hallo, ich hab da mal eine frage und zwar bin ich sei 5 wochen krankgeschrieben und es ist imme noch keine besserung aufgetreten.
am 11.4.09 bin ich während der arbeitszeit hinter der fleischtheke gefallen und habe mir mein ellenbogen an der arbeitsfläche angehauen.
am 22.4.09 bin ich dann zu arzt gegangen (da die schmerzen immer unerträglicher wurden) und er hat mir nur tabletten gegeben. als er merkte das die nichts brachten bekam ich eine armschlinge. dieses brachte auch nicht viel und dann gabs eine gibsschiene. nach ein paar tagen gingen die schmerzen mit auf das handgelenk über. 2 wochen später hat er mir gesagt das zu 80% eine op bevorsteht. heute war ich wieder bei ihm und er meinte das ich montag wieder arbeiten könne.
ABER DAS PROBLEM IST WIE SOLL ICH 30KG SCHWERE KISTEN TRAGEN WENN ES NOCH NICHT MAL EINE WASSERFLASCHE HALTEN KANN???
das ist dann wohl der erste Bluterguss, der eine Sehne angreift, muß wohl recht aggressiv gewesen sein - grins (obwohl es wirklich nicht lustig ist)
Geh zu einem anderen Arzt - ich denke Du bist wieder arbeitsfähig geschrieben, weil der Arzt seinen Pfusch bei der Diagnose selbst nicht mehr in den Griff bekommt. Im schlimmsten Fall sind die Schäden so groß, dass wirklich nur noch eine OP hilft.
Aber es muß Abhilfe geschaffen werden, damit keine bleibenden Schäden zurückbleiben - also so schnell wie möglich zu einem Facharzt -
Ich hoffe, Du hast den Sturz wenigstens dem Arbeitgeber sofort gemeldet und er hat sich ordnungsgemäß verhalten und es in das entsprechende Unfallbuch eingetragen.
Wenn nicht, könnten für Dich harte Zeiten auf Dich zukommen…
Ich wünsche Dir das Allerbeste und vor allem eine schnelle Genesung
Stell Dir das schlimmste aller Szenarien vor: Du wirst nie mehr richtig gesund und musst Deinen Beruf aufgeben. Rutscht in Hartz IV. Hast jede Menge Kosten durch Heilbehandlung, die Dir aber auch nicht wirklich hilft. Und Schmerzen obendrein. Möglicherweise sogar Pflegebedürftigkeit für eine Haushaltshilfe etc.
Wer zahlt das alles? Deine Ersparnisse sind schnell weg. Die heutige Gesetzeslage ist da gnadenlos. Rentenanspruch? Fehlanzeige. Berufsunfähigkeit - Nö, wieso, geht doch alles.
Ganz anders sieht die Sache aus, wenn das Ganze ein Arbeitsunfall war: Die Berufsgenossenschaft zahlt dann alles, inklusive Rente etc.
Deshalb: auch bei kleineren Verletzungen während der Arbeit, diese immer dem Arbeitgeber melden und darauf bestehen, dass sie ins Unfallbuch eingetragen werden. Wenn die Verletzung keine Folgen hat, kann es dem Arbeitgeber wurscht sein, hat es aber langfristige Folgen, bist DU auf der sicheren Seite.