Das ist mir am Sonntag passiert. Ich mußte einige Stunden im freien sitzen. Da ich als sehr heller Hauttyp entweder nur weiss wie ein Sack Mehl oder gleich rot bin, achtete ich peinlich genau darauf, immer vollständig im Schatten unter dem Sonnenschirm zu bleiben. Trotzdem habe ich mir 'nen guten Sonnenbrand an den Armen geholt.
ich habe mir schon mal bei bewoelktem Himmel einen ueblen Sonnenbrand geholt.
Unter dem Schirm herrscht ja nicht Dunkelheit. Es wird immer Licht in den Schattenbereich gestreut und reflektiert (besonders am Wasser, Schnee oder vor hellen Flaechen). Und damit natuerlich auch UV. Unter dem Schirm ist nur die Intensitaet niedriger. Es dauert also laenger bis zum Sonnenbrand.
Dagegen liegt das T-shirt auf der Haut, so dass kein Licht darunter reflektiert wird. Der Stoff absorbiert eine Menge Licht, so dass es unwahrscheinlich ist, dass die Menge fuer einen Sonnenbrand reicht.
Licht wird an den Gasmolekülen in der Luft gestreut und an den Wassertröpfchen reflektiert. Die Streuung ist umso stärker, je energiereicher das Licht ist. UV-Licht hat eine sehr kurze Wellenlänge, ist daher sehr energiereich und wird stark gestreut. Als Faustregel gilt, dass du an einem kleinen Schattenplatz (Sonnenschirm) noch etwa 50% der UV-Strahlung abbekommst! Ein T-Shirt dagegen schirmt die UV-Strahlung quasi vollständig ab, so dass dir damit nichts passieren kann.
Ein T-Shirt dagegen schirmt die UV-Strahlung quasi
vollständig ab, so dass dir damit nichts passieren kann.
Vorsicht, dieser Irrtum hat schon manchen Sonnenbrand erzeugt. Ein T-Shirt hat, je nach Stoffdichte und Farbe einen „Sonnenschutzfaktor“ von 5 - 20. Es läßt sich also sehr wohl ein Sonnenbrand mit Klamotten holen. Erst wenn der Stoff so dicht ist wie z.B. bei einer Hose ist die Gefahr einigermaßen gebannt.