Hi !
Was ich immer schon wissen wollte, aber worauf mir keiner wirklich antworten konnte: Im Frühjahr und im Sommer wird doch Sonnenschutz, also vor allem UV-A-Schutz empfohlen. Ist die Gefahr eines Sonnenbrandes bei niedriger Temperatur aber gleichem Sonnenstand gleich groß oder niedriger als bei höherer Temperatur?
Also: Was passiert zB, wenn es am 21. Juni, dem Sonnenhöchststand, nur 19 Grad hat? Sollte man sich da genau so stark schützen, als wenn es etwa 35 Grad hätte? Ist also nur die Intensität der Sonneneinstrahlung für einen Sonnenbrand ausschlaggebend, oder auch die Temperatur (die etwa für das Verbrennen ausschlaggebend wäre).
Danke!
LG, Pierre
Hi, die Wirkung der Sonnenstrahlung ist abhängig von
- Intensität der Bestrahlung
- bei tiefem Stand der Sonne geringer (Herbst/Winter, abends im Sommer, da das Licht einen längeren Weg in der Luft zurücklegen muss
- bei Reflektion durch UV-reflektierende Flächen = zusätzliche Bestrahlung durch reflektiertes UV höher (auf dem Wasser, über Schneeflächen)
- bei geringer Höhe geringer als im Hochgebirge (auch hier Filterwirkung der Luft)
- in Gebieten mit starkem Schwebstoffgehalt geringer als am Meer oder in der Wüste o.ä. sauberen Gebieten
gruss A.
hi,
ja du hast recht- es ist egal wie warm oder kalt es ist, du kannst trotzdem einen sonnenbrand bekommen.
ein gutes beispiel dafür ist in den bergen, da kann man sich sogar noch bei minusgraden heftigst verbrennen.
glg