Sony DSC-F 828 vs. Canon EOS 300D

Hallo Foto-Experten,

ich kennt sicherlich den aktuellen Media-Markt Flyer.

Da wird die Sony DSC-F 828 und die Canon EOS 300D angeboten.
Welche würdet ihr empfehlen bzw welche ist für was gut?
Momentan habe ich die DSC-S85 und benutze sie eigentlich nur für Landschaftsaufnahmen und Schnappschüsse.
Möchte nun mich erweitern, möchte Spotten (Flugzeuge fotografieren), und auch Portraitaufnahmen machen, aber auch Landschaftsaufnahmen und Detailfotografie und weiterhin Schnappschüsse :smile:

Wer kann mir da evtl. Rat geben?

LG

Tibu

Das ist wie Äpfel mit Orangen vergleichen, es sind vom Prinzip her völlig unterschiedliche Geräte.
Ich habe die 300D und kenne die F828 nur aus den Läden, wo ich sie mal in der Hand gehabt habe, werde aber trotzdem mal einen Hilfsversuch machen. Ich sag aber direkt, dass der ziemlich pro-300D ausfallen wird, weil die F828 für mich nie in Frage kam.
Zunächst musst Du wissen, was Du willst.
Die 300D ist eine Spiegelreflex-Kamera. Man schaut durch den Sucher, das Display dient nur zur Kontrolle des Bildes NACH der Aufnahme. Du kannst die Objektive tauschen und mit hochwertigen Optiken geniale Photos machen. Für unterschiedliche Einsatzzwecke kannst Du unterschiedliche Objektive draufschrauben, für manch einen die optimale Lösung. Andererseits heißt das, dass zum Kamerakauf noch weitere Kosten für Objektive hinzukommen. Zusätzlich zum Kitobjektiv ist mindestens ein Tele fällig. Und das ist erst der Anfang.
Die F828 ist eine All-in-One Kamera mit einem brauchbaren Brennweitenbereich. Die kaufst Du Dir und dann ist gut, Aufstocken ist kaun noch möglich. Dafür bietet sie alle Bequemlichkeiten der Digicams, Bildvorschau auf dem Display, Videoaufnahmen etc.
Da musst Du Dir überlegen, was Du willst/brauchst. Die Sony ist so wie sie ist bestimmt nicht schlecht, aber eben nicht erweiterbar. Bei der Canon steigst Du in ein System ein, die Kamera wird auf Dauer der kleinste Kostenpunkt sein, das Geld geht in die Objektive. Dafür bleiben Dir die Objektive auch über Jahre erhalten, wenn in 2 Jahren oder so etwas viel besseres auf dem Markt ist, brauchst Du ‚nur‘ den neuen Body. Bei der Sony heißt es dann ‚alles neu‘.

Falls Du eher zu einer All-in-One Kamera tendierst, solltest Du aber auch mal ein Auge auf die Minolta Dimage A2 werfen, die hat meiner Meinung nach der Sony einiges voraus.

Grüße,
Roland

Falls Du eher zu einer All-in-One Kamera tendierst, solltest
Du aber auch mal ein Auge auf die Minolta Dimage A2 werfen,
die hat meiner Meinung nach der Sony einiges voraus.

Hi Roland !
Gutes Posting ! Ich hät´s nich besser machen können.
nur noch eine kleine einschränkung, deine empfehlung kann ich nicht nachvollziehen. die camera der wahl heißt eindeutig, und da lass ich nicht mit mir reden, NIKON !
klitzeklein und für (fast) alle gelegenheiten alles an bord.
…apropos ! es gibt auch zusatzobjektive ! (vorsätze für ww und tele.
noch fragen ?
t.

Grüße,
Roland

noch fragen ?
t.

Ja *grins*
Welches Modell von Nikon?

Roland

klein handlich passt
http://www.dpreview.com/reviews/nikoncp8700/page20.asp

gut licht !
t.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Guten Morgen Roland,

vielen Dank für die Antwort. Der Stern kommt von mir!

Das ist wie Äpfel mit Orangen vergleichen, es sind vom Prinzip
her völlig unterschiedliche Geräte.

Das ist mir bewusst, dennoch bin ich mir unschlüssig und habe diese Frage mal ins Forum gestellt.

Ich habe die 300D und kenne die F828 nur aus den Läden, wo ich
sie mal in der Hand gehabt habe, werde aber trotzdem mal einen
Hilfsversuch machen. Ich sag aber direkt, dass der ziemlich
pro-300D ausfallen wird, weil die F828 für mich nie in Frage
kam.
Zunächst musst Du wissen, was Du willst.
Die 300D ist eine Spiegelreflex-Kamera. Man schaut durch den
Sucher, das Display dient nur zur Kontrolle des Bildes NACH
der Aufnahme. Du kannst die Objektive tauschen und mit
hochwertigen Optiken geniale Photos machen. Für
unterschiedliche Einsatzzwecke kannst Du unterschiedliche
Objektive draufschrauben, für manch einen die optimale Lösung.
Andererseits heißt das, dass zum Kamerakauf noch weitere
Kosten für Objektive hinzukommen. Zusätzlich zum Kitobjektiv
ist mindestens ein Tele fällig.

Genau das ist das was mich von der 300D momentan noch abschreckt. Die Folgekosten. Aber wenn ich eine tolle Kamera haben möchte, dann werde ich wohl darum nicht herum kommen, hm?
Momentan habe ich ja auch ne SONY und ich bin soweit zufrieden, doch inzwischen zeigt sie ihre Grenzen auf. Vor allem bei Sportfotografie oder generell die Bewegungfotografie werden Bilder oftmals unscharf und ich der Auslöser kommt zu oftmals zu spät.

Und das ist erst der Anfang.
Die F828 ist eine All-in-One Kamera mit einem brauchbaren
Brennweitenbereich. Die kaufst Du Dir und dann ist gut,
Aufstocken ist kaun noch möglich. Dafür bietet sie alle
Bequemlichkeiten der Digicams, Bildvorschau auf dem Display,
Videoaufnahmen etc.

… ich verstehe das so, daß ich bei der Sony keine anderen Objektive dranmachen kann.

Da musst Du Dir überlegen, was Du willst/brauchst. Die Sony
ist so wie sie ist bestimmt nicht schlecht, aber eben nicht
erweiterbar. Bei der Canon steigst Du in ein System ein, die
Kamera wird auf Dauer der kleinste Kostenpunkt sein, das Geld
geht in die Objektive. Dafür bleiben Dir die Objektive auch
über Jahre erhalten, wenn in 2 Jahren oder so etwas viel
besseres auf dem Markt ist, brauchst Du ‚nur‘ den neuen Body.
Bei der Sony heißt es dann ‚alles neu‘.

Falls Du eher zu einer All-in-One Kamera tendierst, solltest
Du aber auch mal ein Auge auf die Minolta Dimage A2 werfen,
die hat meiner Meinung nach der Sony einiges voraus.

Über die habe ich mir noch gar keine Gedanken gemacht, aber nachdem was Du so schreibst tendiere ich eher einer Kamera, bei der ich die Objektive austauschen kann, trotz Kosten.

Danke nochmals

Beste Grüsse

Tibu

Für

unterschiedliche Einsatzzwecke kannst Du unterschiedliche
Objektive draufschrauben, für manch einen die optimale Lösung.
Andererseits heißt das, dass zum Kamerakauf noch weitere
Kosten für Objektive hinzukommen. Zusätzlich zum Kitobjektiv
ist mindestens ein Tele fällig.

Genau das ist das was mich von der 300D momentan noch
abschreckt. Die Folgekosten. Aber wenn ich eine tolle Kamera
haben möchte, dann werde ich wohl darum nicht herum kommen,
hm?

Es gibt im ‚günstigen‘ DSLR-Bereich auch noch die Nikon D70. Die hat mehr Einstellungsmöglichkeiten (obwohl die gehackte Firmware bei der 300D auch einiges getan hat), ist aber auch im Moment etwas teurer als die 300D.

Momentan habe ich ja auch ne SONY und ich bin soweit
zufrieden, doch inzwischen zeigt sie ihre Grenzen auf. Vor
allem bei Sportfotografie oder generell die Bewegungfotografie
werden Bilder oftmals unscharf und ich der Auslöser kommt zu
oftmals zu spät.

Für mich klingt das so, als würdest Du photographieren wirklich als Hobby betreiben und Dich weiterentwickeln wollen. Dann ist eine Spiegelreflex genau das richtige. Klar, die Folgekosten kommen mit Sicherheit, aber Hobbys kosten nun mal Geld. Für den Anfang reicht das Kitobjektiv. Als nächstes möchte man wahrscheinlich ein Tele haben. Dann ein lichtstarkes Objektiv… Je nachdem, was man gerne photographieren möchte, kann man beim Objektivkauf Schwerpunkte setzen.
Wenn Dich Sportphotographie interessiert, würde ich Dir aber auf jeden Fall zu einer DSLR raten. Eine Auslöseverzögerung gibt es so gut wie nicht mehr, der Focus ist superschnell und im Gegensatz zu Kompaktmodellen kann man die Lichtempfindlichkeit des Chips ohne großen Verlust der Bildqualität hochstellen. Dadurch werden die gebrauchten kurzen Belichtungszeiten möglich. Wenn dann noch ein Objektiv mit Verwacklungsschutz hinzukommt kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.

Und das ist erst der Anfang.
Die F828 ist eine All-in-One Kamera mit einem brauchbaren
Brennweitenbereich. Die kaufst Du Dir und dann ist gut,
Aufstocken ist kaun noch möglich. Dafür bietet sie alle
Bequemlichkeiten der Digicams, Bildvorschau auf dem Display,
Videoaufnahmen etc.

… ich verstehe das so, daß ich bei der Sony keine anderen
Objektive dranmachen kann.

Nein. Man kann Linsenvorsätze draufmachen, aber ich glaube, die sind eher für den Makrobereich. da kenne ich mich aber nicht so aus.

Da musst Du Dir überlegen, was Du willst/brauchst. Die Sony
ist so wie sie ist bestimmt nicht schlecht, aber eben nicht
erweiterbar. Bei der Canon steigst Du in ein System ein, die
Kamera wird auf Dauer der kleinste Kostenpunkt sein, das Geld
geht in die Objektive. Dafür bleiben Dir die Objektive auch
über Jahre erhalten, wenn in 2 Jahren oder so etwas viel
besseres auf dem Markt ist, brauchst Du ‚nur‘ den neuen Body.
Bei der Sony heißt es dann ‚alles neu‘.

Falls Du eher zu einer All-in-One Kamera tendierst, solltest
Du aber auch mal ein Auge auf die Minolta Dimage A2 werfen,
die hat meiner Meinung nach der Sony einiges voraus.

Über die habe ich mir noch gar keine Gedanken gemacht, aber
nachdem was Du so schreibst tendiere ich eher einer Kamera,
bei der ich die Objektive austauschen kann, trotz Kosten.

Danke nochmals

Beste Grüsse

Tibu

Wenn Du noch Fragen hast, immer her damit. Ansonsten empfehle ich http://www.dslr-forum.de/
Da gibt es eine Menge Infos zu DSLR-Kameras, hauptsächlich dreht es sich um die 300D und die entsprechenden Objektive, Zubehör etc.

Grüße,
Roland

Hi Tiburon,

ich muß jetzt noch ne Lanze für die Sony brechen, die hab ich nämlich :wink:

Für mich hat das Modell große Vorteile, für mein Empfinden einen ausreichend großen Zoom-Bereich mit einem hervorragenden Objektiv mit sehr guter Lichtstärke.
Alle Funktionen sind vorbildlich, schneller Autofokus, schnelle Auslösezeit, spitzen Belichtungssystem, gute Serienbildfunktion …

Hinzu kommen einige Funktionen die man bei anderen Kameras vergeblich sucht. Z.b. der Lasermessung für den Autofokus bei Dunkelheit oder die Möglichkeit IR-Bilder zu schiessen.

Die genannten Vorteile der Canon kann ich nicht alle sehen. Das Bildrauschen ist bei der Sony bis zu einer Empfindlichkeit von 400 gut zu ertragen, daß die Canon bei 800 noch gute Ergebnisse bringt kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen (man überzeuge mich eines Besseren).
Auch schaust Du zwar bei der Sony nicht per Spiegel durch den Sucher aber durch den digitalen Sucher ist der Bildausschnitt der Gleiche. Hier sehe ich also auch keine Vorteile.

Der einzige Vorteil ist für meine Begriffe das Wechseln der Objektive. Ob das aber den Mehrpreis rechtfertigt wage ich zu bezweifeln. Außerdem kann man bei der Sony immernoch auf Convertoren zurückgreifen.

Zur Nikon 8700 bliebe zu sagen, daß der Zoom-Bereich erst bei 35mm anfängt, für mich wäre das zu wenig, den braucht man zu oft!

Fazit: Wenn Du den Bereich unter 28mm und über 200mm (Kleinbild) nicht intensiv nutzt, dann ist die Sony eine hervorragende Alternative.

Gruss
Steffen