Hallo und frohe Weihnachten!
Ich hätte mal eine theoretische Frage über das Sorgerecht einer Familie. Es handle sich um Mutter M, Vater V und Tochter T (glaub 9 Monate)… V+M+T sollen hier mal zusammen wohnen, allerdings nicht verheiratet, M hat das alleinige Sorgerecht. Wegen dem Sorgerecht ist also anzunehmen, dass V nichts zu melden hat, wenn M einen schlechten Tag hat (oder Monat oder gar Jahr). Dies könnte ja z.B an Weihnachten interessant sein, wenn V mit T zu den Großeltern möchte, aber M nicht zustimmt, aber V ohne T nicht gehen kann, da V auf T aufpassen muss, weil M z.B. arbeitet oder nach einem neuen, besseren V sucht.
Nun möchte dieser V das alleinige Sorgerecht, aber er geht davon aus, dass er bei seinem Vorhaben schlechte Karten hat - zumal wegen M, und außerdem entspricht es so nicht unbedingt dem Regelfall.
Welchen Rat kann man V geben, wenn er versuchen würde, das Sorgerecht an sich zu reißen? Er würde das nicht unbedingt aus Eigennutz machen, er würde es überwiegend aus Sorgen um T machen.
Angenommen, das Schicksal würde es mit V sogar noch gut meinen, und M macht den Fehler, dass sie gegen V mit Schlägen mehrmals tätlich wird. Würde das jemanden interessieren bzw. sich positiv auf sein Vorhaben auswirken? Dazu müsste V dies doch bestimmt auch zur Anzeige bringen (mal abgesehen davon, dass er dann ausgelacht wird, und auch keine Beweise hat)?
M behauptet zwar, dass sie T liebt, aber V kann oft genug beobachten, dass T nur ein Werkzeug von M gegen V ist. V soll auch schon beobachtet haben, dass M aggressiv und heftig gegen T reagiert, wenn T z.B. schreit, beißt oder zwickt. M soll allgemein sehr jähzornig sein und V muss an die fast alltäglichen Berichte in der Presse denken, wenn eine Mutter mal wieder nichts Besseres wusste, als Blumenkübel, Koffer und Kühltruhen zu füllen.
Wer wäre dann für V der Ansprechpartner? Jugendamt? Polizei? Beides? Wäre dann V „der Begünstigte“ oder casht das Jugendamt T?
Also, frohe Weihnachten und danke für Tips.