Sorge um meinen Bruder - bitte um Aufmunterung

Hallo zusammen!

Ich habe lange überlegt, ob ich mit der Sache an w-w-w heran treten soll, weil ich eigentlich gar nicht weiß, was ich genau will. Die Sache ist eigentlich die, dass ich mir Sorgen um meinen Bruder mache. Ich versuche alles ganz knapp zu beschreiben und doch verständlich. Er ist 18 Jahre alt, adipös, depressiv und leidet unter sozialer Phobie. (Achtung: alles Daignosen von Ärzten/Psychotherapeuten/Psychologen, nicht von mir oder so). Die Symptome passen alle wunderbar zusammen. Bereits als Kind immer etwas dick gewesen, Hänseleien erlebt etc. Dann mit 16 eingewiesen in Adipositas Klinik in Bad Oeynhausen. Nach zwei Wochen Abbruch wegen nervlichen Zusammenbruchs (zu viel Druck und Leid der anderen Mitbewohner in der Klinik erlebt, weggelaufen vor eigenen Problemen). Bei mehreren Psychologen gewesen, zwei mal wurde Suizidgefährdung festgestellt, was mein Bruder aber abstreitet. Borderline Symptome (ritzen der Arme) und Drogenmissbrauch (kiffen bei wichtigen Ereignissen wie Besuch im Haus o.ä. um die „Wirklichkeit aushalten zu können“). Inzwischen hat er nun 30 Kilo abgenommen und hat jetzt Normalgewicht. Treibt jeden Tag Sport und hat sich dafür extra Sportgeräte gekauft. Lebt zu Hause bei meiner Mutter (Eltern geschieden als er 7 war, ich (22)bin schon ausgezogen) und geht kaum aus dem Haus. Manchmal geht er auf Partys, aber auch nur um zu kiffen und zu trinken (darf er zu Hause nicht mehr, macht er auch nicht). Er hatte lange keine beruflichen Perspektiven, inzwischen möchte er Künstler werden, was mit mittlerer Reife schwer ist (Kunstakademie oft nur mit Abitur möglich). Eine Ausbildung möchte er aber auch erst beginnen, wenn er seine soziale Phobie los ist. Eine Therapie möchte er nicht, er meint, sich selbst zu heilen, indem er seinen Körper den Schönheitsnormen entsprechend zurecht biegt. Wenn er aussieht, wie die Zeichnungen von Männern im Bio-Buch, will er sich wieder zeigen (sehr schlechtes Selbstbild). Andererseits merkt er, dass er schon abgenommen hat und will sich neue Klamotten kaufen. Was ja auch irgendwie ein gutes Zeichen ist.
Was ich jetzt genau von euch will, weiß ich auch nicht. Vielleicht kennt jemand so einen ähnlichen Fall? Ich glaube, das tritt gerade bei Jugendlichen nach der Schule (neuer Lebensabschnitt) oft ein, oder? Branden und O.Walter sind ja unsere beiden Spezialisten hier ;o) Habt ihr nicht eine kleine Aufmunterung für mich, damit ich mir nicht solche Sorgen machen muss? Sind diese ganzen Diagnosen nicht auch vielleicht übertrieben? Geht es schon wieder bergauf oder wie lange dauert so was? Ich habe mal gelesen, dass Depressionen – die ja in Schüben verlaufen- oft ein ganzes Leben latent weiterlaufen!?!
Ich bin für alle Antworten dankbar egal ob professionell oder nicht!
Liebe Grüße, Anna

Aufmunterung
Hi Anna

wenn man viele Biografien von Jugendlichen mitverfolgt hat, dann weiß man, daß auch eine psychisch sehr turbulente Jugendzeit keine sichere Voraussage zuläßt, wie sich die Persönlichkeit entwickelt. Das, was du von deinem Bruder beschreibst, deutet darauf hin, daß seiner Jugendzeit schon einiges Tiefgreifende vorausgegangen ist, sowas kommt nicht einfach durch ein paar biografische Ereignisse. Es deutet sich an, daß da etwas sehr frühkindlich angelegt war.

Dennoch darf man nie den Glauben daran aufgeben, daß sich eine Persönlichkeit (manchmal sogar sehr plötzlich) ganz tiefgreifend verändern kann - in jedem Alter übrigens. Von vielen Beispielen könnte ich erzählen. Es genügt manchmal ein Anstoß durch Ereignisse, Begegnungen, oder innere Bewegungen, die von anderen, psychisch stabilen Persönlichkeiten überhaupt nicht bemerkt würden. Auch aus Therapien verschiedener Art können durchaus manchmal solche Anstöße kommen, aber selten kann sich eine solche umgreifend mit der gesamten Persönlichkeit befassen.

Meist ist dazu aber ein radikaler Wechsel in der unmittelbaren Umgebung (also der Familie, des Freundeskreise usw) nötig. Warte also geduldig, bis es ihm vielleicht doch gelingt, in ein Berufsleben einzusteigen, das ganz sicher zunächst ebenfalls recht turbulent aussehen wird.

An seinen kuriosen momentanen Ideen seines Selbstmanagements wirst du sicher nichts ändern können, die überleben sich selbst. Eine vordergründige Kritik daran könnte schiefgehen, sie kann den vertrauten Dialog heftig stören. Aber seine Idee, alles letztlich selbst in den Griff bekommen zu wollen, darf von seiner Umgebung gerne ernstgenommen (zumindest _wahr_genommen) werden. Die Bedeutung des Willens dazu ist nicht unterzubewerten, auch wenn die Wege zur Realisierung manchmal extrem kurios erscheinen.

Man würde ihm dazu die geeignete Motivierung auch von außen wünschen. Wie eine solche aussehen könnte bzw müßte, läßt sich leider nicht als Sekundärliteratur vermitteln.

Ich hoffe, daß er zumindest in dir eine sensible Gesprächspartnerin hat?

Grüße

Metapher

Hallo Anna,

Branden und O.Walter sind ja
unsere beiden Spezialisten hier ;o)

vielen Dank dafür. :smile:

Als ich Dein Posting las, fiel mir sofort auf, daß bei Deinem Bruder eine gewisse positive Entwicklung vorhanden zu sein scheint - trotz aller Schwierigkeiten, zugegeben.

  1. Er ist nicht mehr adipös. Das ist sehr positiv. Er treibt Sport, auch wenn er die Sache vielleicht zu übertreiben scheint. Wer weiß? Doch Du berichtest auch, daß er an sich selbst positive Veränderungen bemerkt und schon dabei ist, sich neue Kleidung zulegen zu wollen. Vielleicht ist er bald so weit und fängt langsam an, unter Leute zu gehen. Und: Auf Partys geht er auch schon und hängt nicht nur in der Bude rum.

  2. Einen recht guten Schulabschluß hat Dein Bruder auch. Den haben viele mit psychischen Störungen im Jugendalter nicht und ich könnte davon berichten, wie schwierig es manche Jugendliche in dieser Hinsicht haben und wie destabilisierend solche Schwierigkeiten wirken können. Insofern ist das auch ein Pluspunkt für Deinen Bruder. Die Schwierigkeiten, sich für einen Beruf zu entscheiden, teilt er ganz sicher mit einer Reihe von Menschen, die keine psychischen Schwierigkeiten haben. Was glaubst Du z.B., wie viele ein Studium beginnen und dann wieder abbrechen? Gerade im Psycho-Studium sind es eine Menge.

  3. Drogenprobleme soll man nicht verharmlosen, aber daß Dein Bruder gelegentlich Alkohol und Haschisch zu sich nimmt, bedeutet nicht, daß er sein Leben lang Drogen konsumieren wird. Ich weiß, daß in der Zeit, als ich 18 Jahre alt war, viele Mitschüler und auch Mitschülerinnen jedes Wochenende getrunken haben. In der Jugend experimentieren recht viele mit Drogen und Alkohol. Vermutlich werden bei Deinem Bruder die psychischen Schwierigkeiten einen nicht zu unterschätzenden Beitrag dazu leisten, daß er Drogen konsumiert, aber dieses Problem läßt sich in den Griff bekommen.

Was Deine Sorgen anbelangt, so hast Du nicht geschrieben, welche es konkret sind. Depressionen können ein Leben lang bestehen, ja. Bei Deinem Bruder würde ich jedoch erst einmal von einer psychischen Problematik im Jugendalter ausgehen, die sich nicht unbedingt das ganze Leben lang fortsetzen muß. Ausschließen kann ich das natürlich nicht. Wenn Dein Bruder seine psychischen Schwierigkeiten angeht und dabei auch professionelle Hilfe in Anspruch nimmt, ist die Wahrscheinlichkeit jedoch geringer, daß seine Schwierigkeiten in der Folge bestehen bleiben.

BTW: In Deiner Vika steht als Ortsangabe u.a. Meran. Kommst Du aus Südtirol oder bist Du dort häufiger? Ich mag das Meraner Land sehr. Vom Hafling hat man einen wunderschönen Blick auf das Tal, die Etsch und die Passer und die Burgen rundherum. Einfach toll. Zuletzt war ich, glaube ich, im Jahr 2000 dort. Irgendwann muß ich ´mal wieder hin. Wenn ich daran denke, vermisse ich die Gegend.

Beste Grüße,

Oliver Walter

Liebe Anna,
ich will nicht viele Worte machen…

(…)
Inzwischen hat er nun 30 Kilo abgenommen und hat jetzt
Normalgewicht. Treibt jeden Tag Sport und hat sich dafür extra
Sportgeräte gekauft. (…) Manchmal geht er auf Partys, aber auch
nur um zu kiffen und zu trinken (darf er zu Hause nicht mehr,
macht er auch nicht).

Nun, das klingt für mich, als wäre Dein Bruder auf dem besten Weg, sich zu stabilisieren, und Kiffen und Trinken haben natürlich einen besonderen Reiz, wenn es zu Hause nicht erlaubt ist (eine ganz „normale“ Reaktion also, so lange es sich um gelegentlichen Genuss handelt).

Er hatte lange keine beruflichen Perspektiven,

kein Wunder, bei dem Krankheitsbild…

inzwischen möchte er Künstler werden,

jetzt beginnt es für mich natürlich interessant zu werden *lächel

was mit mittlerer Reife schwer ist (Kunstakademie oft nur mit Abitur
möglich).

Da seid ihr falsch informiert. Mit einer guten Mappe und besonderer Begabung hat er an jeder Akademie in Deutschland eine Chance, aufgenommen zu werden. Was mich viel mehr interessiert: Was heißt, er will „Künstler werden“, wo liegt sein Motiv? Identifiziert er sich vielleicht als Außenseiter, als den er sich offensichtlich empfindet, mit der doch von Künstlern oft definierten Außenseiterrolle? Man ist Künstler - oder auch nicht, das ist völlig unabhängig von irgendwelchen Abschlüssen an irgendwelchen Akademien. Daher frage ich Dich: was tut er denn - schon jetzt - in dieser Hinsicht? Du schreibst, dass er in Fitnessstudios geht - das hat mit Künstlerleben recht wenig wenn nicht gar nichts zu tun. Ist er denn kreativ? Malt und/oder zeichnet er besessen? Hat er Ideen und Visionen? Dann hat er eine gute Chance.

Eine Ausbildung möchte er aber auch erst beginnen,
wenn er seine soziale Phobie los ist.

Gerade mit Kunst kann der psychisch schwächelnde Mensch viel kompensieren, d.h. auch, dass er über die Kunst in den Kontakt zu Menschen kommt. Dringend abraten möchte ich allerdings davor, ein Kunststudium als ein „therapeutisches Mittel“ einzusetzen. Das kann nicht gut gehen…

Eine Therapie möchte er
nicht, er meint, sich selbst zu heilen, indem er seinen Körper
den Schönheitsnormen entsprechend zurecht biegt.

Er sollte seine Seele zurecht biegen, der Körper zieht dann schon mit… Nicht jeder seelisch Angeschlagene muss eine Therapie machen, wichtig ist allerdings, dass er gesund werden will!

(…)
Was ja auch irgendwie ein gutes Zeichen ist.

Ich sehe einige gute Zeichen.

Was ich jetzt genau von euch will, weiß ich auch nicht.

Ich schon: Du willst auch Hilfe für Dich!

Habt ihr nicht eine kleine
Aufmunterung für mich, damit ich mir nicht solche Sorgen
machen muss?

Ob es eine Aufmunterung ist?: Du hilfst Deinem Bruder nicht mit Deinen Sorgen, im Gegenteil, Du hältst ihn damit klein und schwach. Munter ihn auf, gib’ ihm Selbstvertrauen, indem Du ihm vertraust…

Sind diese ganzen Diagnosen nicht auch vielleicht
übertrieben?

Das wird Dir hier keiner sagen können…

(…)wie lange dauert so was? Ich habe mal gelesen, dass Depressionen – die ja in Schüben verlaufen- oft ein ganzes Leben latent
weiterlaufen!?!

So ist es. Ich lebe mit Depressionen schon seit 34 Jahren, aber ich bin medikamentös gut eingestellt und kann ein gutes Leben führen.

Ich bin für alle Antworten dankbar egal ob professionell oder

Jetzt sind es doch ein paar mehr Worte geworden.
Gib ihm Mut, gib ihm Kraft, damit ist auch Dir geholfen!
Liebe Grüße,
Anja

Hallo zusammen!

Ich möchte mich schon mal für die lieben Antworten bedanken! Ihr habt mir auf jeden Fall Mut gemacht! Ich glaube, Anja hat recht, wahrscheinlich suche ich auch Hilfe für mich selbst. Meine Mutter geht zu einer Therapeutin, wenn sie über die Probleme meines Bruders sprechen möchte (sie kriegt alles ja viel mehr mit als ich und hat Herzprobleme bekommen und Streßzustände wegen der sie jetzt in einer Klinik 4 Wochen behandelt wird), aber ich als Studentin kann mir das natürlich nicht leisten. Aber es gibt ja w-w-w mit sehr netten, kompetenten Leuten :o)
Ich wollte noch sagen, dass es mir ganz wichtig ist, dass ihr wisst, dass ich meinen Bruder respektiere und verstehe. Ich rede sehr viel mit ihm und er vertraut mir mehr an als meiner Mutter. Wir alle versuchen nur, ihm zu helfen, sich selbst zu helfen.

@ Anja:
Mein Bruder geht nicht ins Fitnessstudio (geht mit sozialer Phobie nicht) sondern macht zu Hause Sport mit extra gekauften Geräten. Er möchte Künstler werden, irgendwas mit Zeichnen jedenfalls. Wir sind sehr kreativ erzogen worden, mein Vater ist selbst Künstler. Da meinem Bruder lange die männl. Bezugsperson fehlte, nimmt er jeztt wohl auch ein bisschen meinen Vater als Vorbild. Deine Meinung zu Kunstakademien werd ich ihm auf jeden Fall mitteilen, vielleicht macht ihm das Mut! Er hat sich mal mit einer Mappe in Aachen beworben, wurde jedoch nicht genommen. Seitdem zeichnet er aber wieder mehr und möchte es evtl. nochmal in Köln oder so versuchen.
Es ist sehr schön, zu hören, dass du schon so lange mit deiner Depression gut lebst! Ich wünsche dir weiterhin alles gute! :o)

@ Oliver Walter:
Was du geschrieben hast hat mir auch sehr viel Mut gemacht! Ich hoffe, es geht bergauf mit meinem kleinen Bruder :o). Ich konnte meine Sorgen gar nicht genau ausformulieren, aber sie sind irgendwie schon weniger geworden… Ich habe auch Angst vor einer sogenannten Co-Abhängigkiet, von der meine Mutter sprach. Wenn man zu viel mitleidet sozusagen…
Ich bin im Moment in Meran und schicke ein paar Sonnenstrahlen nach Deutschland! :o) Ich lebe seit 2 1/2 Jahren hier. Nach dem Abi bin ich zu meinem Freund gezogen. Ist zwar gaaaanz anders als Köln, wo ich herkomme, aber es ist nett, da hast du recht. Hafling ist mein Lieblingsausflugsort. Ich sitze gern an der kleinen Kirche in der Sonne. :o)
Alles Gute, Anna

@ Metapher
Du hast recht, sicher liegt viel in der Kindheit begründet. Die Scheidung haben mein Bruder und ich beide schlecht verarbeitet. Aber ich hoffe auch, dass er sich bald mal ins Berufs- oder Ausbildungsleben stürzt. Ich bin ihm sicher eine gute Gesprächspartnerin, das hat er mir sogar schon mal geschrieben.
Liebe Grüße, Anna

Hallo Anna!

Nach allem, was du erzählt hast, glaube ich, dass dein Bruder auf dem Weg der Besserung ist.

Ich würde an deiner Stelle aber darauf achten, ob er sich weiterhin selbst verletzt. Das „Ritzen der Arme“ - wie du es beschreibst - muss nicht unbedingt mit dem Borderline Syndrom zusammenhängen. Falls es für dich möglich ist, sprich ihn doch einmal darauf an, warum er sich verletzt (hat).
Mit Selbstverletzung ist leider nicht zu spaßen, da sie zur Sucht werden kann.

mfg
Beatrix

Hallo Anna,

bevor ich mich durch andere Antworten beeinflussen lasse (spaßig gemeint), möchte ich gerne mal schreiben, wie Dein Posting auf mich wirkt. Vielleicht weißt Du ja schon: Ich bin kein Experte und gebe meine persönliche Meinung, keine Diagnose oder Therapie, von mir.

Entweder bist Du geschickt im Darstellen Deines Bruders als normaler Mensch mit den üblichen Problemchen, oder die Situation ist wirklich nicht so schlimm wie sich die med. Diagnose anhören mag. In jedem Fall kann sich Dein Bruder glücklich schätzen daß er so eine liebe Schwester hat.

Er selber beginnt altersgerecht, sein Leben, seine psychische Stabilität und seine Normen selbst in die Hand zu nehmen und zu definieren. Vielleicht hätte er etwwas früher beginnen können, aber ich sehe das noch nicht krankhaft an. Er hat seine Ideale, die Du nicht teilst und die oft gesellschaftlich wenig Anerkennung haben. Dennoch ist es gut für Körper und Seele, Sport zu treiben, und wenn er es mal eine zeitlang übertreibt, merkt er vermutlich, wo seine Grenzen liegen oder daß es ohnehin Unfug ist, zu übertreiben.

Er hat mächtig abgenommen und jetzt Normalgewicht, d.h. das Abnehmen war längst überfällig und es gibt keine größere Freude als daß er es jetzt geschafft hat. Daß er sich als Pummelchen nicht unter die Leute traut ist klar, wenn er nun das Bedürfnis hat, sich neue Kleidung zuzulegen, würde ich dies unbedingt unterstützen. Er geht dann wieder unter die Leute, also ein erster Wink, daß seine Sozialphobie gewichtsbedingt verkümmert. Zur Belohnung kannst Du him etwas Geld schenken und ihn beim Einkauf beraten, wenn er keine Freundin hat die sowas macht. Er freut sich bestimmt darüber. Und auch der berufliche Weg, Künstler zu werden, ist eine gute Idee, wenn er sich so besser darstellen kann. Er wird seinen Weg noch finden, vielleicht muß er dafür Abitur nachholen.

Die Vergangenheit würde ich jedenfalls abhaken. 30kg verliert niemand, der nicht einen starken Willen hat (von Krankheiten mal abgesehen) und zuhause kifft er ja auch nicht, d.h. er versteht worum es geht bei diesem Verbot.

Ich wünsche euch Glück!

AndyM

Hallo liebe Anna!

Ich schreibe nur, weil ich dir sagen möchte, dass ich dir und deinem Bruder alles Gute wünsche!
Er kann froh sein, Menschen wie dich zu haben, die von seinem Zustand wissen und sich darauf einstellen.
Mein Bruder ist vor einiger Zeit gestorben und ich wäre froh gewesen, zu wissen, wie es ihm geht und dementsprechend helfen zu können…

Ich würde vorschlagen, dass du ihn einfach „normal“ behandelst, damit er sich nicht ständig in diesem Krankheitsgefühl befindet. Wenn du dir Sorgen machst, zeig ihm das ruhig- so weiß er, dass er dir viel bedeutet. Dein Bruder hat Pläne und das ist großartig.

Liebe Grüsse*Diana

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Diana und alle anderen, die noch geantwortet haben!
Vielen lieben Dank für eure einfühlsamen Statements! Ich muss zugeben, dass mir bei Dianas die Tränen gekommen sind. Ich nehme mir eure Wünsche und Anregungen zu Herzen und glaube fest daran, dass alles sich zum Guten wendet!
Liebe Grüße von Anna

Hallo liebe Anna!

Ich schreibe nur, weil ich dir sagen möchte, dass ich dir und
deinem Bruder alles Gute wünsche!
Er kann froh sein, Menschen wie dich zu haben, die von seinem
Zustand wissen und sich darauf einstellen.
Mein Bruder ist vor einiger Zeit gestorben und ich wäre froh
gewesen, zu wissen, wie es ihm geht und dementsprechend helfen
zu können…

Ich würde vorschlagen, dass du ihn einfach „normal“
behandelst, damit er sich nicht ständig in diesem
Krankheitsgefühl befindet. Wenn du dir Sorgen machst, zeig ihm
das ruhig- so weiß er, dass er dir viel bedeutet. Dein Bruder
hat Pläne und das ist großartig.

Liebe Grüsse*Diana