Sooo viele Hunderassen

Hallo liebe www’ler!

Wir wünschen uns einen Hund. Bislang wollten wir gerne einen Kangal haben, weil wir a) einen großen Hund möchten b) uns seine Intelligenz = auch selbstständiges Handeln gereizt hat. Zudem finden wir ihn einfach schön.

Jetzt ist aber ein Kangal auch nicht ganz unkompliziert - und oft auch gefährlich. Ein uns bekannter Kangal wurde z.B. eingeschläfert, weil er sein Frauchen etwas zu energisch verteidigt hat. (Eine ganz traurige Geschichte - die ich nicht nochmal erleben möchte.)

Jetzt wühle ich mich seit langem durch die verschiedensten Bücher und Websites. Habe z.B. Hovawarts oder Briard gesichtet. Aber so richtig überzeugt bin ich noch nicht.

Jetzt dachte ich, ich frage mal hier in die Runde, ob es von Euch Vorschläge gibt, wonach ich mal gezielt schauen könnte. Es gibt einfach soooo schrecklich viele Rassen. Und einige tauchen nichtmal in allen Listen auf.

Also so über 60 cm sollte er schon werden. Und Hüte- oder Schutzinstinkte besitzen. Soweit mal zu unseren Präferenzen.

Liebe Grüße,
Snoef

Neufundländer :smile:

Schwarzer Russischer Terrier
Hallo, Swantje:smile:

Abgesehen davon, dass es natürlich nur eine einzige Hunderasse der Welt gibt:smile: - nämlich den English Setter!!!:smile:)))) -

suchte ich das, was du suchst - ich würde mich wahrscheinlich für einen Schwarzen Russischen Terrier entscheiden. Tatsächlich kenne ich nur zwei Exemplare dieser (in Mitteleuropa) noch recht seltenen Rasse - aber von denen bin ich begeistert! Beide Hunde sind wesensfest, aber freundlich; wachsam, aber nicht „scharf“, verspielt und arbeitsfreudig, kinderfreundlich, „Haus-und Menschenhunde“, allerdings erfordern sie, m.E., Besitzer, die ausreichende Erfahrung als Hundeführer haben, selbstsicher und konsequent sind. Ausserdem sollten diese Hunde auch wirklich als Schutzhunde ausgebildet werden und immer wieder arbeiten!
Als reine Familienhunde sind sie vermutlich unterfordert (mit allen Schwierigkeiten, die sich daraus ergeben könnten).

Im Netz findest du mittlerweile recht viele Infos über den Schwarzen Russischen Terrier - eine Seite, die mir recht gut gefallen hat, ist diese hier:
http://www.von-maymakan.de/

Lieben Gruss aus Wien, jenny

Hallo Snoef,

die ganzen Herdenschutzhunde sind zwar ziemlich cool, setzen aber meiner Meinung nach Erfahrung in der Hundehaltung vorraus.

Mich persönlich reizen gleich mehrere große Hunderassen, die da wären:
Irischer Wolfshund, Rottweiler, Riesenschnauzer, Bordeauxdogge, Deutsche Dogge.

Schau mal bei google unter Hunderassen, da steht dann meist auch ne Rasseneschreibung mit dabei, da kannst Du dann entscheiden ob die Rasse Deinen Anforderungen entspricht und zu Dir passt oder eben nicht.

Wünsche Dir auf jeden Fall viel Glück und für die Zukunft einen treuen Begleiter.

Viele Grüße
Yvonne

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

also ich möchte hier nicht wie die anderen meine persöhlichen vorlieben preisgeben. Es geht hier ja darum das du einen Hund findest der zu dir passt! Deswegen empfehle ich dir die seite von Pedigree http://www.pedigree.de/Pedigree/de-DE/default.htm dort gibt es (unter Welpen > Welcher Hund passt zu mir) einen Fragebogen mit dem du eine auswahl an Hunden bekommst die geeignet sind und deinen Wünschen ensprechen (mit Prozentzahl angegeben)!

Vielleicht findest du da ja was du suchst!

Gruss Isa

@ TEAM und Isa
Hallo Team, hallo Isa,

ich denke dies ist eine wirklich hilfreiche Seite - für all jene, welche hier immer wieder mal anfragen welch Hund zu ihnen passen würde.
Sollte/könnte man ja mal drüber nachdenken diese Seite zu fixieren (oder wie immer das heissen mag), also irgendwie ins Archiv zu nehmen oder so.

Gruss
Ray

1 „Gefällt mir“

Hallo Swantje,

ich kenne zwei Bücher zu dem Thema:

Gudrun Beckmann - Welcher Hund paßt zu mir http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3861277042/qid…
Das Buch habe ich nicht gelesen, kenne aber andere Bücher der Autori un die kann man wirklich gut lesen.

Stanley Coren - Der Hund für’s Leben
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/349800915X/qid…
Das Buch ist sehr interessant und gut lesbar geschrieben - die einzelnen Rassen bzw. Typen werden in ihrer Entwicklungsgeschichte und ihren daraus resultierenden Bedürfnissen sehr gut beschrieben. Nach Herrn Coren paßt allerdings die Rasse (Gordon Setter), die ich jetzt in doppelter Ausführung und schon seit 20 Jahren um mich habe, überhaupt nicht zu mir, aber das nur nebenbei.

Möglicherweise hast Du die Gelegneheit, einen Hundetrainer oder Hundetherapeuten um Rat zu fragen, das ist sicherlich sinnvoller und günstiger, als hinterher zu therapieren, weil das Mensch/Hund-Team nicht zusammen paßt. Ich habe mir gerade fast 6 Stunden Martin Reuter mit seiner „Couch für alle Felle“ auf Video angesehen und habe die ganzen falschen Teams und den daraus resultierenden Streß noch lebhaft vor Augen.

Mach’s besser und viel Erfolg dabei
Grüße

Gordie

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Gordie!

Danke für die verantwortungsvolle und umfangreiche Antwort. Das Buch von Fr. Beckmann habe ich bereits. Leider beschränkt die Autorin sich auf die gängigsten Hunderassen. Dabei ist nicht so ganz das richtige für uns dabei.

Die Idee mit dem Hundetrainer finde ich klasse. Das werde ich machen!

Mein Mann hat Erfahrung mit Hunden. Ich selbst komme mit großen Hunden wesentlich besser klar, als mit kleinen. Bezüglich Konsequenz bei der Hundeerziehung mache ich mir bei uns keine Sorgen. Wir sind auch mit dem Kangal bestens ausgekommen, obwohl er sonst nur sein Frauchen akzeptiert hatte.

Liebe Grüße,
Snoef

Hallo Isa!

Danke für den Link. Vom Prinzip hatte ich mir genau sowas gewünscht - quasi ein Check-Bogen, in dem man Prioritäten und Eigenschaften des Halters eingibt, und man bekommt Empfehlungen.

Die Seite ist zwar aktuell leider down, aber das gibt sich hoffentlich die nächsten Tage wieder.

Liebe Grüße,
Snoef

Hallo Jenny!

Ja, die russischen Terrier sind schöne Hunde! Ich kenne sogar einen. Er war aber mit 6 Monaten noch sehr jung, als ich ihn das letzte Mal gesehen habe. Inzwischen müsste er so ein Jahr alt sein. Ich muss ihn und seine Familie mal wieder besuchen gehen - und diesmal meinen Mann mitnehmen, dass wir mal sehen können, ob das passen könnte.

Liebe Grüße,
Snoef

Hallo Swantje und Gordie,

ich kann Gordies Beitrag nur unterstützen!

Stanley Coren - Der Hund für’s Leben
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/349800915X/qid…

Dieses Buch, allerdings in Englisch, habe ich auch und ich finde Corens Ansatz/Idee sehr gut. Zudem lässt es sich auch noch leicht und angenehm lesen.
Es hat allerdings erstmal bei mir nichts genutzt, da ich schlußendlich bei einem Mischling aus dem Tierschutz (übrigens 70 cm SH) gelandet bin. Jetzt da ich meinen Mischling besser kenne, finde ich trotzdem diesen Ansatz wieder, denn sein Rasseerbe macht sich m.E. schon bemerkbar. Nur leider war vorher nicht klar, dass außer dem sichtbaren Berger Picard, also Hütehund, anscheinend auch noch ein Podenco, also Jagdhund vom Urtyp, drinsteckt.
Und damit hatte ich dann genau das, was ich eigentlich nicht wollte: einen Hund mit ausgeprägterem Jagdtrieb. Nun, jetzt ist er nun mal, wie er ist, ich würde ihn trotzdem niiiiieee wieder hergeben, aber es gibt Momente, in denen er mich wahnsinnig macht.
Auch, was seine andere „Macke“ betrifft, musste ich lernen, dass die Praxis doch noch etwas anders ist als die Theorie. Er ist ein (Menschen gegenüber) ängstlicher Hund aus schlechter Haltung und mir war schon recht klar, worauf ich mich damit einlasse, aber wie sich das alles so im täglichen Detail dann gestaltet, weiß man erst, wenn man mitten drinsteckt. Ohne die Unterstützung kompetenter Hundemenschen aus meinen Bekanntenkreis und meiner Hundetrainerin wäre ich zur einen oder anderen Gelegenheit doch fast verzweifelt, denn man stößt in manchen Situationen an wirkliche Grenzen und lernt entweder sehr schnell sehr viel auch über sich selbst oder kommt keinen Schritt weiter. Und der Teufel steckt auch hier weniger in den großen Dingen als im alltäglichen Detail.

Mit meinem heutigen Wissensstand und aufgrund meiner Erfahrungen würde ich inzwischen bestimmten Menschen z.B. von einem ängstlich-sensiblen Hund aus dem Süden, wie es meiner ist, unbedingt abraten, und zwar vielleicht überraschenderweise neben „Hauruck“-Typen gerade auch sensiblen und sehr weichherzigen Menschen.

Gerade bin ich außerdem noch über das Buch „Dog-Finder“ von Anna Laukner gestolpert: ISBN: 3800139928 Buch anschauen
Ich habe aber keine Ahnung, wie gut es ist.

Möglicherweise hast Du die Gelegneheit, einen Hundetrainer
oder Hundetherapeuten um Rat zu fragen, das ist sicherlich
sinnvoller und günstiger, als hinterher zu therapieren, weil
das Mensch/Hund-Team nicht zusammen paßt.

Auch das kann ich nur unterstützen. Die paar Euros, die man hier reinsteckt, ersparen einem bei einer guten Beratung später einen um ein vielfaches höheren Betrag, den man in professionelle Hilfe bei Problemen steckt.

Holt euch soviele Infos und Meinungen wie möglich, kontaktiert mehrere Züchter, sprecht mit Besitzern der Hunderassen, die euch interessieren und fragt auch konkret nach Eigenarten und Problemen. Auf Ausstellungen trifft man auskunftswillige Menschen, in Hundeauslaufgebieten und auch in den diversen (Rasse-)Foren im Internet. Lasst euch bitte nicht nur vom Aussehen und von Rassestandards leiten. Die offiziellen Rassestandards sind schon informativ, aber noch lange nicht umfassend. Außerdem herrscht bei manchen Fans „ihrer“ Rasse verständlicherweise die Tendenz, ihre Rasse im besten Licht erscheinen lassen zu wollen.

Auch ein genauerer Blick darauf, welche Krankheiten bei den jeweiligen Rassen häufiger auftreten, lohnt sich. Um dazu mehr Informationen zu erhalten, muss man meist etwas genauer suchen, da auch hier nicht immer Auskunftswilligkeit herrscht.

Solltet ihr euch für eine Rasse entschieden haben, fahrt zu mehreren Züchtern, macht euch dort ein Bild von Züchter und Zucht. Am besten allerdings, wenn KEINE Welpen da sind. ALLE Welpen sind süß und wenn man sich dann erst einmal in einen dieser Fellbälle verliebt hat, setzt schnell das Hirn aus und das kann u.U. schwierig und teuer werden, wenn der Hund nicht richtig sozialisiert wurde oder (wegen „schlechter“ Zucht) krankheitsanfällig ist. Ein trauriges Beispiel ist die Geschichte des Goldie-Welpen Mara-Lucy: http://www.malume.de/uebermich/kidismichgefunden/mar…

Grüße
Christiane

Beides vereint findest Du in der Amerikanischen Bulldogge, sind auch überwiegend kinderfreundlich und haben nichts gegen andere Kleintiere…die werden mitbewacht, dafür wurde die Rasse gezüchtet. Sind vom Wesen her eher ruhig, souverän, keine Kläffer. Leider als „Kampfhund“ auf div. Listen. Alternative wäre noch die Bordeauxdogge…Scott and Huutsch sind doch ein Begriff, oder?

Aber…geht mal in Tierheime und sucht Euch einen Hund nach Wesen aus der passt, und nicht nach Rassestandard

Hallo Snoef,

wäre es euer erster Hund?
Dann solltet ihr vielleicht mit etwas „leichteren“ Rassen anfangen.
Und dagehört der Kangal auf keine Fälle dazu, darf der eigentlich nach Deutschland? Soweit ich mich erinnern kann, durfte der nicht ausgeführt werden, bzw. hier gezüchtet werden- aber ist auch schon ein paar Jahre her.
Befolgt den Tipps, einfach mal ins TH zugehen, dort euch mit den Hunden anfreunden und evtl. mal Gassi gehen. Oder geht auf Hundeplätze und schaut euch die Tiere an, fragt die Herrchen aus.

MAnu

Hallo Isa!

Danke für den Link. Vom Prinzip hatte ich mir genau sowas
gewünscht - quasi ein Check-Bogen, in dem man Prioritäten und
Eigenschaften des Halters eingibt, und man bekommt
Empfehlungen.

Die Seite ist zwar aktuell leider down, aber das gibt sich
hoffentlich die nächsten Tage wieder.

Das hoffe ich auch für euch! EIns zwei Tips hab ich noch!
Also erstens zu der anmerkung mit dem Tierheim ich bin der meinung alle Hunde vondort haben meisten einen Ratsch weg (auf Grund von vorgeschichte; überfüllten Tierheimen; die Herkunft meistens nicht nachgewiesen werden kan; wechselnden und überforderten Personal!) und gehören deswegen meiner Meinung nach nur in erfahrene Hände!!!
Besser eignet sich dann schon ein Welpe. Man sollte trotzdem darauf achtet dass man der Rasse gerecht wird sich die Zucht (ob Rasse oder Mischlin ist hier egal), das Heisst vorallem die eltern des kleinen, anschauen. Eventuel auch fragen zu den Carakter eigenschaften der eltern stellen (werden oft mit vererbt). So kommt man meines erachtes am besten auch als einsteiger mit einem Hund klar! Gerade auch weil der kleine sich direkt ins Sozialgef¨ge ein leben kann und darin auf wächst!

Nur so am Rande: Ich habe die erfahrung gemacht das grosse und kleine Hunde sehr unterschiedlich zu handhaben sind! Oft kommen menschen die mit Grossen Hunden klar kommen ganz und gar nicht mit kleinen aus und umgekehrt! Es kommt nur selten vor das man mit beiden gut auskommt! Is nur meine Erfahrung und hat keinen Wissenschaftlichen grundsatz!!!

Gruss Isa

Liebe Grüße,
Snoef

Hallo,

Du hast ja nun schon gute Literaturempfehlungen bekommen. Ich möchte mich besonders an meine Vorrednerin anschließen, die eine generell „einfachere“ Rasse als gerade einen Herdenschutzhund empfahl. Diese Tiere sind für Hundeanfänger nicht geeignet, und in einer Drinnen-Haltung ohne Wachaufgabe auch nicht unbedingt artgerecht untergebracht. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel, wir haben auch schon mal Kuvasz aus Ungarn vermittelt, die dort keiner wollte, weil sie nicht scharf/wachsam genug waren.

Obwohl Ihr vermutlich nicht die richtige Klientel für einen Tierschutzhund seid, möchte ich trotzdem nochmals allgemein eine Lanze für Hunde aus dem Tierschutz brechen.

Nein, sie sind nicht alle „verkorkst“. Selbstverständlich gibt es Hunde, die aufgrund von (meist durch ahnungslose Halter verursachten) Verhaltensproblemen im Tierschutz landen. Weiterhin gibt es auch Hunde, die im Tierheim aufgrund suboptimaler Haltungsbedingungen Störungen entwickeln.

Genauso gibt es aber unzählige völlig problemlose Hunde, die sehr gut für Hundeanfänger geeignet sind. Und mit Hundeanfänger meine ich auch solche Leute, die schon Erfahrung in der Hundehaltung haben - aber eben nur mit völlig problemlosen Hunden.

Ich betone das hier so, weil viele immer so tun, als sei der Kauf eines Rassewelpen beim Züchter eine Versicherung dagegen, das etwas schief geht. Das ist eben nicht so, aus dem teuren Rassewelpen kann genau so ein Problemhund (oder einfach eine ätzende Töle) werden, wie aus einem Tierschutzhund, man muss nur genug falsch machen.

Auch wird meiner Meinung nach die Auswirkung der Rassezugehörigkeit überschätzt. Klar haben bestimmte Typen von Hund bestimmte Eigenschaften, aber ob es denn nun dieser oder jener Terrier oder diese oder jene Retrieversorte ist, ist glaube ich nicht ganz so wesentlich wie es oft dargestellt wird, zumal ja vor allem bei sehr beliebten Rassen die jeweiligen Zuchtlinien (Show, Leistung, etc.) stark voneinander abweichen.

Wenn ein Hund aus dem Tierschutz in Frage kommt, ist es wichtig, ein gutes Tierheim bzw. eine guten Tierschutzorganisation zu finden, die ihre Tiere auch kennen. Ein erwachsener Hund aus dem Tierschutz mit Grundgehorsam ist für einen Anfänger ideal. Ein Welpe (egal woher) ist für einen Hundeanfänger eine eher schlechte Wahl. Ich sage nicht, dass es nicht geht - aber das Risiko etwas falsch zu machen ist einfach viel größer.

Für Familien mit kleinen Kindern empfiehlt sich beim Tierschutz ein Hund aus einer Pflegestelle mit Kindern in ähnlichem Alter. Gleiches gilt, wenn bereits andere Tiere im Haushalt sind. So kann man das Verhalten gut abschätzen.

Wer einen Hund vom Züchter möchte, möge bitte einen verantwortungsvollen Züchter suchen und keinen Vermehrer. Man erkennt den verantwortungsvollen Züchter u.a. an folgenden Merkmalen: hat nicht diverse Rassen im Angebot, nicht zig Würfe pro Jahr, man darf ihn besuchen und alles anschauen, er ist Mitglied im Zuchtverband und die Welpen haben Papiere.

Ich wünsche Euch viel Erfolg bei der Suche nach einem passenden Hund!

Gruß,

Myriam

Hi

möchte nur mal betonen das ich nicht gesagt habe alle Hunde aus dem Tierheim haben eine Schaden aber viele!

Und ansonsten geht mit einem Welpen das selbe einher wie mit einem erwachsenen Hund! ich habe von beiden etwas zu hause und der erwachsene ist schwerer zu Handhaben obwohl er gut erzogen Kinderlieb etc. aber das gehorsamkeits träning ist mit ihm schwieriger durchzuführen (und er ist nich der erste mit dem das so ist). Ein Hund bei mit einem aufgewachsen (sofern vom carakter sich für den richtigen Hund entschieden) ist meiner Meinung einfacher zu handhaben!

ausserdem m¨ochte ich noch mal darauf hinweisen das ich meinte das man sich vor allem die Eltern sowie das umfeld eines Welpen anschauen sollte! In einem sterielen Zuchthaus auf gewachsen wird bestimmt ebenfals zu einem Problemhund wie aus dem Tier heim (denke ich mal). Wogegen ein Hund der auf einer Farm mit Kindern und anderen Tieren schon von geburt an daran gewöhnt ist und bei dem man dadurch auch schon verhalten einschätzen kann, da eher eine kleiner gefahr bildet!

AUSNAHMEN BESTETIGEN JA WIE IMMER DIE REGEL *g*

Gruss Isa

Hi,

die Bordeauxdogge zählt leider auch zu den sogenannten Kampfhunden.

Grüßle Yvonne

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Isa!

Danke für den Link. Vom Prinzip hatte ich mir genau sowas
gewünscht - quasi ein Check-Bogen, in dem man Prioritäten und
Eigenschaften des Halters eingibt, und man bekommt
Empfehlungen.

Die Seite ist zwar aktuell leider down, aber das gibt sich
hoffentlich die nächsten Tage wieder.

Hallo,

Das hoffe ich auch für euch! EIns zwei Tips hab ich noch!
Also erstens zu der anmerkung mit dem Tierheim ich bin der
meinung alle Hunde vondort haben meisten einen Ratsch weg (auf
Grund von vorgeschichte; überfüllten Tierheimen; die Herkunft
meistens nicht nachgewiesen werden kan; wechselnden und
überforderten Personal!) und gehören deswegen meiner Meinung
nach nur in erfahrene Hände!!!

das is absoluter Quatsch - sorry, aber das musste mal gesagt sein.
Habe mehrere Freunde und Bekannte die einen Hund aus dem TH halten und keiner von denen hat mehr Macken als ein Hund ohne Tierheimerfahrung. Man sollte sich natürlich in Tierheimen umsehen bei denen man sieht dass die Ahnung von Hunden haben und sich auch mit ihren Problemhunden befassen. Ein Hund aus solch einem TH kann wie ein Welpe auch zu einem super Freund werden.
Und wenn sie nur in Fachhände sollen, dann erschießt man sie am besten gleich, da bestimmt nicht jeder Hundehalter - und sei er noch so gut zu seinem Hund - über genügend Fachwissen verfügt, und die Hunde dann so oder so im TH sterben.
Außerdem gibt es schließlich auch Hundeschulen etc. mit denen man super an den Problemen mit seinem Hund arbeiten kann.

Besser eignet sich dann schon ein Welpe. Man sollte trotzdem
darauf achtet dass man der Rasse gerecht wird sich die Zucht
(ob Rasse oder Mischlin ist hier egal), das Heisst vorallem
die eltern des kleinen, anschauen. Eventuel auch fragen zu den
Carakter eigenschaften der eltern stellen (werden oft mit
vererbt). So kommt man meines erachtes am besten auch als
einsteiger mit einem Hund klar! Gerade auch weil der kleine
sich direkt ins Sozialgef¨ge ein leben kann und darin auf
wächst!

Soweit zu den persönlichen Vorlieben die Du uns vorgehalten hast.
Es sollte ebenfalls ihm selbst überlassen bleiben ob er sich einen Welpen oder schon älteren hund aussucht.
Keinesfalls kommen nämlich alle Leute mit einem Welpen klar.
Zudem sollte bei ihm wirklich jemand vom Fach mitgehen da er sich ja nun gar nicht sicher ist welche Rasse zu ihm passt und manche Züchter „leider“ nur ihre Welpen verkaufen wollen und schwierige Charakterzüge verschweigen.
Und wenn man mit seinem Welpen nicht klar kommt hast Du dann halt später nen Hund bei dem Du es selbst verbockt hast. Na super.

Nur so am Rande: Ich habe die erfahrung gemacht das grosse und
kleine Hunde sehr unterschiedlich zu handhaben sind! Oft
kommen menschen die mit Grossen Hunden klar kommen ganz und
gar nicht mit kleinen aus und umgekehrt! Es kommt nur selten
vor das man mit beiden gut auskommt! Is nur meine Erfahrung
und hat keinen Wissenschaftlichen grundsatz!!!

Da muss ich Dir vehement widersprechen.
Wir haben einen Stafford und ne Französische Bulldogge und ich komm mit beiden zurecht.
Ebenfalls mehrere Groß-Klein-Konstellationen im Bekanntenkreis die super mit beiden zurecht kommen.
Aber Du meinst sicher die paar Hundehalter die immer wieder aufeinander losgehen weil ihr kleiner von großen gemobbt wird und umgekehrt.

Gruss Isa

Gruss Yvonne

Liebe Grüße,
Snoef

1 „Gefällt mir“

Nicht in NRW und Berlin
Hi Yvonne!

die Bordeauxdogge zählt leider auch zu den sogenannten
Kampfhunden.

In NRW wird die Bordeauxdogge nicht im Landeshundegesetzt erwähnt. Sie fällt nur unter §11 „Große Hunde“, zu denen schon ein groß geratener Cockerspaniel zählt.
Sie war allerdings in NRW in der Landeshundeverordnung aus dem Jahre 2000 gelistet. Dieses ist jedoch im Dezember 2002 vom erwähnten Landeshundegesetz (http://www.munlv.nrw.de/sites/arbeitsbereiche/verbra…) abgelöst worden, das zum Glück um einige Rassen „abgespeckt“ wurde.

In Berlin wurde sie 2004 (übrigens zusammen mit dem Staffordshire Bullterrier!) ebenfalls aus der Liste gestrichen.

Wie das in anderen Ländern aussieht, weiß ich nicht. BW scheint sie noch als Listenhund zu führen.

Auf http://www.tierrechte.de/p10002000x1013x27.html findet sich eine Liste nach Rasse, diese Liste ist allerdings überaltert, sie hat den Stand August 2000.

Grüße
Christiane

Hallo Snoef,

seit inzwischen einem knappen Jahr lebt eine Kangalmix-Hündin (es soll zumindest ein Kangal drin sein, der Zeichnung und vor allem dem Charakter nach kann ich das nur bestätigen *g*) aus dem Tierheim bei mir, und ich genieße jeden Tag mit ihr, kann also auch eure Sehnsucht nach einem Kangal gut verstehen. Obwohl sie mein erster Hund ist, haben wir eine sehr gut funktionierende und ich glaube beiderseits glückliche Mensch-Hund-Beziehung, in der Spiel-, Ruhe- und Lernphasen für sie und mich ihren Platz haben.
Was ich damit sagen will: ich halte eine sehr solide Vorbereitung auf den ersten Hund - noch bevor er wirklich in Haus und Hof einzieht - für enorm wichtig. Dass ihr das bei der Rassenauswahl bereits tut, finde ich klasse und den einzig richtigen Weg.
Mir hat auch die Lektüre einiger Hundeerziehungs- und v.a. Hundeeigenschaften-Bücher die Sicherheit ohne Selbstüberschätzung gegeben, auch einem potentiell „komplizierteren“ Hund gerecht werden zu können, z.B. Jan Fennell „Mit Hunden sprechen“ oder Turid Rugaas „Die Beschwichtigungssignale der Hunde“. Auch eine Möglichkeit, sich selbst in der Hundeführung etwas auszutesten (natürlich kann es die Erfahrungen im täglichen Zusammenleben nicht völlig ersetzen), ist übrigens das Gassigehen mit Tierheimhunden - ich hab das fast ein Jahr lang vor meiner Hündin im hiesigen Tierheim gemacht und dabei manches von und mit den Hunden gelernt, außerdem freuen sich die dortigen Hunde über den Auslauf.

Ich wünsch euch viel Glück bei der Suche und viel Spaß mit eurem zukünftigen Vierbeiner!
Lieben Gruß,
Anna