South-Beach-Diät

Hallo liebe w-w-w-Gemeinde,

am Sonntag sollten bei Fit for Fun TV auf VOX 3 Personen verschiedene amerikanische Diäten getestet werden. Eine davon war die South-Beach-Diät von Dr. Arthur Agatston:
Ein amerikanischer Kardiologe unterteilt Kohlenhydrate in günstige(faser-und ballaststoffreiche Nahrung wie Gemüse, Vollkorn und weniger fruktosehaltiges Obst) und ungünstige(bearbeitete kohlenhydratreiche Produkte, Weißmehl ,Zucker, Reis und Nudeln), die die Wirkung des Insulins im Körper beeinträchtigen und es somit zur Fettspeicherung kommt. Im Gegensatz zu vorläufigen Meinungen braucht man das Fett, vor allem die mehrfach ungesättigten Fettsäuren (Olivenöl, Rapsöl, Nüsse) überhaupt nicht reduziert werden, weil es insbesondere auch das Sättigungsgefühl hervorruft. Fettiges Fleisch sollte nach wie vor nur eingeschränkt verzerrt werden.
Der Diätplan sieht vor, dass in den ersten beiden Wochen die schlechten Kohlenhydrate verboten werden, was am Anfang starke Heißhungergefühle hervorruft, aber auf Dauer die Insulinresistenz stark bessert und gegen Ende der Diät alte „Lieblingsspeisen“ wie Süßes eingeschränkt wieder mit eingegliedert werden dürfen, worauf laut den Personen aber weniger Appetit nach dieser Diät besteht.
Die Menge der Speisen wird überhaupt nicht vorgeschrieben, so dass die Personen kaum über Hunger klagten, jedoch in den ersten Wochen bis zu 3-5 Kilo abnahmen. Auch langfristige Diäterfolge mit Gewichtsverlust von 15-20 kg sind möglich in Abhängigkeit davon wie schnell man ungünstige Kohlenhydrate wieder verzerrt. Ständiger unbewußter Heißhunger auf ungünstige Kohlenhydrate(Süßes etc), unter denen die Amerikaner und Europäer leiden und besonders ansetzen, würde sich auf Dauer durch eine solche Diät stak reduzieren. Nebenbei verbessern sich die Blutwerte und Herzinfarktrisiko, die nach Erkenntnis des Kardiologen nicht allein auf die alleinige Reduzierung von Fetten zurückführbar ist. Diese Diät soll auf langwierige Sicht zu einer erfüllbaren Lebensweise werden, wo Schokolade und Co nicht verboten sind.
In meinen Augen sind die Erkenntnisse dieser Diät auch nachvollziehbar und die Erfolge auf Gewicht und Gesundheit (!)wissenschaftlich bewiesen (im Gegensatz zu Atkins). Das Augenmerk soll auch darauf gelegt werden, dass nicht Fett weg und Kohlenhydrate her, gut ist und automatisch gesund und gewichtsreduzierend ist.

Was haltet Ihr davon? Wer hat schon Erfahrungen mit dieser Diät gemacht? Wißt Ihr Gegenargumente für diese Diät?

MfG Susi

Hallo Susi,

für mich klingt das nach einer Variante von der Glyx-Diät bzw. der Montignac-Methode. Hier sind bearbeitete kohlenhydratreiche Produkte, Weißmehl,Zucker, Nudeln etc. ebenfalls nur eingeschränkt bis gar nicht zum Verzehr vorgesehen. Und Nüsse und gute Fette erlaubt und Teil der Rezepte.

Ich habe die letzte Tage auf den glykämischen Index der Speisen geachtet und nicht mehr streng fettreduziert gegessen und habe bisher noch nicht groß abgenommen, aber da ich das wirklich erst wenige Tage so halte, heißt das noch nix.

grüßle.

barbara

kommt da drüber was auf der ARD:

http://www.daserste.de/wwiewissen/

21.45 Uhr.

Viele Grüße
Tania