Sorgfältig lesen und gut aufbewahren

Hallo!

Mit der Einführung des Einwegpfands fiel mir ein Schild an der Tür des Supermarkts auf. Nach langer Erklärung folgte der Hinweis, wie man mit dem Kassenbeleg verfahren sollte: „Bitte gut aufbewahren“.

Was mich stört, wird vielleicht bei einigen Merkblättern von Behörden deutlicher. Da ist manches Blatt mit „Bitte sorgfältig lesen“ oder fast noch schlimmer mit „Bitte lesen“ überschrieben.

Wenn es ein Blatt Papier mit aufgedrucktem Text gibt, was bitte soll man damit wohl machen, außer es zu lesen!? Was sind das für Gestörte, die einen Text mit „Bitte lesen“ überschreiben? Was soll solcher Sprachmüll? Möchte der Verfasser verhindern, daß jemand das Schwarze auf dem Papier für ein modernes Gemälde oder ein Schnittmuster hält? Ich komme mir regelmäßig veräppelt vor, wenn ich insbesondere von den Jungs und Mädels des Finanzamts solchen Müll bemerke.

Das Supermarkt-Plakat zeigt eine ähnliche Machart. Es reicht der Hinweis, daß man sein Pfand bei Vorlage des Kassenzettels zurück erhält. Der Hinweis " Bitte aufbewähren" ist dann schon überflüssig. „Bitte sorgfältig aufbewahren“ - dazu fällt mir nichts mehr ein.

Bin ich zu empfindlich?

Gruß
Wolfgang

Hallo Wolfgang,

Du bist keineswegs zu empfindlich. Uns Normalverbrauchern wird offenbar immer weniger zugetraut. Mir ist aber bisher vor allem aufgefallen, dass uns der Staat zunehmend das Denken abnehmen will. Besonders krass ist das beim Autofahren zu erkennen. Mit Schildern, deren Sinn oft überhaupt nicht zu erkennen ist, wird die Geschwindigkeit abgebremst, beschleunigt, wieder verlangsamt und wieder erhöht. Autofahrer werden ganz offensichtlich für zu blöd gehalten, allein Entscheidungen zu treffen. Umgekehrt muss der allwissende Staat wohl die Weisheit mit Löffeln gefressen haben. Das zeigt beispielhaft sein Verhalten in der Wirtschaft: Wie es scheint, kann er genau beurteilen, welche Unternehmen mit Millionen Steuergeldern subventioniert werden können und welche man ohne Weiteres vor die Hunde gehen lassen kann. Jetzt will Oberverbraucherschützerin Künast sogar gegen niedrige Preise im Lebensmittelhandel vorgehen - weil uns wieder mal nicht das Urteil zugetraut wird, was für uns gut ist und was nicht.

Nach der allumfassenden Betreuung, um nicht zu sagen Bevormundung, die man aus dem Kommunismus kannte, scheint es doch eine erstaunliche Sehnsucht zu geben. Aber dass das bei Weitem nicht nur den Staat betrifft, sondern auch, wie von Dir beschrieben, die freie Wirtschaft, das ist schon interessant. Da merkt man mal, was staatliches Verhalten für ein (schlechtes) Vorbild sein kann. Immer weniger Freiheit für den Einzelnen, immer mehr „von oben“ bestimmt, das ist offenbar die Devise. Wenn wir aufgefordert werden, ein Blatt zu lesen und einen Kassenbeleg aufzubewahren, das zeigt schon eine erstaunliche Geisteshaltung.

Zusammen mit den beschriebenen Beispielen, zu denen sich viele weitere hinzufügen ließen, zeigt sich eine bemerkenswerte Entwicklung - in lauter vermeintlich unwichtigen Kleinigkeiten. Wer das erkennt, ist nicht empfindlich, sondern hellwach.

Viele Grüße

Lorenz

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Bitte warten Sie.
Hallo Wolfgang,

Bin ich zu empfindlich?

ja. Das sagt jedenfalls meine Freundin, wenn ich mich über sowas aufrege. :wink:

Gruß
Christian

Bei uns geht es ja noch…
Hi Wolfgang,

also - wenn da steht, „bitte aufbewahren“, dann finde ich das noch im Rahmen. Im Gegenteil, finde ich eher nett, weil jemand, der sich nicht intensiv mit den Dingen des Lebens beschäftigt (also jemand wie Du oder ich), sich wahrscheinlich keinerlei Gedanken macht, den Zettel wegwirft und sich hinterher ärgert.

Neulich habe ich etwas bekommen, weiß nicht mehr, was - da stand drauf: „Keine Werbung! Enthält wichtige Versicherungsunterlagen!“. Bei dem ganzen Müll, der im Briefkasten liegt, ist so eine Warnung für die meisten Menschen sicher nützlich.

Und eigentlich geht es uns hier doch noch gut. In Amerika steht auf jedem Auto-Rückspiegel „Objects in the rear view mirror are closer than they appear“. Also, DAS ist wirklich peinlich. Oder: „Caution - danger of suffocating“ auf Plastiktüten. (Ich würde denken, jemand, der weiß, was suffocating heißt und das Wort lesen kann, kommt nicht auf die Idee, seinen Kopp da reinzustecken oder sein Kind damit spielen zu lassen… Wenn ich jetzt böse wäre, würde ich sagen, und wenn doch, ist es vielleicht besser so…)

Genauso blöd ist doch „Rauchen gefährdet die Gesundheit“. Ich les das schon gar nicht mehr. Viel effektiver da die Kanadier: Da gibt es Zigarettenschachteln mit Bildern von Raucherlungen etc. drauf.

Die eigentlich wichtigen Sachen dagegen werden verschwiegen oder nur ganz klein dargestellt - die zahlreichen E-Stoffe, die Totalverlustgefahr bei manchen Finanzanlagen, …

Kurz, grundsätzlich teile ich Deine Meinung - in diesem Fall finde ich es aber nicht so tragisch, sondern eher normal bzw. nett oder auch einfach nur gedankenlos.

ciao,
erik

Nein, Wolfgang,
Du bist durchaus nicht zu empfindlich, Du bist nur einer der wenigen Menschen (zu denen ich mich auch zähle) die in der Lage und willens sind die graue Masse zwischen ihren Ohren zu dem zu benutzen, zu dem sie dort vorrätig ist: zu denken.

Das wird uns doch immer mehr abgenommen, es wird uns ja nachgerade abgewöhnt.
Wenn wir zuwenig oder zuviel Geld haben - der Staat richtet das.
Wenn wir krank sind - die Krankenkasse richtet’s
Wenn wir seelische Probleme haben - die Kirche machts schon
und so weiter ad infinitum

Und der Bürger will es doch auch so, Denken ist unbequem. Denken strengt an. Bin ich schuld, wenn meine Katze in der Mikrowelle brät? Ich doch nicht! das ist der Hersteller dieses infernalischen Gerätes.
Wir lassen denken. Wir delegieren solange, bis wir am Ende sogar noch das eigene Leben in fremde Hände legen.

Und am Ende ist auch diese Institution hier ein Rädchen in dieser Kette: wir helfen Leuten, bei allen möglichen Problemen.

Das alles führt dazu, dass niemand mehr Verantwortung für sich selbst und seine Handlungen übernehmen will und kann. Nicht für sich selbst und schon gar nicht für andere.

Wir können das zwar als allgemeines Problem beklagen - ändern können wir es nur bei uns selbst. Indem wir uns sowenig wie möglich gängeln lassen, weder vom Staat noch von der Werbung, noch von dem was „Die Leute sagen“. Indem wir unser Ding machen, so wie wir es für richtig halten - nicht auf Kosten anderer, aber ohne deren Werte ungeprüft zu übernehmen.

Ein bißchen mehr Anarchie täte uns allen schon gut.
Gruß Eckard.

Mich amüsiert sowas eher. So wie die Werbung, die ich neulich auf einem Plakat las. Ich weiß nicht einmal mehr, um was es dabei ging. Jedenfalls gab es das, was es da gab, „jetzt mit Wunsch-Option“. Da sind wir aber froh.

(noch besser war die Benutzer-Aufforderung in einem EDV-Programm, die mir vor ganz langer Zeit einmal begegnete: „Bitte wählen Sie die gewünschte Option“…)

Gruß
Aia

Hallo!

Da kann ich noch die Gebrauchsanweisung auf einem Paket Zahnstocher erwähnen:

„Nehmen Sie ein Hölzchen zwischen Daumen und Zeigefinger, führen Sie es in den Zahnzwischenraum ein und bewegen Sie es vorsichtig hin und her!“

Fritz

Hallo Wolfgang!

Was mich stört, wird vielleicht bei einigen Merkblättern von
Behörden deutlicher. Da ist manches Blatt mit „Bitte
sorgfältig lesen“ oder fast noch schlimmer mit „Bitte lesen“
überschrieben.

Wenn es ein Blatt Papier mit aufgedrucktem Text gibt, was
bitte soll man damit wohl machen, außer es zu lesen!? Was sind
das für Gestörte, die einen Text mit „Bitte lesen“
überschreiben? Was soll solcher Sprachmüll? Möchte der
Verfasser verhindern, daß jemand das Schwarze auf dem Papier
für ein modernes Gemälde oder ein Schnittmuster hält? Ich
komme mir regelmäßig veräppelt vor, wenn ich insbesondere von
den Jungs und Mädels des Finanzamts solchen Müll bemerke.

Du hast schon recht - aber leider anders als du meinst! :frowning:

Du kannst auf die Briefe von Behörden noch so dick draufschreiben, daß sie wichtig sind, daß man sie sorgfältig lesen und beachten möge - es interessiert die Leute nicht!
Ich selber habe über 10 Jahre in der Vollstreckungsabteilung des Finanzamtes gearbeitet, und NIEMAND scheint meine Briefe gelesen zu haben!
Ich schicke eine Mahnung über KFZ-Steuer raus, drauf ist ein dicker roter Stempel, daß bei Nichtzahlung das Fahrzeug stillgelegt wird - wenn die Kennzeichen dann entstempelt sind , kommt der Typ auf die Idee mal nachzufragen…
„Hab ich nicht gelesen“, „hab ich anders verstanden“, „ich dachte, das wär nur die erste Mahnung“ waren die Standardantworten.

Habe ich im Außendienst einen Termin geschrieben, steht dick gedruckt drin " sofern ich Sie zu diesem Termin nicht antreffen kann, werde ich nach richterlicher Anordnung die Wohnung zwangsweise öffnen lassen" und vier Wochen später wundert sich der Mensch dann, daß ich in seiner Abwesenheit das Schloß habe aufbrechen lassen und er sich seine neuen Wohnungsschlüssel in der nächsten Polizeiwache abholen darf.

Manchmal habe ich Leuten am Telefon meine Schreiben sogar vorlesen müssen, damit sie gemerkt haben was drinsteht!

Aber glaube jetzt nicht, daß das nur für die Vollstreckung gilt!
Auch in anderen Bereichen läuft es ganz genauso ab: sei es daß die Leute ihre Bescheide über Arbeitslosen- oder Krankengeld wegwerfen („bin doch wieder gesund“) obwohl draufsteht daß sie diese zum Nachweis beim Finanzamt vorlegen müssen, ihre Rentenbescheide in den Müll werfen („Die Rente ist doch bewilligt, was brauche ich da noch den Bescheid?“) oder sogar ihre Lohnsteuerkarten vernichten („das Jahr ist doch vorbei“) -
das sind keine Einzelfälle, sondern leider tägliches Erleben!

Insofern bräuchte man solche Vermerke auf die Schreiben wirklich nicht aufzudrucken - sie helfen ja eh nicht… :frowning:

Schönen gruß,
Robert

Hallo Wolfgang,

Bin ich zu empfindlich?

Nein. Du wrst es ja, der mir nicht glauben wollte, daß du in diesem Land nur von Doofen umgeben bist. Ich sag das deshalb immer so hart, weil ich mir das in der Hoffnung so angewöhnt habe, daß die das mitkriegen.

Das fängt bei kleinen Dingen an, wie diesen Kassenschnipseln und hört bei solchen Diskussionen wie im Nawibrett nicht auf (ne lego, diesmal bist du nicht negativ gemeint). Dabei beziehe ich den Begriff „doof“ nicht unbedingt auf verminderte Intellenz, sondern vielmehr darauf, daß viele Kleinigkeiten schlicht übersehen oder Realitäten nicht anerkennen, weil Mutti das anders erzählt hat oder das bei Lenin nicht nachzulesen ist.

MICH NERVT DAS!!

Eigentlich verwunderlich, daß das Arbeitsamt keinen Lehrgang anbiete, in welchem man das nun erforderliche Kassenzettellesen gelernt bekommt.

Gruß
Frank

Hallo!
Ohh, natürlich sind wir zu empfindlich!
Es stellt sich doch vermehrt die Frage, wie es dazu kommt, dass immer weniger Menschen in der Lage sind, einfache, EIGENTLICH selbstverständliche und logische Dinge zu tun. Es ist doch zusehends zu beobachten, dass eine Generation heranwächst, die es gewohnt ist, den Goldstaub mit einem wohltemperierten Luftstrom eines Föns in den Arsch geblasen zu bekommen!
In der Schule begegnet mir das täglich:
Es regnet etwas - der/die arme Kleine wird zur Schule gefahren,
Turnbeutel vergessen - keine Konsequenz für das Kind, Mama/Papa bringt ihn hinterher,
Kind war zu faul-Lehrer ist schuld
Text lesen - nee, der ist ja voll lang, ist ja anstrengend,
beim Sport schwitze ich - der Lehrer überfordert mich…
Leider ist diese Liste der Beobachtungen fast unendlich fortsetzbar.
Genau hier liegt das Problem: Viele Kinder wissen heute nicht mehr, wo der Barthel seinen Most holt, weil es zu viele Eltern gibt, die ihren Kindern so gut wie alle Probleme aus dem Weg räumen. Da ist doch Denken und Eigenverantwortung überflüssig, Selbstständigkeit muss also nicht gelernt werden.
Warum soll dann etwas gelesen werden, das könnte ja mit einer Anstrengung verbunden sein. Also: Lieber nicht!
Naja, genug gemeckert. Aber es ist schon erschreckend.
Gruß,
Aragorn
P.S.: Für manche Menschen waren solche Anweisungen wohl nötig, aber es werden immer mehr…

Für Spione und Agenten
Hi Wolfgang,

bei BND, MAD & Co soll es einen Stempel geben: „STREN GEHEIM - Vor dem Lesen zu vernichten!“

Wenn ich solche Zettel lese, wie Du sie schilderst, bin ich immer hin- und hergerissen: Sind die Schreiber nun lieb oder doof oder beides? Wer doof ist und meint, alle anderen wären es auch, den muss man doch schon wieder liebhaben. Andererseits gibt es die Fürsorglichen, die meinen es ja sooo gut - dürfen wir denen böse sein? Und dann begegnen uns die wahren Literaten, die nicht wissen, was sie sagen wollen, das tun sie aber mit aller Kraft - die nennen sich dann Kommunikationsdesigner (lach nicht, das ist ein Diplomstudiengang).

Gruß Ralf

Lieber Wolfgang,

ich hab jetzt die ganze Diskussion zu dem Thema gelesen und bin
anscheinend der einzige, der das ein bisschen anders sieht:
Weniger als Bevormundung denn als Service im Umfeld allgemeiner
Informationsueberflutung.

Wenn auf dem Zettel sowas draufsteht wie: „Achtung, wichtig!
Bitte unbedingt lesen und sorgfaeltig aufbewahren“ heisst das
fuer mich uebersetzt: „Pass auf, lieber Verbraucher, das ist
jetzt kein ueberfluessiger Werbemuell, den du folgenlos
ignorieren kannst - das hier ist echt wichtig fuer dich!“

Im Supermarkt - und auch sonst - liest doch kein Mensch alles,
was ihm vor die Nase kommt! Das kann mir niemand erzaehlen. Da
bin ich fuer eine kleine Orientierungshilfe, wenn’s wirklich um
was geht, ganz dankbar.

Ich hab auch schon mal versehentlich die Rechnung in einem Paket
mit dem ganzen Werbebeilagen-Gedoens entsorgt, in der irrigen
Meinung, die Rechnung kaeme bei diesem Lieferanten separat.
Haette einer auf das 5. weisse Kuvert in dem Wust
freundlicherweise „Rechnung“ draufgedruckt, haette mich das
nicht als Bevormundung beleidigt sondern mir einiges an Zeit und
Klamauk erspart. Speziell fuer die Fraktion „schnell und
schlampig“, zu der ich gehoere, sind solche Hinweise ganz
praktisch.

LG
Edith

Hallo Wolfgang,

Bin ich zu empfindlich?

IMHO ja, da es nicht für Dich draufsteht, sondern für Deine Lebensunfähigen Mitbürger, von denen es ja genug gibt. Lese es einfach nicht, dann hast Du auch kein Problem…

Grüße
Jürgen

Leichter Widerspruch
Servus Eckard !

Im Prinzip stimme ich Dir zu. Man wird immer mehr gegängelt, wenn man nicht selber etwas dagegen tut, es entsteht eine gigantische bis gefährliche Versorgungsmentalität, wenn man nicht selber Verantwortung übernimmt. Nach meinem Eindruck u.a. (will jetzt keine Diskussion auslösen) beeinflußt von unserem großen Bruder im Westen, wo man nach Aussage eines Bekannten kaum mehr durch einen Wald spazieren kann, weil überall Schilder stehen, daß Zweige in Augenhöhe hängen können, daß man nicht gegen einen Stein treten soll, da man sich verletzen könnte etc. Dazu passen auch die unglaublichen Schadenersatzprozesse wie z.B. gegen Mc Donalds wg. zu heißem Kaffee, gegen die Tabakindustrie, die Geschichte mit der oft zitierten Katze (wobei das meines Wissens ein FOAF-Tale ist) usw. In einem kann ich Dir allerdings nicht zustimmen, daß „diese Institution hier ein Rädchen in dieser Kette“ ist. Ich nehme an, daß Du w-w-w meinst. Klar gibt es auch Benutzer, die aus Faulheit, Bequemlichkeit, und gesundem Schnorrerbewußtsein Postings absetzen in dem Stil: " Ey, ich mus’n Refahrrad haldn, wer hattn Matterjahl oder sowas fertich…". Dennoch hoffe und glaube ich, daß die Mehrheit hier verantwortungsbewußt zum einen aktiv Wissen weitergibt und zum anderen passiv seine eigenen Kenntnisse erweitert frei nach Konrad Adenauer. „es kann mir keiner vorwerfen, im Laufe der Zeit etwas klüger geworden zu sein.“ Soll heißen: Durch die Erweiterung von Wissen und Kenntnissen sollte es doch möglich sein, seinen geistigen Horizont soweit auszudehnen, daß obiger Geisteshaltung entgegengewirkt werden kann.

Zum Abschluß noch eine Frage (KLUGSCHEISSERMODE ON) Hast Du das Bild vom „Rädchen in der Kette“ vorsätzlich oder fahrlässig verwurstet? (KLUGSCHEISSERMODE OFF).

Grüße aus Wien
Helmut

Zum Abschluß noch eine Frage (KLUGSCHEISSERMODE ON) Hast Du
das Bild vom „Rädchen in der Kette“ vorsätzlich oder
fahrlässig verwurstet? (KLUGSCHEISSERMODE OFF).

Hallo, Helmut,
jetzt schäme ich mich aber recht. Natürlich mußte das entweder das Rädchen im Getriebe oder das Glied in der Kette sein.

Und natürlich hast Du recht - es kommt immer darauf an, wie man so eine Institution wie das w-w-w nutzt. In der von Dir beschriebenen Art verwende ich es ja auch, zu meiner eigenen Wissenserweiterung.

Nur diese Trittbrettfahrer, „für-lau-Mitnehmer“ und „Fremd-denken-lasser“ hab ich halt nicht viel übrig. Zum Glück sind diese Nassauerversuche ja doch selten geworden.

Servas nach Osten!
Eckard.

und deswegen …

„Nehmen Sie ein Hölzchen zwischen Daumen und Zeigefinger,
führen Sie es in den Zahnzwischenraum ein und bewegen Sie es
vorsichtig hin und her!“

…lebt Wonko der Verständige ja auch außerhalb des Irrenhauses.

Gruß
Christian

Danke! Dann sind wir ja schon 2 (o.w.t.)
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