mal angenommen man würde eine eine Doppel Flat 6000 bei 1&1 seit März 2011 gebucht haben. Diese Internetleitung wurde auch geliefert und man konnte mit dieser 6000er Leitung surfen.
Dann wird (vor einigen Wochen) eine Reparatur an dieser Internetleitung durgeführt.
Seitdem würde nur noch 2300kbit/s Downstream verfügbar sein. Nach einigen Telefonaten mit dem Technischen Support bekommt man gesagt es sei keine schnellere Leitung möglich.
Dieser Kunde fühlt sich ungerecht behandelt und reicht eine Sonderkündigung mit dem Sachverhalt in den Brief ein.
Als Antwort würde kommen: Im Vertrag steht bis zu 6036kbit/s Ihr Vertrag wurde normal zum Ablaufdatum gekündigt.
Können die einfach die Internetleitung drosseln?
Kann man auf einer Sonderkündigung beharren?
Was soll man in so einen Brief schreiben wenn man dieses Schreiben revidieren will?
mal angenommen man würde eine eine Doppel Flat 6000 bei 1&1
seit März 2011 gebucht haben. Diese Internetleitung wurde auch
geliefert und man konnte mit dieser 6000er Leitung surfen.
Aber dieser Wert ist nicht vertraglich zugesichert (siehe unten).
Dieser Kunde fühlt sich ungerecht behandelt
Zu Unrecht.
Als Antwort würde kommen: Im Vertrag steht bis zu 6036kbit/s
Ihr Vertrag wurde normal zum Ablaufdatum gekündigt.
Können die einfach die Internetleitung drosseln?
Ja, der Platzhirsch der Branche macht das schon seit Jahren so.
Kann man auf einer Sonderkündigung beharren?
Kann man, aber es ist zwecklos.
Was soll man in so einen Brief schreiben wenn man dieses Schreiben revidieren will?
mal angenommen man würde eine eine Doppel Flat 6000 bei 1&1
seit März 2011 gebucht haben. Diese Internetleitung wurde auch
geliefert und man konnte mit dieser 6000er Leitung surfen.
Dann wird (vor einigen Wochen) eine Reparatur an dieser
Internetleitung durgeführt.
Seitdem würde nur noch 2300kbit/s Downstream verfügbar sein.
Nach einigen Telefonaten mit dem Technischen Support bekommt
man gesagt es sei keine schnellere Leitung möglich.
Da sollte man den Anbieter auf die Werbeaussagen auf seiner Webseite hinweisen (Qualitätsgarantie 6K/3K, auch wenn es nicht genau passt), und eine Frist zur Abhilfe stellen (3-4 Wochen wären wohl technisch angemessen). Evtl. noch darauf hinweisen, das eine Geschwindigkeit deutlich unter der Hälfte des beworbenen keine typische, handelsübliche Leistung sondern eine Schlechtleistung ist, egal ob man das „bis zu“ nennt oder nicht. Speziell wie hier, wo die Geschwindigkeit vorher deutlich höher war, darf der Anbieter nicht plötzlich eine schlechtere Leistung bringen - technisch war es ja vorher möglich.
Wenn der Anbieter trotzdem nicht reagiert, hat man schlechte Karten, es gibt fast keine Urteile, an denen man sehen kann, wie so ein Prozess ausgehen könnte. Evtl. vorher noch an eine Verbraucherzentrale wenden, da hier durch die Sachlage ja nicht das typische „immer langsamer als beworben“ Problem vorliegt.
„(…)Dies bedeutet, dass der Anschluss von 1&1 mit der vom Kunden
gewünschten und am Wohnort des Kunden technisch maximal möglichen Bandbreite bereitgestellt wird.“
Nun kann es durch vermehrte Belegung der Leitungen in der Tat zu einer schleichenden Verschlechterung kommen.
Ein Sprung nach einer „Reparatur“ ist ein Indiz, dass hier keine technisch unvermeidbare allmähliche Verschlechterung vorliegt, sondern dass ein Fehler existiert.
Als weiteres Indiz könnte man die Leitungsdaten des Routers heranziehen. Wenn der tatsächlich weitaus höhere Datentransferraten anzeigt als man bekommt, dann liegt eine Drosselung seitens des Anbieters vor. Zeigt er schlechte Leitungswerte an, dann könnte man mal Nachbarn befragen, was dort möglich ist. Geht bei denen deutlich mehr, dann liegt eine Störung im Kabel vor.
Der Nachweis, dass die gelieferte Leistung eben nicht die technisch maximal mögliche ist, ist schwer.
Ach:
Die Leistungsbeschreibung verstößt im Übrigen gegen das TKG in der aktuellen Version. Demnach muss der Vertrag mit dem Kunden das Mindestniveau der Dienstqualität beinhalten.
Eine Scheinbestellung bei diesem Anbieter - bis zum letzten „jetzt kostenpflichtig bestellen“-Button führte zu keinerlei Information über das Niveau. Und ich hatte da bei einer Anschrift, die lediglich DSL mit maximal 1000kBit/s kann, einen 16.000er gebucht.
Ein kurzer Gegencheck mit der Telekom zeigte, dass hier automatisch nur ein 6.000er angeboten wurde mit Hinweis auf reduzierte Bandbreite.