,
oder?
Hallo Salzmann,
die Start- und Landerechte sind wohl mit das teuerste.
Gruß
Joe
Hallo zurück,
die Start- und Landerechte sind wohl mit das teuerste.
Heißt das, dass eine Bundeswehrmaschine mehr bezahlen muss als ein Linienflieger?
Gruß,
Salzmann
Heißt das, dass eine Bundeswehrmaschine mehr bezahlen muss als
ein Linienflieger?
Nein, aber die Gebühren werden ja nicht auf 200 bis 400 Reisende verteilt.
Joe
Hallo Raimund,
irgendwie haben einige Politiker wohl das Gefühl für den Umgang mit Geld verloren. Sie denken einfach nicht darüber nach, dass sie mit solchen Aktionen unsere Steuergelder verprassen.
Schöne Grüße
Michael
hallo, Salzmann,
diese Zahlen stammen aus den 24-Uhr Nachrichten (RTL) und die wiederum haben sie vom Bund der Steuerzahler.
Aber ich habe mir natürlich auch mal überlegt, wieso die Summe so hoch ist. Also meine Überlegung:
Start und Landegebühr, Sprit, Gesamtkosten des Fluges für einige wenige Personen (Linienflug meist dividiert durch 100 oder mehr), Bereitschaft und Standgebühr in Südafrika bis zum Rückflug (also miserable Auslastung), Personal, …
Bestimmt gibt es da noch einige Posten, die ich vergessen habe. Beim Linienflug wird alles durch die „Gemeinschft“ der Mitfliegenden geteilt. Denn so ein Flug nach SA kostet keine 80.000,- DM nur für Fischer. Da ist schon noch seine Leibwache, Sekretärin… mitgerechnet.
Grüße
Raimund
hallo, Salzmann,
nein, nur sind die Kosten nicht auf die Vielzahl von Mitreisenden verteilt. Würde die LH einen Flug nur für den Minister und seinen Tross machen, würde es genauso teuer, wie eine BW Maschine.
Grüße
Raimund
Ergänzung
Hallo Interessierte
Ausserdem musste noch eine Reservecrew mit Air-France (!!) vorfliegen, weil die andere Crew wegen Ruhezeiten nicht mehr zurückfliegen durfte.
Also wenn ich dann höre, Jogging-Joschka Übernachtungskosten sparen wollte, dann fällt mir nur der Spruch ein:
Es wird gespart, koste es was es wolle.
Tschüss
B-K
Hallo Raimund,
vorausschicken möchte ich, daß ich keine Symphatie für unsere Berufspolitiker habe. Zu Deiner Frage möchte ich aber doch auf einiges aufmerksam machen:
besser die preiswürdigeren Möglichkeiten ausschöpfen?
Wahrscheinlich stimmen die Kalkulationen über die Kosten nur selten, berechnet wird von Leuten, die besondere Interessen verfolgen und nicht unbedingt der Wahrheit nachlaufen. Z.B. Oppositionspolitiker, Reporter u.s.w.
Fischer (unser Außenminister) musste nach Südafrika. Also
nimmt er (wie es ja auch rechtens ist) die Maschine der
Bundesluftwaffe. Kosten: 800.000,- DM (hin- und zurück). Hätte
er jetzt statt dessen eine Linienmaschine 1. Klasse verwendet,…
Ein hochrangiger Repräsentant eines Landes soll nicht nur, er muß sogar so reisen, daß er keinen billigen Eindruck hinterläßt. Außerdem soll er ausgeruht und adrett aus dem Flieger aussteigen und sich der Menge der Reporter präsentieren.
Also müssen entsprechende Flugzeuge vorhanden sein, egal, wieviel ein einzelner Flug kostet. Diese 800 Mille aus dem Jahresbudget herauszukalkulieren, finde ich nicht besonders geschickt.
Ein Vergleich mit der ersten Klasse müßte auch gleiche (notwendige) Qualität, Pünktlichkeit und die (notwendige) Anzahl der Mitreisenden und der Kommunikation und Arbeitsmöglichkeit während des Fliegens berücksichtigen.
So ähnlich argumentiere ich auch für Ritzel-Rudi, obwohl für dessen Flug, wie an anderer Stelle schon festgestellt, eine grobe Instinktlosigkeit und nicht die Berechtigung diskutiert wird.
Unter diesen Gesichtspunkten würden sich natürlich auch noch Ersparnisse machen lassen, aber so riesig stelle ich mir diese nicht vor.
Grüße Rudolf
Doch lassen sich riesige Summen einsparen, ohne die Effizienz
der Regierung zu schmälern.
Grüße
Raimund
Na prima!
da freut sich dann die internationale Mafia, wenn unsere VIPs mit Linie fliegen. So ein Highjacker kostet ggf 1000 Mark und die Ablöse mindestens das Tausendfache. Tolles Geschäft!
Richard
Fischer (unser Außenminister) musste nach Südafrika. Also
nimmt er (wie es ja auch rechtens ist) die Maschine der
Bundesluftwaffe. Kosten: 800.000,- DM (hin- und zurück). Hätte
er jetzt statt dessen eine Linienmaschine 1. Klasse verwendet,
so hätte das 80.000,- DM gekostet. Also nur 10% der
aufgewendeten Kosten…
Na, so wichtig sind die meisten Politiker nicht…
hallo Richard,
der Personenschutz kostet im Linienflieger auch nicht mehr, als im BLW-Jet.
Hier ein kleines Beispiel, welche Blüten das treibt: unser ehemaliger Verteidigungsminister Wörner flog zum Wochenende von Bonn nach Stuttgart und dort dann weiter in seinen Heimatort. Hört sich alles ganz harmlos an…! Doch wie machte er das? Er flog mit der BW Maschine nach Stuttgart (getarnt als Flug zur Wahlveranstaltung). Damit er nicht mit einem gesichertem Fahrzeug der Landespolitiker oder gar einem Taxi weiterfahren musste, hat er seine Dienstwagen (Plural) von Bonn nach Stuttgart nachfahren lassen. Von Stuttgart an legte er den Verkehr lahm (riesiges Aufgebot an Polizeischutz).
Leider ist es allgemeiner Usus, dass viele Beamte (zum Glück gibt es auch andere) und die meisten Politker gänzlich vergessen, mit wessen Geld dsie umgehen!
Ich kann mich noch an einen Bürgermeister von München erinnern, der bei seinen Beamten verhasst war. Warum? Er sparte wo´s ging. Selbst in den Toiletten hatte das Licht nicht zu brennen, wenn niemand drin war. Er selbst sparte ebenfalls: er fuhr jeden Morgen mit der Straßenbahn zur Arbeit ins Rathaus. Das Ergebnis: München war schuldenfrei, ja die Stadt hatte sogar ein schönes Polster für Notfälle.Alle seine Nachfolger schleuderten das Geld mit vollen Händen zum Fenster hinaus. z.B. für so „sinnvolle“ Sachen wie Olympiade und deren heutigen Ruinen.
Du kennst die Kalkulation der öffentlichen Hand? Wenn ein Amt 2 Mio für das Jahr 2000 zur Verfügung hat, aber nur 1,5 Mio verbraucht, dann wird im nächstem Jahr das Limit auf 1,5 mio gesetzt. Damit das nicht geschieht, verbrauchen die Zuständigen die 0,5 Mio für irgendwelchen Schrott. Damit sie nächstes Jahr wieder 2 Mio erhalten.
Grüße
Raimund
Hi Raimund,
ich will ja gar nicht in Abrede stellen, daß die meisten Politker - gerade unsere Provinzmathadore - ihre Budgets über alle Limits verbraten, zumal sie ja das Geld nicht selber verdienen müssen und fremder Leute sauer verdientes Geld (Steuern) sich immer am schönsten verpulvern lassen.
Allerdings eine sicherheitsrelevante Person wie den Außenminister (und Vicekanzler!) mit Linie fliegen zu lassen, ist mir doch reichlich kurz gedacht. Daß eine Linienmaschine auch mit Sicherheitsbeamten an Bord sich jederzeit entführen ließe - wenn es schon Terroristen können - steht außer Frage. Die BRD wäre in solch einem Entführungsfall erpreßbar bis zu einem Grad, bei dem keine Versicherung mehr bereit wäre, das Risiko zu decken.
Regierungsmitglieder sollten schon als Geheimnisträger die dafür vorgesehene Flugbereitschaft nutzen, das scheint mir doch der vernünftigere und auf lange Sicht auch der billigere Weg zu sein.
Gruß Richard
Unser Verkehrsminister kann das doch auch…
Hi!
Er ist zwar mit Scharping geflogen, hatte sich aber vorher einen Linienflug gebucht (tolle Kommunikation untereinander…)
Grüße
Guido