Sonnenbrillen?

Hi leute!

weiter unten ist schon mal etwas ueber die UV-Licht durchlaessigkeit von glas gefragt worden. allgemeine antort war, dass herkoemmliches glas uv-strahlung recht gut abschirmt. (hierbei wurde in zusammenhang mit haut braeunung gefragt)

ich stell mir jetzt aber die frage, wie das dann bei sonnenbrillen ist???

ich hab mir sagen lassen, dass man da schon aufpassen soll, welche man da kauft. im detail hiess es, dass gerade wenn die augen die pupillen aufgrund der geringen lichtstaerke hinter den glaesern erweitern, sie ja auch besonders aufnahmefaehig sind fuer uv-strahlung, die evt. nicht hinreichen absorbiert wird.

aber wenn anderseits schon normales glas nicht transparent ist fuer uv, muessten es doch auch die billigsten sonnenbrillen sein?

Wie ist das denn nun?
wer weiss was?
Tomm

Hi Tomm,

aber wenn anderseits schon normales glas nicht transparent ist
fuer uv, muessten es doch auch die billigsten sonnenbrillen
sein?

wenn Du Dir mal die billigen Sonnenbrillen anschaust, wirst Du feststellen, daß die ‚Gläser‘ meist aus Kunststoff sind und der ist wiederum für UV-Licht recht gut durchlässig.

Andererseits ist Brillenglas meist deutlich dünner als Fensterglas, sodaß auch daher mehr UV-Licht durchkommt.

Gandalf

P.S.
Deine Shift-Taste ist kaputt!

Hi Tomm,

neben dem eben gesagten, ist noch was wictig.

Da Sonnenbrillen getönt sind, also weniger sichtbares Licht durchlassen, weiten sich die Pupillen, um sich an die Lichtverhältnisse anzupassen.

Dadurch kann mehr UV-Licht ins Auge dringen, als ohne das Tragen von Sonnenbrillen.

Gandalf

Hallo Tomm,

ich stell mir jetzt aber die frage, wie das dann bei
sonnenbrillen ist???

Ganz genauso, wenn sie nicht aus Plastik ist.

ich hab mir sagen lassen, dass man da schon aufpassen soll,
welche man da kauft. im detail hiess es, dass gerade wenn die
augen die pupillen aufgrund der geringen lichtstaerke hinter
den glaesern erweitern, sie ja auch besonders aufnahmefaehig
sind fuer uv-strahlung, die evt. nicht hinreichen absorbiert
wird.

Wenn sie aus Plastik ist, egal was fuer eine Brille, oder gar aus Quarzglas (sehr UV-durchlaessig! ) kann das schon sein, besonders wenn man auf die Idee kommt eine ganze Weile in naher oder direkter Richtung zur Sonne zu schauen, was gerade dann vorkommen kann, wenn die Brille eine Sonnenbrille ist.

Man kann aber Brillen so beschichten oder dotieren, dass sie fuer bestimmte Frequenzbereiche undurchlaessig sind. So sind beispielsweise Laserbrillen als Schutz fuer die Arbeit im Laserlabor fuer allein schmalbandige sichtbare Frequenzen vollkommen undurchlaessig bis zu Faktoren von 10^7 bis 10^9 und fuer andere Bereiche denn im VIS (vissible sprich sichtbar) oft breitbandig aehnlich stark absorbierend. So etwas gibt es auch fuer Brillen aus Plastik fuer den UV-Bereich, danach kann man, sollte man fragen.

Ist die Brille aber aus normalem Glas, so brauchst Du Dir keine Sorgen zu machen. Ich wuesste auch nicht, dass Brillenhersteller Quarzglas verwenden wuerden, waere wie oben schon erwaehnt halt UV-durchlaessig.

aber wenn anderseits schon normales glas nicht transparent ist
fuer uv, muessten es doch auch die billigsten sonnenbrillen
sein?

Vielleicht hast Du weiter oben auf folgenden Artikel bzw. Thread hingewiesen:

http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

Eine andere Messung von mir aus dem Herbst 2001 ist ein 2.7 mm starkes Glas von der Photokathode eines 8-Zoll-Photovervielfachers der Firma Hamamatsu, „PMT 5912-20“ um genau zu sein. Das ist die Firma, die auch das japanische Experiment Kamiokande bzw. Superkamiokande beliefert hat mit tausenden von den Dingern. Man sieht wieder im sichtbaren Bereich eine gute Transparenz mit den ueblichen 8-Prozent-Verlusten aufgrund von Fresnel-Reflexion, haben Eure Fenster auch, pro Grenzflaeche Luft-Glas rund 4 Prozent. Ein Brillenglas ist abhaengig vom Design und der sonstigen Blindheit des Traegers auch nicht duenner denn 2.7 mm.

Bevor die langweiligen Zahlenkolonnen beginnen verabschiede ich mich schon einmal,

viele Gruesse, Peter

2.7 mm dickes Glas von der Photokathode eines 8-Zoll-Photovervielfachers der Firma Hamamatsu, „PMT 5912-20“:

nm Wellenlänge Transparenz in Prozent

440.000000 91.224845
438.000000 91.218208
436.000000 91.293739
434.000000 91.313537
432.000000 91.279828
430.000000 91.254311
428.000000 91.219489
426.000000 91.245889
424.000000 91.163597
422.000000 91.183329
420.000000 91.128891
418.000000 91.133460
416.000000 91.070510
414.000000 91.153548
412.000000 91.178226
410.000000 91.165800
408.000000 91.121498
406.000000 91.141178
404.000000 91.147941
402.000000 91.094852
400.000000 90.986232
398.000000 90.959790
396.000000 90.975361
394.000000 90.969956
392.000000 90.820568
390.000000 90.699515
388.000000 90.492001
386.000000 90.276149
384.000000 90.100479
382.000000 89.875660
380.000000 89.754036
378.000000 89.641414
376.000000 89.743581
374.000000 89.862856
372.000000 89.835886
370.000000 89.682649
368.000000 89.570179
366.000000 89.435757
364.000000 89.147677
362.000000 88.900540
360.000000 88.603295
358.000000 88.171062
356.000000 87.570864
354.000000 87.011733
352.000000 86.413820
350.000000 85.623428
348.000000 85.039414
346.000000 84.113516
344.000000 83.031730
342.000000 81.769391
340.000000 80.512307
338.000000 78.691623
336.000000 77.103857
334.000000 75.058114
332.000000 72.854629
330.000000 70.345524
328.000000 67.730611
326.000000 64.611706
324.000000 61.292280
322.000000 57.563928
320.000000 53.505200
318.000000 49.186629
316.000000 44.611789
314.000000 40.098960
312.000000 35.233274
310.000000 30.445360
308.000000 25.724294
306.000000 21.198411
304.000000 17.013208
302.000000 13.243325
300.000000 9.931163
298.000000 7.215555
296.000000 4.936310
294.000000 3.318618
292.000000 2.085891
290.000000 1.254483
288.000000 0.662488
286.000000 0.356965
284.000000 0.148581
282.000000 0.086633
280.000000 0.041028
278.000000 0.006849

Filterstärke & Präzisionsoptik
Hi Tomm,

UV-Lichtdurchlaessigkeit von Glas

Je stärker die UV-Strahlenbelastung, umso höher wird der Anspruch an die Brille. Was unterm Regenbogen genügt, ist im Morgengrau zu dunkel und auf der Sonnenbank zu schwach.

http://www.optikum.at/modules.php?name=News&file=art…
http://www.kindundsehen.de/SONNENSCHUTZ/SONNENSCHUTZ…

ich hab mir sagen lassen, dass man da schon aufpassen soll,
welche man da kauft.

Nachfrage prägt Angebot.

wer weiss was?

Dein Fotograph.

Gruß

Aus dem Glas …
Hi,

2.7 mm dickes Glas von der Photokathode eines
8-Zoll-Photovervielfachers der Firma Hamamatsu, „PMT 5912-20“:

nm Wellenlänge Transparenz in Prozent

372.000000 89.835886

… würde ich definitiv keine Sonnenbrille machen :wink:

Rossi

Hallo RoS,

372.000000 89.835886

Hallo lego,

Aber wenn man nach der Praxis geht, dass man hinter „normalem“
Glas wie oben nicht braun wird oder Sonnenbrand bekommt und
daher noch relativ „mild“ ist nicht :smile:

Das betrifft die Haut (Dermis), nicht die Netzhaut (Retina). Linse und Glaskörper halten kaum Strahlung ab (obwohl… Messungen dazu kenne ich keine!) und der Schadmechanismus ist in der Retina normalerweise ein anderer als in der Dermis. In der Dermis ist die Muatgenität von UV-Strahlung das Problem. DNA absobiert bei ca. 260 nm maximal, das ist also die gefährlichste Wellenlänge. Bei 300 nm absorbiert DNA fast gar nicht mehr, also kann Licht dieser Wellenlänge recht wenig Schaden anrichten. Hautrötung bzw. Sonnenbrand bekommt man, wenn man durch DNA-Schäden dermaßen viele Zellen in die Apoptose treibt, daß Entzündungsreaktionen sichtbar werden. In der Retina werden jedoch eine Reihe von Pigmenten bzw. assoziierten Proteinen schon durch Licht größerer Wellenlänge geschädigt. Außerdem stellt hier der Verlust einer einzelnen Sehzelle ein sehr viel größeres Problem dar als die Apoptose von ein paar zig-tausend Hautzellen.

Je nachdem halt, viele Gruesse, Peter

ebenso,
Jochen

2 „Gefällt mir“

UV und Retina und DNA und indirektes UV
Hallo Jochen,

wau, danke und sternchen,

Aber wenn man nach der Praxis geht, dass man hinter „normalem“
Glas wie oben nicht braun wird oder Sonnenbrand bekommt und
daher noch relativ „mild“ ist nicht :smile:

Das betrifft die Haut (Dermis), nicht die Netzhaut (Retina).
Linse und Glaskörper halten kaum Strahlung ab (obwohl…
Messungen dazu kenne ich keine!) und der Schadmechanismus ist
in der Retina normalerweise ein anderer als in der Dermis. In
der Dermis ist die Muatgenität von UV-Strahlung das Problem.
DNA absobiert bei ca. 260 nm maximal, das ist also die
gefährlichste Wellenlänge. Bei 300 nm absorbiert DNA fast gar
nicht mehr, also kann Licht dieser Wellenlänge recht wenig
Schaden anrichten. Hautrötung bzw. Sonnenbrand bekommt man,
wenn man durch DNA-Schäden dermaßen viele Zellen in die
Apoptose treibt, daß Entzündungsreaktionen sichtbar werden. In
der Retina werden jedoch eine Reihe von Pigmenten bzw.
assoziierten Proteinen schon durch Licht größerer Wellenlänge
geschädigt. Außerdem stellt hier der Verlust einer einzelnen
Sehzelle ein sehr viel größeres Problem dar als die Apoptose
von ein paar zig-tausend Hautzellen.

Heisst das genau, dass die Bindungen zwischen den Aminosaeuren in der DNA erst bei Energien aufbrechen von ca. 260 nm bzw. bei rund 4.8 eV? Das waere ziemlich viel, sprich eine hohe Bindungsenergie, woher weiss man das bzw. wie ist das bestimmt wurden.

Wenn man weiter aber nicht in direkt in die Sonne schaut, welche Schaeden kann direktes Sonnenlicht-UV und indirektes UV vom Tageshimmel noch erreichen auf der Retina? Das muesste wenn doch gerade Bergsteiger betreffen, sprich Schneeblindheit zum Beispiel, aber die meint doch eher generell zuviel Licht auch im VIS, im sichtbaren Bereich?

Ich mache mal einen Kreuzverweis aus Bio und Chemie sowie aus Medizin hierher, es interessiert mich.

viele gruesse und thx, peter

zerstreut
Hallo du,

hinter Glas

Netzhaut

DNA absobiert
bei 260 nm maximal (Apoptose, Entzündung)
bei 300 nm nicht,

Pigmente, Proteine durch größerer Wellenlängen geschädigt.

Sehzelle versus Hautzellen.

http://www.m-ww.de/enzyklopaedie/strahlenmedizin/uv_…

Heisst das genau, dass die Bindungen zwischen den Aminosaeuren
in der DNA erst bei Energien aufbrechen von ca. 260 nm bzw.
bei rund 4.8 eV?

6000 mikroWattSekunden UV-C vernichten einen Quadratzentimeter Hefe. Andere Monolayer reagieren anders. http://www.sterilair.com/de/uv-desinfektion.html

Das waere ziemlich viel, sprich eine hohe
Bindungsenergie, woher weiss man das bzw. wie ist das bestimmt
worden.

Wenn man weiter aber nicht in direkt in die Sonne schaut,
welche Schaeden kann direktes Sonnenlicht-UV und indirektes UV
vom Tageshimmel noch erreichen auf der Retina?

Der UV-Wirkungsgrad hängt auch vom situativen Bündelungsgrad ab. Bündelst du es zum Laser, kannst du damit vielleicht sogar schneiden.
http://www.bfs.de/uv/laser/anwendung_medizin.html

Das muesste Bergsteiger betreffen, sprich Schneeblindheit
zum Beispiel, aber die meint doch eher generell zuviel Licht
auch im VIS, im sichtbaren Bereich?

http://www.donnerwetter.de/biowetter/uvregion.hts?f+…

viele gruesse

1 „Gefällt mir“

Hallo Du Biggi :smile:

Sehzelle versus Hautzellen.

http://www.m-ww.de/enzyklopaedie/strahlenmedizin/uv_…

Die Seite ist ganz informativ, nur folgendes dort stach mir ins Auge und verletzte meine Retina:

„… So steht die Sonne im Hochsommer, also am 21. Juni, am Äquator 90° über dem Horizont …“

Nach anderen Fehlern habe ich nicht gesucht :smile:

Wobei ich fast das plancksche Gesetz integriet haette nach Quanten oder Energiedichte, um Rueckschluesse zu ziehen, wie folgendes Statement zustande kam:

„… Etwa 6% der die Erde treffenden Sonnenstrahlung sind UV-Strahlen. …“

Heisst das genau, dass die Bindungen zwischen den Aminosaeuren
in der DNA erst bei Energien aufbrechen von ca. 260 nm bzw.
bei rund 4.8 eV?

6000 mikroWattSekunden UV-C vernichten einen Quadratzentimeter
Hefe. Andere Monolayer reagieren anders.
http://www.sterilair.com/de/uv-desinfektion.html

Ja, hmmm :smile:
Aber wie stark sind nun die Bindungen und welche jeweils in der DNA-Doppelhelix und wie sieht es mit der Reparaturfaehigkeit ohne Restmutation aus? In eV und nicht in Zerstoerugskraft Joule/Quadratmeter.

vom Tageshimmel noch erreichen auf der Retina?

Der UV-Wirkungsgrad hängt auch vom situativen Bündelungsgrad
ab. Bündelst du es zum Laser, kannst du damit vielleicht sogar
schneiden.
http://www.bfs.de/uv/laser/anwendung_medizin.html

Weiss ich :smile:
Ich habe schon Muenzen mit Lasern zusammengeschweisst aus Spass, what a fun! Oder das ganze Labor in harmloses gruenes monochromatisches Speckle-Lich getaucht, tolle Zimmerbeleuchtung kann ich Dir sagen :smile:

Das muesste Bergsteiger betreffen, sprich Schneeblindheit
zum Beispiel, aber die meint doch eher generell zuviel Licht
auch im VIS, im sichtbaren Bereich?

http://www.donnerwetter.de/biowetter/uvregion.hts?f+…

Hey! Die Seite ist wirklich praktisch! Von wegen wenn Madame wieder sagt, man muesste das Jankele dicktriefend einkremen, dabei ist drausen gar kein Strahlungssturm! Danke, *, viele Gruesse, Peter

Hallo Peter,

wau, danke und sternchen,

Keine Ursache und danke auch.

Heisst das genau, dass die Bindungen zwischen den Aminosaeuren
in der DNA erst bei Energien aufbrechen von ca. 260 nm bzw.
bei rund 4.8 eV?

Nein, nein. Damit Strahlungsenergie wirken kann, muß sie absorbiert werden. Das ist der Knackpunkt. Relativ gut absorbiert wird EM-Strahlung von organischen Molekülen mit delokalisierten Pi-Elektronensystemen (Beispiel Pigmente. Das Pigment Rhodopsin zB in den Sehzellen hat 6 konjugierte Doppelbindungen, Carotinoide und Chlorophylle sind Aromaten mit entspr. Seitenketten usw.). Die DNA besteht ja aus Zucker (Desoxyribose), Phosphat und den Basen Adenin (A), Thymin (T), Guanin (G) und Cytosin ©. Diese Basen sind Aromaten, haben also delokalisierte Pi-Elektronen, welche eben EM-Strahlung einer Wellenlänge von 240-280 nm gut absorbieren. Diese absorbierte Energie wird sehr schnell lateral weitergeleitet (die Basen sind fast planare Moleküle, die in der DNA wie ein Kartenstapel übereinander liegen; der terminus technicus ist „stacked“. So kann die Energie durch Förster- und Dexter-Transfer an benachbarte Gruppen weitergegeben wreden). Die Energie wird dabei hauptsächlich in Wärmeenergie umgesetzt, teilweise kommt es aber auch zum Aufbrechen von Bindungen. Das kann zu Basenverlusten oder Strangbrüchen führen. Unter UV-Einstrahlung recht häufig entstehen Querverbindungen zwischen den Basen, meist zwischen benachbart liegenden Thyminen, die dann als „Thymidin-Dimere“ bezeichnet werden.

Diese Schäden können unter normalen Umständen gut von den zelleigenen Reparatursystemen behoben werden. Für die recht häufigen Thymidin-Dimere leistet sich die Zelle sogar ein „Enzym“ (Photolyase), das sich selbst opfert, um ein Dimer wieder aufzubrechen (daher nennt man das auch ein Selbstmordenzym). Interessant ist, daß dieses Enzym seinerseits UV-Licht absorbiert und die absorbierte Energie verwendet, um die Dimere aufzubrechen!

Das waere ziemlich viel, sprich eine hohe
Bindungsenergie, woher weiss man das bzw. wie ist das bestimmt
wurden.

Über die Bindungsenergien weiß ich nicht viel. Die Sigma(C-C)-Bindung hat 345 kJ/mol, die Pi(C-C)-Bindung 265 kJ/mol. Ich weiß jetzt nicht, wie man das korrekt in eV umrechnet (ein mol = 6.022E23 Teilchen).

Bestimmen, welche Wellenlängen wie gut absorbiert werden, macht man anhand eines Absorptionsspektrums. Die biologische Wirkung ist schwieriger zu messen. Dazu bestrahlt man Zellen mit Licht einer Wellenlänge und mißt die Teilungsrate und versucht mit molekularbiologischen Methoden die Mutationsraten abzuschätzen. Bei Bakterien kann man durch verschiedene Tricks mit Resistenzgenen die Mutationsrate am Wachstum der Klone abschätzen.

Wenn man weiter aber nicht in direkt in die Sonne schaut,
welche Schaeden kann direktes Sonnenlicht-UV und indirektes UV
vom Tageshimmel noch erreichen auf der Retina? Das muesste
wenn doch gerade Bergsteiger betreffen, sprich Schneeblindheit
zum Beispiel, aber die meint doch eher generell zuviel Licht
auch im VIS, im sichtbaren Bereich?

Ja, soweit ich weiß, IST Schneeblindheit verursacht durch reflektiertes UV-Licht. Auch das „verblitzen“ von Augen beim Schweißen (wenn man ohne Sichtschutz in die Schweißflamme sieht) ist verursacht duch den hohen UV-Anteil in dieser Flamme.

Entschuldige die lange Antwort. Wenn du aber noch spezielle Fragen hast, gehe ich da gerne nochmal ausführlicher drauf ein.

Beste Grüße
Jochen

2 „Gefällt mir“

Hallo,

Hey! Die Seite ist wirklich praktisch!

Ja, wenn ich heute nachmittag den Psycho raushängen lasse, kann ich es auf das Wetter schieben *ggg*

http://www.donnerwetter.de/biowetter/verlauf.hts?h+0…

Gruss
Enno

1 „Gefällt mir“

Autist sucht Autist, Fusion nicht ausgeschlossen.
Boah, Lego-Post!!!

„… So steht die Sonne im Hochsommer, also am 21. Juni, am
Äquator 90° über dem Horizont …“

Nach anderen Fehlern habe ich nicht gesucht :smile:

Hm, das macht sie also nicht, staun.

Wobei ich fast das Plancksche Gesetz integiert hätte

http://www.harendt.de/studinf/pIII/quanten/plancksg….

Da steht was von Hohlraumstrahlung…
http://www.weltbildfrage.de/fotoerde.html

nach Quanten oder Energiedichte,

Laser im Tunnel, Bermuda-Grinse aufleg.

um Rueckschluesse zu ziehen, wie
folgendes Statement zustande kam:

„… Etwa 6% der die Erde treffenden Sonnenstrahlung sind
UV-Strahlen. …“

Spektrakulär, die Analyse. Küvette gefällig?

Heisst das genau, dass die Bindungen zwischen den Aminosaeuren
in der DNA erst bei Energien aufbrechen von ca. 260 nm bzw.
bei rund 4.8 eV?

6000 mikroWattSekunden UV-C vernichten einen Quadratzentimeter
Hefe. Andere Monolayer reagieren anders.
http://www.sterilair.com/de/uv-desinfektion.html

Ja, hmmm :smile:

Neugeborenen-Gelbsucht wird anders behandelt.

http://www.babynet.at/hurra/docus/photo_th.htm

Aber wie stark sind nun die Bindungen und welche jeweils in
der DNA-Doppelhelix und wie sieht es mit der
Reparaturfaehigkeit ohne Restmutation aus?

Wenn du Veränderungen auf Rechteck- oder S-Kurven reduzieren willst, um makroskopische oder digitale Grenzwächter zu implementieren, brauchst du rekalibrierbare Standards.

In eV und nicht in Zerstoerugskraft Joule/Quadratmeter.

Kathodeur!

vom Tageshimmel noch erreichen auf der Retina?

Der UV-Wirkungsgrad hängt auch vom situativen Bündelungsgrad
ab. Bündelst du es zum Laser, kannst du damit vielleicht sogar
schneiden.
http://www.bfs.de/uv/laser/anwendung_medizin.html

Weiss ich :smile:
Ich habe schon Muenzen mit Lasern zusammengeschweisst aus
Spass, what a fun!

Sonnenbrille & Synchronizitätspanik…

Oder das ganze Labor in harmloses gruenes
monochromatisches Speckle-Lich getaucht, tolle
Zimmerbeleuchtung kann ich Dir sagen :smile:

Energie .

Das muesste Bergsteiger betreffen, sprich Schneeblindheit
zum Beispiel, aber die meint doch eher generell zuviel Licht
auch im VIS, im sichtbaren Bereich?

http://www.donnerwetter.de/biowetter/uvregion.hts?f+…

Hey! Die Seite ist wirklich praktisch! Von wegen wenn Madame
wieder sagt, man muesste das Jankele dicktriefend einkremen,
dabei ist drausen gar kein Strahlungssturm!

Der Dorfteich war im Durchschnitt…

Knuddel,

Verminderte Schuldfaehigkeit :smile:
Hallo Enno,

Hey! Die Seite ist wirklich praktisch!

Ja, wenn ich heute nachmittag den Psycho raushängen lasse,
kann ich es auf das Wetter schieben *ggg*

http://www.donnerwetter.de/biowetter/verlauf.hts?h+0…

Fehlt bloss noch, dass so etwas auch noch vor Gericht als strafmildernd wirken kann a la: Verminderte Schuldfaehigkeit aufgrund des Wetters und der psychopathischen Eigenschaften/Reaktionen des Angeklagten. Bei Alkoholeinfluss Gang und Gebe :frowning: und meines Erachtens haben in diesem Fall die Leute selber schuld, denn sie wussten, was sie tranken, warum also soll eine Tat unter Alkohol weniger hart bestraft werden? Aber fuer das Wetter kann niemand etwas :smile:

in diesem Sinne, viele Gruesse, Peter

Hallo Biggi!

Boah, Lego-Post!!!

:wink:

„… So steht die Sonne im Hochsommer, also am 21. Juni, am
Äquator 90° über dem Horizont …“

Nach anderen Fehlern habe ich nicht gesucht :smile:

Hm, das macht sie also nicht, staun.

Nein, sondern nur zum Aequinoktium im Fruehjahrspunkt und im Herbstpunkt.

Wobei ich fast das Plancksche Gesetz integiert hätte

http://www.harendt.de/studinf/pIII/quanten/plancksg….

Erinnerungen werden wach :smile:

Da steht was von Hohlraumstrahlung…
http://www.weltbildfrage.de/fotoerde.html

Genau, die Erde ist keine Scheibe und auch keine Kugel, sie ist eine Hohlkugel und wir leben in ihrem Inneren, sie haben sich noch alle geirrt und viele tun es bis heute.

Wobei, dann muesste die Reichsflugscheibenwehrmacht ja ihren Stuetzpunkt ausserhalb haben, da man ja sagt, dass sie im Inneren der Erde ihre Basis hat, also aussen. Was sehen die dann? Nur Schwaerze? Das Nichts?

http://www.science-explorer.de/flugscheiben_irak.htm

nach Quanten oder Energiedichte,

Laser im Tunnel, Bermuda-Grinse aufleg.

Meinste die haben ganze Schiffe und Flugzeuge mittels Laserzielerfassung und makroskopischem Tunneleffekt weg-ge-quantelt? Ich bevorzugte bisher immer noch Methangasblasen und Zufaelle und die Irrungen des menschlichen Geistes fuer Bermudaeffekterklaerungen. hmmm

um Rueckschluesse zu ziehen, wie
folgendes Statement zustande kam:

„… Etwa 6% der die Erde treffenden Sonnenstrahlung sind
UV-Strahlen. …“

Spektrakulär, die Analyse. Küvette gefällig?

Ist die aus Quarz? Ich brauche immer Quarzglaskuevetten, gefallen mir einfach optisch besser im Spektrometer. :smile:

http://www.sterilair.com/de/uv-desinfektion.html

Ja, hmmm :smile:

Neugeborenen-Gelbsucht wird anders behandelt.

http://www.babynet.at/hurra/docus/photo_th.htm

Hatten wir bisher noch nicht gehabt. Kommt vielleicht noch. Nur eine natuerliche beiderseits elterlich vererbte Blaesse bis dato nebst einer physisch real geworden psychischen Dickkoepfigkeit, was zwei Schnitte und einen Riss zur Folge hatte. Aua! sprach die junge Mama, ist aber alles wieder heile heile, :smile:

Aber wie stark sind nun die Bindungen und welche jeweils in
der DNA-Doppelhelix und wie sieht es mit der
Reparaturfaehigkeit ohne Restmutation aus?

Wenn du Veränderungen auf Rechteck- oder S-Kurven reduzieren
willst, um makroskopische oder digitale Grenzwächter zu
implementieren, brauchst du rekalibrierbare Standards.

In eV und nicht in Zerstoerugskraft Joule/Quadratmeter.

Kathodeur!

Dazu faellt mir leider gar nichts mehr ein, denn daraus werde ich nun wirklich nicht schlau.

http://www.donnerwetter.de/biowetter/uvregion.hts?f+…

Hey! Die Seite ist wirklich praktisch! Von wegen wenn Madame
wieder sagt, man muesste das Jankele dicktriefend einkremen,
dabei ist drausen gar kein Strahlungssturm!

Der Dorfteich war im Durchschnitt…

Wobei, ich glaube man muss meine PLZ eingeben oder gleich Berlin, denn Region Kaulsdorf ist bestimmt nicht der Ortsteil Kaulsdorf in Berlin. Einen Dorfteich als solchen haben wir allerdings nicht.

Knuddel,

Zurueckknuddel, Peter

Hallo Jochen,

Heisst das genau, dass die Bindungen zwischen den Aminosaeuren
in der DNA erst bei Energien aufbrechen von ca. 260 nm bzw.
bei rund 4.8 eV?

Nein, nein. Damit Strahlungsenergie wirken kann, muß
sie absorbiert werden.

Ja aber. Bei der Absorbtion koennen doch genauso gut Bindungen aufbrechen, erst recht so schwache Wasserstoffbruecken wie in der DNA. Rekombinieren diese oder andere aufgebrochene Bindungen wieder und wie? Was frage ich Unsinn, denn Du faehrst fort:

Das ist der Knackpunkt. Relativ
gut absorbiert wird EM-Strahlung von organischen Molekülen mit
delokalisierten Pi-Elektronensystemen (Beispiel Pigmente. Das
Pigment Rhodopsin zB in den Sehzellen hat 6 konjugierte
Doppelbindungen, Carotinoide und Chlorophylle sind Aromaten
mit entspr. Seitenketten usw.). Die DNA besteht ja aus Zucker
(Desoxyribose), Phosphat und den Basen Adenin (A), Thymin (T),
Guanin (G) und Cytosin ©. Diese Basen sind Aromaten, haben
also delokalisierte Pi-Elektronen, welche eben EM-Strahlung
einer Wellenlänge von 240-280 nm gut absorbieren. Diese
absorbierte Energie wird sehr schnell lateral weitergeleitet
(die Basen sind fast planare Moleküle, die in der DNA wie ein
Kartenstapel übereinander liegen; der terminus technicus ist
„stacked“. So kann die Energie durch Förster- und
Dexter-Transfer an benachbarte Gruppen weitergegeben wreden).
Die Energie wird dabei hauptsächlich in Wärmeenergie
umgesetzt, teilweise kommt es aber auch zum Aufbrechen von
Bindungen. Das kann zu Basenverlusten oder Strangbrüchen
führen. Unter UV-Einstrahlung recht häufig entstehen
Querverbindungen zwischen den Basen, meist zwischen benachbart
liegenden Thyminen, die dann als „Thymidin-Dimere“ bezeichnet
werden.

Diese Schäden können unter normalen Umständen gut von den
zelleigenen Reparatursystemen behoben werden. Für die recht
häufigen Thymidin-Dimere leistet sich die Zelle sogar ein
„Enzym“ (Photolyase), das sich selbst opfert, um ein Dimer
wieder aufzubrechen (daher nennt man das auch ein
Selbstmordenzym). Interessant ist, daß dieses Enzym
seinerseits UV-Licht absorbiert und die absorbierte Energie
verwendet, um die Dimere aufzubrechen!

Das waere ziemlich viel, sprich eine hohe
Bindungsenergie, woher weiss man das bzw. wie ist das bestimmt
wurden.

Über die Bindungsenergien weiß ich nicht viel. Die
Sigma(C-C)-Bindung hat 345 kJ/mol, die Pi(C-C)-Bindung 265
kJ/mol.

Aha, danke.

Ich weiß jetzt nicht, wie man das korrekt in eV
umrechnet (ein mol = 6.022E23 Teilchen).

1J = 1/ (Zahlenwert der Elementarladung in SI-Einheiten) * eV

1J = 1/1.6021e-19 eV = 6.242e18 eV

1kJ/Mol = 6.242e21/6.022e23 = 0.01036 eV

also:

SigPi(C-C)-Bindung hat 345 kJ/mol entspricht 3.58 eV pro Bindung

Pi(C-C)-Bindung 265 kJ/mol entspricht 2.75 eV pro Bindung

Voila! Das ist relativ viel Energie pro Bindung imho, aber eben knackbar fuer besagte Wellenlaenge.

Bestimmen, welche Wellenlängen wie gut absorbiert werden,
macht man anhand eines Absorptionsspektrums.

:smile:

Die biologische
Wirkung ist schwieriger zu messen. Dazu bestrahlt man Zellen
mit Licht einer Wellenlänge und mißt die Teilungsrate und
versucht mit molekularbiologischen Methoden die Mutationsraten
abzuschätzen. Bei Bakterien kann man durch verschiedene Tricks
mit Resistenzgenen die Mutationsrate am Wachstum der Klone
abschätzen.

Wenn man weiter aber nicht in direkt in die Sonne schaut,
welche Schaeden kann direktes Sonnenlicht-UV und indirektes UV
vom Tageshimmel noch erreichen auf der Retina? Das muesste
wenn doch gerade Bergsteiger betreffen, sprich Schneeblindheit
zum Beispiel, aber die meint doch eher generell zuviel Licht
auch im VIS, im sichtbaren Bereich?

Ja, soweit ich weiß, IST Schneeblindheit verursacht durch
reflektiertes UV-Licht. Auch das „verblitzen“ von Augen beim
Schweißen (wenn man ohne Sichtschutz in die Schweißflamme
sieht) ist verursacht duch den hohen UV-Anteil in dieser
Flamme.

Nicht auch oder gar mehrheitlich durch zu langen und zu hohen Reiz der Augen und Sehnerven/Sehzentren durch VIS-Strahlung? Ich bin beispielsweise halb tagblind und bei Autofahrten am Tage bei halbbedeckten Himmel allein auf Meeresniveau und selbst Schirmmuetze bekomme zuweilen Probleme bei laengerer Fahrt. Dafuer sehe ich nachts sehr gut :smile:

Entschuldige die lange Antwort. Wenn du aber noch spezielle
Fragen hast, gehe ich da gerne nochmal ausführlicher drauf
ein.

Nein, im Gegenteil, ich entschuldige nichts, sondern: vielen Dank. Ich habe nur etwas mehr Zeit fuer die Beantworung gebraucht. Fragen siehe gegebenenfalls oben. Zum Beispiel zur Schneeblindheit. Also ich wuerde sicherlich bei bestem UV-Filter aber ohne VIS-Schutz auf Eismassiven auf 4000 Meter Hoehe Probleme bekommen, die bestimmt (imho) auch eine Weile noch anhalten. Ist das wirklich nur UV oder nicht auch einfach Ueberreizung bis Entzuendung der Retina oder Sehzentrum wie auch immer auch durch VIS?

gruesse, Peter

Hi Peter,

mit der Schneeblindheit haste ja was…
also, damit wir beide über das gleiche sprechen:

Schneeblindheit = Schneeophthalmie = Conjunctivitis nivalis. Akute Form der Conjunctivitis (photo)electrica, hervorgerufen durch kurzwellige elektromagn. Strahlung.

Symptome: starke Rötung (Hyperämie) oder Chemosis mit Tränenfluß, Lidkrampf, oft auch kleinste, oberflächl. Defekte des Hornhautepithels.

Conjunctivitis heißt Bindehautentzündung, also Entzündung der Tunica conjunctiva – als akute Conjunctivitis mit vermehrter seröser bis eitriger Absonderung, Rötung (Hyperämie), evtl. auch Ödem sowie mit Juckreiz, Brennen, Fremdkörpergefühl; Schmerzen nur bei Komplikationen (Hordeolum, Lidabszeß, Hornhautgeschwür). Tritt symptomatisch bei grippalem Infekt, Masern, etc. auf, ferner häufiger als Reaktion auf lokale physikalische (Fremdkörper, Strahlung !!) u. chem. Reize, als primäres Infektionsgeschehen sowie bei Refraktionsanomalien, mangelhaftem Tränenfluß (Xerose), Allergie, Hautleiden, fehlendem oder unvollständigem Lidschlag.

Zu hohe Lichtintensitäten können die Sehpigmente ausbleichen. Möglicherweise ist deine Tagblindheit bedingt durch eine Mutation im Apoprotein deiner Sehpigmente (dem Rhodopsin), die ein schnelleres Ausbleichen begünstigt. Die Turnover-Rate von Rhodopsinen ist sehr hoch, weil es ganz normal ist, daß das am Licht rasch kaputt geht. Daher ist das bei starker Belichtung auch nicht wirklich ein Problem. Dann schon eher die lokale Erhitzung (Linseneffekt!). Gegen übermäßige Beanspruchung oder Hitzeentwicklung versucht sich der Körper natürlich zu schützen, daher ist zu grelles Licht unangenehm und schmerzt sogar.

Dann noch was zu den Wasserstoffbruecken:

Ja aber. Bei der Absorbtion koennen doch genauso gut Bindungen
aufbrechen, erst recht so schwache Wasserstoffbruecken wie in
der DNA. Rekombinieren diese oder andere aufgebrochene
Bindungen wieder und wie?

Wasserstoffbruecken sind ja keine richtigen (kovalenten) Bindungen, sondern nur polare Wechselwirkungen. Die sind nicht so stabil und auch gar nicht soooo wichtig, wie man gemeinhin annimmt. Die Stabilität des DNA- Doppel strangs ist zB maßgeblich durch die Stacking-Wirkung bedingt, die Spezifität bei der Reduplikation oder Transkription ist bedingt duch die Sterik der Basen selbst (die nicht ganz planar sind). Die Enzyme (so weiß man aus aktuellen Röntgenstrukturanalysen) können die Wasserstoffbruecken nämlich gar nicht „sehen“.

Also, die Wasserstoffbruecken sind gar nicht so wichtig, und schon gar nicht im Zusammenhang mit Mutationen.

1J = 1/ (Zahlenwert der Elementarladung in SI-Einheiten) * eV

1J = 1/1.6021e-19 eV = 6.242e18 eV

1kJ/Mol = 6.242e21/6.022e23 = 0.01036 eV

also:

SigPi(C-C)-Bindung hat 345 kJ/mol entspricht 3.58 eV pro
Bindung

Pi(C-C)-Bindung 265 kJ/mol entspricht 2.75 eV pro Bindung

Voila! Das ist relativ viel Energie pro Bindung imho, aber
eben knackbar fuer besagte Wellenlaenge.

Aha, danke.

Bestimmen, welche Wellenlängen wie gut absorbiert werden,
macht man anhand eines Absorptionsspektrums.

:smile:

Ja, man, kann ja auch sein, daß jemand anderes den Artikel liest, der das nicht weiß, gelle? :wink:

Gruesse!
Jochen

1 „Gefällt mir“

Hab noch was gefunden, was belegt, daß zu hohe Lichtdosen irreparable Schäden verursachen können.

An Ratten (die mögen’s gerne dunkel!!) wurde folgendes versucht:

Bei Lichtintensitäten von etwa 20 000 lx Weisslicht stellen sich bei albinotischen Ratten innerhalb weniger Stunden Netzhautschäden ein. Nach bis zu 2 Tagen Lichteinwirkung sind die Schäden noch umkehrbar, nach 8 Tagen Einwirkung werden sie irreparabel.
Albinoratten, die in Versuchen 6 Monate lang einer Dauerbeleuchtung von 700 lx ausgesetzt waren, entwickelten schwere Netzhautrückbildungen. Kontrolltiere, die (bei gleicher Intensität) einen regelmässigen Licht-/Dunkelwechel hatten, wiesen dagegen keine derartigen Schäden auf.
Solche, durch die Beleuchtung verursachten Netzhautschäden treten im Übrigen nicht nur bei albinotischen Tieren auf, sondern auch bei wildfarbenen Stämmen, deren Vertreter eine pigmentierte Netzhaut besitzen (s.o.). Das Ausmaß der Schäden hängt demnach vor allem von der Lichtintensität, der Länge der Hellphasen sowie dem Ausmaß der Pigmentierung der Netzhaut ab.

Ob die ca. 100000 lx eines wolkenlosen Sommertages ausreichen, beim (gesunden) menschlichen Auge ernsthaften Schaden anzurichten, weiß ich nicht. Da mußt du mal einen Augenarzt fragen.

Und weil mir das eben erst auffiel:

Heisst das genau, dass die Bindungen zwischen den Aminosaeuren
in der DNA erst bei Energien aufbrechen von ca. 260 nm bzw.
bei rund 4.8 eV?

In der DNA gibt’s keine Aminosäuren! Aminosäuren sind die Bausteine der Proteine. Die Bausteine der DNA sind die Nukleotide. Ein Nukleotid widerum besteht aus einem Zucker (Desoxyribose), einem Phosphatrest und einer Base (A,C,G oder T).

[Anm: ein Nukleosid ist ein Zucker mit einer Base, ein Nukleotid ist ein Nukleosidphosphat, DNA ist ein Polynukleotid-Doppelstrang]

[Anm: die RNA enthält als Zucker die Ribose, außerdem kommt Uracil statt Thymin als Base vor]

Gruß
Jochen

1 „Gefällt mir“

PiezoKies
Hallo Lego!

6% UV

Küvette?

aus Quarz?

Erzähle,

eV

Knuddel,