Sorge um kranken Kater - etwas lang

Hallo euch allen,

ich muss meine Sorgen einfach mal loswerden. Mein kleiner Kater (10,5 Jahre) hatte vor über einem Jahr einen Schlaganfall und hat sich aber komplett davon wieder erholt. Und letzte Nacht fing er plötzlich an zu sabbern, lief komisch und hatte riesige Augen und war auch etwas teilnahmslos. Ich sofort zum TA und im ersten Ansatz war am Darm eine Stelle, die ihm auch weh tat. TA sagte, dass die bei Überlkeit auch sabbern oder aber beim Schlaganfall. Kreislauf war im Keller. Behandlung entsprechend und auch vorsorglich, falls doch Schlaganfall.

Heute morgen ging es ihm schon viel besser, aber halt auch immer noch die großen Augen und recht schwach. Wieder zum TA und der sagte, dass es wohl sehr wahrscheinlich sei, dass erwieder einen leichten Schlaganfall hatte. TA sagt, ganz schwer festzustellen, was mit dem Darm ist, da auf Röntgenbild nur ein Lymphknoten etwas dicker. Leber, Niere, Blase etc. alles top. Lt. TA hatte sein Körper auch genug Zeit, sich von seinem letzten Schlaganfall zu erholen. TA sagt, im schlimmsten Fall kommt innerhalb von rund 2 Tagen der nächste Anfall direkt hinterher und den überleben die Katzen dann meist nicht. Sie geht aber schon davon aus, dass er es packt.

Aber ich mache mir so unendlich viele Sorgen und habe Angst um ihn. Ich weiß, dass er ein kleiner, zäher Kerl ist aber irgendwann ist es halt für jeden Zeit. Lt. TA muss ich aber auf jeden Fall damit rechnen, dass er vielleicht wieder nur zu 85 % wieder der Alte wird. Evtl. wird er blind werden oder so.

Und anstatt mich zu beruhigen, erzählt mir meine Freundin, dass das bestimmt kein Schlaganfall gewesen sei, sondern das wäre FIP und da könnte man gar nichts machen und warum der TA denn nicht dies oder jenes noch gemacht hätte. Jetzt mache ich mir noch mehr Sorgen. Mein TA hat einen hervorragenden Ruf hier in Hamburg und gilt mit als einer der Besten Kleintierärzte. Ich denke eigentlich, dass die schon wissen, was sie tun.

Ich habe solche Angst und jetzt muss ich hier auch noch auf der Arbeit sein und kann nicht zu Hause bei meinem Kater sein. Was soll ich nur tun?

LG
Yvonne

Hallo,

was der Tierarzt da macht, klingt vertrauenswürdig. Verwöhne den Kater mit gutem, leichtverdaulichem Futter (z.B. gekochtes Huhn mit etwas Reis + Vitaminpräparat vom Tierarzt). So lange er frisst, trinkt, und seine Verdauung funktioniert, sind die wesentlichen Sachen in Ordnung.

FIP ist meines Wissens nach schwer bis gar nicht eindeutig zu diagnostizieren. Meine erste Katze ist daran gestorben. Erstes Anzeichen war, dass sie nicht mehr fressen wollte und keinen Stuhl mehr abgesetzt hat. Bei anderen Fällen von FIP gibt es aber ganz andere Symptome. Mehr Info hier: http://www.odo.in-berlin.de/mini-FIP-FAQ.html

Wenn es akutes, ausgebrochenes FIP ist, dann ist der Katze sowieso nicht mehr zu helfen und sie wird innerhalb der nächsten Tage sterben. Also kannst Du den Tierarzt ruhig weiterbehandeln lassen. Deine Bekannte kann sich ja als Tierärztin selbständig machen, wenn sie alles besser weiß :wink:

Gruß,

Myriam

Hallo Myriam,

Hallo,

was der Tierarzt da macht, klingt vertrauenswürdig. Verwöhne
den Kater mit gutem, leichtverdaulichem Futter (z.B. gekochtes
Huhn mit etwas Reis + Vitaminpräparat vom Tierarzt). So lange
er frisst, trinkt, und seine Verdauung funktioniert, sind die
wesentlichen Sachen in Ordnung.

danke für deine Antwort. Lt. TA soll ich generell lieber Nudeln dazufüttern, weil Reis entwässernd wirkt und das sei nicht so gut. Er frißt ganz normal, hat glänzendes Fell und tobt mit seinen 10,5 Jahren noch wie ein Wilder durch die Gegend. Außer halt im Augenblick.

FIP ist meines Wissens nach schwer bis gar nicht eindeutig zu

diagnostizieren. Meine erste Katze ist daran gestorben. Erstes
Anzeichen war, dass sie nicht mehr fressen wollte und keinen
Stuhl mehr abgesetzt hat. Bei anderen Fällen von FIP gibt es
aber ganz andere Symptome. Mehr Info hier:
http://www.odo.in-berlin.de/mini-FIP-FAQ.html

Habe mir das mal durchgelesen. Denke eigentlich, dass es kein FIP ist. Letztes Mal haben die Medikamente auch sofort angeschlagen und auch dieses Mal ging es ihm heute morgen ja schon besser.

Wenn es akutes, ausgebrochenes FIP ist, dann ist der Katze
sowieso nicht mehr zu helfen und sie wird innerhalb der
nächsten Tage sterben. Also kannst Du den Tierarzt ruhig
weiterbehandeln lassen. Deine Bekannte kann sich ja als
Tierärztin selbständig machen, wenn sie alles besser weiß :wink:

„g“ - das Thema ist ja, dass man in solchen Momenten eigentlich eher Zuspruch brauch und nicht weitere Panikmache.

LG
Yvonne

Gruß,

Myriam

Hallo Yvonne,

ich schliesse mich Myriam an, die Symptome sprechen nicht für FIP, da brauchst Du Dir keine Sorgen zu machen.

Auch ich empfinde die Behandlung des TA als vertrauenswürdig. Es macht keinen Sinn hier eine Zweitmeinung einholen zu wollen, weil man unsicher ist. Gib den Kleinen vertrauensvoll in die Hände dieses Arztes und lass Deine Hände ruhen.
Vertraue dem Arzt und werde selbst ganz ruhig. Dein Katerle spürt, wenn Du Dich aufregst, sie sind da sehr empathisch.
Wenn Du Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen kannst…vielleicht sogar ein bisschen Zuversicht -weil Du dem Doc vertraust- dann hilfst Du Deinem kleinen Freund sehr.

Du kannst ihn natürlich auch noch mit Vitaminen päppeln, auch zu DEiner Beruhigung…frag mal den Doc, ob er Dir „Nutrical-Paste“ empfehlen würde.

Ich denke an Euch und drücke fest die Daumen!

Gruß
Maja

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Guten Morgen Yvonne

wir haben mit unserem Mikesch ähnliches erlebt. 2 Anfälle, was es ganz genau war wissen wir bis heute nicht, können auch epileptische gewesen sein. Zurückbehalten davon hat er eine Kopfschiefhaltung, ansonsten geht es ihm super. Das ist fast ein Jahr her, er ist nun über 7 Jahre alt und spielt wie ein junger…
Fip daran glaube ich auch nicht, das sieht wirklich anders aus.
Was allerdings stimmt, das was Maja sagt. Sei nicht so furchtbar nervös, damit hilfst Du dem Kater am wenigsten,. Tiere sind so unendlich empfindsam, die merken unsere Unruhe. Du hilfst ihm mehr, wenn Du Zuversicht ausstrahlst.
Dein Arzt scheint wirklich super zu sein, er gibt sich sehr viel Mühe mit der Diagnose , das macht nicht jeder Ta, glaub mir. Ich habe seit über 30 Jahren Tiere und könnte Romane über TÄ schreiben.
Sollte Dein Kater wirklich blind werden, so ist es für ihn nicht das wirklich schlimmste, ein Tier kommt in gewohnter Umgebenung auch blind gut zurecht.
Nun drück ich Dir ganz fest die Daumen, das alles nicht so schlimm wird und Dein Kater wieder auf die Pfoten kommt.
Grüße
Margit

Schlaganfall vs. Vestibular-Syndrom
Hallo,

die ganze Sache hat mir keine Ruhe gelassen und ich habe ein bischen nachgeforscht. Dabei bin ich darauf gestoßen, dass ein großer Teil der TA die Meinung vertritt, dass es bei Katzen fast nie zu einem Schlaganfall kommt. Es soll sich dabei immer um das sogenannte Vestibular-Syndrom handeln. Näheres dazu hier (hoffe es funktioniert)

http://www.tierarztpraxis-reuter.de/tierarzt_info/in…

Die Tierklinik hier sagt, es gibt kaum einen Fall von Schlaganfall bei Katzen und mein TA sagt, doch, doch. Allerdings hat mein TA auch schon beim letzten Mal gesagt, dass er etwas zurückbehalten würde (Lähmung, Blindheit etc.) und dieses Mal hieß es, jetzt behält er auf jeden Fall was zurück. Aber meinem Kleinen geht es bombig. Wenn man es nicht wüßte, würde man denken, er hätte nichts gehabt. Ich bin mittlerweile schon ein bischen der Überzeugung, dass es dieses Syndrom ist, was er hat. Weiteres siehe unten.

Guten Morgen Yvonne

wir haben mit unserem Mikesch ähnliches erlebt. 2 Anfälle, was
es ganz genau war wissen wir bis heute nicht, können auch
epileptische gewesen sein. Zurückbehalten davon hat er eine
Kopfschiefhaltung, ansonsten geht es ihm super.

Bei dem Vestibular-Syndrom bleibt ab und an eine Kopfschiefhaltung zurück.

Das ist fast

ein Jahr her, er ist nun über 7 Jahre alt und spielt wie ein
junger…
Fip daran glaube ich auch nicht, das sieht wirklich anders
aus.

Das denke ich mittlerweile auch.

Was allerdings stimmt, das was Maja sagt. Sei nicht so
furchtbar nervös, damit hilfst Du dem Kater am wenigsten,.
Tiere sind so unendlich empfindsam, die merken unsere Unruhe.
Du hilfst ihm mehr, wenn Du Zuversicht ausstrahlst.

Man keine seine Sorgen aber nicht verstecken.

Dein Arzt scheint wirklich super zu sein, er gibt sich sehr
viel Mühe mit der Diagnose , das macht nicht jeder Ta, glaub
mir. Ich habe seit über 30 Jahren Tiere und könnte Romane über
TÄ schreiben.

Ich habe wirklich das Glück, dass mein Kleintierarzt (auch wenn ich eher an das Vestibular-Syndrom glaube) verdammt gut ist.

Sollte Dein Kater wirklich blind werden, so ist es für ihn
nicht das wirklich schlimmste, ein Tier kommt in gewohnter
Umgebenung auch blind gut zurecht.
Nun drück ich Dir ganz fest die Daumen, das alles nicht so
schlimm wird und Dein Kater wieder auf die Pfoten kommt.
Grüße
Margit

Danke und liebe Grüße

Danke - Kater geht es wieder gut! ‚owT‘

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Hallo euch allen,

ich muss meine Sorgen einfach mal loswerden. Mein kleiner
Kater (10,5 Jahre) hatte vor über einem Jahr einen
Schlaganfall

Hallo Yvonne,

ältere Katzen haben öfters Probleme mit der Schilddrüse oder Niere und dadurch hohen Blutdruck. Der hohe Blutdruck kann Symptome ähnlich einem Schlaganfall verursachen .Also lass mal den Blutdruck messen.( Nicht jede Praxis hat ein Blutdruckmessgerät - vorher fragen).

Gruß
Lexi