Hi Petzi, 
Hallo zusammen,
und zwar hab ich folgendes Problem: ich und meine Canon EOS
500 fotografieren wahnsinnig gerne Sonnenuntergänge mit
Vordergrund.
anspruchsvolles unterfangen
Das Problem dabei ist nur, daß entweder die
Wolken zwar schön gelb-rot sind, aber der Vordergrund
rabenschwarz wird.
das grundsätzliche problem ist, das ein film nur ein bruchteil des kontrastumfanges schafft wie das menschliche auge.
d.h. wenn du dir die sache anschaust und denkst „jez is prima“ hinten der ball is hell und vorne is noch nich zu dunkel" sieht das dein film anders. für den is schon zu dunkel
Anblitzen will ich die Sache nicht, weil
mir dann der Vordergrund „viel zu hell“ wird (außerdem find
ich Blitzen doof, aber das ist ne andere Geschichte *g*).
ich versteh was du meinst, aber: mit einem vernüftigen systemblitz ( nicht die eingebaute funzel) kannst du es sehr gut steuern und tatsächlich das problem beheben, vor allem ,da du den blitz in der leistung runterdrehen kannst und der nicht volle lotte den vordergrund vieeeel zu hell macht und die ganze stimmung kapputblitzt
Bisher hab ich das eigentlich nur mit der Automatik gemacht,
wobei mir die Werte durchaus realistisch schienen (ohne mir
die Zahlen notiert zu haben, ich meine es war sowas wie 1/350,
11).
350/11 ? das klingt aber mehr nach greller mittagssonne 
aber lass mal die automatik weg, gehe auf zeitautomatik, wähle die blende vor, die die gewünschte schärfentiefe ermöglicht und lass die kamera die zeit rechnen. vor allem: stelle die belichtungsmessung auf spotmessung und weg von der integralmessung und messe den vordergrund an, die sonne hinten ist auf alle fälle immer noch hell genug. evtl. 2/3 Stufen unterbelichten ( um die abendstimmung zu erhalten)oder am besten mal ne belichtugngsreihe nach unten machen.
Und ich hätte nicht wirklich ne Ahnung, wo ich da
anfangen sollte zu drehen? Kann mir da jemand weiterhelfen?
Oder liegt das gar am Film bzw. der Ausarbeitung?
auch - am besten du nimmst zum ausprobieren erstmal nur diafilme, da siehst die immer was DU fotografiert hast und kannst daraus lernen. abzüge werde im labor wieder auf „normalnull“ gedreht und alles was du dir mühsam überlegt und erarbeitet hast wird da wieder platt gemacht. also:
erstma nur mit diafilmen rumprobieren, auch dann mal, wenn dus grob in den griff bekommen hast, verschiedene filme ausprobieren.
und: zu verschiedenen zeiten! mal direkt zum beginn der dämmerung und zu fortgeschrittenen zeiten, du wirst aus diesen ergebnissen viel lernen ( am besten du führst mal ein logbuch über die aufnahmen, wo du die zeiten und werte festhältst und später nachvollziehen kannst, welches bild warum wie geworden ist)
Oder stoße
ich da einfach an die Dynamik-Grenzen vom Film?
ja, s.o . der film hat eine viel begrenztere dynamik als das auge
Vielen Dank 
bitte 
teecee