von Judith hermann - ich lese das gerade und bin sehr begeistert!
habe noch nie so merkwürdige, schöne, traurige, ausgefallene- und dabei so alltägliche kurzgeschichten gelesen.
wer kenn´s, und hat eine meinung dazu?
gruß an alle
Justme
Ich hatte das große Glück das meine Deutsch-Lehrerin dieses Buch entdeckt hat und wir es so zur Zeit im Unterricht lesen (beim Thema Authorität). Nach dehm ich das Buch alleine gelesen habe , in der Schule lesen macht ein Buch ja für Normal gründsätzlich schlecht ( in einer Parralelklasse wurde „Per Anhalter durch die Galaxie“ gelesen und die meisten wollten mir weiss machen das es ein Schlechtes Buch ist). „Sommerhaus, später“ ist ein tolles Buch, ist sind wunderschöne geschichten und es macht einfach Spaß sie zu lesen.
wenn meine Deutschlehrerin dies zufällig liest, ich hätte gerne eine Eins,Danke.
Hallo,
mir hat es auch sehr gut gefallen. Zum einen finde ich, dass Judith Hermann eine sehr schöne Sprache hat. Ich erinnere mich noch an einige Anfänge, z.B. „Stein fand das Haus im Winter“. Oder: „Sonja war biegsam“. Ich denke, dass macht das merkwürdig-traurige an den Geschichten aus, dass Hermann in oft kurzen Sätzen, aber mit sehr treffenden Worten die Dinge auf den Punkt bringt.
Zum anderen habe ich in den Geschichten „meine“ Generation wiederentdeckt. Eine Generation, die aufgewachsen ist in dem Wissen, dass sie alle Möglichkeiten der Welt hat, keine Sorgen und daher eine Generation mit jeder Menge Träume. Viele - und davon handelt für mich dieses Buch - mussten auf ihrem Weg zur Selbstverwirklichung scheitern.
Zumindest ist es das, an was ich mich so noch erinnere - die Lektüre ist schon länger her. Finde ich übrigens interessant, dass das Buch in der Schule gelesen wird…
Gruss,
Rayuela